+++Mit Kampf und Wille zum Sieg+++

Schon einen Tag vor der Partie kam die erste erfreuliche Botschaft aus Schwepnitz. Der Hartplatz konnte links liegen gelassen werden und das Spiel auf dem saftigen Grün stattfinden. Doch der Boost durch diese Verlegung war zunächst nur beim Gastgeber ersichtlich.

Die Hausherren offenbarten schonungslos die defensiven Unstimmigkeiten in der Traktooor Hintermannschaft. Dadurch resultierte auch der Führungstreffer in der 9. Spielminute. Ein Fehlpass in der eigenen Hälfte wurde unzureichend geklärt und die anschließende Flanke fand den alleingelassenen …, welcher zur Führung an Keeper Förster vorbeischob. Kurz danach hatte der Traktooor Glück, dass es nicht 2:0 stand, denn ein Schuss ging nur an den Pfosten. Nun bemühte sich die Böhm Elf, den Abwehrblock der Hausherren zu überwinden. Erste Abschlüsse von Härtel und Seidel machten den Anfang. Die eine Großchance wurde jedoch nicht verzeichnet und so ging es mit diesem enttäuschenden Rückstand in die Kabine.

Zur Pause kam, wie abgestimmt, der später angereiste Haupt für seinen bis dato fehlerlosen Vertreter Förster ins Tor. Zudem sollte Schuster das Offensivspiel beleben. Für ihn blieb der verletzte Volz in der Kabine. Die personellen sowie taktischen Umstellungen machten sich umgehend bemerkbar. Schwurack eröffnete den Angriffsreigen, nachdem er sich nach einem Einwurf über die Grundlinie vors Tor dribbelte, dort dann aber an Keeper Göbel scheiterte. Weitere Angriffe blieben ungenutzt bzw. scheiterte Kittel und co. am gut reagierenden Heimkeeper. Die Mannen um den heutigen Kapitän Hertrampf fanden kein Durchkommen. Ein Sonntagsschuss musste her, dachten sich die mitgereisten Traktooor Fans. Diesen Wunsch nahm sich Schwurack an. Der Außenbahnspieler dribbelte ins Mittelfeldzentrum und ließ mit seiner Fackel in den Winkel aus 25-30m die Fans staunen. Der Bann war gebrochen und die Mannschaft wollte nun mehr. In der 83. Minute fiel die Führung. Schuster behauptete den Ball gekonnt im Strafraum und schlenzte ihn gefühlvoll ins Tor.

Die letzten Minuten waren nochmals geprägt von purem Abwehrkampf. Kurz vom Abpfiff der 8 minütigen Nachspielzeit kamen die Grün-Weißen zur Großchance. Wagenknecht stand auf einmal völlig frei vor Haupt, doch der Keeper hielt den Sieg fest.

Ein mehr als dreckiger und unschöner Sieg, der jedoch genauso drei Punkte bringt wie ein 7:0 oder 5:2. Nun heißt es zwei Woche Spielpause. Wer diesen Spielplan gemacht hat, naja wer nehmen es erstmal so hin und genießen die Ostertage. Dazu regenrieren die Verletzten Spieler, sodass wir am 18.04. gegen den FSV Lauta wieder voll durchstarten können.

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