+++dreckscher Sieg+++

Im vorletzten Spiel der Hinrunde gastierte der Traktooor in Radibor. Auf dem Ausweichplatz wollte man sich vor dem eigenen Spiel noch etwas das Spiel der A-Jugend von Radibor gegen Großdubrau/ Kleinwelka anschauen. Doch als die ersten Schlachtenbummler eintrafen, wurde das Spiel schon abgepfiffen. Der Schiedsrichter entschied, dass der Platz unbespielbar ist und das Verletzungsrisiko für die Spieler zu groß ist. Interessant, da wenig später egtl. das Spiel der Männer auf jenem Platz ausgetragen werden sollte. Die Mannen um das Aushilfscoachduo Swakon/ Benad ließ sich davon aber nicht irritieren und stelle die Mannschaft in gewohnter Böhmmanier aufs Spiel ein.

Im Vergleich zum fulminanten Derbysieg fehlten Lehmann und Härtel. Dafür rückten Schuster und Koksch in die erste Elf. In den ersten Spielminuten prägten viele Ausrutscher die Partie. Vor allem auf der einen Hälfte des Spielfeldes war es eine reine Rutschpartie. Dadurch eröffneten sich die ersten Chancen für die Heimelf. Über die rechte Seite konnte der Außenspieler in den 16er eindringen, doch sein Abschluss wurde vom gewohnt sicheren Rückhalt Haupt entschärft. Kurz danach wurde der Traktooor erstmals gefährlich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Schuster frei aus wenigen Metern zum Abschluss. Jedoch bekam er zu wenig Druck auf den Ball und so konnte Hüter Petschak den Ball locker aufnehmen. Im Gegenzug bekamen die Hausherren die nächste Chance, doch wieder parierte Haupt mit starkem Torwartspiel die Szenerie.

In der 19. Spielminute klingelte es erstmals im Gehäuse der Radiborschen. Nach einem langen Einwurf von Mitscherlich stellte Seidel geschickt seinen Körper gegen den Verteidiger und wuchtete den Ball volley ins Tor. Doch die Führung hielt nur kurz. Wieder kam Radibor über ihre gute rechte Angriffsseite ins letzte Drittel. Die anschließende Flanke köpfte Sturmtank Zieschwauck aus wenigen Metern ins Tor. Der Traktooor war weiterhin über Standardsituationen gefährlich, doch die Heimelf war in dieser Phase griffiger und engagierter. Kurz vor der Halbzeitpause musste gewechselt werden. Koksch hatte bei einem Kopfballduell etwas am Kopf abbekommen und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Keller in die Partie und brauchte keine lange Anlaufzeit. Quasi mit seiner ersten Ballaktion schickte er Hertrampf auf Reisen und der Jungspund mit dem eingebauten Turboknopf versenkte den Ball ins lange Eck zur 2:1 Führung. Danach kam die beste Phase des Traktooors. Gleich mehrere Abschlussaktionen ließen dem Anhang der Gäste den Torschrei auf die Lippen kommen. Die beste Chance hatte Seidel, nachdem er, im Anschluss eines Eckballs, die Murmel ins kurze Eck schoss. Doch auf der Linie konnte der Ball noch abgewehrt werden. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

In Hälfte Zwei zeigte sich der pure Abnutzungskampf. Das Geläuf wurde schmieriger und die Grätschen und langen Bälle nahmen zu. Auf Seiten des Traktooors gab es kaum noch offensive Szenen. Das Spiel hielt sich vornehmlich zwischen den Strafräumen auf mit Vorteilen bei den Hausherren. Diese hatte gute Abschlussszenen aber belohnten sich nicht für ihren Einsatz am heutigen Tag. Der Defensivverbund um Günther hielt stand und wusste mit beherzten Grätschen und Befreiungsschlägen, die Angriffe zu entschärfen. So tickte die Uhr für den Traktooor und nach viel Gebolze beendete Schiri Aust die Partie zum Jubel der Gäste.

Am Ende sind es definitiv drei sehr erkämpfte Punkte im Meisterschaftsrennen. Nun blickt man voller Vorfreude auf das Gipfeltreffen am kommenden Samstag. Zu Gast beim Traktooor ist der aktuell Zweitplatzierte aus Milkel. Ein Spiel, was Spannung verspricht. Hoffen wir, dass das Wetter und der Platz ein Spiel zulassen.  Anstoß ist 13:30Uhr. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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