DEBAKEL in Milkel

Nach zuvor vier Siegen in Folge ereilte dem SV Traktor Malschwitz eine nahezu historische Klatsche. Mit 7:1 (3:0) kam man am vergangenen Sonntag in Milkel unter die Räder.

Personell gesehen musste das Trainergespann auf das Duo Alexander Wolf und Enrico Schäpe verzichten. Dafür rückten Marcel Metasch sowie Swen Jatzke in die erste Elf und der noch leicht angeschlagene Sandro Funke nahm vorerst auf der Bank Platz.
Das Spiel begann mit einem vorsichtigen Abtasten beiderseits, danach war Malschwitz um Spielkontrolle bemüht und hatte unteranderen durch Marco Benad zweimal die Gelegenheit zur Führung. Danach bewahrheitete sich das Sprichwort: „Wer vorn die Dinger nicht macht, …“
In der 20. und 21. Minute waren es Robin Steppat und Rene Schuster, die eklatante Abwehrfehler ausnutzten und mit dem Doppelpack die Weichen für die Hausherren stellten. Unser Traktor war sichtlich geschockt vom Rückstand und gegen die gut stehende Heimabwehr fand man kein probates Mittel. Die Gastgeber hingegen stachen mit schnellen Gegenangriffen eiskalt zu – das 3:0 durch Kapitän Stefan Fechner (35.):
Die in der Halbzeit gesetzte Zielstellung das Spiel noch mit aller Macht zu drehen, machte Sven Ludwig bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff mit dem 4:0 zu Nichte.
Das zwischenzeitliche 4:1 per Elfmeter (Foul an Marco Benad) durch Johannes Wunsch (52.) war nur oberflächige Ergebniskosmetik, denn drei Minuten später foulte Stefan Schmidt etwas schmeichelhaft Roberto Schmidt im Strafraum. Beim fälligen Elfmeter bewahrheitete sich noch ein anderes Sprichwort: „Wenn man schon kein Glück hat, kommt noch Pech dazu“. Unsere Nummer 22 war in der richtigen Ecke, hätte den Ball sicher gehalten, doch der flach getretene Ball von Robin Steppat fand noch eine Bodenwelle und sprang über Keeper Schmidt ins Netz – 5:1.
Das Unheil sollte noch nicht endgültig besiegelt sein. Rene Schuster drückte dem Spiel mit seinem zweiten Tor in der 62. Minute noch seinen Stempel auf, hinzu kam die Verletzung von Paul Swakon, der in der 68. Minute den Platz verlassen musste. Die Angriffe des Traktors sprühten nur selten Gefahr aus und so kam es, wie es kommen musste: Der blitzsaubere Konter über Robert Schulze und Andy Löwe setzte mit dem 7:1 den Schlusspunkt.

Fazit des Spiels? Es gibt keins. Das war auf keinen Fall die Mannschaft, die die letzten vier Partien siegreich gestalten und u.a. dem Spitzenreiter SV Gnaschwitz-Doberschütz die bisher einzige Niederlage bescheren konnte. Einsatzwille, Laufbereitschaft, Zweikampfstärke … all diese Eigenschaften, die zuletzt in teilweise beeindruckender Manier an den Tag gelegt worden, waren am Sonntag ein grauer Teil der Vergangenheit. Obwohl bis zum nächsten Spiel noch zweieinhalb Wochen Zeit sind, weiß die Mannschaft, dass man diese derbe Klatsche nicht auf sich sitzen lässt.
Der Rasen beim Spiel in Weißenberg-Gröditz (24.05., 15.00 Uhr) wird brennen.

Aufstellung: S. Schmidt – H. Noack – N. Hettmann, P. Swakon (68. R. Bayer), M. Metasch (46. S.Funke), R. Hasse – M. Benad, J. Wunsch, S. Schöne, R. Stewig – Swen Jatzke (G)
Bank: Andreas Förster

Tore: 1:0 Robin Steppat (20.)
2:0 Rene Schuster (21.)
3:0 Stefan Fechner (35.)
4:0 Sven Ludwig (46.)
4:1 Johannes Wunsch (52. FE / Marco Benad)
5:1 Robin Steppat (55. FE)
6:1 Rene Schuster
7:1 Andy Löwe

SR: Ronny Mollinger
SRA: Hans Pfeiffer
SRA: Max Jähnig

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Vierter Sieg in Folge

Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte unserer Traktor mit dem 4:2 (1:0) Sieg wieder mal wieder drei Punkte gegen SV Göda einfahren.
Im Vergleich zum vorhergehenden Spiel gegen Post Germania Bautzen II musste das Trainergespann Vorwerk/Gerber zwei Umstellungen tätigen. Für den erkrankten Sandro Funke rückte der wieder genesene Robert Stewig sowie Marco Benad für Benjamin Pietke ins Team.

Bereits nach sechs Spielminuten waren die Gäste brandgefährlich. Hänsels Heber über Andreas Förster konnte gerade noch von Rene Hasse auf der Linie geklärt werden.
Wenig später spazierte Marco Benad durch die Gästeabwehr und konnte im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter setzte Paul Swakon an den Außenpfosten (9.).
Den erlösenden Führungstreffer erzielte in der 12. Minute Enrico Schäpe. Nach einem Zuspiel von Marco Benad verzögert er lang den Torschuss und schiebt überlegt ins Eck – 1:0.
In weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte der Traktor das Spiel in seiner Hand. Chancen durch Johannes Wunsch (Schuss 20.), Enrico Schäpe (Sololauf 32.) und Marco Benad (Pfosten 39.) blieben ungenutzt.

Göda nutzte die Pause um taktisch umzustellen. Für Denis Meier kam mit David Riedel ein zusätzlicher Stürmer in die Partie.
Die ersten Minuten nach der Pause versuchte Göda sofort das Zepter zu übernehmen aber die erste Gelegenheit hatte Marco Benad nach einem Konter, doch Christian Adler konnte parieren (52.).
Der Wille der Gäste den Ausgleich zu erzielen wurde in der 58. Minute belohnt. Nach einem Eckball konnte der eingewechselte David Riedel am langen Pfosten freistehend den Ball in die Mitte köpfen und Thomas Jank hatte wenig Mühe den Ball aus Nahdistanz über die Linie zu drücken.
Vom Ausgleich wenig geschockt spielte der Traktor wieder mutiger nach vorn. Marco Benad machte sich wiederholt in gewohnter Manier auf die Reise in Richtung Christian Adler aber verpasste den Zeitpunkt des Schießens (60.). Wenig später war es wiederrum Marco Benad, der diesmal aber nur per Foul gestoppt werden konnte. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Johannes Wunsch sicher zur 2:1 – Führung (63.).
Nur 120 Sekunden später wurde Marco Benad wieder am Strafraum von den Beinen geholt, doch der Schiedsrichter Söhn entschied gerechterweise auf Vorteil und Enrico Schäpe machte das vorentscheidende 3:1.
Die Gäste ergaben sich trotzdem nicht ihrem Schicksal und spielten weiter mit und wurden in der 72. Minute mit einem Elfmeter belohnt. In einem Laufduell wurde Martin Hänsel von Paul Swakon zu Fall gebracht. Den fälligen Elfer verwandelte David Riedel wuchtig in die Tormitte.
Der Schlusspunkt der Partie fiel nochmals vom Punkt. Kein anderer als Marco Benad wurde im Strafraum von Christian Adler gefoult und auch beim zweiten Elfmeter blieb Johannes Wunsch nervenstark und verwandelte sicher zum 4:2 Endstand.

Mit dem vierten Sieg in Folge festigt Malschwitz den 5. Tabellenrang und hat sich mit dem Sieg über Göda bis auf ein Punkt auf die Gäste heran gekämpft. Am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr ist der Traktor zu Gast bei Blau – Weiß Milkel. Das Hinspiel endete 5:3 für Malschwitz.

Aufstellung: A. Förster – H. Noack – M. Hettmann, P. Swakon, A. Wolf (28. M. Metasch), R. Hasse – M. Benad (85. M. Richter), J. Wunsch, S. Schöne (G), R. Stewig – E. Schäpe(G, 90. Swen Jatzke)

Bank: Stefan Schmidt, Rene Bayer

Tore: 1:0 Enrico Schäpe (12./Marco Benad)
1:1 Thomas Jank (58.)
2:1 Johannes Wunsch (63.FE/Marco Benad)
3:1 Enrico Schäpe (65./Marco Benad)
3:2 David Riedel (72.)
4:2 Johannes Wunsch (84.FE/Marco Benad)

SR: Roland Söhn
SRA: Maurizio Hoffmann
SRA: Steffen König

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Zweimal zurückgekommen und gewonnen

Mit einem 3:2 Heimsieg gegen Post Germania Bautzen II. bleibt der Traktor weiter auf der Erfolgsspur und festigt Tabellenrang fünf.

Vorab ereilte unserem Verein eine äußerst traurige Nachricht.
Der langjährige „beste Platzwart der Welt“ Wolfgang „Luppi“ Lubsch ist in den Samstagmorgenstunden leider verstorben. Wir als SV Traktor Malschwitz möchten unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme übermitteln und wünschen der Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

Nach einer gebührenden Trauerminute bat Schiedsrichter Torsten Aust zum Anpfiff. Es war keine Minute gespielt, da wurde der A-Junioren Spieler E. Richter auf dem Weg zum Tor von H. Noack per Foul gestoppt, doch der Freistoß am Sechzehner brachte keine Gefahr.
Kurz darauf ergab sich schon die erste Kontergelegenheit für den Traktor aber der PGB-Hüter Schäfer konnte die Chance von E. Schäpe parieren.
Bereits nach 14 Minuten musste auf Seite der Heimelf gewechselt werden. Für den verletzten Martin Richter kam der leicht angeschlagene Johannes Wunsch in die Partie.
Die nächste Chance zur Führung ergab sich als B. Pietke den auf links startenden S. Funke in Szene setzte, dessen Querpass im Strafraum jedoch rechtzeitig vom Verteidiger geklärt werden (16.).
Auch die Gäste aus Bautzen waren stets über die beiden schnellen Stürmer F. Stephan und E. Richter gefährlich, wie auch in der 23. Minute. Da setzte sich der ehemalige Malschwitzer F. Stephan auf der linken Seite gut durch, den ersten Nachschuss vergab noch M. Rölke, ehe E. Richter die zweite Nachschussmöglichkeit zur Führung nutzte – 0:1, nicht ganz unverdient.
Der Traktor spielte dennoch weiter nach vorn. E. Schäpe setzte sich auch der rechten Seite durch, doch seine Hereingabe konnte B. Pietke nicht verwandeln (28.).
Nur zweiten Minuten später hatte S. Funke nach einem Diagonalpass von R. Hasse die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich aber er vergab freistehend viel zu überhastet. In der 32. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich. Einen Freistoß von E. Schäpe konnte R. Schäfer nur abklatschen, J. Wunsch setzte per Kopfball nach und den vom Torwart abprallenden Ball brauchte B. Pietke nur noch über die Linie drücken – 1:1.
In der 34. Minute blieb zugunsten der Post Germanen der Elfmeterpfiff aus, als Sebastian Schöne im Strafraum gefoult wurde. Danach kamen Gäste durch A. Bittner und M. Rölke zu vereinzelten Chancen, ehe in der 43. Minute wiederrum E. Richter die Bautzener Führung erzielte – 1:2.
Kurz vor der Halbzeit konnte sich R. Schäfer mit zwei Paraden nochmals auszeichnen.
Sofort nach Wiederanpfiff die Gelegenheit für Bautzen die Führung auszubauen. Der Ball zappelte zwar im Netz aber F. Stephan stand in Abseitspostion.
Nach einem Foul im Mittelfeld schaltete S. Funke blitzschnell und spielte den Ball auf den auf der linken Seite vollkommen freien M. Hettmann und dessen etwas verzogenen Torschuss konnte der mitgelaufene S. Schöne am langen Pfosten noch die torentscheidene Richtungsänderung geben – 2:2 (50.).
In der 57. Minute war es erneut S. Funke, der wie schon der ersten Hälfte wieder freistehend und ,eigentlich ungewohnt, vollkommen überhastet die Torchance vergab.
Ein aus halbrechter Position getretener Freistoß von E. Schäpe konnte R. Schäfer mit seinen Fingerspitzen noch an die Latte lenken, die nachfolgende Kopfballgelegenheit konnte B. Pietke leider nicht ausnutzen (65.).
Das Spiel fand mit zunehmender Dauer in der Bautz´ner Hälfte statt, doch über die schnellen Stürmer Stephan und Richter gelang es Post Germanen immer wieder Nadelstiche in der Malschwitzer Abwehr zu setzen und man merkte, dass sich die Gäste nicht mit dem Unentschieden zufrieden geben wollten. Auch der Trainer der Gäste, Kay Waurick, wollte nochmal mitmischen und wechselte sich selbst ein (72.).
Nach einer schönen Kombination über rechts, drückte B. Pietke den Ball, nach Flanke von R. Hasse, zu sehr und der Kopfball sprang vom Boden über das Tor (73.).
Die lang ersehnte Führung unserer Elf kam wieder nach einer Standartsituation. Einen Freistoß von E. Schäpe konnte der Gästekeeper nur nach vorn abwehren, J. Wunsch stand goldrichtig und schob den Ball ins Tor -3:2 (80.).
In den letzten fünf Minuten der Partie kam M. Benad zu seinem Comeback nach siebenwöchiger Verletzungszeit. J. Wunsch wurde hingegen nach einem „Schweinekrampf“ (O-Ton) wieder ausgewechselt.

Am Ende steht für den Traktor der dritte Dreier in Folge zu Buche. Gegen eine gute Mannschaft aus Bautzen stimmte wieder einmal die Lauf- und Einsatzbereitschaft und so kann man sagen, dass man diesen „dreckschen“ Sieg sich durchaus erzwungen hat.
In zwei Wochen ist dann der SV Göda 04 in Malschwitz zu Gast. Anstoß ist wie gewohnt um 15.00 Uhr.

Aufstellung: S. Schmidt – H. Noack – R. Hasse, A. Wolf (80. R. Bayer), M. Metasch, M. Hettmann – S. Funke, S. Schöne, M. Richter (14. J. Wunsch / 85. M. Benad), E. Schäpe – B. Pietke

Bank: O. Lehmann

Tore:
0:1 E. Richter (23.)
1:1 B. Pietke (32. / J. Wunsch)
1:2 E. Richter (43.)
2:2 S. Schöne (50. /M.Hettmann)
3:2 J. Wunsch (78. / E. Schäpe)

SR: Torsten Aust
SRA: Sven Barchewitz
SRA: Dieter Wolf

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Auswärtssieg in Neukirch

Nach der Kür gegen SV Gnaschwitz-Doberschau gewann der Traktor auch die Pflicht in Neukirch mit 1:2 (0:0).
Unsere Jungs beim aufwärmen:

Alexander WolfRene HasseJohannes WunschMarcel Metasch

Wer nach dem Sieg über den Spitzenreiter letzte Woche dachte, es würde eine klare Sache werden, sollte sich täuschen.
Neukirch ging hochmotiviert in die Partie, doch die erste Gelegenheit bot sich dem Traktor über eine schöne Kombination über Sandro Funke, Enrico Schäpe und Sebastian Schöne, dessen Schuss im letzten Moment geblockt wurde. Nach ca. 10 Minuten hatten sich die Gastgeber gefunden und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Malschwitz war spielerisch bemüht, doch Neukirch setzte viel Leidenschaft und Kampfgeist entgegen. Standartsituationen bzw Chancen der Heimelf wurden unzureichend genutzt bzw. fanden bei Andreas Förster ihr Ende und bei Angriffen des Traktors fehlte oftmals die Präzision des letzten Passes.


Nach dem Seitenwechsel kam der Traktor sofort gut in Fahrt. Enrico Schäpes Distanzschuss brachte sofort Gefahr(47.). Nur eine Minute später wurde Enrico Schäpe durch einen Fehlpass der Gastgeber mustergültig bedient und setzte das runde Leder unhaltbar ins linke obere Eck – 0:1.
Neukirch war alles andere geschockt und war nun noch mehr in der Offensive bemüht. Nach einem Abwehrfehler tauchte Martin Goldberg vor Andreas Förster auf und unter den bereits jubelnden Fans ging der Ball doch noch gegen den Pfosten. Auch danach drängten die Gastgeber auf den Ausgleich aber spätestens beim gut haltenden Andreas Förster war Schluss.
In der 71. Minute schickte Paul Swakon Sebastian Schöne mit einem langen Freistoß auf die Reise und dieser konnte nur durch ein Foul von Hüter der Neukircher gestoppt werden. Zu großer Verwunderung aller Beteiligter verlegte der Linienrichter Marco Gebert den Tatort in den Strafraum und den fälligen Strafstoß verwandelte trotz heißer Diskussionen Paul Swakon eiskalt um linken Eck -0:2.
Im weiteren Spielverlauf zog sich der Traktor mehr in die eigene Hälfte und lauerte auf Kontermöglichkeiten, doch oftmals fehlte wie schon in der ersten Hälfte der entscheidende Pass.
Spannung keimte nochmal in der 90. Minute auf als Marcel Claus plötzlich nach einem Abwehrfehler auf der rechten Seite unseren Hüter Andreas Förster umkurven konnte und doch noch das 1:2 erzielte. In der Nachspielzeit kam Neukirch noch zu zwei Möglichkeiten, die man jedoch unbeschadet überstehen konnte.

So entführt der Traktor drei Punkte beim Tabellenletzten und kann somit den positiven Trend fortsetzen.

Am kommenden Wochenende ist die Kreisligavertretung des SV Post Germania Bautzen zu Gast. Die Bautzener verloren ihr Spiel am Wochenende mit 1:8 (1:0) gegen Göda und werden somit höchstmotiviert auf eine Wiedergutmachung sein.
Anstoß der Partie ist um 15.00 Uhr.

Aufstellung: Andreas Förster – Holm Noack – Robert Reck (46. Marcel Metasch), Paul Swakon, Alexander Wolf, Rene Hasse – Sandro Funke, Johannes Wunsch, Sebastian Schöne, Enrico Schäpe – Benjamin Pietke (72. Swen Jatzke)

Bank: Marco Benad

Tore:
0:1 Enrico Schäpe (48.)
0:2 Paul Swakon (72. FE / Sebastian Schöne)
1:2 Marcel Claus (90.)

SR: Frank Schulze
SRA1: Marco Gebert
SRA2: Max Nowotny

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Überraschungscoup gegen Spitzenreiter

Gegen den Tabellenführer aus Gnaschwitz-Doberschau fand der Traktor zurück zur alten Stärke und gewann verdient mit 4:1 (2:1).

Die Voraussetzungen für die Partie standen zahlenmäßig denkbar ungünstig. Unserer Traktor hatte den letzten Dreier am 30.11.2013 (3:2 gegen Wilthen) eingefahren und war danach sechs Spiele sieglos (zwei Punkte, 5:14 Tore) und unsere Gäste grüßten ungeschlagen mit 19 Siegen aus 19 Spielen von der einsamen Tabellenspitze. Doch bereits im Hinspiel konnte man dem Ligakrösus Paroli bieten und entging nur knapp einem Punktgewinn (2:1 Niederlage).

Für den abwesenden Enrico Schäpe, den erst später erscheinenden Alexander Wolf und den immer noch verletzten Marco Benad rückten Johannes Wunsch, Marcel Metasch und Benjamin Pietke in die Startelf, sowie auch Stefan Schmidt für Olaf Lehmann. Bei herrlichen Frühlingswetter gab Schiedsrichteransetzer Christoph Wels püntklich das Spiel frei und es dauerte nur 5 Minuten bis Benjamin Pietke mit seinem Schuss das erste Achtungszeichen setzte. Drei Minuten später ließ Tommy Weber nach einem Ballverlust von Holm Noack zum ersten Mal seine Schnelligkeit aufblitzen aber Paul Swakon konnte den Ball im Zweikampf fair ablaufen.
Der Gästekeeper Jürgen Madlenscha musste bei einem Schuss von Marcel Metasch sein ganzes Können aufbieten und lenkte den Ball über den Querbalken (11.). Nur wenig später bot sich eine gute Freistoßgelegenheit für Gnaschwitz-Doberschau nachdem diesmal Tommy Weber nur durch ein Foul zu stoppen war und Paul Swakon glücklicherweise ohne Karte davon kam, doch der Schuss von Paul Zimmer ging links neben das Tor. Das 1:0 fiel dann in der 17. Spielminute. Nach einer missglückten Kopfballabwehr der Gäste, lenkte Johannes Wunsch den Ball zu Sandro Funke, welcher dann Sebastian Schöne im Strafraum in Szene setzte und dieser den Ball in „Zinedine Zidane“ – Manier mit der Sohle um die Gegner führte und überlegt in die rechte untere Ecke einschob.
Bereits nach 26 Minuten musste dann auf Seiten der Gäste gewechselt werden. Den verletzten Rene Thasler ersetzte Daniel Kaminski.
Den etwas glücklichen Ausgleich der Gäste konnte Tommy Weber per Fallrückzieher erzielen. Einen vorausgegangen Eckball konnte Hüter Stefan Schmidt unter Bedrängnis nur in die Mitte fausten und Tommy Weber schaltete blitzschnell und fand mit seinem Kunststück die Lücke in der Abwehr – 1:1 (31.). Danach war auch der Traktor gezwungen zum ersten Wechsel. Für den am Sprunggelenk verletzten Robert Stewig kam Routinier Swen Jatzke in die Partie.
Nur zwei Minuten später leitete Sandro Funke mit einer starken Balleroberung im Mittelfeld die erneute Führung ein. Seinen anschließenden optimalen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr konnte Benjamin Pietke erlaufen und schob den Ball gekonnt am Gästetorwart vorbei ins rechte untere Eck – 2:1 (33.). Bis zur Halbzeit fand das Spiel weitgehend zwischen den Strafräumen statt. Der SV Gnaschwitz-Doberschau hatte dabei zwar mehr Spielanteile aber fand keine Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Heimelf.
Die ersten Aktion der zweiten Halbzeit gehörte dem Traktor. Einen Freistoß von Paul Swakon konnte Jürgen Madlenscha gerade so zur Ecke parieren (48.). Vier Minuten später war es Swen Jatzke, der mit seinem Traumpass aus dem rechten Halbfeld Sandro Funke freispielte und dieser ganz souverän den Gästekeeper zum 3:1 überlupfte. Danach verteidigte der Traktor mit vollem Einsatz die Führung und die Gäste aus Gnaschwitz-Doberschau kamen kaum bis gar nicht zu zwingenden Möglichkeiten. Die Gäste schickten ihren Kapitän Andreas Höhrenz nach vorn und stellten hinten von Vierer- auf Dreierkette um und so boten sich dem Traktor gute Kontermöglichkeiten.
In der 80. Spielminute schickte Paul Swakon mit einem Abstoß Johannes Wunsch auf alleinige Reise, doch dieser legte sich den Ball ein Stück zu weit vor und prallte unglücklich mit dem Gästekeeper zusammen, welcher jedoch nach kurzer Behandlung das Spiel fortsetzen konnte – Gelbe Karte.
Ebenfalls Sandro Funke hatte die Chance auf das 4:1, doch seinen Ball konnte noch von einem Gegner kurz vor der Linie geklärt werden (87.).
Mit dem letzten Angriff der Partie fiel schlussendlich doch noch das 4:1. Benjamin Pietke eroberte den Ball im Mittelfeld, schickte den an diesem Tag glänzend aufgelegten Sandro Funke in Richtung Tor und dieser hielt unter Bedrängnis die Übersicht und bediente den mitgelaufenen Johannes Wunsch, der dann keine Mühe hatte freistehend den Ball über die Linie zu drücken.
Danach war Schluss und der Sieg gegen den Tabellenführer ging mehr als in Ordnung.

Mit viel Laufbereitschaft und Einsatzwillen konnte unserer Traktor endlich die Negativserie stoppen und kann somit mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Wochen gehen.
Am nächsten Samstag geht es aufgrund Punktabzügen zum derzeitigen Tabellenletzten aus Neukirch. Anstoß der Partie ist um 15 Uhr.

Aufstellung: Stefan Schmidt – Holm Noack – Rene Hasse, Paul Swakon, Marcel Metasch (56. Alexander Wolf), Norbert Hettmann(G) – Robert Stewig (31. Swen Jatzke), Sebastian Schöne, Johannes Wunsch(G), Sandro Funke (G) – Benjamin Pietke (90. Rene Bayer)

Bank: Olaf Lehmann

1:0 Sebastian Schöne (17./ Sandro Funke)
1:1 Tommy Weber (31.)
2:1 Benjamin Pietke (33./ Sandro Funke)
3:1 Sandro Funke (52./ Swen Jatzke)
4:1 Johannes Wunsch (90./ Sandro Funke)

SR: Christoph Wels
SRA 1: David Frenzel
SRA 2: Robin Schulze

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Auswärtspunkt in Kirschau

Nach zwei heftigen Niederlagen gegen Wehrsdorf und Radibor konnte der Traktor gegen die zweite Vertretung von Großpostwitz-Kirschau mit dem 1:1 (1:0) endlich wieder etwas Zählbares verbuchen.

Nach abgesessener Rotsperre kehrte Sebastian Schöne wieder zurück ins Team, Olaf Lehmann vertrat die beiden abwesenden Torhüter Schmidt/Förster und Norbert Hettmann ersetzte den kurzfristig erkrankten Robert Reck.
Bei teils stürmischen Wind auf dem Kirschauer Hartplatz war der Traktor von Beginn an bemüht die Kontrolle über das Spiel zu ergreifen aber wie so oft in den vergangenen Spielen fehlte in der Offensive die entscheidende Durchschlagskraft. Über weite Strecken der ersten Halbzeit war Malschwitz spielbestimmend, doch eine Möglichkeit reichte den Gastgebern zur Führung.
In der 31. Minute hob Holm Noack vermeintlich das Abseits auf und Kapitän Clemens Schaaf hatte keine Mühe im Eins-gegen-Eins gegen Olaf Lehmann den Ball ins Tor zu schieben – 1:0.
In der Halbzeit ermunterte Klaus Vorwerk unsere Jungs noch einmal und forderte mehr Entschlossenheit im Spiel nach vorn.
Diese Worte schien sich Robert Stewig zu Herzen genommen zu haben und ließ in der 50. Minute seinen Gegenspieler stehen, tankte sich zur Grundlinie durch und seine butterweiche Flanke brauchte Sebastian Schöne nur noch einnicken – 1:1.
Man spürte nun, dass unsere Jungs mehr als nur einen Punkt wollten, doch entweder verhinderte immer ein Bein der Großpostwitzer Verteidigung den letzten Pass oder der teils böige Wind tat sein übriges. Dennoch blieben die Gastgeber durch vereinzelte Angriffe immer gefährlich, so dass am Ende eine durchaus gerechte Punkteteilung zu Buche stand.

Im Vergleich zu den beiden vorherigen Spielen zeigte sich Malschwitz spielerisch aber auch vorallendingen kämpferisch wieder von der besseren Seite.
Nächstes Wochenende ist spielfrei und danach (29.03.) kommt der bisher ungeschlagene Spitzenreiter SV Gnaschwitz – Doberschau nach Malschwitz. Anstoß ist um 15 Uhr.

Aufstellung: Olaf Lehmann – Holm Noack (G) – Rene Hasse, Paul Swakon, Norbert Hettmann – Alexander Wolf, Sebastian Schöne, Sandro Funke, Robert Stewig – Enrico Schäpe – Marcel Metasch

Bank: Rene Bayer, Swen Jatzke, Johannes Wunsch

1:0 Clemens Schaaf (31.)
1:1 Sebastian Schöne (50./ Robert Stewig)

SR: Felix Schmidt
SRA 1: Andreas Schmidt
SRA 2: Großpostwitz-Kirschau

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Pleite auch gegen Radibor

Nach dem 4:0 in Wehrsdorf musste der Traktor auch gegen den SV 1922 Radibor eine bittere 0:3 Pleite einstecken.

Die ersten Aktionen im Spiel gehörten den Gastgebern. Paul Swakon schlug ein Freistoß in den Strafraum und Marcel Metasch verpasste nur knapp (6.). Nur drei Minuten später wurde Sandro Funke mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und brutal vom heraus eilenden Gästekeeper Drimel gestoppt, welcher dabei nur! die Gelbe Karte sah. Sandro Funke konnte nach kurzer Behandlungspause weiterspielen.
In weiteren Verlauf des Spiels kam Radibor besser ins Spiel und erzielte nach 19 Minuten die Führung. Drimel mit einem langen Ball nach vorn, Robert Reck sowie Paul Swakon können den Ball nicht entscheidend klären und so fasste sich Paul Schild ein Herz und zog aus ca. 18m ab und der Ball schlug unhaltbar für Andreas Förster unter der Latte ein. Nur zwei Minuten später war Malschwitz in der Abwehr wieder unsicher und Philipp Mark verpasst nach Vorarbeit von Philipp Paschke das Tor nur knapp. Bis zur Halbzeit entwickelte sich dann ein Spiel weitgehend zwischen den Strafräumen mit kaum nennenswerten Offensivaktionen beider Seiten.
Zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren bereits gespielt bis sich die erste Möglichkeit für Malschwitz ergab. Doch den Pass von Rene Hasse in die Spitze konnte Johannes Wunsch nicht unter Kontrolle bringen. Im direkten Gegenstoß wurde Paul Swakon von Tom Schulze überlaufen, welcher dann keine Mühe hatte den Ball an Andreas Förster vorbei ins Tor zu schieben – 0:2 (56.).
Malschwitz trotz des Rückstandes weiter bemüht. Einen platzierten Schuss von Rene Hasse konnte Richard Drimel dennoch parieren (59.). Auch Andreas Förster konnte sich durch eine klasse Abwehraktion seine Fähigkeiten unter Beweis stellen (68.).
In der 74. Minute hatten die Gäste aus Radibor schon die Chance die Führung auszubauen doch zuerst verpasste Martin Präger und im zweiten Versuch scheiterte Franz Wiener am Außennetz ehe eine Minute später Paul Swakon den Ball per Kopf nicht konsequent klären konnte und Philipp Paschke das Geschenk zum 0:3 annahm.
Die Schüsse von Schäpe (81.) und Wolf (90.) waren nur magere Versuche noch Ergebniskosmetik zu betreiben.
Am Ende gewann Radibor das Spiel verdient. Malschwitz hatte gegen die kompakte und kompromisslose Defensive der Gäste absolut keine Durchschlagskraft.

Aufstellung: Andreas Förster – Holm Noack – Rene Hasse, Paul Swakon, Robert Reck – Alexander Wolf, Johannes Wunsch, Sandro Funke, Steffen Böttger (86.Patrick Bilk) – Enrico Schäpe (G) – Marcel Metasch (46. Robert Stewig)

Bank: Stefan Schmidt – Marcus Hettmann – Rene Bayer – Swen Jatzke – Robert Rother

0:1 Paul Schild (19.)
0:2 Tom Schulze (56.)
0:3 Philipp Paschke (75.)

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Desolat in Wehrsdorf

Mit einer blamablen Vorstellung in Wehrsdorf verlor man das Spiel vergangenen Samstag mit 4:0 (1:0).

Bereits nach zwei Minuten fiel schon der Führungstreffer der Gastgeber. Johannes Wunsch verlor im Aufbauspiel den Ball und Konstantin Herrmann konnte unbedrängt in Richtung Stefan Schmidt zu gehen und den Ball im Netz versenken.
Nur 5 Minuten später parierte Schmidt nach einem Eckball einen Schuss glänzend zur nächsten Ecke, die jedoch nichts einbrachte. Danach entwickelte sich ein Spiel weitgehend zwischem den Strafräumen, ehe Robert Stewig nach 25 Minuten mit seinem Schuss das erste Lebenszeichen in der Malschwitzer Offensive sendete. Nach gut einer halben Stunde bot sich für Enrico Schäpe eine gute Freistoßmöglichkeit, welche jedoch von Sven Wockatz auf der Torlinie per Kopf entschärft werden konnte. Nach 37 Minuten waren wieder die ganzen Fähigkeiten unseres Hüters Stefan Schmidt gefragt als nach einem Einwurf Sven Wockatz ungehindert in den Strafraum eindringen konnte aber nicht an Stefan Schmidt vorbei kam. Wiederrum Sven Wockatz setzte sich wenige Minuten über links durch, doch sein Rückpass von der Grundlinie traf Konstantin Herrmann nicht richtig und der Ball trudelte am langen Pfosten vorbei (40.).
Danach ging es in die Halbzeitpause. Malschwitz gefühlt mit etwas mehr Ballbesitz, doch gefährlicher war in diesem Spiel definitiv Wehrsdorf.

Die zweite Hälfte begann wie die erste Halbzeit – mit einem Tor. Nach einem fragwürdigen Eckball, flutschte der Ball Stefan Schmidt durch die Hände und Sven Wockatz brauchte am langen Pfosten nur noch dankend einnicken.
Die Traktor-Elf versuchte darauf zu reagieren doch die Schüsse von Enrico Schäpe (55.) und Robert Stewig (59.) verpassten ihr Ziel.
Das 3:0 fiel nach einem Konter in der 64. Minute. Nach einem Malschwitzer Angriff schnappte sich Konstantin Herrmann den Ball und schickte Manuel Böhme auf die Reise, welcher den etwas unentschlossen herauskommenden Keeper Schmidt umkurvte und den Ball ins leere Tor schob. Nach 70. Minuten schickte Paul Swakon den Ball aus einem Freistoß heraus ca. 35m auf die Reise, doch der Querbalken verhinderte ein Torerfolg.
Johann Pooch erzielte mit seinem Schuss aus 16m das 4:0 (84.). Gleich nach dem Wiederanstoß ergab sich für die Gastgeber die Chance auf das 5:0, doch nach einem Kopfball von Konstantin Herrmann konnte Johannes Wunsch den vom Pfosten zurückprallenden Ball vor Herrmann klären (85.), auch drei Minuten später war es Johannes Wunsch, der den Schuss von Herrmann für den bereits umspielten Hüter Stefan Schmidt auf der Torlinie klären konnte.

Dem Spiel in Wehrsdorf gibt es rein gar nichts positives abzugewinnen und am kommenden Samstag (15 Uhr, Radibor (H)) bedarf es mehr als nur einer Leistungssteigerung.

Stefan Schmidt – Holm Noack (G) – Alexander Wolf, Johannes Wunsch, Paul Swakon, Rene Hasse – Marcel Metasch (80. Rene Bayer), Marius Deutsch, Robert Stewig (70. Robert Reck) – Enrico Schäpe – Sandro Funke

Bank: Andreas Förster

1:0 Konstantin Herrmann (2.)
2:0 Sven Wockatz (51.)
3:0 Manuel Böhme (62.)
4:0 Johann Pooch (84.)

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Glücklicher Punkt im Derby

Am Samstag war der Tabellenletzte aus Großdubrau zum Derby in Malschwitz zu Gast und man trennte sich 2:2 (2:1). Dabei wurde durch die Verletzung von Marco Benad die Personalnot in den Malschwitzer Reihen vergrößert.

Das Trainergespann Vorwerk/Gerber mussten für die Partie auf vier Positionen Ersatz finden. Den rotgesperrten Sebastian Schöne, die beiden verletzten Robert Stewig und Johannes Wunsch sowie Kapitän Alexander Wolf hieß es zu ersetzen.
Dennoch begann das Spiel ganz im Sinne der Heimmannschaft. In der 2. Minute hatte Sandro Funke bereits die Riesenchance zur Führung als er nach einem Pass von Marco Benad den Hüter umkurvte aber nur das Außennetz traf. Nur zwei Minuten später marschierte unser Oldie Steffen Böttger in beeindruckender Manier über rechts, seine Eingabe setzte Enrico Schäpe aber über den Kasten.
Nach 8 Minuten wollte Lukas Meier scheinbar ein Achtungszeichen setzen als er total übermotiviert Marco Benad in Höhe der Mittellinie/Seitenlinie umgrätschte. Mit der gelben Karte konnte der Kapitän der Gäste sich zufrieden schätzen.
Die erste Möglichkeit der Großdubrauer kam nach gut einer Viertelstunde. Björn Winzer lupfte den Ball über die Abwehr zu Clemens Maier, welcher dann aber freistehend vorm Tor kläglich vergab.
In der 23. Minute passte Sandro Funke von der Grundlinie auf den aufgerückten Norbert Hettmann zurück, wessen „Kullerball“ dem Keeper Lars Haaser durch die Beine ins Netz rollte – 1:0.
In der 29. Minute meldete sich Großdubrau mit einem Lattenkracher zurück im Spiel. Nur eine Minute später tankte sich Björn Winzer auf rechts durch, doch dessen Hereingabe verpasste Clemens Maier am langen Pfosten nur knapp.
Als sich Sandro Funke auf rechts durchsetzte, hatte Paul Swakon in der Mitte die große Chance die Führung auszubauen, doch Lars Haaser parierte hervorragend (35.).
In den letzten Minuten vor der Halbzeitpause wurde es noch mal spannend. Erst traf Björn Winzer nach einem Freistoß von Lukas Maier nur den Pfosten (45.), ehe nach der anschließenden Ecke Stephan Gruß den Ausgleich per Kopf markieren konnte (45.+1). Doch mit dem sofortigen Wiederanpfiff fiel das 2:1 durch Enrico Schäpe, der im Strafraum zwei Verteidiger narrte und dann gefühlvoll ins lange Eck einschob (45+2).
In der Halbzeit kam dann für den verletzten Marco Benad, der sich bei einem Pressschlag gegen Carsten Steffek verletzte, Robert Rother in die Partie und bekam sofort die Gelbe Karte nachdem er sich nicht beim Schiedsrichtergespann anmeldete – auch das kann einem Routinier passieren.
Die Gäste begannen die zweite Hälfte sofort druckvoll und setzten in der 48. Minute gleich ein Zeichen. Der nur leicht abgefälschte Freistoß von Lukas Meier ging an den Pfosten. Mit dem anschließenden Eckball konnte wiederum Stephan Gruß den Ausgleich markieren – 2:2 (49.).
Die Riesenmöglichkeit die Partie komplett zu drehen ergab sich für die Gäste in der 63. Minute nachdem Andreas „Atze“ Förster den schnellen Björn Winzer im Strafraum nur mit einem Foul stoppen konnte. Den fälligen Strafstoß verschoss aber Clemens Meier.
Danach fand das Spielgeschehen weitgehend zwischen den Strafräumen statt, bis sich in der 83. Minute noch eine gute Chance für Großdubrau ergab. Björn Winzer flankte von links aber Clemens Meier köpfte freistehend über das Tor.

Am Ende kann der Traktor aufgrund des Chancenverhältnisses mit einem Punkt zufrieden sein.
Für die kommenden Wochen muss man noch enger Zusammenrücken und die anstehenden Aufgaben mit dem richtigen Teamgeist bestreiten. Denn den wochenlangen Ausfall von unserem Torjäger Marco Benad (gebrochener Zeh) kann man nur gemeinsam kompensieren. Gute Besserung, Marco!

Aufstellung: Andreas Förster(G) – Holm Noack – Norbert Hettmann – Robert Reck – Rene Hasse – Sandro Funke – Swen Jatzke(80. Rene Bayer) – Paul Swakon (C) – Steffen Böttger – Enrico Schäpe – Marco Benad (46. Robert Rother (G))

Bank: Stefan Schmidt – Maik Gerber -Johannes Wunsch

Tore: 1:0 Nobert Hettmann (23./Sandro Funke)
1:1 Stephan Gruß (45.+1)
2:1 Enrico Schäpe (45.+2)
2:2 Stephan Gruß (49.)

Bes. Vorkommnisse: Clemens Meier (Großdubrau) verschießt Foulelfmeter (63.)

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Überragendes Trainingslager in Teplice (CZ)

Das lange Warten hatte am vergangen Donnerstag ein Ende. Nach langer Vorfreude ging es am späten Abend ins benachbarte Tschechien zum Fußballwochenende, welches vorab super von unseren Trainergespann und Präsidenten organisiert wurde.
Aufgrund dessen das noch zwei Sportkameraden in Freital abgeholt werden mussten, entschloss man sich spontan dazu dem Sportlerheim des Hainsberger SV, welche vor zwei Wochen zum Testspiel in Cunewalde zu Gast waren (2:8), noch einen kurzen Besuch abzustatten. Gegen 22.00 Uhr erreichte man das Panorama Hotel in Teplice.

Am Freitagmorgen bat Trainer Klaus Vorwerk um 7.00 Uhr zum halbstündigen Morgenlauf. Nach dem anschließenden Frühstück ging es für die Mannschaft auf den Kunstrasenplatz des T.J. Sokol Srbice zur ersten richtigen Trainingseinheit. Dabei stand bei herrlichen Sonnenschein ein dreiviertelstündiger Kraft-Ausdauer-Parcours sowie diverse Sprint- und Schnelligkeitsübungen auf dem Plan. Nach dem stärkenden Mittagsessen musste die Mannschaft aufgrund der Platzbelegung bereits um 13.30 Uhr zur zweiten Einheit antreten. Mit den noch schweren Beinen vom Vormittagstraining wurde diesmal überwiegend auf das Spielerische wertgelegt. Den Rest des Nachmittags verbrachte ein Teil der Mannschaft im hoteleigenen Fitnessraum oder im ortsansässigen Schwimmbad (mit Sauna 😉 ). An der Hotelbar ließ man ruhig den Abend mit den vier Nachkömmlingen ausklingen, ehe sich ein Teil der Truppe mit dem Hausmeister Milan auf den Weg in das Nachtleben der Stadt begab.

Trotz der Feierlichkeiten konnte der Coach am nächsten Morgen alle gesund und munter zum alltäglichen Morgenlauf vor dem Frühstück begrüßen. Bei der Vormittagseinheit hieß es wieder hauptsächlich einen Parcours zu bewältigen, der diesmal Ausdauer, Dribbling, Torschuss sowie das Flanken beinhaltete.
Nach dem Mittagessen fanden die Spieler etwas Pause zur Regeneration bis man sich Fitnessraum traf und anschließend eine lockere Runde Fußballtennis spielte. Um 19.00 Uhr stand dann die sechste und letzte Übungseinheit an, bei der wieder Wert auf Spielformen gelegt wurde.
Nach dem Training ereilte dem Traktor ein kurzer Schreckmoment. Bei der Abreise vom Sportplatz in Richtung Hotel wurde unserer Bus von zwei Polizeiwagen gestoppt, wobei uns die Cops mit gezückter Waffe gegenüberstanden. Sie waren auf der Suche nach einen Tankstellenräuber und ließen uns nach einem Kontrollblick in den Bus passieren.

Auch am letzten Tag hatte der Trainer kein Erbarmen mit den Jungs und bestand auf den Laufeinheit in den frühen Morgenstunden. Nach der letzten Stärkung zum Frühstück warfen sich unsere Jungs endlich die Trikots über und es ging zum Trainingsspiel gegen den Platzverein T.J. Sokol Srbice B. Nach dem frühen Rückstand drehte Sandro Funke mit einem Viererpack die Partie und nach der Halbzeit trafen noch Paul Swakon (2x) und Marco Benad, so dass das schön anzusehende Spiel am Ende mit 4:7 gewonnen wurde. Dabei geht ein Dankeschön an die BSG Chemie Leipzig, welche ebenfalls mit uns im Hotel kampierten und aufgrund zwei drei Verletzungssorgen unsererseits sowie einer vorzeitigen Abreise uns mit drei Spielern aushalfen.
Am Nachmittag waren alle wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.

Es waren vier exzellente Tage mit der Mannschaft in Teplice. Der ohnehin schon gute Teamgeist wurde nochmal gefestigt bzw. gestärkt , es wurde viel gelacht und trotzdem wurden die Trainingseinheiten konzentriert und mit 100% Einsatz absolviert.

Nun muss man die vielen positiven Eindrücke mit in die zweite Saisonhälfte nehmen und möglichst drei Punkte am kommenden Samstag im Derby gegen Großdubrau (14.00 Uhr) in Malschwitz behalten.

Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren, die einen maßgeblichen Anteil zur Durchführung und Planung des Trainingslagers beigetragen haben – Danke!

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