Zweimal in letzter Sekunde

Zwei Spiele, zwei Punkte – so heißt die etwas magere Ausbeute aus den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres.

SPIEL WEHRSDORF:

Nach einer guten Vorbereitungszeit ging es am vorletzten Wochenende nach Sohland zum Nachholspiel vom 14. Spieltag gegen den TSV Wehrsdorf. Bereits um 11.30 Uhr ertönte der Anpfiff von Hagen Vorwerk. 

Die Traktor-Elf, bei denen lediglich Marcus Brumme und Tom Günther fehlten, begann vielversprechend.
Einen tiefstehenden Gegner wollte man früh unter Druck setzen und Fehler erzwingen. So brachte auch ein Fehlpass in der 5. Spielminute der Wehrsdorfer Abwehr das 0:1. Jan Hoferichter ging in Richtung Tor, spielte beim Torschuss mit dem Pfosten noch Doppelpass und schob danach unbedrängt ins Netz. Wenige Zeit später hätte Johannes Wunsch nach Zuspiel von Robert Stewig das beruhigende 0:2 erzielen können, doch die Rückenlage war größer als das Tor hoch.
Die „Heimmannschaft“ agierte größtenteils nur mit langen Bällen, welche aber ungewohnt schlecht von unserer Hintermannschaft verteidigt worden, so dass Stephan Hölzel nach rund einer Viertelstunde ausgleichen konnte. Daraufhin verlor der Traktor komplett den Spielfaden, die Laufbereitschaft und Einsatzbereitschaft ließen unverständlicher Weise immer mehr nach, so dass Wehrsdorf mehr und mehr vom Spiel bekam und man am Ende mit Remis zur Halbzeit noch zufrieden sein konnte.
Trainer Thomas Böhm war natürlich alles andere als erfreut und reagierte zur Halbzeit. Für Thomas Günther kam Sandy Bolz zur seinem Comeback nach überstandener Verletzungspause. Sandy, wir freuen uns dich zurück auf dem Platz begrüßen zu dürfen!

 
Aber an diesem Tag sollte wenig gelingen. Jegliches Zusammenspiel klappte nicht, den berühmten Schritt im Zweikampf war man zu spät und auch der „letzte Pass“ kam nie an. So kam es trotz aller vergebenen Mühen, dass die Wehrsdorfer mit ihrem einfachen langen Ball zu gefährlichen Konterchancen kamen, bei der Stephan Hölzel frei von der Mittellinie in Richtung Eric Riedesel lief, den Ball aber glücklicherweise neben das Tor schoss. Auch der erfahrene Sven Wockatz hatte einen Riesen auf dem Fuß.
Kurz vor Schluss erzielte schließlich Stephan Hölzel nach einer Ecke den Führungstreffer (87.). Malschwitz warf nochmal alles nach vorn und in der letzten Minuten der Nachspielzeit verlängerte nach einem Benad-Freistoß wohl ein Wehrsdorfer den Ball zum 2:2 ins eigene Netz. Der Treffer wurde aber Robert Stewig zugeschrieben.
So stand man nach 90 Minuten sehr enttäuscht mit einem Punkt da. Die Art und Weise des Spiels entsprach absolut nicht dem was man sich vorgenommen hatte. So gab es in der folgenden Woche viel Redebedarf.
Auch wenn man nicht macht, aber ein Wort gilt noch dem Unparteiischen-Gespann um Hagen Vorwerk. Leider führten viele fragwürdige Entscheidungen bzw. Auslegungen zu vielen Aufregern im und am Spiel und ließen die Emotionen hochkochen. Aber scheinbar kommt sowas einfach dazu, wenn es auch sonst nicht läuft.

 

 

Statistik Wehrsdorf:

Tore:

0:1 Jan Hoferichter (5.)

1:1 Stephan Hölzel (16.)

2:1 Stephan Hölzel (87.)

2:2 Robert Stewig (90+3/Marco Benad)

Aufstellung:
Eric Riedesel – Carsten Steffek, Clemens Meier, Paul Swakon – Thomas Günther (46. Sandy Bolz), Heiko Koksch, Robert Stewig (C), Jonas Unger – Johannes Wunsch (55. Dennis Zichel) – Marco Benad, Jan Hoferichter (G)
Bank:

Felix Seiler, Sven Ludwig, Rene Hasse

 

SPIEL GROSSDUBRAU/MILKEL

Am vergangenen Samstag kam es zum Derby gegen die Spielgemeinschaft Großdubrau/Milkel. Auch diesmal sollte es wieder nicht zum Dreier reichen und das Ausgleichstor erst in der Nachspielzeit fallen.

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Im Vergleich zur Vorwoche kehrte Thomas Böhm vom 3-5-2 zum 4-4-2 Spielsystem zurück. Außerdem rückten Sandy Bolz und Sven Ludwig für Thomas Günther und Johannes Wunsch in die Startelf.

Von Beginn an kannte unser Spiel nur eine Richtung – nach vorn. Insbesondere Marco Benad rieb sich in vielen Zweikämpfen auf und wurde teils sehr hart von den Beinen geholt, so dass es das ein oder andere Mal zu kurzen Behandlungspausen kam.

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Doch die erste gefährliche Chance hatten die Gastgeber. Nach einer Ecke köpfte ein Angreifer am langen Pfosten nur knapp vorbei. Malschwitz übte viel Druck nach vorn aus aber die anschließenden Ecken oder Freistöße konnten nicht verwertet werden.
Beim etwas lässigen Zusammenspiel von Heiko Koksch und Paul Swakon an der eigenen Eckfahne spritzte der erfahrene Mario Wichtery dazwischen und bediente in der Mitte mustergültig Robin Steppat, der zum 1:0 (24.) vollenden konnte.
Anstatt sich aufzubäumen und dagegen zu halten, ließ der Traktor wie in der Vorwoche unverständlicherweise immer mehr nach und ließ zunehmend wieder vieles vermissen. Somit war der Halbzeitrückstand durchaus gerechtfertigt gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber.

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Beim Pausentee schien Trainer Böhm die richtigen Worte gefunden zu haben. Der Traktor fand fortan wieder besser ins Spiel und nahm die Zweikämpfe wieder an und zeigte nun im Derby den notwendigen Kampfgeist um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Nach gut einer Stunde kam mit Marcus Brumme noch ein frischer Wind für die Offensive. Nur wenige Spielminuten kombinierte er sich mit Jan Hoferichter und Jonas Unger durch die mittlerweile immer tieferstehende Gästeabwehr und legte Jonas Unger den Ausgleichstreffer auf (68.). Malschwitz wollte nun unbedingt den Dreier. So ging Marco Benad in den Strafraum, traf den Pfosten, den abprallenden Ball erkämpfte er sich und traf diesmal den anderen Pfosten und beim dritten Versuch prallte der Ball vom Verteidiger an den Pfosten, ehe der Ball anschließend geklärt werden konnte – unglaubliches Pech!

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Und so kam es wie kommen musste. Eine Unachtsamkeit im Mittelfeld ließ Tom Kießitz einen präzisen Pass durch die Schnittstelle der Abwehr spielen und der einzig gefährliche Offensivspieler der Heimelf, Robin Steppat, vollendete zum 2:1 (74.). Doch die Traktor-Elf ließ den Kopf nicht hängen und presste immer wieder nach vorn gegen die sich mit allen Mitteln wehrenden Gastgeber. Coach Böhm zog in den letzten Minuten mit Carsten Steffek die letzte Wechseloption. Der eigentliche Verteidiger und Ex-Großdubrauer ordnete sich in der Offensive ein und holte in der Nachspielzeit nochmal einen Freistoß heraus. Robert Stewig schlug den Ball aus dem Halbfeld punktgenau auf den in den Strafraum startenden Jan Hoferichter, der mit einem mustergültigen Kopfball den an diesen Tag sehr gut aufgelegten Torhüter Sebastian Zoch doch noch einmal überwinden konnte (90.+3).
Danach war Schluss.
Die Partie, auf dem für die Jahreszeit ordentlichen Platz, bot den zahlreichen Zuschauern vier Tore und das, was man in einem Derby besonders sehen will: Kampf und Einsatzbereitschaft auf beiden Seiten. Eine am Ende gerechte Punkteteilung.

 
Am kommenden Wochenende rollt der Ball wieder auf heimischen Geläuf. Zu Gast ist am kommenden Samstag um 15 Uhr der SV Göda 04.
Bis dahin, Sport frei!

 

 

Statistik Großdubrau:
Tore:
1:0 Robin Steppat (24.)

1:1 Jonas Unger (68./Jan Hoferichter)

2:1 Robin Steppat (74.)

2:2 Jan Hoferichter (90.+3/Robert Stewig)

 

Aufstellung:
Eric Riedesel – Rene Hasse (85. Carsten Steffek), Paul Swakon, Clemens Meier (62. Johannes Wunsch), Sandy Bolz – Jonas Unger, Heiko Koksch, Robert Stewig (C), Sven Ludwig (64. Marcus Brumme) – Marco Benad, Jan Hoferichter

 

Bank:
Felix Seiler, Thomas Günther

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Zusammenfassung Vorbereitung

Die Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2016/17 neigt sich dem Ende entgegen. Nach vielen intensiven Trainingseinheiten steht am kommenden Wochenende das einzige Nachholspiel der Hinrunde auf dem Programm.

Am Samstag gastiert bereits um 11.30 Uhr auf dem Sohländer Kunstrasen beim TSV 1859 Wehrdorf.

Wie man aus der Vergangenheit weiß, sind die Wehrsdorfer alles andere als zu unterschätzen. Denn mit 21 Punkten und 30:22 Toren rangieren die Oberländer auf einem sehr guten 5. Tabellenplatz.

 

Vor dem offiziellen Start der Rückrundenvorbereitung am 27. Januar wurde, wie auch bereits berichtet, viel dem Indoor-Fußball gewidmet. Bei den drei Hallenturnieren in Radibor (FSV Blau-Weiß Milkel), Kamenz (RB-Cup) und Bautzen (eigenes Hallenturnier) konnte ein erster, sechster und zweiter Platz errungen werden.

Zusätzlich stand an den vier Wochenenden im Januar Bodypump im ortsansässigen Prima Klima auf dem Plan um für die nötige Grundlagenkräftigung zu sorgen.

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In einem ersten Testspiel am 29. Januar in Kamenz traf man auf den SV Aufbau Deutschbaselitz. Die Gastgeber, ebenfalls Kreisligist (Staffel 3, Platz 3) konnten in den ersten zehn Minuten die Malschwitzer Unordnung durch einen Doppelpack von Philipp Neubauer erfolgreich ausnutzen. Die Traktor-Elf fand danach besser ins Spiel und konnte auf dem teils gefrorenen Kunstrasen nach der Halbzeit durch zwei starke Aktionen von Marco Benad (46./62.) verdientermaßen ausgleichen.

 

Am ersten Februar-Wochenende folgte dann das „Highlight“ der Vorbereitung. Es ging am Donnerstagabend ins Trainingslager nach Teplice.

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Nachdem man am Abend noch das ein oder andere Kaltgetränk zu sich nahm, ging es am Freitagvormittag mit der ersten Trainingseinheit los. Wie aus den letzten Jahren gewohnt, fuhr man am den Platz von Srbice, doch dort wurde man nach einer halben Stunde „vertrieben“. Bei der Kommunikation mit dem Hotel ging unter, dass man dies Jahr auf dem Kunstrasen in Krupka zu Gast ist. Nach dem der Sachverhalt geklärt war, wurden fix die Trainingsutensilien zusammengesammelt, ins benachbarte Krupka gefahren und dort die Trainingseinheit beendet. Nach der Mittagspause stand gleich die zweite Trainingseinheit an. Am Abend trafen dann unsere zwei Nachkommer Jonas Unger und Dennis Zichel, chauffiert von „El Presidente“ Burki, zum Team. Somit waren 14 Spieler mit im Trainingslager, leider fielen Johannes Wunsch und Tom Günther einem grippalen Infekt zum Opfer und konnten die folgenden Einheiten nicht mehr absolvieren.
Im hoteleigenen Wellnessbereich gönnte man dann den müden Knochen des ersten Tages die Erholung, ehe es für ein Teil der Mannschaft am Abend in die mittlerweile gut bekannte Luna-Diskothek ging.

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Trotz aller Feierlichkeiten des Abends bat Coach Thomas Böhm zum Frühsport. Pflichtbewusst trafen auch fast Hundertprozent der Spieler pünktlich um 7 Uhr zum Treff in der Hotel-Lobby ein, den ein oder anderen Bummelanten gibt’s schließlich immer. 😉
Am Vormittag gab´s dann den berüchtigten Berglauf zur Burg, ehe ein von Stefan Schmidt alias Onkel Nulli geplantes HITT (High Intensiv Intervall Training) folgte. Die ungewohnte Belastung gepaart mit den Vortagestraining merkte man einigen Spielern an.

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Nach ausgiebigen Mittagsschlaf und Regeneration stand am Abend 18 Uhr das Testspiel gegen den Kreisoberligisten SV Stahl Altenberg (Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge). Durch Tore von Paul Swakon, den kurzfristig angereisten Enrico Schäpe und Thomas Günther konnte die sehr ansprechende Leistung zum 3:1 Sieg gekrönt werden.

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Dabei gilt ein großer Dank an Enrico Schäpe, sowie Rene Hasse, die erst am Samstagabend zum Testspiel anreisten und somit die Partie personell absicherten.

Auch am Sonntag stand 7 Uhr wieder Frühsport auf dem Programm, diesmal waren die müden Gesichter der Diskonacht im Luna deutlicher anzusehen.
Zum Abschluss stand nochmals eine Einheit in der hotelinternen Halle an. Wiederum organisiert von Onkel Nulli waren auch sonntags nach dem Berglauf Freeletics-Übungen, also Stabilisation-, Koordination und Kraftübungen, auf dem Programm.

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Pünktlich nach dem Mittagessen wurden dann die Koffer gepackt und die Heimreise angetreten. Da vielen Spielern die Erschöpfung ins Gesicht stand und die Mannschaft über die drei Tage eine sehr gute Trainingsmoral und Trainingsleistung bewies, durften sich das Team über einen trainingsfreien Dienstag freuen.

   

Alles in allem ein sehr gelungenes Trainingslager bei dem man auch die vielen jungen Spieler noch besser in die Mannschaft integrieren konnte.

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Am folgenden Wochenende folgte dann die Generalprobe mit dem letzten Testspiel. Auf dem Kunstrasen des SV Bautzen empfing man die Elf vom SV Ludwigsdorf, ebenfalls Kreisligist (Kreisliga Oberlausitz, 1. Platz) und bot eine grottenschlechte Leistung ab. Mit 1:3 verlor man vom Ergebnis her noch halbwegs anständig aber man ließ jegliche Tugenden sowie spielerischen Akzente vermissen. Das Ehrentor erzielte Sven Ludwig kurz vor Schluss.

 

So standen in den vergangen zwei Wochen noch vier Trainingseinheiten an und die Mannschaft blickt nach dem vergangenen fußballfreien Wochenende gespannt auf den ersten echten Wettkampf des Jahres entgegen. Gemäß dem Motto: „Missglückte Generalprobe, gelungene Premiere“ wollen die Jungs am Samstag unbedingt den Dreier einfahren um den SV Oberland Spree bis auf zwei Punkte auf die Pelle zu rücken!

 

In dem Sinne, bis Samstag 11.30 Uhr in Sohland!

 

P.S.: Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Organisatoren und Helfern (bes. Hallenturnier) für die geleistete Unterstützung und hoffen diese Unterstützung in den kommenden Wochen mit guten Ergebnissen das entgegengesetzte Vertrauen rückzahlen zu können!
Sportfrei!

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Erfolgreiches Turnier in Bautzen

Zum Abschluss der Hallensaison präsentierte sich der Traktor als Gastgeber eines eigenen Turniers in der Bautzener Daimler-Halle!

Dabei musste man sich am Ende nur der souveränen „Heimmannschaft“ von Post Germania Bautzen geschlagen geben und belegte Platz zwei vor SV Gnaschwitz-Doberschau.

 
Nach den Absagen von Kleinbautzen (Testspiel) und der SG Kreba-Neudorf starteten sechs Mannschaften beim Modus Jeder-gegen-Jeden. Gespielt wurde je 10 Minuten auf Handball-Tore.

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Im Eröffnungsspiel des Turniers trafen unsere Jungs auf die „Gebelscher Jungs“, die trainiert werden von Ex-Trainer Enrico Barthel und Bestandteil unserer Alten Herren.
Wie schon in den vorhergehenden Turnieren hatte man das Spielgeschehen weitgehend unter Kontrolle aber der Zug zum Tor bzw. der Torabschluss fehlte quasi vollkommen, so dass es beim torlosen Remis blieb.

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Im zweiten Spiel des Turniers kam es gleich zum Stadtderby zwischen Post Germania und SV Bautzen, bei dem die Postgermanen mit einem 2:0 bereits die Weichen zum Turniersieg stellten und im folgenden Spiel gegen unsere „Fünf“ mit einem glücklichen 1:0 ihre Ambitionen unterstrichen. Wiederum war es ärgerlich aus Traktor-Sicht, dass man in der Entstehung des Gegentores ein Geschenk verteilt hat (gastfreundlich^^).
In der dritten Partie standen unsere Mannen dem SV Gnaschwitz-Doberschau gegenüber, die durch vergangene Auftritte beim SZ-Cup sowie anderen Turnieren als starke Hallenmannschaft bekannt waren. Dabei sprang ein verdientes 0:0 heraus.
Somit lautete der Zwischenstand nach drei Partien:

  1. SV Post Germania Bautzen    4:0      9 Punkte
  2. SV Gnaschwitz-Doberschau   1:0      5 Punkte
  3. SV Gebelzig 1923                    0:0      3 Punkte
  4. SV Traktor Malschwitz             0:1      2 Punkte
  5. SV Bautzen                              0:2      2 Punkte
  6. Rothenburger SV                     0:2       1 Punkt

 

Unserer Trainer Thomas Böhm war insbesondere mit der Offensivabteilung nicht zufrieden. Null Tore nach drei Spielen waren natürlich alles andere als erhofft. Auch Top-Torjäger und Top-Scorer Marco Benad missfiel die Leistung seiner Kameraden und nahm fortan, trotz leichter Verletzung, Platz auf der Ersatzbank. Ein Glücksbringer?  

Im folgenden Spiel gegen den SV Bautzen platzte jedenfalls der Knoten. Binnen weniger Sekunden traf Johannes Wunsch und Thomas Günther zum 2:0. 

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Mit dem 0:0 zwischen Post Germania Bautzen und SV Gnaschwitz-Doberschau stand bereits ein Spieltag vor Schluss Post Germania bereits als Turniersieger fest.

In der abschließenden Spielrunde traf der Traktor dann noch auf die weitgereisten Gäste vom Rothenburger SV, die man durch Tore von Jan Hoferichter und Heiko Koksch mit 2:0 besiegen konnte.

Die torreichste Partie war ein 2:4 zwischen SV Gebelzig und Post Germania Bautzen, ebenfalls in der letzten Spielrunde.

So ergab sich nach 15 absolvierten Partien folgender tabellarischer Endstand:

 

  1. SV Post Germania Bautzen    8:2   13 Punkte
  2. SV Traktor Malschwitz             4:1     8 Punkte
  3. SV Gnaschwitz-Doberschau    1:0     7 Punkte
  4. SV Gebelzig 1923                     4:4    6 Punkte
  5. SV Bautzen                               0:4    3 Punkte
  6. Rothenburger SV                      0:6    1 Punkt

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Die Trophäe des besten Torschützen musste erst noch ermittelt werden. Im Entscheidungsschießen traten Tom Großpietsch (Gebelzig), Patrick Hoppe und Vacislav Levin (beide Post Germania Bautzen) gegeneinander an, wobei letztgenannter Levin als Sieger hervorging.
Als bester Spieler wurde, ebenfalls von Post Germania Bautzen, Lucas Hoop gekürt und als bester Torhüter durfte sich Spielertrainer Lars Blümel vom 1. Rothenburger SV küren lassen.

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Wir bedanken uns bei allen Mannschaften für die fairen Partien, die geleitet wurden vom Duo Frank Schulze (SV Göda) und dem Gastgeber-Schiri Martin Fischer, denen wir besonders unseren Dank aussprechen wollen.
Nicht zu vergessen sind unsere vielen Helfer rund um das Turnier, die versucht haben einen reibungslosen Ablauf zu garantieren um die zahlreichen Gäste zufrieden zu stellen.
Wir hoffen, allen Mannschaften und Zuschauern hat das Turnier gefallen und wir würden uns sehr freuen euch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

 

P.S.:

Unsere Männermannschaft steigt am kommenden Freitag wieder ins „Outdoor-Training“ ein und bereitet sich auf die Rückrunde vor. Highlight der Vorbereitung soll das Trainingslager in Teplice inkl. einem Testspiel gegen Stahl Altenberg werden.
Nähere Informationen folgen!

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6. Platz beim RB-Cup

Am vergangenen Samstag war der Traktooor erstmalig beim mittlerweile 6.RB-Supercup in Kamenz am Start. Dabei sprang am Ende leider nur die 6. Platzierung heraus.
In der Gruppe A traf man zu erst auf den vermeintlich schwächsten Gegner mit Grün-Weiß Schwepnitz. Trotz Spielkontrolle und einer Vielzahl guter Möglichkeiten sprang am Ende nur ein 1:1 heraus. Danach warteten die schweren Partien gegen die Kreisoberligisten um SV Zeißig und LSV Bergen auf unsere Jungs. Gegen die spielstarken Zeißiger hatten wir mit 1:3 das Nachsehen und gegen den späteren Turniersieger Bergen winkte zwar mit dem zwischenzeitlichen 2:1 eine Überraschung, jedoch endete die Partie mit 2:3.
Im Neunmeterschießen um Platz 5 musste man sich schließlich auch noch mit 0:2 dem DJK Blau-Weiß Wittichenau geschlagen geben.
Dennoch konnte man sich bei diesem gut organisierten Turnier gut verkaufen und blickt nun auf das eigene Hallenturnier am kommenden Samstag (16 Uhr, Daimler-Sporthalle Bautzen) bevor es in die Vorbereitung auf die Rückrunde geht!
Wir wünschen euch allen eine entspannte Woche!

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RB-Cup und eigenes Hallenturnier

Zum ersten Mal tritt der TRAKTOOOR beim 6.Richter-Bauelemente-Supercup in Kamenz an. Beim Hallenturnier, ausgerichtet vom Westlausitzer Fußball Verband e.V., trifft man in Gruppe A auf den bisher zweimaligen Turniersieger SV Zeißig, den einmaligen Sieger LSV Bergen sowie Grün-Weiß Schwepnitz.

Anpfiff des Turniers in Kamenz (Sporthalle Lessinggymnasium, gegenüber Flugplatz) ist um 15.00 Uhr!

Weitere Information könnt ihr folgendem Link entnehmen:

http://www.westlausitzer-fussballverband.de/news-geschaeftsstelle/items/id-6-rb-cup-sieger-hallenmeisterinnen-gesucht.html

 

Gleichzeitig wollen wir auch schonmal eine Woche weiter blicken, denn am 21.01.2017 ab 16 Uhr startet unser Hallenturnier in Bautzen mit folgenden Mannschaften:

1.Rothenburger SV
SG Kreba – Neudorf
SV Gebelzig 1923
SV Bautzen
SV Post Germania Bautzen e.V.
SV Gnaschwitz-Doberschau
und Budissa 08 Kleinbautzen

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Dazu seid ihr recht herzlich eingeladen und wir freuen uns auf euren Besuch!

 

Den Link zur Veranstaltung findet ihr hier:
https://www.facebook.com/events/1724966247819094/

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Jahresendstatistik

Wie immer, wenn sich ein Jahr dem Ende entgegen neigt, blickt man zurück auf das Geschehene. So machen wir es auch und möchten euch einen kleinen Überblick über den Fußball beim Traktor geben.

Unsere Männermannschaft belegt in der EWAG-KAMENZ-Kreisliga Staffel 1 einen sehr guten zweiten Tabellenplatz. Nach 12 von 13 Spielen der Hinrunde rangiert man mit 29 Punkten (9 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage = 2,4 Punkte/Spiel) hinter der zweiten Vertretung von Oberland Spree mit 34 Punkten, die allerdings die Hinrunde bereits vollständig absolvierten und sechs Punkte vor dem Drittplatzierten FV Concordia Sohland, die ebenfalls bereits schon 13 Spiele absolvierten.

Bei einem Torverhältnis von 44:14 stellt man die zweitbeste Offensive der Kreisliga, nach Oberland Spree 2 (59:17) aber man teilt sich mit dem SV Bautzen die beste Defensive (42:14). Der beste Torjäger in unseren Reihen ist wiedermal Marco Benad mit neun Saisontoren, aber dicht gefolgt von Paul Swakon (8) und Dennis Zichel (8). Als bester Vorlagengeber der Hinrunde zeigte sich unser Jungspund Jan Hoferichter, der neben seinen sechs selbsterzielten Toren an weiteren neun Toren beteiligt war.

Dauerläufer im Dress des Traktors war Oldie Heiko Koksch, der mit 1080 Spielminuten keine Pflichtspielminute verpasste, gefolgt von Jan Hoferichter (1045) und Paul Swakon sowie Rene Hasse (990).
Wie gewohnt steht der Traktor auch in der Fairplay-Tabelle an der Spitze. Bei 12 Spielen erhielt man gerade mal sieben Gelbe Karten und eine Gelb-Rote Karte (Dennis Zichel bei SV Bautzen).
Den höchsten Heimsieg erzielte man 22.10. gegen TSV Neukirch mit 7:0, den höchsten Auswärtssieg eine Woche vorher am 15.10. bei der Spg Weißenberg/Gebelzig (1:8). Die einzige Niederlage erlitt man vor heimischen Publikum am 08.10. gegen den FV Concordia Sohland (1:2)

Eine etwas durchwachsene Saison lieferten dagegen dieses Jahr unsere „Alten“ ab. Besonders der Anfang der Saison war von großen Personalsorgen überschattet. Das Ziel der Vereinsführung, ohne Niederlagen durch das Jahr zu kommen, wurde schon im ersten Spiel verpasst.

Es wurden dieses Kalenderjahr 14 Spiele bestritten. Ergebnisse dieser waren 8 Siege, 4 Unentschieden und 2 Niederlagen. Bei einem Torverhältnis von 41:26 Toren. Eingesetzt wurden 36 Spieler, von denen sich 18 in die Torschützenliste eintragen konnte. Bester Torschütze wurde dieses Jahr mit 9 Treffern Steffen Böttger vor Martin Richter mit 5 und Ingo Funke mit 4 Treffern. „Dauerläufer“ dieses Jahr ist Mario Mehlhose mit 12 Einsätzen. Dicht gefolgt von dem Trio Robert Rother, Ronny Klimke und Steffen Böttger mit je 10 Einsätzen.

Unsere Alten Herren danken hierbei auch allen Sponsoren, Spielern und Verantwortlichen für die Unterstützung und setzen auf eine erfolgreiche, verletzungs- und sorgenfreie neue Saison 2017.

Zu guter Letzt noch ein Blick auf die Nachwuchsmannschaften:

Die B-Jugend belegt als Spielgemeinschaft Baruth/Kleinbautzen/Malschwitz nach 7 Spieltagen den 8./9. Tabellenplatz mit 3 Punkten und 7:43 Toren. Bester Torschütze ist dabei Paul Schmidt mit 5 Treffern.

Die D-Jugend belegt nach der Hinrunde den 8./10. Tabellenplatz mit 30:45 Toren und 8 Punkten.
Am erfolgreichsten unserer Nachwuchsmannschaften ist dabei unsere E-Jugend. Nach 10 Spieltagen belegte man mit 26 Punkten und 86:14 Toren knapp den zweiten Platz hinter dem Baruther SV (27, 84:18), qualifizierte aber dennoch für die Meisterrunde im kommenden Frühjahr.

Zu guter Letzt ein Blick auf die jüngsten im Bunde.
Die F-Jugend rangiert nach 10 Spieltagen und 22 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz hat sich somit ebenfalls für die Platzierungsrunde qualifiziert.
 

Wir wünschen allen Sponsoren, Spielern, Helfern und Fans ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

Hoffen wir auf ein erfolgreiches neues Spieljahr 2017!

Bleibt gesund und sportlich!
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Zeit, Danke zu sagen!

Zum Abschluss des Freiluftsportjahres versammelte sich unsere Männermannschaft, Alten Herren, Schiedsrichter und ehrenamtliche Helfer des Vereins im Kleinbautzener Schirach-Haus zur Weihnachtsfeier.

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Besonders erfreut waren wir auch über die Anwesenheit aller drei Schiedsrichter des Vereins. Neben dem allseits bekannten Hans-Jürgen Brendler konnten wir zum ersten Mal im offiziellen Rahmen Martin Fischer als Schiedsrichter begrüßen, der seit dieser Saison uns als Unparteiischer vertritt sowie unseren SR-Anwärter Jonas Gladis, dem wir für die Zukunft auf wie neben dem Platz alles Gute wünschen und immer gut Pfiff! Allen Drei möchten wir als erstes unseren größten Dank aussprechen. Ihr seid die „Unsichtbaren“, seid kaum auf dem heimischen Sportplatz anzutreffen aber seid enorm wichtig für den Verein aber auch für den ganzen Spielbetrieb im Verband. Bleibt am Ball – Danke!

Nach dem sich mehr und mehr Sportkameraden in den Räumlichkeiten eingetroffen hatten und schon beim ein oder anderen Bierchen die aktuellsten Geschehnisse der letzten Tage auswerteten, kam, organisiert von unserem „Jatzi“, das Abendessen – frisches Schwein mit Sauerkraut und Brot, dazu von Spielerfrauen noch gemachte Salate. Auch hier ein großes Dankeschön an unseren Jatzi und auch insbesondere an die Mädels, die unsere Mannschaft über das ganze Jahr immer wieder tatkräftig unterstützten. Dabei gilt auch ein Dankeschön an Alin Konz, die uns in dieser Saison immer mit Bildmaterial von den Spielen versorgte.

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Mit ausreichender Stärkung ging es danach eine Etage tiefer zur Kegelbahn. Bei zwei Durchgängen á 10 Wurf (der Bessere zählte) ging es Mann gegen Mann darum, den besten „Kugelschieber“ des Abends zu ermitteln. Bei packenden Duellen, bei dem sich sogar unser sonst so treffsicherer Marco Benad zweimal seinem Vater Hagen geschlagen geben musste, setzte sich im Gesamtvergleich Clemens Meier mit 50 Holz vor Eric Riedesel mit 47 Holz und Marcus Brumme mit 44 Holz durch. Marcel Metasch war der einzige Spieler dem an diesem Abend „alle Neune“ gelangen. Selbstverständlich wurden diese Spieler auch prämiert sowie auch der letzte Platz mit entsprechender Aufgabe 😉

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Zu guter Letzt kam überraschender Weise noch der gute alte Mann mit weißem Bart, roter Kutte und einem großen (Geschenke-)Sack auf den Kleinbautzener Saal. Dabei waren neben neuen Spielbällen, die Kapitän Robert Stewig in Empfang nahm auch kleine Präsente für unseren Coach Thomas Böhm, für den AH-Headcoach Robert Rother, für unseren langjährigen Schiedsrichter Hansi, für unseren jüngsten Spieler (Jonas Unger), den torgefährlichsten Spieler (Marco Benad) sowie für Paul Swakon und Johannes Wunsch, die sich sehr nach innen und außen für den Verein engagieren.

Damit der Weihnachtsmann nicht ohne Gegenleistung wieder abreiste, sammelten sich alle Jungs zum Männerchor und sangen zum Dank  „Oh du Fröhliche“ sowie „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ zusammen.

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Danach ließ man das Fußballjahr in geselliger Runde ausklingen und freut sich auf die neuen Aufgaben im nächsten Jahr.

Abschließend wollen wir auch vor allen Dingen auch noch mal allen Sponsoren für die tatkräftige (größtenteils finanzielle) Unterstützung in diesem Spieljahr 2016 danken und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr!

 

Auch die vielen ehrenamtlichen Helfer und Fans, die bei Wind und Wetter uns dieses Jahr unterstützten, sei ein rechtliches Dankeschön ausgesprochen sowie auch, mit Blick auf den Nachwuchs, den Übungsleitern und den Eltern der Kinder!

Desweitern geht auch ein Dank an die SV Budissa 08 Kleinbautzen für die Zusammenarbeit im Rahmen der Spielgemeinschaft!

 

 

Wir wünschen euch allen eine besinnliche und fröhliche Weihnachtszeit in Kreise eurer Lieben sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr – bleibt gesund!

 

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Sieg zum Jahresabschluss

Nach der denkbar knappen Pokalschlappe gegen den Kreisoberligisten Königswartha, war der SV Post Germania Bautzen II zu Gast in Malschwitz. Im letzten Punktspiel des Kalenderjahres wollte der Traktor drei Punkte einsammeln und den Abstand zu Oberland/Spree verkürzen. Dabei vertrat Maik Gerber den verhinderten Coach Thomas Böhm an der Seitenlinie.

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Taktisch war man wieder offensiver eingestellt und wollte von Beginn an das Spiel diktieren. Dies gelang in den ersten 20 Minuten auch äußerst gut. Bereits nach wenigen Minuten sollte es im Gehäuse des Gastes klingeln. Nach einem Einwurf von Rene Hasse setzte sich Marco Benad gegen seine Verteidiger durch und traf mit einem Schuss aus 15m ins linke Eck. Nur zwei Minuten später erhöhte Paul Swakon auf 2:0. Die Ecke von Marco Benad ging auf den langen Pfosten, bei welchen sich der Malschwitzer Kapitän von seinen Gegenspielern löste und unorthodox den Ball ins Netz bugsierte. In dieser Phase des Spiels fand der Gast aus Bautzen überhaupt nicht ins Spiel. Die Abwehr wirkte oft überfordert und leistete sich leichte Ballverluste bzw. wurde durch die pressenden Offensivspieler der Malschwitzer oft zu Fehlern gezwungen. In der 20. Spielminute fiel dann das 3:0 durch Dennis Zichel. Über die Stationen Benad und Hoferichter landete der Ball bei Zichel im Strafraum. Sein erster Abschluss wurde noch geblockt, doch den Rebound versenkte er dann sicher im rechten unteren Eck.
In der Folge nahm Malschwitz sich zurück und Post Germania erspielte sich einige Möglichkeiten. Nach einem unterlaufenen Ball der Abwehr bediente Goldberg einen Teamkollegen, doch dessen Schuss wurde glänzend von Eric Riedesel parierte und der Richtung Tor hoppelnde Ball von Thomas Günther letztlich final geklärt. Vor allem durch Ecken und Freistöße keimte immer wieder Gefahr im Malschwitzer Strafraum auf. In der 34. Minute fiel dann die vorläufige Entscheidung. Der angeschlagene Marco Benad bekam auf Höhe der Mittellinie den Ball und startete einen letzten Sprint. Dabei schüttelte er seine Gegenspieler ab und legte kurz vor der Grundlinie quer zu Dennis Zichel, welcher nur noch den Fuß hinhalten musste. Danach war Schluss für den Torjäger, der sich vorher an der Hüfte verletzt hatte. Für ihn betrat kurz vor der Halbzeit Felix Seiler das Spielfeld.

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Zur zweiten Halbzeit sollte es ein ganz anderes Fußballspiel werden. Der immer schlechter werdende Platz zerrte an den Kräften der Spieler und ließ kein vernünftiges Kombinationsspiel aufkommen. Einzig der eingewechselte Robert „Recko“ Schuster sorgte für Torgefahr auf Malschwitzer Seite. Zunächst schloss er überhastet aus 16m mit der Picke ab und schoss so über das Tor. Später wollte er mit einem langen Ball den zu weit aufgerückten Hüter düpieren, doch sein Abschluss ging nur an den Innenpfosten. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 4:1. Denn der Gast erzielte durch einen fragwürdigen Elfmeter den Anschluss. Eric Riedesel erahnte zwar die Ecke, doch der Schuss von Martin Goldberg war zu platziert gesetzt. In der Folge erspielten sich die Gäste weitere Torgelegenheiten, doch es dauerte bis zur 89. Minute bis das Tor fallen sollte. Ein Freistoß konnte von Eric Riedesel noch gut pariert werden, doch im Nachsetzen erzielte Martin Goldberg den 4:2 Endstand. Dabei schauten wieder alle Malschwitzer Spieler zu, anstatt mit dem Gegenspieler mit zugehen.

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Aufgrund der guten ersten Halbzeit konnte man den Sieg einfahren. In 12 Pflichtspielen holte man 29 Punkte bei einem Torverhältnis von 44:14. Aufgrund der Tatsache, dass viele neue junge Spieler ins Team integriert wurden ist dies ein sehr gutes Zwischenfazit. Dennoch will man über den Winter Kräfte sammeln und sich in der Vorbereitung perfekt auf die zweite Saisonhälfte einstellen. Der SV Traktor Malschwitz dankt seinen Spielern, Fans, Helfern und Verantwortlichen für das erfolgreiche Jahr 2016 und wünscht angenehme und besinnliche Weihnachten, sowie einen sportlichen Start ins neue Jahr 2017.

 

Aufstellung:
Eric Riedesel – Rene Hasse, Clemens Meier, Paul Swakon (C), Thomas Günther,  – Jonas Unger,  Heiko Koksch ,  Dennis Zichel (52. Robert Reck), Tom Günther (78. Sven Ludwig) – Marco Benad (38. Felix Seiler), Jan Hoferichter
Bank: Carsten Steffek

 

Tore:

1:0 Marco Benad (7./ Rene Hasse)

2:0 Paul Swakon (9./ Marco Benad)

3:0 Dennis Zichel (20./ Jan Hoferichter)

4:0 Dennis Zichel (34./ Marco Benad)

4:1 Martin Goldberg (74.)

4:2 Martin Goldberg (89.)

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Dreimal geführt, aber…

Auch nach einigen Tagen Revue passieren lassen, ist es immer noch unglaublich bitter wie man in der zweiten Runde des Sparkassenpokals gegen den Königswarthaer SV ausschied.
Nach 120 Minuten musste beim Stand von 2:2 das Elfmeterschießen entscheiden, in dem sich die Gäste mit 4:5 durchsetzten.

Auf beiden Seiten konnte man personelle Engpässe beobachten, besonders bei unserer Elf saß nur ein wirklich fitter Spieler mit Felix Seiler auf der Ersatzbank. Florian Finke sowie Johannes Wunsch waren angeschlagen und unserer Kapitän Robert Stewig verletzte sich bei der Erwärmung und musste schon vor Anpfiff gegen Robert Reck ausgetauscht werden.

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Taktisch wurde unserem Team ein klarer Matchplan von Trainer Thomas Böhm mit auf dem Weg gegeben. Man agierte defensiv diesmal mit drei Innenverteidigern plus zwei Außenverteidigern und vorn sollten die Außen um Jan Hoferichter und Jonas Unger sowie die einzige Spitze Marco Benad mit ihrer Schnelligkeit Nadelstiche setzen.

 

Von Spielbeginn an übernahmen erwartungsgemäß die Gäste das Zepter aber gegen die gut organisierte Abwehr der Malschwitzer fand „Köwa“ einfach keine gescheiten Mittel um sich in der ersten Hälfte wirklich gefährliche Torchancen zu erspielen und kam mal ein Ball durch die Abwehr war Keeper Eric Riedesel hellwach zur Stelle. Dass der Plan mit den Nadelstichen aufgehen sollte, zeigte sich nach einer halben Stunde. Marco Benad setzt sich auf der linken Seite durch, marschiert Richtung Grundlinie und legt den Ball quer auf den einschussbereiten Jan Hoferichter – 1:0.

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In Halbzeit zwei das gleiche Bild. Kreisoberligist Königswartha agierte und Malschwitz reagierte. Doch die erste Chance bot sich Dennis Zichel gleich Sekunden nach dem Wiederanpfiff als er das runde Kunstleder den Verteidigern abluchste und freistehend an Torhüter Silvio Dutschmann scheiterte.

Einen Freistoß zentral vorm Strafraum konnte Eric Riedesel zunächst noch glänzend um den Pfosten lenken, ehe er wenig später machtlos war als ein Freistoß von Bernhard Korch aus ähnlicher Situation unglücklich von der Mauer abgefälscht wurde und der Ball zum 1:1 im Netz landete (72.). Andre Zschuppe hatte danach die Riesenmöglichkeit zur Gäste-Führung aber seine satte Volleyabnahme klärte Paul Swakon sensationell auf der Torlinie.

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So ging es nach 90 Minuten regulärer Spielzeit in die Verlängerung, bei der die erste Hälfte relativ ereignislos verlief doch in den zweiten 15 Minuten Extrazeit wurde es dann noch mal aufregend. Ein Solo von Jonas Unger blieb leider ungekrönt als er mit einem Fernschuss aus ca. 30m Silvio Dutschmann zu einer Glanzparade zwang, aber in der 110. Minute traf Marco Benad als er nach einem Zuspiel vom eigentlichen Ersatzkeeper Felix Seiler der Abwehr entwischte und aus spitzen Winkel zur 2:1 Führung netzte. Leider fehlten am Ende die berühmten Sekunden um den Erfolg über die Zeit zu bringen. In der letzten Minute kam nach ziemlichen Tohuwabohu in der Abwehr Bernhard Korch zum Schuss, traf den Ball noch nicht mal richtig, doch das Spielgerät ging an Freund und Feind vorbei ins lange Eck zum Ausgleich. Danach war Schluss und das Shootout musste eine Entscheidung bringen, bei dem die Gäste beginnen durften.

 
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In der Reihenfolge Max Prochnow, Florian Finke, Sebastian Kirschner und Clemens Meier trafen die ersten vier Schützen alle sehr souverän vom Punkt. Nach einem Schuss in die Wolken von Ron Schuster, hatten die Malschwitzer den Vorteil und trafen danach mit Johannes Wunsch und Paul Swakon im Gleichklang mit den Gästen Manuel Schidun und Erik Goldmann. Leider parierte Silvio Dutschmann den entscheidenden Elfmeter von Felix Seiler und stellte somit die Uhr wieder auf null. Somit konnte Bernhard Korch zum Matchwinner avancieren als er sein Elfmeter in Winkel nagelte und Silvio Dutschmann gegen Dennis Zichel die besseren Nerven bewies.

 

Dreimal geführt, aber trotzdem verloren. Dennoch konnte man dem Kreisoberligisten insbesondere mit Einsatz und Moral, aber auch mit spielerisch-taktischen Mitteln ordentlich Paroli bieten und zeigte eine starke Leistung, die definitiv stolz macht, aber leider nicht mit dem richtigen Ergebnis belohnt wurde.
Jetzt heißt den Schwung nochmal mitzunehmen in das letzte Punktspiel des Jahres.
Denn bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht, ist am kommenden Samstag die zweite Vertretung von Post Germania Bautzen zum Nachholspiel vom 12. Spieltag zu Gast.
Anstoß ist 13.00 Uhr in Malschwitz.

Aufstellung:
Eric Riedesel – Rene Hasse, Clemens Meier (G), Paul Swakon (C/G), Robert Reck, Sven Ludwig – Jonas Unger, Heiko Koksch (G/117. Johannes Wunsch), Dennis Zichel, Jan Hoferichter (76. Felix Seiler) – Marco Benad (115. Florian Finke)
Bank: Robert Stewig

 

Tore:
1:0 Jan Hoferichter (30.)

1:1 Bernard Korch (72.)

2:1 Marco Benad (110.)

2:2 Bernhard Korch (120.)

 

Elfmeterschießen:
2:3 Max Prochnow

3:3 Florian Finke

3:4 Sebastian Kirschner

4:4 Clemens Meier

Ron Schuster verschießt

5:4 Johannes Wunsch

5:5 Manuel Schidun

6:5 Paul Swakon

6:6 Erik Goldmann

Felix Seiler verschießt

6:7 Bernhard Korch

Dennis Zichel verschießt

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Festival der Chancen

Mit einem am Ende standesgemäßen 2:6 (1:1), aber mit zwischenzeitlichen Schwierigkeiten, gewinnt der Traktor beim Tabellenvorletzten in Wilthen II.
Trainer Böhm konnte personell aus den Vollen schöpfen, lediglich fehlten Benjamin Pietke und der verletzungsbedingt angeschlagene Johannes Wunsch im Vergleich zur Vorwoche.
Gespielt wurde auf bereits zur Mittagszeit um 12 Uhr auf dem eher unbeliebten Hartplatz.

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Nach dem die ersten Minuten beide Mannschaften nutzten um sich abzutasten bzw. die Malschwitzer brauchten insbesondere etwas Eingewöhnung an die ungewohnten Platzbedingungen, wurde es nach acht Spielminuten das erste Mal gefährlich. Ein Eckball von Marcus Brumme setzte Paul Swakon mit einem Schuss an die Oberkante der Torumrahmung. Nach knapp einer Viertelstunde Spielzeit wurde Kapitän Robert Stweig auf der rechten Seite freigespielt, seine flache Hereingabe konnte der Keeper nur ungenügend klären und Marco Benad staubte zum 0:1 (14.) ab. Quasi im Gegenzug hatten die Gastgeber die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich als Paul Swakon völlig unnötig dem Wilthener Stürmer den Ball in Lauf spielte, dieser zwar Eric Riedesel überwindete aber Clemens Meier lenkte das Spielgerät etwas glücklich mit dem Knöchel noch zur Ecke, die nichts einbrachte. Die Schnelligkeit von Marco Benad, die er besonders in den vergangenen Spielen zu Hauf unter Beweis stellte, bekamen auch die Hausherren zu spüren. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf und einem Doppelpass mit Marcus Brumme war Marco Benad auf und davon, scheiterte lediglich an Keeper Felix Riedel. Auch Oldie Heiko Koksch suchte nach feiner Vorarbeit von Marcus Brumme den Abschluss, aber der Ball ging übers Gehäuse (23.). Danach ein doppelter Schockmoment. Zuerst konnte ein Wilthener Verteidiger gegen Marco Benad den Ball noch von der Linie kratzen und das sichere 0:2 verhindern, so knickte Marco Benad beim Abdrehen Richtung Eckfahne am Übergang von Rasenumrandung und Hartplatz um. Während seiner Behandlung gesellte sich Marcus Brumme, der im Zweikampf sich das Sprunggelenk vertrat, dazu. Für beide ging es im Anschluss nicht weiter und mussten durch Dennis Zichel und Felix Seiler ersetzt werden.

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Am Spielverlauf änderte sich nichts. Malschwitz haderte weiter mit den vergebenen Möglichkeiten durch Thomas Günther (27.) und Jan Hoferichter (31.).
Und so kam es, dass sich die alte Fußballweisheit:„Wer vorne die Dinger nicht macht, …“ bewahrheitete. Nach einem Einwurf der Gäste, konnte eine Vielzahl der Malschwitzer Verteidiger den Ball nicht klären und so markierte Michael Urban, wenn auch etwas glücklich, den Ausgleich – 1:1 (35.).

Malschwitz war sofort um Antwort bemüht. Ein langer Ball von Clemens Meier fand auf den Außen Rene Hasse, dessen Hereingabe fand Felix Seiler aber der Keeper konnte mit einem Reflex parieren und der Nachschuss von Robert Stewig ging in Richtung Imbissbude hinterm Tor (37.). Nur wenige Sekunden später fand ein Diagonalball wieder Rene Hasse, diesmal konnte Dennis Zichel seine Vorarbeit nur ungenügend abschließen. Der Spielfluss ging nur in Richtung Gehäuse der Heimelf, so auch in der 40. Minute als Thomas Günther an der Eckfahne seinen Gegenspieler vernascht, doch seine Ablage setzte wiederrum Dennis Zichel über den Kasten. Auch eine Standardsituation aus guter Position konnte knapp nicht zur erneuten Führung genutzt werden. Nach dem Jonas Unger beim Konter nur durch ein Foul vor der Sechzehn gestoppt werden konnte, zirkelte Heiko Koksch den Ball an den Außenpfosten. Kurz vor der Halbzeit kam dann kurzzeitig doch noch der Torschrei über die Lippen als nach einem Eckball die Kugel im Netz landete, doch der Schiedsrichter Frank Schulze sah eine Abseitsposition von Jan Hoferichter und so ging es mit einem schmeichelhaften 1:1 für die Gastgeber und einem äußerst unzufriedenen 1:1 für die Gäste in die Halbzeitpause. Trainer Böhm appellierte im Torabschluss an die notwendige Geilheit und Cleverness, zumal sich die Mannschaft auch erschrocken zeigte, wie viel vergebene Chancen auf dem Notizzettel auftauchten.

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Die Marschroute in den zweiten 45 Minuten blieb die Gleiche – in Richtung Heimtor! Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff sah Clemens Meier den durchstartenden Robert Stewig, doch dessen Direktabnahme, bei dem der Gästekeeper weit vor dem Tor stand, landete auf dem Tornetz.
Nach 48 Minuten hätten sich die vergebenen Chancen beinahe wieder gerächt als Eric Riedesel einen eher harmlosen Freistoß nicht festhielt und ein Wilthener Angreifer nachsetzte, doch glücklicherweise entschied der Referee auf Stürmerfoul. Die ersehnte Führung für die Malschwitzer Jungs kam nach 53 Minuten. Heiko Koksch steckte den Ball in die Spitze zu Dennis Zichel durch, dessen Torschuss parierte Riedel aber Rene Hasse setzte per Kopf nach und der Ball kam glücklich zu Jan Hoferichter, der dann unter Mithilfe der Pfütze im Fünfmeterraum zum 1:2 „abwassern“ konnte. Doch der Spielstand sollte nicht lange Bestand haben. Nur zwei Minuten später kam die Heimelf aus zentraler Position zu einem Freistoß, den Eric Riedesel gerade so parieren konnte aber die Abwehr schlief komplett und Manuel Herrmann konnte unbedrängt zum 2:2 ausgleichen (56.).

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Das 2:3 dann nach gut einer Stunde. Jonas Unger wurde auf Linksaußen geschickt und seinen Querpass schloss Dennis Zichel aus der Drehung erfolgreich ab. Nur wenige Sekunden später klingelte es erneut als nach einem Freistoß der Heimelf ganz schnell über Jan Hoferichter und Jonas Unger gekontert wurde, doch fälschlicherweise wurde auf Abseits entschieden. In der 67. Spielminute tauchte dann Dennis Zichel, wieder nach einem feinen Pass von Clemens Meier, frei vorm Gehäuse auf aber er schob den Ball etwas lässig an Keeper und Tor vorbei. Der Sekundenzeiger hatte noch keine Umdrehung geschafft, da kam wieder Dennis Zichel nach Zusammenspiel mit Jan Hoferichter zum Abschluss, doch auch der Ball fand nicht das Ziel. Besser machte es „Zlatan“ Zichel dann in der 72. Minute als er nach feiner Vorarbeit von Jonas Unger das Spielgerät nur noch ins Tor schieben brauchte – endlich 2:4.
Dass nicht nur bei den Mannschaften die Kräfte und Kondition nachließ sondern auch beim Assistenten an der Linie zeigte sich in der 76. Minute als erneut der Ball im Wilthener Netz lag, aber wieder fälschlich auf Abseits entscheiden wurde.
Eine weitere der unzähligen Möglichkeiten zum Ausbau der Führung hatte in der 81. Minute unser Kapitän als er nach vergebener Möglichkeit durch Jan Hoferichter aus 16m zum Schuss kam, nur den Innenpfosten fand und der Ball wieder heraussprang.
Das besagter Assistent nicht immer auf Höhe stand, bewies sich in Minute 83 als sich Jan Hoferichter aus meilenweiter Abseitsposition in Richtung Tor machte und sah den mitgelaufenen Felix Seiler, der sein Tordebüt feiern durfte.
In seiner unnachahmlichen Art und Weise steckte Robert Stewig den Ball in letztem Moment durch die Abwehrreihe und Thomas Günther markierte den 2:6 Endstand.

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So fährt der Traktor die nächsten drei Punkte ein, in einer Partie die besonders in der zweiten Halbzeit durch die erwähnten Abseitsentscheidungen Unmut aber auch das ein oder andere verzweifelte Schmunzeln auf die Lippen „zwängte“. Das Hauptmanko war eindeutig die Chancenverwertung, die allen Malschwitzer Beteiligten sicherlich ein oder mehrere graue Haare bescherten.
Am kommenden Wochenende spielt man gegen die nächste Kreisoberligavertretung. Die zweite Mannschaft von Post Germania Bautzen gastiert in Malschwitz. Dabei sollte man gewarnt sein, denn die Kreisstädter holten aus den letzten vier Spielen zehn Punkte und rangieren mittlerweile auf Tabellenplatz 5. Anstoß ist 14 Uhr.

Unsere Spielgemeinschaft überzeugte ebenfalls am Wochenende. Gegen Steinigtwolmsdorf erlangte man einem souveränen 7:0 (1:0) Heimsieg. Dabei trafen Paul Woite, Daniel Schiemank und Clemens Grätzer doppelt sowie Neuzugang Sandro Bartl. Mit dem Sieg bleibt man weiter mit dem Tabellenführer SV Bautzen II punktgleich auf Platz 2 und kann bei einem Sieg am Sonnabend (12 Uhr in Kubschütz II) weiter nach ganz oben schielen.

Aufstellung:
Eric Riedesel – Rene Hasse, Clemens Meier, Paul Swakon, Thomas Günther – Jan Hoferichter, Robert Stewig (C), Heiko Koksch, Jonas Unger – Marco Benad (30. Felix Seiler), Marcus Brumme (30. Dennis Zichel)
Bank: Carsten Steffek, Sven Ludwig

 
Tore:
0:1 Marco Benad (14./Robert Stewig)
1:1 Michael Urban (35.)
1:2 Jan Hoferichter (53./Rene Hasse)

2:2 Manuel Herrmann (55.)

2:3 Dennis Zichel (60./Jonas Unger)

2:4 Dennis Zichel (72./Jonas Unger)

2:5 Felix Seiler (83./Jan Hoferichter)
2:6 Thomas Günther (88./Robert Stewig)

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