+++Der Traktooor reitet die Erfolgswelle+++

Auf dem Kunstrasenplatz in Kirschau wartete auf den Traktooor eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe beim SV Oberland Spree.

Ganz unbekannt sind sich beide Vereine dabei nicht. Zu Kreisligazeiten kreuzte man regelmäßig mit der Zweitvertretung des SV Oberland Spree die Klingen. Mit der ersten Mannschaft gab es dagegen deutlich weniger Berührungspunkte. In Erinnerung geblieben ist vor allem ein Testspiel aus dem Jahr 2021, das aus Malschwitzer Sicht mit 0:12 endete.

Fünf Jahre später sieht die Fußballwelt allerdings komplett anders aus. Die personelle Situation hat sich auf beiden Seiten grundlegend verändert und mit dem damaligen Kräfteverhältnis hat das heutige Aufeinandertreffen kaum noch etwas gemein.

Dass die Aufgabe dennoch alles andere als einfach werden würde, war bereits vor dem Anpfiff klar. Oberland verfügt über eine starke Defensive und kassiert nur wenige Gegentore. Entsprechend musste der Traktooor geduldig bleiben und sich gegen eine kompakte Hintermannschaft seine Möglichkeiten hart erarbeiten.
Zu Beginn war der Traktooor die spielbestimmende Mannschaft und kam früh zur großen Gelegenheit auf die Führung. Lehmann wurde im Strafraum zu Fall gebracht: Elfmeter!

Noack übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch an Oberlands Keeper Glück. Doch damit nicht genug: Den Nachschuss aus wenigen Metern bekam Noack ebenfalls nicht im Tor unter und auch Jurack konnte im nächsten Versuch den Ball nicht über die Linie drücken.

Wenig später bot sich Benad die nächste Abschlussmöglichkeit. Insgesamt ließ der Traktooor den Ball im Mittelfeld gut durch die eigenen Reihen laufen und kombinierte sich immer wieder gefällig nach vorne. Im letzten Drittel fehlte allerdings die letzte Überzeugung und Konsequenz beim Abschluss. So blieben klare Torchancen trotz der spielerischen Überlegenheit zunächst Mangelware. Die Hausherren wurden meist durch ihre Außenspieler gefährlich aber eine echte Prüfung bekam Hüter Haupt nicht gestellt.

Kurz vor der Halbzeit schien es dann doch so weit zu sein. Lehmann steckte den Ball stark auf Hertrampf durch, der an Keeper Glück vorbeiging und die Kugel im Tor unterbrachte. Der Jubel währte allerdings nur kurz: Abseits. Der Treffer wurde somit aberkannt. So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichenere Partie. Die Hausherren übernahmen nun phasenweise das Kommando und kamen ihrerseits zu einigen Abschlüssen. Bei der größten Chance der Gastgeber war zunächst Hüter Haupt mit einer überragenden Parade zur Stelle. Doch der Ball trudelte weiter gefährlich in Richtung Malschwitzer Gehäuse. Haase reagierte gedankenschnell und klärte die Kugel kurz vor der Torlinie.

Nach rund 70 Minuten reagierte Coach Böhm und brachte Swakon für Jurack. Der Joker sollte wenig später direkt seine Kopfballqualitäten unter Beweis stellen. Nach einer Ecke stieg Swakon hoch und brachte den Ball gefährlich auf das Tor, doch Glück war zur Stelle.

Auch der ebenfalls eingewechselte Jeremias sorgte noch einmal für neuen Schwung und zeigte in zwei guten Szenen seine Qualität. Der Torerfolg wollte daraus zunächst aber nicht entstehen. Später machte Schwarz einen Ball noch einmal scharf und beförderte ihn in Richtung Oberländer Tor. Noack nahm den hohen Ball technisch anspruchsvoll herunter, drehte sich um die eigene Achse und schoss die Kugel anschließend präzise über Keeper Glück hinweg ins Tor. Was für eine Bude vom Königstransfer.

Nun galt es den Vorsprung über die Zeit zu bringen und genau das tat der Traktooor geschlossen. Die Mannschaft arbeitete gemeinsam gegen den Ball und versuchte gleichzeitig, die sich bietenden Räume für Konter zu nutzen.

Oberland warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Ein Freistoß aus spitzem Winkel landete am Pfosten. Kurz vor Ultimo hatte schließlich Kapitän Grohmann die große Möglichkeit zum Ausgleich. Sein Abschluss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Dann war Schluss!

Nach einer spielbestimmenden ersten Hälfte und einer deutlich ausgeglicheneren zweiten Halbzeit nimmt der Traktooor die drei Punkte mit nach Malschwitz. Erneut war es eine starke defensive Mannschaftsleistung unserer Mannen, die am Ende den Grundstein für den Erfolg legte. Vorne sorgte Noack mit einem technisch sehenswerten Treffer für die Entscheidung.
Der Traktooor ist in der Liga angekommen und hat Bock auf die nächsten Spiele.

Wenn ihr auch Bock habt, müsst ihr nicht lange warten:

07.11.
Traktooor vs. FV Ottendorf-Okrilla
Malschwitz
Anstoß: 14:00 Uhr

Kommt vorbei und unterstützt unsere Mannschaft!

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+++Nicht schön, aber wichtig!+++

Zum 9. Kreisoberligaspieltag empfingen unsere Männer den SV 1910 Edelweiß Rammenau. Das letzte Duell dieser beiden Mannschaften gab es in der Saison 17/18 im Kreispokal-Achtelfinale. Damals mussten sich unsere Mannen mit 1:5 geschlagen geben. Rammenau scheiterte später im Turnierverlauf im Halbfinale, am späteren Sieger Deutschbaselitz. Gute acht Jahre später kam es nun am letzten Samstag zum Duell in der Kreisoberliga. Die Vorzeichen waren gut für unsere Mannschaft, welche mit 11 Punkten nach 8 Spielen einen soliden Start nach dem Aufstieg vorzuweisen hatte. Wir waren uns aber bewusst, dass „Ramm“ trotz nur drei eigener Zähler auf der Habenseite auf keinen Fall zu unterschätzen war.

Zur Vorwoche fehlten uns Hertrampf und Kapitän Benad aus diversen Gründen. Dafür kehrte auf unserer Seite Gelbsünder Lehmann zurück. Außerdem schaffte es auch Kreuzfahrtschiffer Swakon, den Weg zurück in den Spieltagskader.

Nun zum Geschehen: Der Traktooor, der sich gut eingestellt hatte, begann sehr energisch. So versuchte man, den Gegner mit konsequentem Pressing in die eigene Hälfte zu drücken. Der am Spieltag neu aufgestellte Rechtsaußen Noack konnte so in den ersten Minuten durch einige starke Einzelaktionen die ersten Chancen für uns kreieren. Genau einer dieser Geistesblitze bescherte uns dann auch in Spielminute 22 die Führung. Ein unzureichend geklärter Eckball von Lehmann fand den Weg direkt zurück zu Noack, der seinem zu passiv verteidigenden Gegenspieler mit einer schönen Drehung entwischte und staubtrocken mit seinem vermeintlich schwächeren Fuß den Ball zur verdienten Führung für uns einnetzte.

Man könnte meinen, dass uns eine Führung guttun und Sicherheit geben müsste. Leider falsch gedacht: Mit der Führung stellten unsere Jungs leider das Fußballspielen ein und ließen sich nun zunehmend mehr in die eigene Hälfte drücken. Zur Folge kam es auch noch knüppeldick, als sich in der 32. Minute Robin Frömmel aus 25 Metern einfach mal den Mut fasste, aus guter, zentraler Schussposition abzuziehen. Der von Lehmann noch abgefälschte Schuss fand seinen Weg in den rechten Winkel. Marke Traumtor und der Ausgleich.

Bis zur Halbzeit blieb es dann ein ausgeglichenes Spiel, welches von langen Bällen auf beiden Seiten geprägt war. So ging es mit dem Remis in die Pause.

In Hälfte zwei sollte unser Traktooor weiterhin große Bemühungen anstellen, um nennenswerte Torchancen zu kreieren. Dies sollte aber bis zur taktischen Umstellung nach einer leichten Verletzung von Seidel nicht funktionieren. Durch den erforderlichen, aber auch taktischen Wechsel sollte der Traktooor noch einmal neues Leben in das vor sich hinplätschernde Spiel bekommen. So bekleidete fortan Swakon seine Stammposition des Innenverteidigers, während Zint auf die des Mittelstürmers neben Jeremias wechselte. Der junge Jeremias sollte dann nach gut einer Stunde auch die beste unserer Möglichkeiten seit der 1:0-Führung haben. Nach einem schönen Ball aus dem Halbfeld von Lehmann setzte Zint den jungen Gleinaer mit einer gepflegten Brustablage in Szene. Timo nahm den Ball direkt und verfehlte das Tor nur knapp, die erneute Führung blieb aus.

In der 74. Minute dann allerdings die Erlösung. Nach einem wie so oft fein getretenen Freistoß von Lehmann schaffte es der Rammenauer Torhüter nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu beseitigen. Dank seiner ganzen Erfahrung roch unser Joker Paul den Braten und drückte den Ball für unsere Mannschaft über die Linie. Wechsel aufgegangen und nachträglich sich selbst noch zum Geburtstag beschenkt.

Jetzt ging es für uns nur darum, die Führung über die Ziellinie zu bringen. Trotz einiger Standards kam unsere Mannschaft nie in die Situation, dass hier noch etwas anbrennen könnte, und so schaffte es unsere grundsolide Defensive um Dauerbrenner Haase, den Sieg über die Ziellinie zu bringen.

Am Ende kein spielerisch grandioser Sieg, aber in seiner Bedeutung dafür umso wichtiger. Der Traktor schafft durch den Heimdreier den Sprung auf Tabellenplatz 8 und ist nun seit vier Spielen in dieser verrückten Liga ungeschlagen.

Am kommenden Samstag erwartet uns das nächste wichtige Spiel dieser Saison. Wir gastieren bei der ersten Mannschaft des SV Oberland Spree. Anstoß ist um 14:00 Uhr in Kirschau.

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+++Auswärtssieg in Wittichenau+++

In der Faschingshochburg Wittichenau gastierte der Traktooor zum Auswärtsspiel gegen den einheimischen DJK Blau-Weiß. Zu Beginn der Woche sah die Personallage noch dürftig aus, doch Urlauber Seidel kam direkt vom Brocken in die sorbischen Gefilde und Jungspund Jeremias konnte das Geburtstagsessen beschleunigen. So war die geballte Sturmfront wieder am Start. Zudem startete Schwarz erstmalig in dieser Saison von Beginn an in einem Punktspiel.

Am Anfang der Partie suchte der Traktooor noch seine Stabilität in der Defensive. Dadurch offenbarte er mehrere Lücken in der letzten Abwehrreihe, die durch die Hausherren mit gezielten langen Bällen auf die Außen bedient wurden. In dieser Phase konnte der Traktooor mit Glück und Mühe einen Rückstand vermeiden bzw. waren die Hausherren fahrlässig mit ihren Gelegenheiten. Zudem war Rückhalt Haupt im Tor wieder unüberwindbar. Einen Fernschuss von Kreuz kratzte der langgewachsene Zugbauer aus der linken Ecke.
Generell lief auf schwierigem Geläuf wenig im Offensivspiel des Traktooors. Zudem fanden die Offensivakteure keine Abschlusssituationen. Die wenigen Abschlüsse trudelten neben das Tor oder gingen direkt in die Arme von Hüter Roch. Kurz vor der Halbzeit dann doch die Riesenchance zur Führung. Eine Flanke fand den völlig freistehenden Seidel, der den Ball jedoch knapp neben das Tor köpfte. So ging es torlos in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann fulminant. Zunächst meldete sich der zur Halbzeit eingewechselte Hertrampf mit einem ersten Abschluss an. Kurz danach setzte sich der Traktooor am Strafraum der Hausherren fest. Innenverteidiger Noack rückte mit auf und spielte einen Doppelpass mit Seidel, tauchte dann im Strafraum frei auf und verwandelte mit Hilfe des rechten Innenpfostens aus spitzen Winkel zur 0:1 Führung. Danach verteidigte der Traktooor gut gestaffelt und setzte weitere offensive Akzente. In der 60. Minute die Gelegenheit zum 0:2. Schwarz schlug einen Diagonalball auf Benad. Die Verteidigung verschätzte sich und so war der Kapitän frei durch, doch sein Abschluss war zu schwach getreten und konnte so kurz vor der Linie geklärt werden.
Mit fortwerdender Spieldauer erhöhte die Heimmannschaft den Druck. Daraus resultierte die größte Chance zum Ausgleich, als Zschorlich im 5 Meterraum frei auftauchte und Haupt den Ball unter seinem Hinterteil begrub. Weitere Chancen konnten im Verbund bereinigt werden. Zudem boten sich weitere Kontergelegenheiten für den erlösenden zweiten Treffer. Bspw. köpfte der eingewechselte Jurack eine Flanke von Härtel aus wenigen Metern neben das Tor. Härtel selbst scheiterte später mit seinem Abschluss am jungen Keeper Roch. Die größte Möglichkeit hatte Hertrampf kurz vor Schluss, als er sich unnachahmlich durchtankte aber im Strafraum keinen druckvollen Abschluss zustande bekam. So hieß es bis zur letzten Sekunde zittern, bis der Schlusspfiff den Auswärtssieg besiegelte.

Das vierte Pflichtspiel in Folge ungeschlagen und ohne Gegentor. Der Traktooor hat sich langsam in der Liga zurechtgefunden und steht defensiv stabil. Zudem hält Hüter Haupt nun bereits seit 405 Pflichtspielminuten seinen Kasten sauber. Am Samstag geht es im Heimspiel gegen Edelweiß Rammenau zuhause weiter. Trotz der Tabellensituation erwartet den Traktooor ein guter Gegner, der gewillt ist, wieder in die Erfoglsspur zu finden. Anstoß ist 15Uhr in Malschwitz.

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+++Nullnummer gegen Gage+++

Zum 7. Spieltag empfing der Trakooor die Gäste aus Großröhrsdorf. Bereits in den früheren 2000er Jahren duellierte man sich in der damaligen Bezirksklasse. Vereinshistoriker Kurtl zückte seine handgeschriebenen Notizbücher und stellte daher fest, dass das letzte Heimspiel gegen Gage am 17.02.2005 stattfand. Damals gab es ein 5:2 Sieg. Torschützen waren Fasold, Heidrich, Penther, Lehmann und Henkert. Nun zur Gegenwart. Die Gäste aus Großröhrsdorf haben sich mit Hentsch hochkarätig verstärkt und untermauerten ihre Meisterschaftsambitionen mit 13 Punkten aus 6 Spielen. Daher lautete die Taktik: Hinten gut stehen und vorne schnell kontern.

Rein in die Partie. Nach drei Minuten klingelte es bereits im Kasten von Hüter Haupt. Doch vor dem Abschluss sprang Hentsch der Ball an den Arm. Vorausgegangen war ein Ballverlust in letzter Linie. Puh. Glück gehabt. In der Folge entwickelte sich das erwartete Spiel. Gage hatte viel Ballbesitz aber fand mit zunehmender Spieldauer keine Lücken in der gut gestaffelten Traktooorabwehr. So blieben weitere Chancen Mangelware. Einzig erneut Hentsch, der nach Ballgewinn aus 50m den Kunstschuss über Haupt probierte, letztlich aber zu hoch zielte.
Nach gut 20 Minuten meldete sich der Traktooor offensiv an. Nach Ballgewinn bediente Jeremias den startenden Hertrampf, der frei aufs Tor zog, jedoch überhastet den Lupfer versuchte und übers Tor schoss. Nach einer halben Stunde ähnliches Szenario. Die aufgerückten Gäste verlieren die Kull und Benad schickt Hertrampf steil, dessen Abschluss jedoch zu harmlos war und pariert werden konnte. Danach hatten die Gäste ihre größte Möglichkeit des Spiels. Ein Abschluss nach einem Standard ging zunächst an den Pfosten, ehe die weiteren Nachschüsse allesamt geblockt werden konnten. Kurz vorm Pausentee die letzte Chance der Halbzeit für die Hausherren. Eine Hereeingabe grätscht der Verteidiger unorthodox in Richtung Benad, der angeschossen wird und die Murmel so knapp am Pfosten vorbei ins Toraus trudelte.

Hälfte Zwei startete mit einem Freistoß aus dem Halbfeld, den Haase in Richtung langen Pfosten beförderte. Der eingelaufene bzw. eingesprungene Lehmann verpasste jedoch knapp. Danach viel Leerlauf. Der Traktooor stand bombenfest und Gage fehlten die Lösungen. So trudelte das Spiel vor sich hin. Einzelne ungefährliche Abschlüsse auf beiden Seiten konnten zwar verzeichnet werden, jedoch entwickelten sich keine Großchancen. Erst zum Ende der Partie drehte der Traktooor nochmal auf und vor allem Hertrampf bekam einige Aktionen. Zunächst wurde seine Hereingabe stark vom Verteidiger vorm einschussbereiten Seidel geklärt, ehe er selbst den Abschluss suchte und Hüter Klotz den Ball per gekonnten Flugeinlage parierte. So endete die Partie letztlic torlos.

Unterm Strich ein gerechtes Ergebnis. Auf beiden Seiten waren vereinzelt Chancen für den Treffer da, doch ein Siegtor sollte nicht fallen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, vor allem im Defensivverhalten, verdiente sich der Traktooor diesen Punkt. Am Samstag geht es auswärts weiter in Wittichenau. Anstoß 15Uhr.

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+++nächste Runde gebucht+++

Zum Freitagabend reiste der Traktooortross nach Wachau. Im Pokalspiel erwartete die Mannen um Coach Böhm die Zweitvertretung des heimischen TSV Wachau. Unter Flutlicht und mit leichtem Regen startete die Partie.

Zu Beginn des Matches war das Spiel etwas hektisch. Es gab auf beiden Seiten viele Ballverluste und wenig Spielaktionen. Die Hausherren agierten stets mit langen Bällen aus der Abwehr heraus. Nachdem man sich auf dieses Mittel eingestellt hatte, versuchten die Gastgeber von hinten heraus zu kombinieren. Durch frühzeitiges Pressing konnte dabei der Ball erobert werden und Jeremias besorgte mit einem platzierten Fernschuss die 0:1 Führung. Kurz danach ein ähnliches Bild. Dieses Mal tankte sich Jeremias nach einem Ballgewinn in den Strafraum und legte quer auf Hertrampf, der nur noch einschieben musste. Erster Pflichtspieltreffer für den Topscorer der vergangenen Spielzeit.

Die Hausherren hatten ihrerseits eine gute Offensivaktion, bei der der Stürmer aus spitzen Winkel den Pfosten traf. Danach übernahm der Traktooor mehr und mehr die Kontrolle. Der dritte Treffer resultierte aus einer Härtel Ecke, die Swakon aus wenigen Metern ins Tor köpfen konnte. Danach ging es bereits in die Kabinen zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte bäumten sich Wachau II nochmal auf und hatte über die ganze zweite Hälfte ein paar Chancen zum Tor. Doch entweder war erneut der Pfosten im Weg oder die Abschlüsse zu unpräzise. Auf Seiten des Traktooors sollten noch 5 Tore fallen. Härtel per Elfmeter, Jeremias wie Hertrampf mit ihren zweiten Treffern des Tages und der eingewechselte Comebacker Seidel mit ebenfalls seinem ersten Pflichtspieltreffer in diesem Jahr. Abgerundet wurde das ganze noch mit einem Eigentor der Gastgeber. Weitere Tore wurden wegen Abseits aberkannt, sodass schließlich der Sieg in dieser Höhe verdient war.

Nun heißt es am Wochenende wieder zurück in den Ligaalltag. Am Samstag gastiert der SC Großröhrsdorf in Malle. „Gage“ spielt bisher eine gute Saison und befindet sich auf Tabellenplatz 2. Anstoß ist am Samstag 15Uhr.

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+++Heimerfolg gegen die GWH+++

Bei bestem Herbstwetter empfing der Traktooor die grün-weißen Sportfreunde aus Hochkirch zum Derby in der KOL. Schon zu Kreisligazeiten war dies immer ein emotionales Spiel. In der letzten Kreisligasaison konnte sich Hochkirch in Malschwitz mit 2:1 durchsetzen.

Nachdem Stadionsprecher Kledisch die Mannschaftsaufstellung und die Malschwitzer Vergangenheit des Gästetrainers Henkert, 25 Spiele und 27 Treffer, vortrug, ging es gleich rein ins Spiel. Bereits nach fünf Minuten setzte der Traktooor das erste Ausrufezeichen. Zint fasste sich, nach einem behrzten Solo, aus rund 25 Metern ein Herz und versenkte den Ball mit einem sehenswerten Fernschuss unhaltbar im Tor der Gäste. Die frühe Führung gab den Hausherren zusätzliches Selbstvertrauen und war der Auftakt zu einer starken ersten Halbzeit.
Der Traktooor blieb am Drücker und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Härtel zog aus der Distanz ab und zwang Riedesel zu einer Flugeinlage.

Das 2:0 in der 26. Minute war schließlich das Ergebnis einer starken Einzelaktion. Jeremias setzte sich mit Tempo und Entschlossenheit gegen mehrere Gegenspieler durch, drang in den Strafraum ein und tunnelte am Ende auch noch Torhüter Riedesel.
Kurz vor der Pause erhöhte der Traktooor auf 3:0. Nach einer energischen Pressingsituation eroberten Jeremias und Härtel den Ball tief in der gegnerischen Hälfte. Das Spielgerät gelangte schließlich zu Benad, der aus etwa 16 Metern trocken abzog und den Ball eiskalt im rechten Eck unterbrachte.

Defensiv ließ der Traktooor im ersten Durchgang kaum etwas zu. Lediglich ein Abschluss von Meltke sorgte für etwas Gefahr sowie ein ungewollter Kopfball von Noack aufs eigene Gehäuse. Die zahlreichen langen Bälle der Gäste wurden meist souverän von der Abwehr abgefangen oder von Torhüter Haupt sicher entschärft. Kurz vor dem Pausentee traf Zint noch den Pfosten und Lehmann verfehlte per Volley knapp das Tor. Mit der komfortablen 3:0-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Hochkirch noch einmal auf und kam zu einigen Offensivaktionen. Doch an diesem Tag war Haupt nicht zu überwinden. Der Schlussmann strahlte große Sicherheit aus und vereitelte sämtliche Bemühungen der Gäste. Auf der anderen Seite bot sich Zint die große Gelegenheit zum vierten Treffer, als sein Abschluss im Strafraum von Riedesel pariert wurde. Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Noack per Nachschuss nach einem Elfmeter. Zunächst war Benad nach einem starken Vorstoß im Strafraum zu Fall gebracht wurden. Den zunächst gehaltenen Strafstoß verwertete Noack elegant im Nachschuss zum 4:0-Endstand.

Am Ende stand ein hochverdienter Derbyerfolg für den Traktooor. Vor allem die dominante erste Halbzeit, das effektive Pressing, die Vielzahl an Torchancen und die stabile Defensivleistung bildeten die Grundlage für einen überzeugenden Heimsieg. Vielen Dank an die zahlreichen Fans fürs Unterstützen. Am Freitag, Anstoß 19:30Uhr geht es bereits im Pokal gegen die Zweitvertretung von Wachau weiter. Am 10.10. folgt im Ligaalltag gegen Aufstiegsaspirant Großröhrdorf das nächste Heimspiel. Anstoß ist hier wei gewohnt Samstag 15Uhr.

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+++ Aufholjagd nicht belohnt +++

Nach der Heimniederlage gastierte der Traktooor in Doberschau beim Vorjahresmeister der KOL. Die Gastgeber sind denkbar schlecht in die Saison gestartet. Aufgrund mehrerer Verletzungen und sonstigen Ausfällen von Spielern, waren die Ergebnisse bisher nicht zufriedenstellend. Doch mit Mörl feierte der Torjäger vom Dienst bereits in der Vorwoche sein Comeback. Beim Traktooor musste ebenfalls wieder an der Startelf umgestellt werden.

Auf einem top gepflegten Platz ging die Partie bereits munter los. Einen ersten Vorstoß über rechts brachte Lehmann zu Jeremias, der mit seinem Abschluss den Außenpfosten streifte. Praktisch im Gegenzug erzielten die Chemiker mit ihrer ersten Chance den Führungstreffer. Ein gut herausgespielter Angriff über links fand per Flanke Mörl im Strafraum der frei ins Tor einköpfen konnte. Danach war es weiterhin ein verteiltes Spiel. Ein langen Ball von Haase unterschätzte Zurek, sodass Benad in Richtung 16er durchbrechen konnte. Seinen Abschluss parierte Goalie Kaspar per Fußabwehr zu Ecke. Auch danach kombinierte der Traktooor gefällig aber ließ die Konsequenz im Abschluss vermissen. Nach einem Freistoß erzielten die Gastgeber den zweiten Treffer. Bartke legte den Ball auf Höhe des zweiten Pfostens quer auf Olschok, der humorlos ins Tor einnetzen konnte. Danach war das Defensivverhalten teilweise vogelwild und brachte die Grün-weißen zu einigen Torgelegenheiten. Bis zur 34. Minute konnte man sich noch wehren, aber dann brachte ein Ballverlust das schnelle Umschaltspiel der Hausherren zur Geltung, bei der Olschok nicht mehr zu halten war und frei vor Hüter Haupt einschieben konnte. Damit ging es mit einem 3:0 Rückstand in die Pause.

In der Halbzeit stellte man personell um. Schwarz rückte für Sickor auf die Außenverteidigerposition und Noack tauschte die Position in der Innenverteidigung mit Zint. Die Truppe hatte sich viel vorgenommen aber startete denkbar bescheiden in den zweiten Durchgang. Schwarz und Härtel waren sich uneinnig bei der Ballverarbeitung und so konnte Olschok im 2 gegen 1 auf Mörl ablegen, der aus wenigen Metern zum 4:0 einnetzte. Die Zuschauer draußen stellten sich nun auf ein Schützenfest ein aber die Truppe von Trainer Böhm ließ sich nicht hängen. In der 58. Minute erzielte Jeremias den Anschlusstreffer. Vorausgegangen war ein weiter Abschlag von Haupt, bei dem sich Jeremias stark gegen die Verteidiger behauptete und eiskalt einnetzte. Kurz danach eine Schrecksekunde bei den Hausherren. Hüter Kaspar verletzte sich ohne Gegnereinwirkung und musste durch Steglich ersetzt werden. Das Momentum kippt gänzlich in den folgenden Minuten. Erst setzte sich Benad nach einem langen Ball von Noack durch und erzielte das 4:2. Kurz danach machte Jeremias per Fernschuss das 4:3. Spätestens jetzt war der Traktooor heiß gelaufen und spielbestimmend. Die Gastgeber hatten jedoch durch Kontermöglichkeiten die Chance auf das 5:3 aber Mörl verpasste per Kopf seinen dritten Treffer denkbar knapp. So kam es in der Nachspielzeit zur 1000% Chance auf den Ausgleich. Eine Haase Flanke legte Jeremias mustergültig auf Benad quer, der aus wenigen Metern den Ball nicht richtig traf und so direkt den fallenden Keeper Steglich anschoss.

In der Folge haute der Traktooor alles nach vorn aber der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. Ein extrem bitterer Ausgang der Partie. Trotz deutlichen Rüclstands wäre ein Punkt verdient gewesen. Für das kommende Heimspiel ist die Truppe jedoch heiß und will sich endlich wieder belohnen. Dabei erwartet sie mit den Sportfreunden vom SV Grün-Weiß Hochkirch eine der spielstärksten Truppen der Liga. Wir freuen uns auf tatkräfitge Unterstützung. Anstoß ist Samstag 15Uhr in Malschwitz.

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+++ schmerzhafte Niederlage +++

Bereits im Vorfeld der Partie grasierte die Erkältungswelle beim Traktooor. Dadurch musste kurz vor Anpfiff die Startelf wieder umgestellt werden. Deshalb wurde Routinier Schuster trotz Knieproblemen kurzfristig für den Kader und direkt in die Startelf berufen.

Aufgrund der personellen Probleme im Defensivbereich wurde zu Beginn der Partie auf einen eher destruktiven Spielstil gesetzt. Dies führte im Verlauf der ersten Halbzeit dazu, dass Ralbitz deutlich spielbestimmender war und der Traktooor nur selten über die Mittellinie kam. Die Positionsänderungen und demzufolge Unstimmigkeiten offenbarten für die Gäste viele Räume, die durch die spielstarken Schneider´s und Frenzel ein ums andere Mal ausgenutzt wurden. Nach knapp einer Viertelstunde legte Böhm den gegnerischen Stürmer im eigenen 16er. Den fälligen Elfmeter konnte Hüter Haupt parieren. Der mittig getretene Ball bereitete dem langen Hüter keine Probleme. Dies sollte nun als Weckruf verstanden werden. Leider verschlimmerte sich später die Personallage. Bei einem Pressschlag verdrehte sich Böhm das Knie und musste sofort ausgewechselt werden. Gute Besserung an dieser Stelle.

In der 39. Minute erzielten die Gäste die Führung. Bei einem Angriffsvorstoß spielte Benad einen Fehlpass und Schneider schnappte sich die Kugel und marschierte in Richtung Tor. Dabei konnte ihn niemand aufhalten und so legte er den Ball frei vor Hüter Haupt ins rechte Eck.

In der Halbzeitpause wurde taktisch umgestellt. Diese Änderungen sollten sofort fruchten. Der Traktooor war nun spielbestimmend und das Blatt hatte sich komplett gewendet. Beim ersten gut vorgetragenen Angriff tankte sich Hertrampf über rechts in den Strafraum und kappte nach innen ein. Sein Abschluss mit links wurde noch geblockt aber der mitgelaufene Noack beförderte den Ball aus der Distanz krachend an den Querbalken. In den weiteren Minuten ergaben sich nächste Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. In der 60. Minute flankte Haase einen Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum. Benad erwischte ihn noch mit der Fußspitze und beförderte den Ball erneut an den Querbalken.

Die Gäste beschränkten sich aufs Konterspiel und konnten dadurch das 0:2 erzielen. Nach einem abgefangenen Ecke ging es schnell über Hüter Schöne nach vorn. Schneider sprintete die rechte Bahn entlang und legte im Strafraum quer auf Frenzel, der nur noch einschieben musste. Auch danach gab sich die Mannschaft um Mittelfeldmotor Kittel nicht auf und suchte den Weg nach vorn. Doch weitere Gelegenheiten durch Härtel, Noack oder Jeremias fanden ihren Weg nichts ins Tor.

Mit 0:2 ging die Partie also verloren. Zudem verletzte sich neben Böhm noch Hertrampf, sodass die Niederlage noch bitterer ausfällt. Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen. Die zweite Halbzeit und die gezeigte Einstellung und Leidenschaft macht Mut für die kommenden Wochen. Glückwunsch an Ralbitz/Horka für den Sieg.

Am Samstag reist der Traktooor zum Dauertestspielgegner nach Gnaschwitz/Doberschau. Dieses Mal misst man sich jedoch in einem Pflichtspiel. Anstoß ist Samstag 15Uhr.

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+++souverän eine Runde weiter+++

Nach dem Aufstieg dachte man eigentlich, dass die weiten Reisen abnehmen. Doch der charmante Reiz des Pokalwettbewerbs führte unsere Mannen ins bekannte Wiednitz. Dort trafen die Mannen von Trainerduo Böhm/Poldrack auf die BSW Lausitz. In der vergangenen Saison sollte das Gastspiel in Wiednitz die Wende einläuten. In einem dramatischen Spiel konnte der Traktooor einen 2:0 Rückstand drehen und kurz vor Schluss durch Held Mitscherlich den 2:3 Siegtreffer erzielen.

Demnach waren alle gewarnt, zumal das Auswärtsspiel in der Vor-Vorsaion mit 2:1 verloren ging. Personell musste wieder umgestellt werden, doch der breite Kader und die allmählich zuürckkommenden Verletzten um Sickor und Schwarz machten die Personallage dennoch entspannt. Bei bestem Wetter startete die Partie vor über 100 Zuschauern verhalten. In den ersten 15 Minuten gab es wenig Nennenswertes. So musste erneut Neuzugang Noack seine Qualität aufblitzen lassen und per Fernschuss aus 25m zum 0:1 für den Traktooor stellen. Gegen den platzierten Distanzschuss hatte Hüter Lorenz keine Chance. Im Anschluss rollte die Offensivabteilung weiter in Richtung Heimtor. In Minute 25. erzielte Noack den Doppelpack. Einen weiten Abschlag von Hüter Haupt, der sonst gerade so bis zur Mittellinie kommt, erreicht Noack, der vor dem Tor lässig einschob. Hier hat die Hintermannschaft des BSW ordentlich gepennt.

In Minute 32. erzielte der umtriebige Kittel das 0:3. Dieses Mal war Noack der Vorlagengeber und seine Flanke konnte Kittel vor dem Hüter ins Tor bugsieren. Wenn es läuft dann läuft es eben. Hertrampf bediente Kittel vor dem 16er und nach dem der Knoten geplatzt ist, schweißte der 6er den Ball sehenswert in den Winkel. Bis zum Halbzeitpfiff passierte trotz einiger Gelegenheiten nichts mehr auf der Anzeigetafel, sodass es mit 0:4 in die Pause ging.

Zur Halbzeit ersetzte Koksch Neuzugang Grahle auf der Rechtsverteidigerposition. Zudem musste wenige Minuten nach Wiederanpfiff Routinier Swakon verletzungsbedingt für Comebacker Sickor getauscht werden. Die Hausherren bekamen nun auch ihre erste Abschlusschance, aber konnten mit einem unplatzierten Abschluss Hüter Haupt nicht beängstigen. Auf der anderen Seite war es erneut Noack, der gut bedient von Hertrampf den Ball locker einschob. Dreierpack = Kiste oder eine Runde beim Kneiper. Danach wurde auf beiden Seiten fleißig gewechselt und aufgrund des klaren Spielstandes etwas Tempo rausgenommen. In der 76. Minute krönte Noack fast seinen Sahnetag mit dem vierten Treffer, doch die Hertrampf Hereingabe bugsierte Wendt ins eigene Tor zum 0:6 Endstand.

Vorne mit sechs Toren, hinten zu null und dadurch eine Runde weiter. Ein perfekter Sonntagnachmittag für den Traktooor. Wir wünschen dem FC BSW Lausitz alles Gute für die weitere Kreisligasaison.
Für den Traktooor gilt nun den Schwung in die Trainingswoche und vor allem ins Wochenende mitzunehmen. Am Samstag startet das nächste Heimspiel. Zu Gast in Malle ist dabei der DJK Sokol Ralbitz/Horka. Wir freuen uns sehr auf diese Partie und wollen alles reinwerfen, um den Favorit zu stürzen. Anstoß ist 15Uhr. Kommt vorbei und lasst euch dieses Spiel nicht entgehen.

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+++Niederlage in Crostwitz+++

Im Gastspiel gegen die SG Crostwitz musste Trainer Böhm seine erste Elf umbauen. Für Hüter Haupt rückte Routinier Förster zwischen die Pfosten. Zudem ersetzte Urlaubsrückkehrer Becker den angeschlagenen Härtel, Grahle kam für Triathlet Lehmann in die Startelf und Noack ersetzte den verletzten Seidel.

Mit Spielbeginn beschränkten sich die ersten 20 Minuten auf Mittelfeldgeplänkel. Dabei agierte der Traktooor defensiv eingestellt und auf Konter lauernd. Die Hausherren hatten mehr Ballbesitz und auch die ersten Abschlussmöglichkeiten. Offensiv taten sich die Mannen um Kapitän Benad schwer, ein geordnetes Angriffsspiel aufzubauen. Die Bälle wurden zu leicht hergeschenkt und die Pässe fanden nicht die Mitspieler. In der 22. Minute erzielten die Gastgeber die Führung. Nach einem Abwehrbock war Stürmer Graf frei durch. Er legte sich den Ball an Förster vorbei und konnte dann mit etwas Glück den Ball durch die Beine von Swakon ins Tor schieben. Das Spiel wurde in der Folge nicht sonderlich attraktiver. Bis zum Halbzeitpfiff blieben zwei unplatzierte Fernschüsse die einzige Torgefahr für den sorbischen Schlussmann Schkoda.

In Hälfte Zwei kam der Traktooor zunächst durckvoller in das Spiel zurück. Doch wie bereits in Hälfte Eins rieb man sich in den Zweikämpfen zu sehr auf bzw. zog bei Ballaktionen den Kürzeren. In der 52. Minute eroberte Graf energisch den Ball auf Höhe der Mittellinie und startete in Richtung Tor. Als alle mit einem Pass zum Stürmer rechneten, packte er die rechte Klebe aus und zimmerte den Ball über Hüter Förster aus 20m ins Gehäuse.

Nach ein paar Wechseln und taktischen Umstellungen hatte der Traktooor zwar mehr Ballbesitz -und Druckphasen, jedoch fehlte im letzten Drittel die Konsequenz und der Abschluss. Dazu verteidigten die Mannen um Abwehrchef Krahl-Gärtner resolut. Die erste nennenswerte Torgefahr resultierte nach einem Eckball, bei dem Kittel den zweiten Ball in Richtung Tor brachte, dieser jedoch geklärt wurde. Den folgenden Eckball köpfte Swakon ans Lattenkreuz. Wie es an dem Tag nun mal so lief, erzielten die Corstwitzer in Person vom eingewechselten Donath gegen aufgerückte Malschwitzer im Gegenzug das 3:0. 
In der 80. Minute erzielte Noack per feinem Schlenzer ins lange Eck außerhalb des Strafraums den Anschlusstreffer. Für mehr reichte es an diesem Tag leider nicht mehr.

Am Ende steht eine verdiente 3:1 Niederlage gegen abgezockte und abgeklärte Sportfreunde aus Crostwitz. Am kommenden Wochenende gastieren unsere Männer beim BSW Lausitz im Kreispokal. Nach einigen Jahren Abstinenz will sich der Traktooor mit einem Weiterkommen in die nächste Runde zurückmelden. Anstoß ist am Sonntag 15Uhr.

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