100 Chancen – 2 Tore

Nach den spielerisch überzeugenden letzten Spielen konnte man die aktuelle Form behalten und souverän den nächsten Dreier einfahren. Beim FSV Lauta war es Marco Benad der doppelt traf und den Auswärtssieg perfekt machte. Dabei wurden jedoch unzählige weiterer Chancen versiebt.

Trotz langer Anreise fanden alle Spieler pünktlich den Weg nach Lauta. Mit ein paar Ausnahmen konnte Coach Nowakowski die spielerisch stärkste Elf aufs Feld schicken. Fast schon kurios und unvorstellbar war der Fakt, dass in der Viererkette das dritte Mal hintereinander nicht getauscht werden musste. Vor Goalie Lehmann verteidigten Handrik und Günther als IV und auf den AV Bolz und Seiler. Man kann da schon fast von einer eingespielten Abwehr sprechen. Dieses in den vergangenen Spielen erarbeitete Verständnis zeigte sich sofort auf dem Platz. Die Heimelf aus Lauta wurde oft von unseren Defensivspielern abgekocht und hatte in Hälfte eins kaum gefährliche Aktionen vor unserem Tor. Lediglich ein Schuss ans Außennetz resultierend aus einem langen Einwurf brachte etwas Gefahr. Dagegen lief das Offensivspiel des Traktooors tadellos. Mit einer Ausnahme. Die gut herausgespielten und erarbeiteten Chancen wurden nicht genutzt. Vor allem der auf dem linken Flügel eingesetzte Brumme hatte kein Fortune im Abschluss. Seine Abschlüsse gingen entweder links oder rechts am Tor vorbei oder wurden vom guten Hüter der Heimmannschaft pariert. Vor allem in der 15.Minute hatte er Pech. Nach einem Konter war der Ball egtl. bereits geklärt, doch Brumme setzte energisch nach, eroberte den Ball und legte ihn am Keeper vorbei. Jedoch klatschte der Ball gegen den Innenpfosten und von dort zurück zum Hüter. In der 20.Minute sollte es dann aber klingeln. Wenn das schönste Kombinationsspiel nicht hilft, dann muss eben der lange Hafer herhalten. Linksverteidiger Bolz schlug den Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung Spitze. Dort profitierte Benad vom Stellungsfehler des Verteidigers und konnte so mit seiner Schnelligkeit den Hüter um dribbeln und den Ball ins Tor schieben. Bis zum Pausenpfiff gab es weitere Gelegenheiten die Führung auszubauen. Am nächsten dran war Routinier Meier, der nach einer der wenigen guten Ecken von Benad, den Ball per Kopf an den Querbalken beförderte. Somit ging es mit diesem ergebnistechnisch knappen Vorsprung in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann zunächst mit weiteren versiebten Möglichkeiten. Zum einen scheiterte erneut Brumme mit einem Abschluss und zum anderen war Unger mit einem Distanzschuss dem zweiten Treffer sehr nah. In der 50.Minute sollte es dann endlich klingeln. Nach einem eroberten Ball schaltete Stewig schnell um und bediente den durchstartenden Brumme. Dieser legte direkt weiter in den Strafraum zu Benad, der erneut den Keeper um kurvte und einnetzte. Von nun an nahm der Traktooor etwas Wind aus den Segeln und überließ den Sportfreunden aus Lauta mehr Spielanteile. Richtig gefährlich wurde es für Keeper Lehmann jedoch nicht. Zwei Abschlüsse, die eher den Charme einer Rückgabe hatten, wurden von ihm sicher aufgenommen. Auf der anderen Seite lag den mitgereisten Fans des Öfteren der Torschrei auf den Lippen. Doch weder Benad, Brumme, Hoferichter oder Unger konnten mit ihren Abschlüssen ins Tor treffen.  Meistens wurde zu umständlich gespielt. In den Schlussminuten zielte der eingewechselte Rott beim Kopfball knapp am Kasten vorbei und Brumme scheiterte ein letztes Mal mit einem Abschluss. Dann war Schluss und der dritte Sieg in Folge perfekt.

Spielerisch war dies wieder eine ansprechende Partie. Jedoch muss man nach diesen Chancen zwingend höher gewinnen. Sei es drum. Am Ende sparte man sich die Buden für das letzte wichtige Spiel in diesem Jahr auf. Am kommenden Samstag geht es Zuhause gegen die Klosterbrüder aus Panschwitz-Kuckau. Der mit 12 Siegen aus 13 Spielen souveräne Spitzenreiter um Goalgetter Pakoßnick wird zum Abschluss der Hinrunde ein Gradmesser sein. Anstoß ist 13:30.

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Sandy Bolz

Jonas Unger, Robert Stewig (C), Clemens Meier, Marcus Brumme

Jan Hoferichter, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Marcel Metasch für Felix Seiler (57.Minute)
Sebastian Rott für Clemens Meier (82.Minute)

 

Tore:

1:0          Marco Benad (20.Min, Sandy Bolz)
2:0          Marco Benad (50.Min, Marcus Brumme)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

The trend is your friend

Nach dem Derbysieg in der Vorwoche erwartete der Traktooor die SpVgg Knappensee. Nach einer furiosen ersten Halbzeit mit vier Toren war die Partie bereits entschieden. In Hälfte Zwei wurde dann weitestgehend das Fussball spielen eingestellt, sodass am Ende „nur“ ein 5:1 heraussprang.

Bereits in der Vorbereitung des Spiels konnte man erkennen, dass der Gast nicht sonderlich motiviert erschien bzw. einige Spieler zu fehlen schienen. 15 Minuten vor Anstoß betrat schließlich der letzte Spieler der Gäste den Rasen zum Aufwärmen. Der Traktooor hingegen war fokussiert und aufgrund des Derbysieges hoch motiviert. Dies sollte er auch sofort auf den Rasen bringen. Von Beginn an setzte man den Gegner früh unter Druck und erzwang so Fehler und Ballverluste. In der 11.Minute konnte Stewig bereits die Führung erzielen. Nach einem weiten Einwurf von Hoferichter legte Benad den Ball ab und Stewig schoss den abgefälschten Ball ins gegnerische Gehäuse. Kurze Zeit später wurde die aufgerückte Gäste Abwehr ausgekontert. Benad rannte seinen Verteidigern davon und legte auf Unger ab. Dieser erwischte den Ball jedoch nicht richtig und bugsierte ins deshalb neben den Pfosten. Kurz darauf war die Rollenverteilung andersherum. Unger schickte Benad mit einem langen Ball auf die Reise. Dieser legte sich den Ball am Keeper vorbei und beförderte ihn zum 2:0 ins Tor. In der 31. Minute erhöhte Benad auf 3:0. Nach einem schönen Kombinationsspiel über Hoferichter und Günther wurde Benad im Strafraum freigespielt und versenkte den Ball ins kurze Eck. Nur 6. Minuten später war der Hattrick dann perfekt. Ein Abschlag von Bolz wurde immer länger und länger. Die beiden Verteidiger behinderten sich gegenseitig und so war Benad auf und davon und ließ dem Hüter keine Chance. Stewig hätte das Ergebnis noch höher schrauben können, doch sein satter Fernschuss knallte nur an die Latte. Die Gäste sehnten den Pausenpfiff herbei und konnten sich mit dem Ergebnis zufrieden schätzen. Ebenfalls anzumerken ist die gute Defensivleistung rund um die Innenverteidigung Handrik und Günther. Die wenigen gefährlichen Aktionen wurden unterbunden und clever geklärt.

Die zweite Halbzeit war dann spielerisch weit unter der der ersten Hälfte. Die Abstimmungen zwischen Abwehr, Mittelfeld und Angriff stimmten nicht mehr und so kam der Gegner zu mehr Spielanteilen. Offensiv wurden viele Bälle vertändeltet und Angriffe schlecht ausgespielt. Mal wurde der besser postierte Mitspieler übersehen oder die Abschlüsse landeten alle neben dem Tor. So sprang lediglich ein weiterer Treffer heraus. In der 73. Minute beförderte Hoferichter den Ball per Einwurf in den Strafraum. Im dort entstandenen Tohuwabohu um den Ball bewies Janis „Tanzbär“ Schwurack die beste Übersicht und traf zum 5:0. Kurz vor Schlusspfiff entbrach eine riesige Euphorie im Lager der Gäste. Der Jubel war größer und lauter als bei einer Meisterfeier des FC Bayern. Was war passiert? Eine abgefälschte Flanke von außen ging über Goalie Lehmann hinweg und so konnte der eingewechselte Wodni zum Ehrentreffer einköpfen. Dies war dann auch der Schlusspunkt der Partie.

Die Gäste waren froh, dass sie an diesem Nachmittag noch so glimpflich davon gekommen sind. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war in vielen Teilen sehr mau. Trotz der klaren Führung muss weiter konzentriert gespielt werden. Jedoch muss man auch die starke erste Halbzeit sehen und darauf aufbauen. In den letzten beiden Spielen soll der Aufwärtstrend fort geschrieben werden. Am Samstag kann man im letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr damit beginnen. Es geht zum FSV Lauta.

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Sandy Bolz

Marcel Metasch, Robert Stewig (C), Jonas Unger, Janis Schwurack

Jan Hoferichter, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Sebastian Rott für Marcel Metasch (61.Minute)
Robert Schuster für Felix Seiler (79.Minute)

 

Tore:

1:0          Robert Stewig (11.Min, Marco Benad)
2:0          Marco Benad (27.Min, Jonas Unger)
3:0          Marco Benad (31.Min, Thomas Günther)
4:0          Marco Benad (37.Min, Sandy Bolz)
5:0          Janis Schwurack (73.Min, Jan Hoferichter)
5:1          Wodni (90.Min)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Derbysieger!!!

Im Derby gegen den SV 1896 Großdubrau gelang unseren Mannen der ersehnte Befreiungsschlag. Nach spielerisch schwachen Spielen steigerte man sich in allen Mannschaftsteilen und ließ dem Nachbarn keine Chance. Am Ende stand verdientes 5:0 auf der Anzeigetafel.

Nach seinem Startelf Comeback im Pokal gegen Neukirch feierte Rückkehrer Marcus Brumme auch in der Liga seinen ersten Startelfeinsatz. Zusammen mit Clemens Meier stellt er die Doppelsechs im 4-4-2 System. Zu Beginn des Derbys tasteten sich beide Mannschaften zunächst vorsichtig ab. Keiner wollte zu schnell ins Risiko gehen, da die letzten Wochen bei beiden Mannschaften dürftig ausfielen. Nach einem ersten Abschluss von Brumme waren es dann die Gastgeber die den ersten Hochkaräter hatten. Nach Unstimmigkeiten in der Verteidigung tauchte Rudolph im Strafraum auf und setzte den Ball nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus. Nach dieser Chance war der Traktooor wachgerüttelt und fortan entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Präzision im Abschluss fehlte jedoch noch zunächst. In der 39. Minute sollte es dann das erste Mal klingeln. Nach einer schönen Passstafette wurde Clemens Meier in den Strafraum geschickt. Geistesgegenwärtig ließ er den Ball durch zum aufgerückten Marcel Metasch. Dessen Schuss wurde dann kurz vor der Linie vom gegnerischen Verteidiger Syckor ins Tor gelenkt. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte man zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt den zweiten Treffer erzielen. Nach einer Brumme Ecke wurde der Ball nur schlecht geklärt. Dadurch kam Sandy Bolz an den Ball und hämmerte ihn unwiderstehlich aus 23m ins linke obere Eck. Damit ging es dann in die Pause.

In der zweiten Halbzeit sollte weiter offensiv gespielt werden. Der Gegner sollte nicht ins Spiel kommen. Die ersten 10 Minuten gehörten jedoch den Hausherren. Diese konnten sich in der Hälfte des Traktooors festsetzen. Jedoch sprangen in dieser „Druckphase“ keinen nennenswerten Chancen heraus. In der 57. Minute war das Spiel dann schon entschieden. Marcus Brumme beendete die Ungefährlichkeit bei Standards indem er einen Freistoß aus 20m an der schlecht gestellten Mauer ins Eck zirkelte. Fortan waren die Gastgeber moralisch geschlagen. Der Traktooor hatte weitere Gelegenheiten durch Brumme, Benad und Co. aber kam zunächst zu keinen weiteren Treffern. Die Heimelf war lediglich bei zwei Schirientscheidungen verbal präsent, als einmal zu Recht kein Elfmeter gepfiffen wurde und das andere Mal zu Unrecht ein Rückpass nicht gepfiffen wurde.
Der Trakooor hingegen konnte kurz vor Schluss noch zwei Treffer erzielen. In der 79. Minute war es Marco Benad nach Hoferichter Vorlage, der in den Strafraum zog und das 4:0 markierte. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Petasch ein schönes Eigentor, als er nach Hereingabe von Robert Stewig den Ball beim Klärungsversuch ins obere rechte Eck seines Tores setzte. Danach gab es noch weitere Möglichkeiten auf das 6:0 jedoch blieb es am Ende bei dem deutlichen Sieg.

Fazit vom Spiel war, der Traktooor spielte „so schlecht wie lange nicht“ (^^) konnte jedoch hoch gewinnen. Von der Mannschaft wurde die richtige Reaktion gezeigt. In der Höhe geht der Sieg auch in Ordnung, da Großdubrau nichts für das Spiel tat und weitestgehend ohne Torchance blieb. Zum Abend begoss man den Sieg mit dem einen oder anderen Hopfen Smoothie auf der 70. Jahr Jubiläumsfeier des Traktooors.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Sandy Bolz
Marcel Metasch, Clemens Meier, Marcus Brumme, Jonas Unger
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Robert Stewig für Felix Seiler (59. Minute)
Janis Schwurack für Marcel Metasch (71.Minute)
Sebastian Rott für Clemens Meier (80.Minute)

Tore:
1:0 Eigentor Syckor (39.Min, Marcel Metasch)
2:0 Sandy Bolz (45.Min)
3:0 Marcus Brumme (57.Min, Jan Hoferichter)
4:0 Marco Benad (79.Min, Jan Hoferichter)
5:0 Eigentor Petasch (89.Min, Robert Stewig)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Niederlage gegen Aufsteiger

Bei der eigentlichen Pflichtaufgabe gegen den Aufsteiger SC Kleinhänchen stolperten die Traktoristen gewaltig. Nach einer desaströsen ersten Halbzeit konnte man sich zwar in Hälfte Zwei fangen, doch mit dem Schlusspfiff kassierte man den Treffer zum 2:1 Endstand.

Auf einem sehr gewöhnungsbedürftigen Platz in Kleinhänchen schickt Trainer Nowakowski eine Notelf aufs Feld. Mehrere Spieler fehlten dem Trainer, sodass Akteure der alten Herren aktiviert werden mussten. Zudem nahmen Spieler die egtl. abgesagt haben Anreisen zwischen 300 und 500km in Kauf um die Mannschaft aufzufüllen. Durch diese diversen Umstellungen im Team stimmte absolut nichts in Sachen Zusammenspiel bzw. Defensivverhalten. Vom Anpfiff weg waren die Gastgeber die aktivere, engagiertere und zielstrebigere Mannschaft. Die ersten gefährlichen Abschlüsse wurden noch glücklich geklärt bzw. teilweise kläglich von den Stürmern der Heimelf vergeben. Nach einer Flanke in den Strafraum bekam Schwurack den Ball unglücklich beim Wegdrehen an die Hand. Den fälligen Elfer verwandelte Torjäger Kevin Lugge zur umjubelten Führung. In der Folge bekam Malschwitz zwar mehr vom Spiel, jedoch konnte man sich kaum gefährlich in Richtung Tor arbeiten. Ausnahmen blieben ein Schuss von Stewig aus 14m, der knapp am Kasten vorbeizischte und ein Abschluss von Benad nach Hoferichter Einwurf. Die Gastgeber hätten bis zur Pause noch deutlicher führen müssen. Doch entweder scheiterten sie an Torhüter Lehmann oder an den eigenen Beinen.

In Hälfte Zwei sollte dann alles besser werden. Jedoch begann der zweite Abschnitt gleich mit einer weiteren Großchance von „Little Chicken“. In der besten Phase des Traktooors fiel der Ausgleich. Nach einer Benad Ecke bugsierte Hoferichter den Ball in der 60. Minute im Nachsetzen ins Tor. Weitere größere Chancen gab es leider nicht. Entweder wurde zu kompliziert gespielt oder der Abschluss diente einzig zum Testen des Ballfangzauns. Die letzten Minuten waren geprägt von lang geschlagenen hohen Bällen. Faktisch existierte kein Mittelfeld mehr. Kurz vor Schluss gab es Abstoß für den Traktooor. Der Schiri hatte bereits die Pfeife im Mund. Doch der Abstoß wurde abgefangen und über die rechte Seite kam der Gastgeber zum letzten Angriff. Als der Ball bereits geklärt schien fanden die Hausherren ihren Torjäger Kevin Lugge im Malschwitzer Strafraum. Dieser vernaschte den letzten Verteidiger und behielt vor dem Tor die Nerven und fackelte das Ding ins kurze Eck zum 2:1 Endstand.

Der Sieg ging für die Heimelf in Ordnung, da sie kämpferisch nie aufsteckten und beherzt das Spiel angenommen haben. Der Traktooor muss sich jetzt wieder fangen und beim nächsten Spiel gegen einen Abstiegskandidaten eine Reaktion zeigen. Am Samstag ist die Zweitvertretung von Königswartha zu Gast in Malschwitz. Anstoß ist 14Uhr.


Aufstellung:
Franz Lehmann
Janis Schwurack, Thomas Günther, Florian Handrik, Robert Schuster
Jonas Unger, Robert Schmidt, Robert Stewig (C), Jan Hoferichter
Martin Richter, Marco Benad

Auswechslungen:
Clemens Meier für Martin Richter (68. Minute)

Tore:
1:0 Kevin Lugge (HE)
1:1 Jan Hoferichter (60.Min, Marco Benad)
2:1 Kevin Lugge

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Kommentare deaktiviert für Niederlage gegen Aufsteiger

Endlich wieder ein Sieg

Nach drei sieglosen Ligaspielen konnte der Traktooor wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Beim 3:0 Heimsieg gegen Laubusch konnte auch Offensiv wieder überzeugt werden. Nach Führung durch Hoferichter besiegelten Benad und der eingewechselte Unger den Sieg.

Bei besten Bedingungen pfiff der äußerlich erfahren wirkende Schiri die Partie an. Im Laufe des Spiels mussten jedoch beide Mannschaften feststellen, dass dieser eine sehr eigene Art der Regelauslegung lebte. Doch zunächst zum Spiel. Zu Beginn drückten uns die Gäste in die eigene Hälfte. Doch wirklich gefährliche Abschlüsse waren noch nicht dabei. Mit fortlaufender Spieldauer fand der Traktooor ins Spiel. Nach der ersten schönen Kombination war es Hoferichter der Richtung gegnerisches Tor marschierte. Kurz vor dem Strafraum wurde er jedoch vom letzten Mann von den Beinen geholt. Es gab natürlich nur den gelben Karton zum Unverständnis der Heimelf. Der Freistoß wurde von Bolz übers Tor platziert. In der 26. Minute kam es dann zur ersten Großchance der Gäste. Nach Unstimmigkeiten bei einem hohen Ball parierte Lehmann den Abschluss reflexartig. Den nachfolgenden Befreiungsschlag verlängerte Hoferichter in den Lauf von Benad. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab und fand dieses Mal das Abspiel auf Hoferichter, der nur noch den Fuß hinhalten musste. 1:0 Führung nach 27.Minuten. Wenige Minuten hielt Lehmann erneut stark und vereitelte den Ausgleich. Kurz vor Pausenpfiff kam es wieder zu einer strittigen Szene. Nach einem gewonnen Laufduell trat der gefrustete Jungspund der Gäste gegen Seiler nach. Es gab natürlich wieder nur Gelb. Seiler musste daraufhin behandelt und später ausgewechselt werden.

Nachdem man in den Vorwochen in der zweiten Hälfte spielerisch abgebaut hat, war dieses Mal das Gegenteil der Fall. Doch gleich zu Beginn hielt der Schiri an seiner Linie fest. Nach einem üblichen Abschirmen des Balles im Strafraum zeigte er zur Verwunderung aller auf den Elfmeterpunkt. Wahrscheinlich selber zu sehr überrascht von dieser noblen Geste schloss der Gästestürmer eher schwach ab. Keeper Lehmann ahnte die Ecke und lenkte den Ball Richtung Toraus. Nun war jedoch die Zeit vom Traktooor gekommen. Nach einem schönen Ball von Metasch war Benad frei durch und ließ dem Keeper keine Chance. Diese 2:0 Führung entfaltete nun mehr Sicherheit im Spiel. Die Angriffe wurden flüssiger und es gab mehrere Chancen die Führung auszubauen. Doch Abschlüsse von Stewig und Metasch fanden nur den Querbalken. Kurz noch was in Sachen Schiri. Die Krönung des Kuriositätenkabinetts war dann ein gepfiffenes Rückspiel von Laubusch. Zunächst war dies kein kontrollierter Rückpass. Der Hüter nahm den Ball 3m vor dem Tor auf. Klare Sache für alle Fachkundigen. Indirekter Freistoß auf Höhe der 5m. Doch es gab einen indirekten Freistoß an der Stelle, an der der Pass gespielt wurde. In diesem Fall aus 15m. Naja sei es drum genug gemeckert zurück zum Wichtigen. Die Gäste fanden zum Ende des Spiels weiter keine Möglichkeit die Heimelf unter Druck zu setzen. So gehörte Einwechsler Unger (eingewechselt für den verletzten Kloske) die letzte Aktion des Spiels. Nach einem Pass von Benad war Unger frei durch. Mit der rasenden Geschwindigkeit einer Schildkröte zur Paarungszeit schleppte sich Unger Richtung Ball. Der gegnerische Hüter machte jedoch auch keine Anstalten dem Bell entgegen zu gehen. So konnte unser Jones den Keeper umkurven und den Ball aus spitzem Winkel ins Tor unterbringen. Ein Abspiel auf den unermüdlich rennenden Handrik wäre zwar auch eine Option  gewesen, doch der Ball lag im Netz.

Nach dieser überzeugenden Vorstellung der gesamten Mannschaft konnte man verdient die drei Punkte in Malschwitz behalten. Dem Schiedsrichter wünschen wir für die kommenden Begegnungen mehr Glück. Doch jeder hat mal einen schlechten Tag und ohne Schiris könnten wir diesen schönen Sport nicht ausführen. Also alles Tutti Frutti, zumal wir ja trotzdem gewonnen haben. Nächsten Samstag steht wieder ein Auswärtsspiel bei Aufsteiger SC Kleinhänchen an. Trotz der Tabellensituation wird es ein hartes Spiel, da wieder zahlreiche Akteure verhindert sind. Dennoch muss der nächste Sieg folgen.

 

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik (G), Sandy Bolz

Marcel Metasch, Sebastian Rott (G), Robert Stewig (C) (G), Janis Schwurack

Jan Hoferichter, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Daniel Kloske für Felix Seiler (46. Minute)
Jonas Unger für Daniel Kloske (70.Minute)

 

Tore:

1:0          Jan Hoferichter (27.Min, Marco Benad)
2:0          Marco Benad (60.Min, Marcel Metasch)
3:0          Jonas Unger (90.Min, Marco Benad)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Mit Kampf zum Punkt

Mit einem 1:1 gegen die zweite Vertretung des Hoyerswerdaer FC belohnte sich der Traktooor für eine intensiv geführte Partie. Nach frühem Rückstand war es Laufwunder Benad der den Ausgleich markierte. Nach Großchancen in Hälfte Zwei für den Gastgeber schleppte man den Punkt ins Ziel.

Nach der sehr mäßigen Vorstellung im Pokal war nun der Ligaalltag wieder gefragt. Auf einem wahrlich herrlich perfekt hergerichteten Rasen gastierte man beim Tabellennachbarn in Hoyerswerda. In den ersten Minuten war der Traktooor noch nicht im Spiel. Dadurch geriet man früh in Rückstand. Im Zentrum wurde der Spielmacher nicht energisch genug angegriffen. Seine Flanke fand den schnellen jungen Außenspieler, der sofort in den Strafraum zog und in die Mitte ablegte. Der heranrauschende Stürmer versenkte die Murmle humorlos ins Gehäuse von Keeper Lehmann. Dies war nun der Weckruf für unsere Elf. Viel lief über den agilen Stürmer Benad, der ein ums andere Mal seine Gegenspieler stehen ließ und Richtung Tor marschierte. Doch zunächst scheiterte er mit seinen Abschlüssen am Keeper oder an den grätschenden Verteidigern. In der 27. Minute war es dann aber soweit. Nach einem Steilpass des aufgerückten Swakon marschierte Benad wieder Richtung Tor und versenkte den Ball platziert ins rechte untere Eck. In der Folge erhöhte Malle den Druck. Viele Aktionen wurden leider wegen angeblichen Abseitspositionen zurückgepfiffen. Leider wurde der Drang frühzeitig durch eine Verletzung von Stanislaw „Maschine“ Krüger gestoppt. Nach einem Foul verletzte sich der Allrounder an der Schulter und wurde durch Robert Schmidt ersetzt. Mit dem Ausgleich ging es dann in die Kabine.

In der zweiten Hälfte spielte dann nur noch der Gastgeber. Die Abwehr vom Traktooor bekam kaum Luft zum Atmen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor von Goalie Lehmann. In der Phase zeichneten sich vor allem unsere Abwehrspieler um Seiler, Bolz, Lehmann und Co. aus. Mit beherzten Grätschen und starken Paraden verhinderten sie den Rückstand. Dazu muss man erwähnen, dass der Gastgeber Pech im Abschluss hatte bzw. in vielen Aktionen technisches Unvermögen offenbarte. Sinnbildlich eine Szene in der der Stürmer alleine auf Lehmann zulief, diesen mehr oder weniger anschoss und der Richtung Tor trudelnde Ball auf der Linie von Felix „Würgeschwein“ Seiler geklärt wurde. Offensiv hatte man nur zwei nennenswerte Szenen. Zunächst wurde der Ball im Mittelfeld erobert und schnell nach vorn getragen. Die Flanke von Schwurack köpfte Schmidt knapp an der Kiste vorbei. Bei der zweiten Szene lag der Ball zwar im Netz der Gastgeber, jedoch wurde vor dem Pass von Benad auf Schwurack auf Offensivfoul entschieden. Mit viel Kampf und Willen rettete sicher der Traktooor schließlich ins Ziel und feierte den Punktgewinn.

Den Punkt nimmt der Traktooor gerne mit. Über eine Niederlage hätte man sich aufgrund der vielen Chancen der Heimelf nicht beschweren können. Im nächsten Spiel sollte jedoch bald wieder ein Dreier folgen. Gute Besserung an Stani Krüger.

 

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Paul Swakon (C), Sandy Bolz

Marcel Metasch, Sebastian Rott, Stanislaw Krüger, Jonas Unger

Janis Schwurack, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Robert Schmidt für Stanislaw Krüger (34. Minute)
 

Tore:

1:0          Sebastian Graf (6.Min)
1:1          Marco Benad (27.Min, Paul Swakon)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Ohne Glanz weiter

Der Traktooor kommt mit einer sehr dürftigen Leistung in die nächste Pokalrunde. Beim Duell gegen den unterklassigen Gegner stimmten Einsatz und Chancenverwertung überhaupt nicht.  Letztlich konnte man mit viel Glück Gegentore verhindern und mit 3:0 gewinnen.

Zunächst sah es nach einem Start nach Maß aus. In der 9.Minute erzielten die Hausherren den ersten Treffer. Jedoch bugsierten sie den Ball nach einem Solo von Robert Schmidt ins eigene Gehäuse. Für sein Engagement bekam Robert Schmidt den Treffer vom Schiri zugesprochen. Die 1:0 Führung sollte egtl. Sicherheit in den Aktionen geben. Doch die Mannschaft wirkte verunsichert. Es schlichen sich viele Fehler in den ganzen Mannschaftsteilen ein. Vorne wurden reihenweise Chancen kläglich vergeben oder Aktionen schlecht zu Ende gespielt. Hinten bekam Hüter Lehmann einiges zu tun. Bis zur Halbzeit hätte sich die aufopferungsvoll kämpfende Kreisklassevertretung den Ausgleich verdient gehabt. Sie scheiterten jedoch an dem Querbalken oder an Hüter Lehmann.  

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte dann Goalgetter Benad endlich den Ball ins Tor unterbringen. Nach einem Schnittstellenpass von Stewig traf er ins rechte Eck. Die Gastgeber spielten dennoch weiter mutig nach vorne und suchten ihre Möglichkeiten. Nach 70. Minuten hatte der Traktooor abermals Aluminiumglück. Nach einer Ecke beförderte der Stürmer den Ball per Kopf an den Pfosten. Mit dem 3:0 durch Schmidt in der 73.Minute nach einer Ecke war der Sieg dann doch mit Glück eingetütet.

Mit der schlechtesten Saisonleistung gelang der Einzug in das Achtelfinale. Für die nächsten Begegnungen muss die Einstellung wieder besser werden, da sonst keine Punkte mehr geholt werden.

 

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Paul Swakon, Sandy Bolz

Marcel Metasch, Robert Stewig (C), Clemens Meier, Robert Schmidt

Jan Hoferichter, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Sven Ludwig für Marcel Metasch (88. Minute)
 

Tore:

1:0          Robert Schmidt (9.Min)
2:0          Marco Benad (53.Min, Robert Stewig)
3:0          Robert Schmidt (73.Min, Marco Benad)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Zwei verschenkte Punkte

Nach einer starken ersten Halbzeit und einer verdienten 2:0 Führung stellte man das Fussball spielen in Halbzeit Zwei weitegehend ein. Dadurch bekam man den Ausgleich und musste am Ende noch zittern.

Von Anfang lief man die Gäste hoch an und provozierte so Ballverluste und unkontrollierte Pässe. Mit diesem Offensivpressing kamen die Gäste aus Lohsa überhaupt nicht zurecht. Die Konsequenz war die frühe Führung in der 6. Minute durch Schwurack. Nach einem eroberten Ball auf Höhe der Eckfahne wurde schnell umgeschalten. Benad bediente Handrik im Strafraum und dieser legte quer auf seinen Gym-Buddy, welcher den Ball aus wenigen Metern ins Tor drückte. Das 2:0 resultierte aus einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie. Paul Swakon wollte egtl. Benad im Strafraum bedienen, jedoch hatte Steve Weigel etwas dagegen und köpfte über seinen verdutzten Keeper ins eigene Gehäuse. Bis zur Pause hätte zwingend das 3:0 erzielt werden müssen. Jedoch scheiterte die Doppelspitze Handrik/Benad entweder am eigenen Unvermögen oder am gegnerischen Keeper. Somit ging es mit dem 2:0 in die Pause.

In der Halbzeit muss der Lohsaer Trainer seinen Mannen ordentlich die Leviten gelesen haben. Denn mit Wiederanpfiff kippte das Spiel komplett in die Hände der Gäste. Es ergaben sich kaum Entlastungsangriffe für den Traktooor. Man muss jedoch zugeben, dass das Spiel in Halbzeit Zwei auf sehr überschaubaren Niveau geführt wurde. Kick and Rush at his best prägten die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte. Der Anschluss der Gäste entstand aus einem Freistoß hinter der Mittellinie. Durch Unstimmigkeiten zwischen Aushilfskeeper Seiler und der Abwehr fand der weite Ball in den Strafraum Kevin Förster, der nur noch einschieben brauchte. Nun waren die Gäste heiß auf den Ausgleich und sollten ihn wenig später bekommen. Nach einem Einwurf klammerte Swakon zu lang am Stürmer. Der Pfiff ertönte und Kapitän Witschas verwandelte sicher zum Ausgleich. Nun schien alles auf eine hitzige Schlussphase hinzudeuten. Sofort nach dem Anstoß dann die Chance für den Traktooor. Benad spielte einen steilen Pass in den Strafraum und der aufgerückte Günther stand auf einmal frei vor Keeper Drimel. Sein Abschluss wurde gehalten, jedoch trudelte der Ball durch den Strafraum und Schwurack setzte diesen dann aus spitzem Winkel an den Pfosten. Nun gab es Gelegenheiten af beiden Seiten. Am Ende sollte es keinen Sieger geben und die Punkte wurden geteilt.

Erste Halbzeit Top, zweite Halbzeit Flop. Am Ende muss man aber mit dem Punkt zufrieden sein.

 

Aufstellung
Felix Seiler
Thomas Günther, Clemens Meier, Paul Swakon, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Robert Stewig (C), Sebastian Rott (83. Johannes Wunsch), Marcel Metasch
Marco Benad (G), Florian Handrik

 

1:0 Janis Schwurack (06./Florian Handrik)
2:0 ET Steve Weigel
2:1 (58.)
2:2 (71.)

 

Bank: Stanislaw Krüger

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Niederlage im Regenguss

Der Traktooor verliert sein erstes Spiel in der noch jungen Saison. Nachdem man die erste Führung der Heimmannschaft noch sehenswert ausgleichen konnte, war der zwischenzeitliche Zwei-Tore-Rückstand zu groß. Kurz vor Schluss hätte man sich dennoch für den Einsatz belohnen können.

Bei deutlichen kühleren Temperaturen als in den vergangenen Spielen reiste der Traktooor ins unbekannte Reichenbach. Der Spielstätte des SV Haselbachtal. Mit den gewohnten wöchentlichen Wechseln in der Startelf wollte man die Siegesserie fortführen und auf Platz 1 der Tabelle springen. Von Beginn an waren es jedoch die Gastgeber, welche   die spielerischen Akzente setzten. Die Angriffe wurden oft über die Außen inszeniert. Dabei spielte das mangelhafte Stellungsspiel unserer Defensivakteure der Heimelf in die Karten. Nach ersten Torannäherungen war es dann in der 11.Minute soweit. Ein langer Ball fand, aufgrund technischer Mängel in der Ballannahme und des glitschigen Rasens unserer Verteidiger, Lucas Wolnik. Dieser legte sich den Ball noch zurecht und schob ihn mit Hilfe des rechten Innenpfostens vorbei an Keeper Lehmann ins Tor. Prompt danach fiel der Ausgleich. Zunächst parierte der Heimkeeper eine Tormöglichkeit gut zur Ecke. Danach bemühte Marco Benad seine Kenntnisse der Physik und Mathematik und berechnete so die Ecke direkt ins Tor. Daraufhin gab es für beide Teams weitere Möglichkeiten zur Führung. Die Heimelf hatte jedoch die klareren Chancen. Nach einer zunächst 100% Chance, welche frei vor Keeper Lehmann kläglich vergeben wurde, sollte kurz vor dem Pausenpfiff das Tor fallen. Nach einem Freistoß entstand ein kleines Tohuwabohu im Malschwitzer Strafraum. Tom Schäfer behielt die Übersicht und versenkte aus wenigen Metern.

In Halbzeit Zwei wollte der Traktooor aggressiver agieren und mehr Druck in der gegnerischen Hälfte erzeugen. Doch in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte war Haselbachtal klar spielbestimmend. Nach einem Distanzschuss an die Latte und mehreren vergebenen Möglichkeiten, belohnte sich die Heimelf in der 70.Minute mit dem 3:1. Wieder ging es schnell über die Außen und die scharfe Hereingabe wurde von Eric Geier ins Tor verwertet. Doch nun sollte der Traktooor seine Chancen bekommen. Den Anfang macht Benad mit einem Sololauf, dessen Abschluss der Keeper stark halten konnte. Später wurde das vermeintliche 3:2 durch Knipser Benad wegen Abseits zurückgepfiffen. Mit immer stärker werdenden Regen wurde auch der Traktooor stärker. Vor allem durch Standards und Einwurflegende Hoferichter konnte man sich zahlreiche Chancen kreieren. Nach einem der besagten Einwürfe köpfte ein Spieler von Haselbachtal den Ball unglücklich ins eigene Tor. Nun setzte man alles auf eine Karte und wollte den Ausgleich. Dadurch ergaben sich zwar viele Kontergelegenheiten der Heimelf, jedoch blieben wir von einem weiteren Gegentreffer verschont. Die größte Chance vereitelte erneut der gut aufgelegte Heimgoalie nach einem Benad Schuss. Viele Einwürfe und Ecken später ertönte dann der Schlusspfiff. 

 

Betröppelt durch den Regen und die erste Niederlage flüchtete man in die warme Kabine. Nun heißt es die Köpfe frei bekommen und auf den nächsten schweren Gegner vorbereiten. Am Samstag ist die SpVgg Lohsa/Weißkollm zu Gast in Malle. Anstoß ist am Samstag 15:00 Uhr.

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Thomas Günther, Clemens Meier (C), Paul Swakon, Sandy Bolz

Marcel Mettasch, Robert Stewig, Florian Handrik, Jan Hoferichter

Daniel Kloske, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Sebastian Rott für Daniel Kloske (59. Minute)
Robert Schmidt für Thomas Günther (76. Minute)
 

Tore:

1:0          Lucas Wolnik (11.Min)
1:1          Marco Benad (13.Min, Paul Swakon)
2:1          Tom Schäfer (44.Min)
3:1          Eric Geier (70.Min)
3:2          Laurenz Lunze (Eigentor, 86.Min, Jan Hoferichter)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar

Sieg des Willens

Mit einem hart erkämpften 2:0 Heimsieg behielt der Traktooor gegen die SG Nebelschütz seine weiße Weste. In einer ausgeglichenen Partie war der Traktooor zum Schluss zielstrebiger und konnte so den vierten Sieg in der Liga einfahren. Ein Geniestreich des Edeltechnikers Seiler und ein gewohnt souveräner Elfmeter von Swakon sicherten den Heimerfolg.

Zu Beginn noch eine traurige Nachricht. Unser Allrounder Sven Ludwig wird seine aktive Karriere leider aufgrund von gesundheitlichen Problemen beenden müssen. Er möchte sich jedoch weiterhin im Verein engagieren und einbringen. Sveni vielen Dank für deinen Einsatz in den letzten Jahren beim Traktooor. Du bist zu einem wichtigen Teil der Mannschaft geworden und wirst dies auch weiterhin bleiben.

Nun zum Spiel. Im Aufgebot stand erstmalig wieder Einwurfspezialist Hoferichter zur Verfügung. Nach seiner Verletzung nahm er zunächst auf der Bank Platz. Für ihn stürmte Mettasch an der Seite von Benad. Wie so oft in dieser Saison war der Gegner und dessen Spielweise unbekannt. Daher versuchte der Traktooor die Gäste kommen zu lassen und attackierte erst ab Höhe der Mittellinie. Der Gast besaß dadurch zu Beginn mehr Ballbesitz, jedoch fanden die vielen hohen und langen Bälle keinen Abnehmer. Der Traktooor schaltete bei Balleroberung schnell um und wollte so über die schnellen offensiven Spieler zum Torerfolg gelangen. Die gut sortierte Abwehr der Gäste war jedoch oft Herr der Lage. Daher sprangen in Durchgang Eins nur zwei Chancen heraus. Zunächst scheiterte Mettasch nach schöner Vorarbeit von Benad am grätschenden Verteidiger. Kurz vor der Halbzeitpause verpasste Benad die Führung nach einem Schuss ins lange Eck, welchen der Keeper noch abwehren konnte. Die Gäste hatten ebenfalls die Chance zur Führung. Nach einer schönen Ballstafette legte der Stürmer die Mulle mustergültig in die Mitte zum freien Mitspieler, der den Ball nur noch einnicken brauchte. Mit den Gedanken schon beim Jubeln, setzte er den Ball jedoch aus wenigen Metern übers Gehäuse.

Die zweite Hälfte knüpfte nahtlos an die Performance der ersten Hälfte an. Beide Teams standen hinten weitegehend sicher und die Offensivakteure konnten keine entscheidenden Akzente setzen. Es schien als wäre beiden Mannschaften bewusst gewesen, dass der erste große Fehler zum Gegentor und zur Niederlage führen würde. Den besagten ersten Fehler beging dabei die sonst sichere Traktooor Verteidigung. Gästeknipser Koreng ging nach einem Diagonalball blank aufs Tor zu. Mit etwas Glück und Geschick unseres Goalies Lehmann konnte die Führung jedoch vereitelt werden. Kurz danach klingelte es im Gehäuse der sorbischen Freunde. Eine Flanke des eingewechselten Hoferichters fand den völlig alleingelassenen Seiler im Strafraum.  Der Hobby DJ und Edeltechniker verwertete das Zuspiel gewohnt souverän mit der Brust und überlistete den Hüter mit einem geschickt platzierten Lupfer ins lange Eck. Nun waren die Gäste gefordert. Jedoch konnten sie keinen nennenswerten Druck aufs Tor der Heimelf ausüben. Der Traktooor war durch die sich nun bietenden Räume am 2:0 näher dran als der Gast dem Ausgleich. Kurz vor Ultimo wurde Florian Handrik im Strafraum zu Fall gebracht und den fälligen Elfer verwandelte Swakon sicher zum Endstand.

 

Nach dem 11:0 Kantersieg im Pokal gegen Kleinbautzen (3xSchwurack, 3xBenad, 2xGünther, Swakon, Rott, Handrik) konnte man die Siegesserie fortsetzen. Am kommenden Wochenende ist man auswärts gegen Haselbachtal im Einsatz. Anstoß ist am Sonntag 15:00 Uhr.

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Thomas Günther, Clemens Meier (C), Paul Swakon, Sandy Bolz

Janis Schwurack, Stanislaw Krüger (G), Florian Handrik, Felix Seiler

Marcel Mettasch, Marco Benad

Auswechslungen:

Jan Hoferichter für Marcel Mettasch (58. Minute)
Robert Schmidt für Felix Seiler (80. Minute)

Tore:

1:0          Felix Seiler (75.Min, Jan Hoferichter)
2:0          Paul Swakon (FE) (90+2.Min, Florian Handrik)

Veröffentlicht unter 1. Mannschaft | Schreib einen Kommentar