Nach zwei Heimniederlagen infolge konnte sich der Traktooor gegen den Tabellenführer aus Laubusch mit 2:1 durchsetzen. In einer spannenden Partie setzte sich die Elf von Coach Böhm letztlich verdient durch.
Personell gab es im Vergleich zum Sieg gegen BSW Lausitz einige Veränderungen. Die Außenverteidiger Schwurack und Volz rückten in die erste Elf. Zudem bildete Jurack für den verletzten Kittel die Doppelsechs mi Stewig. Für den gesperrten Haase rückte Lehmann ins Abwehrzentrum.
Beim Gegner fehlte vor allem Stürmer Klemke. Ansonsten merkte man von Beginn an, dass die Gäste eine eingespielte Truppe sind. In den Anfangsminuten zeigten sie vor Allem im Zentrum Stabilität und ließen den Ball gut durch die Reihen laufen. Der Traktooor wurde erneut durch Standardsituationen gefährlich. Ein erster Kopfball von Seidel konnte von Hüter Petzer aufgefangen werden. Bei einem weiteren Freistoß klärten die Gäste unzureichend auf Höhe des 16ers, wo Stewig maßnahm und nur ein Gegenspieler den Weg des Balls ins Tor verhinderte. Weitere Abschlüsse bieben zu unpräzie um Gefahr zu erzeugen. In der 31. Spielminute klingelte es im Gebälk der Gäste. Nach einem langen Ball war die Abwehr unsortiert und Hertrampf schickte Härtel auf die Reise. Der Edeltechniker düpierte anschließend seinen Gegenspieler mit zwei Körpertäuschungen und schweißte das Leder eiskalt ins lange Eck.
Nach Rückständne infolge nun wieder eine Führung, die Sicherheit geben sollte. Leider währte diese nur kurz. Nach einem strittigen Freistoß fehlte die Zuordnung in der Hintermannschaft und so kam Sarniak im Strafraum zum Abschluss und erzielte den Ausgleich. Kurz darauf gab es die Chance auf dieFührung der Gäste. Nach einem Abwehrbock war Stürmer Thiel frei durch. Hüter Haupt blieb jedoch gewohnt stabil und parierte Abschluss. So ging es mit 1:1 in die Pause.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte demonstrierte der Traktooor, dass die Marschrichtung nur auf Heimsieg eingestellt war. Erste Abschlüsse durch Becker oder Seidel unterstrichen dieses Vorhaben. Der erste Torschrei lag in Minute 55 auf den Lippen. Einen Freistoß von Lehmann köpfte Seidel perfekt zurück in die Mitte, doch Mitscherlich kam nicht richtig an den Ball und setzte ihn so unglücklich aus wenigen Metern übers Tor. Nur sieben Minutne später folgte der nächste vermeintliche Torschrei. Zunächst scheiterte Seidel per Fallrückzieher am Abwehrspieler, danach wurde der Ball wieder in den 16er gebracht und der aufgrückte Schwurack legte per Kopf in die Mitte zu Seidel, der leider analog zu Mitscherlich das Spielgerät aus wenigen Metern übers Tor schoss. Die Drangphase des Traktooors blieb jedoch. Gleich danach flankte der umtriebige Hertrampf in die Mitte auf Seidel, doch sein Kopfball war zu unplatziert. In der 65. Minute belohnte er sich jedoch endlich. Hertrampf eroberte stark einen Ball auf Außen und legte mustergültig in die Mitte, wo Seidel nur ins kurze Eck einschieben musste. Endlich die ersehnte Führung.
Fortan stand der Traktooor defensiver und die Offensivaktionen wurden deutlich weniger. Die Gäste versuchten nun nochmal alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Zwei unplatzierte Kopfbälle und ein übers Tor geschossener Freistoß waren jedoch die einzige Gefahr fürs Tor von Haupt. So pfiff Schiri Berlin ab und die Erleichterung machte sich breit.
Aufgrund der letzten Woche und des Trends war dies ein umso bedeutenderer Sieg. Nun heißt es gegen Schwepnitz nachlegen. Die Grün-Weißen verloren am Sonntag unglücklich in der 6ten Minute der Nachspielzeit. Man ist also umso mehr gewarnt, in Anblick der letzten Partien gegen Mansnchaften aus dem unteren Tabellenbereich. Anstoß ist 14Uhr in Schwepnitz. Wir wollen mit einem Asuwärtssieg in die Osterpause gehen!



