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28 November 2018 Kein Kommentar

Nach dem Derbysieg in der Vorwoche erwartete der Traktooor die SpVgg Knappensee. Nach einer furiosen ersten Halbzeit mit vier Toren war die Partie bereits entschieden. In Hälfte Zwei wurde dann weitestgehend das Fussball spielen eingestellt, sodass am Ende „nur“ ein 5:1 heraussprang.

Bereits in der Vorbereitung des Spiels konnte man erkennen, dass der Gast nicht sonderlich motiviert erschien bzw. einige Spieler zu fehlen schienen. 15 Minuten vor Anstoß betrat schließlich der letzte Spieler der Gäste den Rasen zum Aufwärmen. Der Traktooor hingegen war fokussiert und aufgrund des Derbysieges hoch motiviert. Dies sollte er auch sofort auf den Rasen bringen. Von Beginn an setzte man den Gegner früh unter Druck und erzwang so Fehler und Ballverluste. In der 11.Minute konnte Stewig bereits die Führung erzielen. Nach einem weiten Einwurf von Hoferichter legte Benad den Ball ab und Stewig schoss den abgefälschten Ball ins gegnerische Gehäuse. Kurze Zeit später wurde die aufgerückte Gäste Abwehr ausgekontert. Benad rannte seinen Verteidigern davon und legte auf Unger ab. Dieser erwischte den Ball jedoch nicht richtig und bugsierte ins deshalb neben den Pfosten. Kurz darauf war die Rollenverteilung andersherum. Unger schickte Benad mit einem langen Ball auf die Reise. Dieser legte sich den Ball am Keeper vorbei und beförderte ihn zum 2:0 ins Tor. In der 31. Minute erhöhte Benad auf 3:0. Nach einem schönen Kombinationsspiel über Hoferichter und Günther wurde Benad im Strafraum freigespielt und versenkte den Ball ins kurze Eck. Nur 6. Minuten später war der Hattrick dann perfekt. Ein Abschlag von Bolz wurde immer länger und länger. Die beiden Verteidiger behinderten sich gegenseitig und so war Benad auf und davon und ließ dem Hüter keine Chance. Stewig hätte das Ergebnis noch höher schrauben können, doch sein satter Fernschuss knallte nur an die Latte. Die Gäste sehnten den Pausenpfiff herbei und konnten sich mit dem Ergebnis zufrieden schätzen. Ebenfalls anzumerken ist die gute Defensivleistung rund um die Innenverteidigung Handrik und Günther. Die wenigen gefährlichen Aktionen wurden unterbunden und clever geklärt.

Die zweite Halbzeit war dann spielerisch weit unter der der ersten Hälfte. Die Abstimmungen zwischen Abwehr, Mittelfeld und Angriff stimmten nicht mehr und so kam der Gegner zu mehr Spielanteilen. Offensiv wurden viele Bälle vertändeltet und Angriffe schlecht ausgespielt. Mal wurde der besser postierte Mitspieler übersehen oder die Abschlüsse landeten alle neben dem Tor. So sprang lediglich ein weiterer Treffer heraus. In der 73. Minute beförderte Hoferichter den Ball per Einwurf in den Strafraum. Im dort entstandenen Tohuwabohu um den Ball bewies Janis „Tanzbär“ Schwurack die beste Übersicht und traf zum 5:0. Kurz vor Schlusspfiff entbrach eine riesige Euphorie im Lager der Gäste. Der Jubel war größer und lauter als bei einer Meisterfeier des FC Bayern. Was war passiert? Eine abgefälschte Flanke von außen ging über Goalie Lehmann hinweg und so konnte der eingewechselte Wodni zum Ehrentreffer einköpfen. Dies war dann auch der Schlusspunkt der Partie.

Die Gäste waren froh, dass sie an diesem Nachmittag noch so glimpflich davon gekommen sind. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war in vielen Teilen sehr mau. Trotz der klaren Führung muss weiter konzentriert gespielt werden. Jedoch muss man auch die starke erste Halbzeit sehen und darauf aufbauen. In den letzten beiden Spielen soll der Aufwärtstrend fort geschrieben werden. Am Samstag kann man im letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr damit beginnen. Es geht zum FSV Lauta.

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Sandy Bolz

Marcel Metasch, Robert Stewig (C), Jonas Unger, Janis Schwurack

Jan Hoferichter, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Sebastian Rott für Marcel Metasch (61.Minute)
Robert Schuster für Felix Seiler (79.Minute)

 

Tore:

1:0          Robert Stewig (11.Min, Marco Benad)
2:0          Marco Benad (27.Min, Jonas Unger)
3:0          Marco Benad (31.Min, Thomas Günther)
4:0          Marco Benad (37.Min, Sandy Bolz)
5:0          Janis Schwurack (73.Min, Jan Hoferichter)
5:1          Wodni (90.Min)

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