+++Fehlstart zur Rückrunde+++

Es sollte der erfolgreiche Auftakt in die Rückrunde werden. Die Niederlage gegen Milkel aus der Vorwoche sollte egalisiert werden. Eine Reaktion hatte man sich vorgenommen. Doch leider kam genau das Gegenteil.

Der Reihe nach. Personell musste Coach Böhm im Vergleich zum Milkel Spiel auf Schwurack, Benad, Günther, Marschner und co. verzichten. Dazu fehlt weiterhin Dauerbrenner Hertrampf. Dennoch war die erste Elf gespickt mit Stammspielern. Die ersten 5 Minuten waren noch halbwegs in Ordnung. Ein ersten Angriff brachte der enteilte Lehmann mit einem Lupferversuch nicht im Tor unter.

Danach folgten Minuten der Ratlosigkeit. Köwa II spielte unbekümmert, mutig und frech nach vorn. Die vorderste Reihe, Altersdurchschnitt 18,2 Jahre, brachte unsere Defensive gehörig in Schwitzen. Das Tor machte am Ende jedoch der Traktooor. Jedoch ins eigene Tor. Einen Freistoß aufs lange Eck bugsierte Kittel unglücklich ins eigene Gehäuse.

Wer nun auf einen Weckruf hoffte, wurde enttäuscht. Köwa II war weiterhin das bessere Team und hatte weitere Chancen. Das 0:2 erfolgte nach einer guten Kombination über links mit einer Flanke in den 16er und Schulbuchmäßigen Kopfball ins Tor. Daraufhin gab es sogar noch Gelegenheiten auf das dritte Tor.

Die besten Minuten des Traktooors begannen ab der 40.Minute. Über Standards arbeitete man sich zurück in die Partie und hatte erste Chancen durch Seidel per Kopf. Kurz vorm Pfiff köpfte Seidel einen Haase Freistoß platziert ins lange Eck.

Nach deftiger Halbzeitansprache kam der Traktooor mit einem anderen Gesicht zurück. In der Drangphase, dominiert von Ecken und langen Einwürfen, erzielte Mitscherlich nach einer Lehmann Ecke das 2:2 per Kopf. Nun war das Feuer entfacht und Angriffe rollten aufs Gästetor. Die beste Chance hatte erneut Seidel nach Kittelvorlage. Doch sein Abschluss ging rechts vorbei. Mitten in dieser guten Phase folgte die letztlich spielentscheidende Szene. Nach einem Freistoß stürzten zwei Gästeakteure im 16er und Schiri Köhler erkannte ein Foulspiel. Den Elfmeter verwandelte Nowotnick sicher ins linke Eck. Danach war zwar noch genügend Zeit. Aber der Traktooor schaffte es, wie gegen Milkel nicht, sich Chancen zu erarbeiten. Man scheiterte mehr an sich selbst als am gut eingestellten Gegner. So ging die Partie letztlich 2:3 verloren.

Das Gute ist, die Saison ist nach dem ersten Spiel der Rückrunde nicht vorbei. Dennoch sollte klar sein, dass mit dieser Leistung keine höheren Ambitionen ausgerufen werden sollten.
Am Samstag gegen die BSW Lausitz muss ein anderes Gesicht gezeigt werden. Wir wissen, dass wir es besser können und wollen nein werden es Samstag zeigen!

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+++Niederlage im Topspiel+++

SV Traktor Malschwitz – FSV Blau-Weiß Milkel 0:1 (0:0)

Was auf dem Papier als Topspiel der Kreisliga angekündigt war, entpuppte sich über 90 Minuten leider als Partie auf überschaubarem Niveau. Beide Mannschaften fanden nur selten zu einem geordneten Spielaufbau, sodass fußballerische Höhepunkte Mangelware blieben.

Bei bestem Wetter fanden sich über 150 Zuschauer auf dem Malschwitzer Sportplatz ein. Alles war bestens eingestellt auf dieses Topspiel. Zu Beginn zeigten sich die Gäste aus Milkel griffiger und körperbetonter. Vor allem in den Zweikämpfen zeigten sie mehr Präsenz. Offensiv ließen sie zwar im ersten Durchgang die große Chance zur Führung liegen, als ein Strafstoß durch Keeper Haupt stark pariert wurde. Dennoch waren sie vor allem über den agilen Zschuppe immer wieder gefährlich. Der Traktooor selbst hatte lediglich eine Großchance, als Härtel über links auf die Reise geschickt wurde, doch sein Abschluss durch Hüter Mertens pariert wurde.

Bereits Mitte der ersten Hälfte musste der Traktooor verletzungsbedingt wechseln. Günther musste das Feld verlassen und so kam Benad nach 7 Monate Verletzungspause zum Comeback. Bis zum Ende der ersten Hälfte erhöhte der Traktooor seine Angriffsbemühungen, jedoch ohne nennenswerte Topchance. So ging es torlos in die Pause.

Sichtlich unzufrieden wollte die Heimelf nun ein anderes Gesicht zeigen. Erste Angriffe rollten aufs Milkler Tor. Doch am Ende waren es die Gäste, die die Führung erzielten. Ein Eckball köpfte Zschuppe ans die Querlatte. Den Abpraller versenkte Wolf reaktionsschnell ins linke Eck. In der verbleibenden Spielzeit gelang es dem Traktooor nicht mehr, nennenswerte Ausgleichschancen zu kreieren. Die Defensive der Gäste stand sicher und ließ kaum etwas zu, sodass Milkel den knappen Vorsprung souverän über die Zeit brachte.

Überschattet wurde die Partie aus Sicht der Hausherren von einer weiteren Verletzung: Comebacker Benad verletzte sich erneut am Knie und musste ausgewechselt werden – ein bitterer Rückschlag für Spieler und Mannschaft.

Am Ende stand eine verdiente Niederlage, während der FSV Blau-Weiß Milkel aufgrund der engagierteren und entschlosseneren Leistung drei Punkte mitnehmen konnte.

Nun heißt es in der Rückrunde Vollgas zu geben, damit am Ende der Saison der Platz an der Sonne verteidigt werden kann. Am Samstag geht es gegen die Zweitvertretung von Königswartha weiter. Anstoß ist 15Uhr.

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Nachruf für Wolf‑Carsten Löbel

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von Wolf‑Carsten Löbel, der am 22. Dezember 2025 verstorben ist.

Carsten war mehr als ein Mitglied unseres Vereins – er war über mehr als 50 Jahre ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft. Zunächst engagierte er sich als aktiver Fußballer und lief für zahlreiche unserer Männermannschaften auf. Später brachte er seine Erfahrung, sein Verantwortungsgefühl und seine Leidenschaft als Mannschaftsleiter, Abteilungsleiter Fußball und Mitglied des Vorstands bis zu seinem Ableben ein.

Carsten war ein fußballbegeisterter Mensch mit außergewöhnlicher Fachexpertise. Sein Wissen, seine Liebe zum Sport und sein Einsatz prägte die Vereinsarbeit.

Für uns war Carsten nicht nur ein Vereinskamerad – er war ein Freund, ein Ratgeber, ein verlässlicher Mensch. Er hinterlässt eine große Lücke im Verein und in unseren Herzen.

Wir trauern um einen besonderen Menschen und sprechen seiner Familie und allen Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aus.
Wir wünschen der Familie viel Kraft und alles Gute in dieser schweren Zeit.

Carsten, wir werden dich nicht vergessen.

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+++Vorbereitungsplan+++

Nach einer überzeugenden Hinrunde (das letzte Spiel gegen den FSV Milkel wird am 28.02. nachgeholt) startete der Traktooor am 16.01. in die Vorbereitung für die restliche Saison. Beim ersten Aufgalopp konnte Coach Böhm 15 Akteure begrüßen. Dabei startete der verletzte Haase wieder ins Training. Zudem konnte ein Neuzugang begrüßt werden (Vorstellung folgt). Nach einer intensiven ersten Einheit wurde die hungrigen Mäuler mit leckerer Pizza aus Klix beglückt. In den kommenden Wochen wird wie gewohnt Dienstags und Freitags trainiert. Dazu wurden diverse Testspiele vereinbart:

24.01. vs, SG Wilthen 12Uhr beim SV Bautzen Platz
07.02. vs. SpG Gaußig/Göda 16Uhr in Cunewalde
14.02. vs. SV Gnaschwitz/Doberschau 14Uhr in Doberschau

Dazu wird im Zeitraum vom 30.01.-01.02. das Trainingslager in Teplice absolviert. Wir werden Euch auf unseren sozialen Kanälen über Neuigkeiten, Ergebnisse und Eindrücke aus der Vorbereitung versorgen.

Bleibt sportlich und Gut Kick.

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+++Vorbericht zum Topspiel+++

Am kommenden Samstag erwartet der Traktooor als Erstplatzierten den Zweitplatzierten vom FSV Blau-Weiß Milkel zum Gipfeltreffen. Das Spiel verspricht aufgrund von nur 4 Punkten Differenz enorme Spannung. Das Wetter könnte dem Spiel noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aber wir gehen aktuell davon aus, dass die Partie stattfinden kann.

Zum Gegner

Milkel beendete die Vorsaison auf dem dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel der letzten Saison endete 2:2 Unentschieden. Das Rückspiel konnte der Traktooor fulminant mit 4:0 gewinnen. Bei den Gästen aus Milkel hat sich jedoch gehörig das Personalkarussell gedreht. Mit Angermann verließ einer der Topspieler der letzten Jahre den Verein in Richtung Königswartha. Dafür verstärkten sich die Blau-Weißen qualitativ und quantitativ mit Spielern wie Mirzwa, Wolf, Reimann und Kretzschmar.

Milkel spielt aktuell eine starke Hinrunde. Nur eine Niederlage gegen Radibor am zweiten Spieltag steht zu Buche. Ansonsten setzte es drei Unentschieden und acht Siege. Mit einem Torverhältnis von 37:21 sind die Milkler vor allem Offensiv sehr gefährlich. Dies zeigte nicht zuletzt der starke Auftritt am vorherigen Spieltag gegen Mitkonkurrent Lohsa/ Weißkollm.

Zu unserer Elf

Im Vergleich zum Spiel gegen Radibor rücken Härtel und Jurack wieder in den Spieltagskader. Zudem sollten auch alle weiteren Spieler zur Verfügung stehen, sodass Coach Böhm aus dem vollen Schöpfen kann. Fragezeichen stehen noch hinter Schwurack, der an einer Fußverletzung vom Radiborspiel laboriert.

Wir sind extrem heiß und wollen die gute Hinrunde mit einem Heimsieg krönen und uns mit einem guten Gefühl in die Winterpause verabschieden. Dabei hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung. Glühwein wird reichlich vorrätig sein, um sich bei den kühlen Temperaturen aufwärmen zu können. Anstoß ist 13:30 Uhr.

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+++dreckscher Sieg+++

Im vorletzten Spiel der Hinrunde gastierte der Traktooor in Radibor. Auf dem Ausweichplatz wollte man sich vor dem eigenen Spiel noch etwas das Spiel der A-Jugend von Radibor gegen Großdubrau/ Kleinwelka anschauen. Doch als die ersten Schlachtenbummler eintrafen, wurde das Spiel schon abgepfiffen. Der Schiedsrichter entschied, dass der Platz unbespielbar ist und das Verletzungsrisiko für die Spieler zu groß ist. Interessant, da wenig später egtl. das Spiel der Männer auf jenem Platz ausgetragen werden sollte. Die Mannen um das Aushilfscoachduo Swakon/ Benad ließ sich davon aber nicht irritieren und stelle die Mannschaft in gewohnter Böhmmanier aufs Spiel ein.

Im Vergleich zum fulminanten Derbysieg fehlten Lehmann und Härtel. Dafür rückten Schuster und Koksch in die erste Elf. In den ersten Spielminuten prägten viele Ausrutscher die Partie. Vor allem auf der einen Hälfte des Spielfeldes war es eine reine Rutschpartie. Dadurch eröffneten sich die ersten Chancen für die Heimelf. Über die rechte Seite konnte der Außenspieler in den 16er eindringen, doch sein Abschluss wurde vom gewohnt sicheren Rückhalt Haupt entschärft. Kurz danach wurde der Traktooor erstmals gefährlich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Schuster frei aus wenigen Metern zum Abschluss. Jedoch bekam er zu wenig Druck auf den Ball und so konnte Hüter Petschak den Ball locker aufnehmen. Im Gegenzug bekamen die Hausherren die nächste Chance, doch wieder parierte Haupt mit starkem Torwartspiel die Szenerie.

In der 19. Spielminute klingelte es erstmals im Gehäuse der Radiborschen. Nach einem langen Einwurf von Mitscherlich stellte Seidel geschickt seinen Körper gegen den Verteidiger und wuchtete den Ball volley ins Tor. Doch die Führung hielt nur kurz. Wieder kam Radibor über ihre gute rechte Angriffsseite ins letzte Drittel. Die anschließende Flanke köpfte Sturmtank Zieschwauck aus wenigen Metern ins Tor. Der Traktooor war weiterhin über Standardsituationen gefährlich, doch die Heimelf war in dieser Phase griffiger und engagierter. Kurz vor der Halbzeitpause musste gewechselt werden. Koksch hatte bei einem Kopfballduell etwas am Kopf abbekommen und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Keller in die Partie und brauchte keine lange Anlaufzeit. Quasi mit seiner ersten Ballaktion schickte er Hertrampf auf Reisen und der Jungspund mit dem eingebauten Turboknopf versenkte den Ball ins lange Eck zur 2:1 Führung. Danach kam die beste Phase des Traktooors. Gleich mehrere Abschlussaktionen ließen dem Anhang der Gäste den Torschrei auf die Lippen kommen. Die beste Chance hatte Seidel, nachdem er, im Anschluss eines Eckballs, die Murmel ins kurze Eck schoss. Doch auf der Linie konnte der Ball noch abgewehrt werden. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

In Hälfte Zwei zeigte sich der pure Abnutzungskampf. Das Geläuf wurde schmieriger und die Grätschen und langen Bälle nahmen zu. Auf Seiten des Traktooors gab es kaum noch offensive Szenen. Das Spiel hielt sich vornehmlich zwischen den Strafräumen auf mit Vorteilen bei den Hausherren. Diese hatte gute Abschlussszenen aber belohnten sich nicht für ihren Einsatz am heutigen Tag. Der Defensivverbund um Günther hielt stand und wusste mit beherzten Grätschen und Befreiungsschlägen, die Angriffe zu entschärfen. So tickte die Uhr für den Traktooor und nach viel Gebolze beendete Schiri Aust die Partie zum Jubel der Gäste.

Am Ende sind es definitiv drei sehr erkämpfte Punkte im Meisterschaftsrennen. Nun blickt man voller Vorfreude auf das Gipfeltreffen am kommenden Samstag. Zu Gast beim Traktooor ist der aktuell Zweitplatzierte aus Milkel. Ein Spiel, was Spannung verspricht. Hoffen wir, dass das Wetter und der Platz ein Spiel zulassen.  Anstoß ist 13:30Uhr. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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+++überragendes Derby unter Flutlicht+++

Bevor wir in die ausführliche Spielanalyse gehen, möchten wir ein paar Worte im Vorfeld loswerden.

Danksagung

Ein großer Dank gilt dem Vorstand, der mit seinem Engagement und Organisation den Rahmen für dieses sportliche Event geschaffen hat. Ohne euren Einsatz wäre ein solcher Tag nicht möglich gewesen.
Ebenso möchten wir den zahlreichen Zuschauern danken – ihr habt mit eurer Leidenschaft und eurer Stimme für eine fantastische Atmosphäre gesorgt. Besonders die beiden jungen Ultragruppierungen haben ordentlich Stimmung geliefert. 350 Zuschauer sind Wahnsinn.
Ein großes Dankeschön geht auch an alle Helferinnen und Helfer – ob beim Aufbau, im Taubenschlag, am Bratwurststand und beim Kassieren. Euer Einsatz macht den Unterschied und verdient höchste Anerkennung.
Nicht zuletzt danken wir beiden Teams, die mit Einsatz, Fairness und sportlichem Ehrgeiz ein spannendes und unterhaltsames Derby geboten haben mit allem was dazugehört.

Spielbericht

So nun aber zum Spiel. Beim Traktooor fehlten die Verletzten Swakon, Stewig, Benad und Haase. Zudem fehlten Jurack und Schuster. In den vergangenen Jahren hätte man vermutlich das Spiel bei diesen Ausfällen absagen müssen, aber aktuell sieht die Kaderbreite sehr gut aus. Zudem wurde wenige Tage vor dem Derby ein Neuzugang eingetütet. Mit Lukas Lehmann bereichert uns ein hochveranlagter und überragend ausgebildeter Fussballer (Vorstellung folgt). Daher war es wenig verwunderlich, dass er sich sofort in der Startelf auf der Doppelsechs wiederfand.
Auf Seiten der Gäste fehlte Abwehrboss Fechner verletzungsbedingt. Zudem war Torgarant und Ausnahmekönner Spindler nur auf der Bank und nicht spielfähig.

Unter den wachsamen Augen der umherfliegenden Drohne pfiff der Schiedsrichter das Derby an. Abtasten? Fehlanzeige. Nach dem Anstoß bediente Mitscherlich den startenden Hertrampf, der den Ball knapp am langen Pfosten vorbeisetzte. Der Traktooor drückte weiter aufs Gaspedal. Mit mehreren Ecken, Freistößen und weiten Einwürfen schnürte man die 96er im Strafraum ein. Ein weiter Einwurf wurde zu kurz geklärt und daher brachte Mitscherlich den Ball nochmals zurück in den Strafraum. Der Ball segelte bis an den zweiten Pfosten zum sträflich freistehenden Kittel, der jedoch knapp am Gehäuse vorbeizielte. Danach schoss Härtel volley aus 10m übers Tor. In der 13 Minute fand ein langer Ball Hertrampf im Strafraum, der jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Kalibrierte Linien und halbautomatische Abseitserkennung gibt es Gott sei Dank nicht im ehrlichen Fussball #UniongegenBayern. Seis drum.
Leider erzielten die Großdubrauer kurz nach dieser Aktion, mit ihrer ersten Chance, den Führungstreffer. Ein Einwurf wurde unzureichend geklärt und Edeltechniker Löwe setzte zum Dribbling bis in den Strafraum an. Dort blieb er vor Hüter Haupt cool und versenkte ins lange Eck.

Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und zeigten gute Kombinationen. Beim Traktooor fehlte es in dieser Zeit an klaren Tormöglichkeiten. Die Gäste hätten sogar fast auf 0:2 erhöht, als ein eher harmloser Abschluss Hüter Haupt durch die Handschuhe glitt und glücklicherweise an die Oberkante der Latte ging. Kurz vor Pause lag noch der Torschrei auf den Lippen. Der omnipräsente Mitscherlich löffelte den Ball in den 16er auf den 16er Kittel. In alter Uwe Seeler Manier versuchte er mit einer Kopfballbogenlampe Keeper Schurck zu überwinden. Doch der Ball ging knapp übers Gehäuse. Danach war Halbzeit.

Hälfte Zwei startete wie die erste Hälfte. Nur dieses Mal saß der erste Abschluss direkt. Härtel wurde über rechts bedient und was er dann daraus machte, war traumhaft. Mit Geschwindigkeit und Technik setzte er sich gegen mehrere Gegenspieler im Strafraum durch und tänzelte durch die Reihen der 96er. Es folgte der trockene und harte Abschluss ins Eck zum 1:1 Ausgleich. Danach rollte der Ball flüssiger bei den Hausherren. In der 55. Minute schepperte es am Gebälk der Gäste. Lehmann zog aus 25m ab und traf nur die Latte. Den Abpraller konnte Becker nicht mehr aufs Tor bekommen. Fünf Minuten später erfolgte das 2:1. Kittel setzte sich stark im Mittelfeld durch und schloss aus 18m ab. Keeper Schurck wehrte den Abschluss nur zur Seite ab und so konnte Seidel mit aller brachialen Gewalt den Ball über die Linie grätschen. In der 71. Minute erfolgte der nächste Treffer. Seidel tankte sich über links in den Strafraum und legte clever zurück auf Härtel, der den Ball trocken ins lange Eck zog. Beim anschließenden Torjubel vor den Gäste Ultras hatte der Schiedsrichter die Wahrnehmung, dass zu provokant gejubelt wurde. Gelbe Karte also und da Härtel schon verwarnt war gab es die Ampelkarte. Nun musste der Traktooor 18 Minuten plus Nachspielzeit in Unterzahl überstehen. Doch in den verbleibenden Minuten verteidigten Günther, Schwurack und co. resolut und ließen keine Chance mehr zu. Der stark aufspielende Säuberlich sorgte zwar immer für Gefahr im Mittelfeld aber knapp vor dem Strafraum war dann Schluss. Vor allem der in Hälfte Zwei überragend agierende Volz grätschte und haute alles Gefährliche hinten weg. So war nach 95 Minuten Schluss und der Jubel kannte keine Grenzen.

Eine saubere Teamleistung in Hälfte Zwei sicherte den Derbysieg. Danach wurde mit Fans und co. ausgiebig gefeiert und anschließend im Prima Klima in Malschwitz beim Saunaabend ausgeschwitzt. Doch feiern lassen kann man sich am Ende der Saison. Bis zur Winterpause warten noch zwei schwere Spiele auf die Schützlinge von Coach Böhm. Am Sonntag gastiert der Traktooor in Radibor. Anstoß ist 14Uhr. Bis dann und Gut Kick.

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+++Zuhause weiter siegreich+++

Noch vier Spiele bis zur Winterpause. Zu Gast beim Traktooor war die Zweitvertretung vom FC Hoyerswerda. Aufgrund der zeitgleichen Partie der ersten Mannschaft war der Kader der zweiten Mannschaft nicht so gut besetzt wie sonst. Doch auch beim Traktooor fehlten vor allem im defensiven Bereich ein paar Akteure. In der Offensive konnte Coach Böhm jedoch wieder annähernd die volle Kapelle einsetzen.

Dies machte sich schon in den ersten Spielminuten bemerkbar. Das hohe Pressing bedingte Abspielfehler und so Chancen des Traktooors. Die Erste setzte Hertrmapf per Kopf nach Seidel Assist drüber. Danach wurde Hertrampf auf rechts geschickt und legte vorm Keeper uneigennützig quer, doch bevor Härtel einschieben konnte, klärte ein Verteidiger. In der 7. Spielminute lief es dann besser. Nach einem tollen Schnittstellenball von Mitscherlich war Seidel frei durch und bediente Härtel im Rückraum, der zum 1:0 einschob. Im Anschluss ergaben sich zahlreiche Hochkaräter. Doch die Effizienz im Abschluss war besorgniserregend. So witterten die Gäste Hoffnung. Nach einem Freistoß aus 20m erzielten sie den Ausgleich. Der Ball landete zunächst in der Mauer, doch der Rebound wurde schlecht verteidigt und so konnte Katzer aus dem Rückraum einschieben. Mit fortschreitender Spieldauer wurden die Gäste im Aufbauspiel sicherer. Das Momentum kippte langsam. Doch die besseren Chancen waren weiterhin auf Seiten der Heimelf. Seidel hatte zwei gute Gelegenheiten, doch scheiterte mit einem Abschluss aus 5m an Keeper Deckwart. Bei der zweiten Chance war er vom Gegenspieler irritiert und konnte so den Querpass von Becker aus wenigen Metern nicht im Tor unterbringen. Kurz vor der Halbzeit hatten die Gäste noch zwei Gelgenheiten auf einen weiteren Treffer. Doch die Abschlüsse wurden im Verbund bereinigt. Halbzeit.

Zur Halbzeit musste Coach Böhm wechseln. Swakon musste verletzt raus und für ihn kam Koksch in die Partie. Die zweite Halbzeit startete dann mit 15 Minuten Leerlauf. Der Traktooor wollte, brachte aber nichts Nennenswertes zustande und Hoy verteidigte leidenschaftlich alles weg vom Kasten. Die Schlüsselszene dann in der 60.Minute. Schwurack wurde von Kupka regelwidrig zu Fall gebracht und dieser sah daher die Ampelkarte. Kurz darauf erlöste Seidel die Nerven der Fans. Nacheinem feinen Solo im Strafraum schloss er clever ins kurze Eck ab. In der 70. Minuten erzielte Hertrampf das 3:1. Eine Flanke von Koksch wurde unzureichend geklärt und der Topscorer schloss ansatzlos mit links ab. Danach war es ein wahres Schaulaufen des Traktooors. Mehrere tolle Passstaffeten begeisterten Fans wie auch die Gegenspieler. So wurden die weiteren Treffer durch Hertrampf, Härtel (egtl. Eigentor aber was solls) und Becker stark herausgespielt bzw. erzwungen. Der Schlusspfiff erlöste schließlich die Kicker aus Hoyerswerda und besiegelte den nächsten Heimdreier des Traktooors.

Bis zur Winterpause kann noch viel passieren. Der Traktooor grüßt zwar von der Tabellenspitze, doch das Restprogramm hat es in sich. Mit Großdubrau, Radibor und Milkel kommen drei wahre Brocken auf unsere Traktoristen zu. Danach wird sich zeigen, wie die Hinrunde zu bewerten ist. Unsere Truppe ist jedoch heiß auf diese Partien und will alles abreißen, um weiterhin von Oben zu grüßen. Der Start erfolgt dazu am Samstag im Flutlichtspiel gegen Großdubrau. Derby. Flutlicht. Einfach nur geil. Anstoß 17Uhr. Wir sehen uns.

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+++Gerechte Punkteteilung in Weißkollm+++

Der Traktooor reiste zum schweren Auswärtsspiel gegen die SpVgg Lohsa/Weißkollm. Im Gepäck hatte er 16 Spieler. Härtel war nach abgesessener Sperre wieder dabei. Dafür fehlte im Vergleich zur Vorwoche Schuster. Bei der Erwärmung verletzte sich Routinier Stewig, wodurch er nicht zum Einsatz kommen konnte. Bei bescheidenen Wetterbedingungen eröffnete Schiedsrichter Schneider die Partie.

Wie es bei so einem Duell auf Augenhöhe oft der Fall ist, neutralisierten sich beide Teams zunächst. Chancen? Mangelware. Die Heimelf ließ den Ball in ihren hinteren Reihen zirkulieren und bediente im Anschluss situativ die Stürmer mit gezielten langen Bällen. Sicherlich ein probates Stilmittel bei der vorhandenen Größe des Platzes. Es entwickelten sich dadurch erste Minichancen, die jedoch keine größere Torgefahr erzeugten. In der Traktooor Offensive hakte es noch. Es entwickelten sich zwar ebenfalls Abschlüsse, aber es wurde keine Großchance erspielt. Nach ca. einer halben Stunde dann das erste Highlight der Partie. Nach einem Abschluss des Traktooors bekam ein Kicker der Heimelf den Ball unglücklich an den Arm. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß und Topscorer Hertrampf legte sich schon den Ball zurecht. Jedoch bekam der Schidesrichter ein Zeichen seines Assistenten, der kein strafbares Handspiel vernommen hat. So wurde der Elfmeter einkassiert. Jetzt kommt der Klassiker. Im direkten Gegenzug erzielten die Hausherren den Führungstreffer. Ein beschriebener langer Ball wurde zunächst vom rauseilenden Haupt geklärt, doch der Ball prallte vom Stürmer zurück in den Gefahrenbereich. Daraufhin kollidierten beide Akteure miteinander und so musste der bereitstehende Richter den Ball nur noch ins leere Gehäuse lupfen. Bitter, da man hier auch auf Offensivfoul hätte entscheiden können. Sei es drum mit dem 1:0 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit drückte der Traktooor mit einer klaren Leistungssteigerung dem Spiel seinen Stempel auf. Vor allem nach der Hereinnahme von Seidel und dadurch einer Umstrukturierung im Offensivbereich konnten mehr Chancen kreiert werden. In der 68. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich. Härtel bediente den auf rechts durchgestarteten Hertrampf mit einem großartigen Steckpass, sodass dieser frei vorm Hüter clever einnetzen konnte. Danach hatte der Traktooor noch mehrere Chancen auf den Siegtreffer. Bei einem Angriff legte Seidel clever zurück auf Härtel doch dessen Schuss konnte Hüter Witschas parieren. Den Nachschuss setzte Seidel anschließend am Gehäuse vorbei. Weitere Möglichkeiten durch Hertrampf und Härtel blieben ohne Torerfolg. Doch die Hausherren hätten ebenfalls noch das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden können. Bei einem Tohuwabohu im Strafraum des Traktooors hätte der Ball mehrfach ins Tor gestochert werden können, doch jedes Mal war ein Körperteil der Abwehr im Weg und am Ende klärte Keller per Kopf kurz vor der Linie. Dann war Schluss und die Spieler konnten endlich unter die warme Dusche springen.

Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden. Gegen diese Truppe werden sich noch viele Mannschaften schwertun. Die SpVgg gehört zu den Topteams der Staffel. Nun sind es noch vier Spiele bis zur Winterpause. Davon bestreitet der Traktooor drei Partien zuhause und ist gewillt die Maximalausbeute zu erzielen. Startschuss dafür ist diesen Samstag beim Heimspiel gegen die Zweitvertretung vom FC Hoyerswerda. Anstoß ist 14Uhr.

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+++Umrüstung Flutlichtanlage auf LED-Technologie+++

Nach einem langen Antrags- und Bewilligungsprozess war es am 09. Oktober 2025 endlich soweit – unsere 25 Jahre alte Flutlichtanlage auf Platz 2 wurde erfolgreich auf moderne LED-Technik umgerüstet!

Im Rahmen der Umbaumaßnahme wurden die bisherigen 8 Halogen-Strahler mit jeweiligen Vorschaltgerät à 2700 Watt Systemleistung durch 8 energieeffiziente LED-Strahler à 1.000 Watt (inkl. Vorschaltgerät) ersetzt. Mit einem reduzierten für den Trainingsbetrieb ausreichenden Beleuchtungsniveau kann somit eine jährliche Energieersparung von ca. 75% erreicht werden.

Durch die neue app-gesteuerte LED-Flutlichtanlage ist unser Verein nicht nur nachhaltig, zukunftsorientiert und ressourcenschonend aufgestellt. Die gleichmäßige Ausleuchtung sorgt für optimale Trainings- und Spielbedingungen, vor allem in der beginnenden dunklen Jahreszeit. Gleichzeitig werden auch spürbar die jährlich belastenden Energie- und Betriebskosten stark reduziert.  

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Der Verein bedankt sich herzlich für die Unterstützung bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) und der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH, die die Umsetzung dieses wichtigen Projekts finanziell überhaupt erst ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gilt zudem der Firma KANDEM Leuchten GmbH, die für die Planung und fachgerechte Durchführung der Umrüstung verantwortlich war.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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