Siegesserie fortgesetzt

Im vierten Auswärtsspiel hintereinander gelang dem Traktooor gegen den FSV Lauta der nächste Dreier. Nachdem die erste halbe Stunde verschlafen wurde und man in Rückstand geriet, konnte sich die Mannschaft steigern und letztlich verdient mit 3:1 gewinnen.


Am vergangenen Samstag traten die Mannen von Coach Böhm die weite Reise zum Gastspiel nach Lauta an. Je nach Wohnort kamen Fahrzeiten von über einer Stunde zusammen. Für Kreisligafussball schon hart, aber was macht man nicht alles, um seinem geliebten Hobby zu fröhnen. Mit Wanderurlauber Tietze, Autoschrauber Schwurack und „Auf Streife“ Darsteller Kloske konnte Coach Böhm wieder planen. Dafür fehlten ihm Meier und Winter. Im urigen Stadion an der Passauer Straße fand man einen für die Jahreszeit optimalen Platz vor. Bei herrlichem Oktoberwetter pfiff Sportsfreund Mirko Scheffler die Partie an.


Diesen Pfiff hörten allerdings nicht alle Spieler. Anders kann die Leistung in der ersten halben Stunde nicht erklärt werden. Der Traktooor agierte fahrig im Spielaufbau, war nicht präsent in den Zweikämpfen und konnte die wenigen herausgespielten Chancen nicht nutzen. Das Spiel war so langweilig, dass Mannschaftsbetreuer Löbel auf der Bank einschlief. Ähnlich schlafmützig agierte die Mannschaft beim Gegentor in der 12. Minute. Raak setzte sich über die rechte Seite gegen Günther durch und flankte den Ball auf den langen Pfosten. Dort fühlte sich niemand für den einrückenden Schäfer zuständig, sodass dieser völlig frei vor Hüter Haupt abschließen konnte. Dieser war noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den harten Schuss jedoch nicht mehr parieren. Nach einer Systemumstellung wurde der Traktooor zunehmend besser. Der Druck auf die Abwehr der Gastgeber nahm zu, jedoch konnten diese durch beherztes Verteidigen bis dato den Ausgleich verhindern. Dieser fiel jedoch in der 38. Minute. Ein Freistoß von Günther auf den langen Pfosten beförderte der aufgerückte Krüger direkt in die Mitte, wo Stürmer Benad nur noch den Fuß hinhalten musste. Nun war der Traktooor in der Partie angekommen. Bis zum Halbzeitpfiff gab es einige gute Chancen in Führung zu gehen, doch Kloske, Schwurack und Benad konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. So blieb es beim 1:1.


Nach eindringenden Worten vom Trainer sollte die zweite Hälfte anders begonnen werden. Doch bis zur 62. Minute tat sich in den Strafräumen wenig. Dann fiel der Führungstreffer nach einem Freistoß von Swakon. Der lang getretene Ball aus dem Halbfeld sprang am Elfmeterpunkt auf und der einstartende Krüger, der vor der Partie aufgrund seiner Variabilität den Spitznamen Mannschaftshure bekam, lenkte den Ball mit der Schulter über Hüter Hube hinweg ins Tor. In der Folge war der Gastgeber zwar bemüht nach vorn zu spielen, doch die Kräfte ließen bei einigen Spielern nach. So gab es wenig zu tun für Hüter Haupt. Stattdessen ergaben sich viele Räume für den Traktooor zum Kontern. Zunächst scheiterte Benad nach Vorlage vom eingewechselten Richter am Querbalken. In der 88. Minute machte er dann den Deckel auf die Partie. Koar verlor als letzter Mann die Orientierung und den Ball. Der Kapitän des Traktooors nahm diesen auf, lief allein auf Hüter Hube zu und schoss den Ball zum 3:1 Endstand in die Maschen.


Mal wieder ein Sieg ohne spielerisch geglänzt zu haben. Mit nun 5 Siegen aus 6 Spielen thront man zwar auf dem 1. Platz, jedoch ist die Tabelle derzeit nicht aussagekräftig. Viele Teams haben erst 4 oder 5 Partien absolviert und wie die Saison aufgrund der aktuellen Lage um das Virus weitergeht, weiß auch keiner. Zurzeit soll es am Samstag mit einem Heimspiel gegen den SV Kleinwelka weitergehen. Anstoß ist 14 Uhr. Falls es zu Änderungen kommen sollte, werden wir euch informieren.
Bleibt gesund.

Aufstellung:
Franz Haupt
Stanislav Krüger, Paul Swakon, Robert Tietze, Thomas Günther
Robert Stewig
Paul Schmidt, Daniel Kloske, Georg Hennersdorf, Stanislav Krüger
Marco Benad (G)

Tore:

0:1 Jonas Schäfer (12.Min)
1:1 Marco Benad (38.Min, Stanislav Krüger)
2:1 Stanislav Krüger (62.Min, Paul Swakon)
3:1 Marco Benad (88.Min)

Auswechslungen:

Martin Richter für Paul Swakon (81. Minute)
Jens Bärtl für Paul Schmidt (88. Minute)

Bank:

Lukas Volz

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Ohne Glanz aber 3 Punkte

Im Auswärtsduell gegen den SV Straßgräbchen holte der Traktooor den nächsten Dreier. Nach einer starken Viertelstunde mit einer 2:0 Führung überwog mehr und mehr der Kampf. Am Ende stand jedoch der 2:1 Auswärtssieg.


In der letzten Saison lieferte der Traktooor sein schlechtestes Saisonspiel beim Auswärtsspiel in Straßgräbchen ab. Folgerichtig verlor man völlig verdient mit 2:0. Aus diesem Spiel zog Trainer Böhm seine Lehren und schwor seine Truppe auf den schwierig zu bespielenden Gegner ein. Personell war der Spieltagskader arg gebeutelt. Mit Tietze, Becker, Bittrich, Kloske, Haase und Schwurack fehlten gleich mehrere Akteure. So kam der 18-jährige Winter zu seinem Startelfdebüt auf der Außenverteidigerposition. Zudem wurde noch Altherren Spieler Richter als Wechselmöglichkeit akquiriert.


Von Beginn an war der Traktooor präsent und hatte klare Feldvorteile. Bei windigen Verhältnissen wurden die ersten Ecken jedoch eher zu Bananenflanken und erzeugten keine Gefahr. Nach dem Einstellen auf die Gegebenheiten gab es die erste Möglichkeit. Nach einem Freistoß von Meier setzte sich Benad am 5er ab und köpfte den Ball haarscharf am Pfosten vorbei. Es wäre wohl der erste Kopfballtreffer nach mehreren Jahren gewesen. In der 10. Minute klappte es dann mit den Füßen besser. Nach einem Einwurf von Krüger löste sich Benad von seinem Wachhund Kegel und überwindete Hüter Hoßmang mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Nur 6 Minuten später konnte der Traktooor nachlegen. Meier verlagerte mit einem langen Ball die Seite und fand im Strafraum Schmidt. Dieser profitierte von einem Stockfehler des Verteidigers und konnte so den Keeper zum 2:0 tunneln. In der Folge boten sich weitere gute Gelegenheiten die Führung auszubauen. Mehrmals kombinierte sich der Traktooor gut vor den Strafraum. Es mangelte in dieser Phase nur an gezielten Abschlüssen. Die größte Chance hatte Hennersdorf. Nach einem Ballgewinn wurde der Künstler perfekt freigespielt und stand alleine vor Hüter Hoßmang. Seinen unplatzierten Abschluss konnte dieser jedoch entschärfen. Danach entdeckte die Heimelf die Offensive für sich. Die zuvor sicher stehende Abwehr des Traktooors hatte mehr und mehr Probleme mit den beiden schnellen Außen Borkmann und Wendt. So kam es, dass bis zum Halbzeitpfiff alleine Wendt drei gute Chancen zum Anschlusstreffer haben sollte. Alleine Hüter Bärtl konnte diese entschärfen oder der Stürmer scheiterte an sich selbst. In der 43. Minute konnte er jedoch knipsen. Borkmann setzte sich auf rechts stark durch und bediente den am langen Pfosten ein startenden Wendt mustergültig. Dieser bugsierte den Ball vor Verteidiger Volz mit etwas Glück ins Tor von Hüter Bärtl. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.


Die zweite Hälfte begann mit einer Großchance von Benad. Schmidt spielte den Kapitän frei und dieser konnte sich vorm Gehäuse nicht richtig entscheiden ob er abschließen, weiterlaufen oder abspielen sollte. So lief er schlussendlich über die Grundlinie ins Aus. Die Hausherren hatten nun deutlich mehr vom Spiel und schnürten den Traktooor in seiner Hälfte ein. Es war der Kampf, der das Spiel fortan prägte. Längere Ballzirkulationen über mehrere Stationen waren Mangelware und so schlossen sich ein Fehlpass oder Foul nach dem Anderen. In einigen brenzligen Situationen konnte die Abwehr um Swakon und Günther in höchster Not klären. Klare Torchancen ergaben sich jedoch nicht für den Gastgeber. Vor Allem der junge Winter konnte den agilen Borkmann ein ums andere Mal gut verteidigen. Bei schnell ausgespielten Kontern hatte der Traktooor die Chancen zur Entscheidung. Nach einem Sprint über das halbe Spielfeld fand Schmidt jedoch seinen Meister in Hüter Hoßmang. Ein Treffer von Krüger wurde wegen Abseits kurz vor Ultimo zurückgepfiffen. Aufgrund mehrerer Verletzungsunterbrechungen hieß es in der Nachspielzeit 5 Minuten zittern. Doch der Traktooor brachte mit vollem Einsatz den Sieg ins Ziel.


Nach der Auftaktniederlage läuft es ergebnismäßig für den Traktooor. Dennoch herrscht keine Jubelstimmung. Die spielerische Darbietung liegt hinter den Erwartungen von Trainerteam, Funktionären und Spielern. Hier steckt noch viel Potential in der Mannschaft. Am kommenden Samstag gastiert der Traktooor in Lauta. Anstoß ist bereits 14 Uhr.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Lukas Volz, Paul Swakon, Thomas Günther, Louis Winter
Lukas Meier
Paul Schmidt, Robert Stewig, Georg Hennersdorf, Stanislav Krüger
Marco Benad

Tore:

1:0 Marco Benad (10.Min, Stanislav Krüger)
2:0 Paul Schmidt (16.Min, Lukas Meier)
2:1 Wendt (43.Min)

Auswechslungen:

Martin Richter für Stanislav Krüger (90+1. Minute)

Bank:

Franz Haupt

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C-Jugend Niederlage im Topspiel

Im Topspiel der Kreisliga Staffel I gastierte der Tabellenführer aus Königswartha/Neschwitz beim Zweitplatzierten Malschwitz/Kleinbautzen. In einem unterhaltsamen Spiel mit vielen Toren konnten die Gäste, nach einem verschossenen Elfmeter des Traktooors in der Schlussminute, mit einem 5:4 Sieg die Tabellenspitze verteidigen.


Bei herrlich herbstlichem Wetter startete 10:30 das Topsspiel in Malschwitz. Aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen konnten lediglich 49 Zuschauer ins Stadion. Diese sahen von Beginn an einen munteren Schlagabtausch beider Mannschaften. Zunächst setzten sich die Gäste in der Hälfte des Traktooors fest. Erste Chancen konnten geklärt werden, jedoch klingelte es in der 7. Spielminute im Kasten der Hausherren. Nach einem Steilpass standen gleich drei Spieler vor Hüter Thannert. Frecherweise legte Joel Schmidt den Ball nicht quer, sondern schoss ihn direkt zum 1:0 ins lange Eck.

Die Heimelf schien nun wachgerüttelt. Mit dem 1:1 Ausgleich konnte eine Drangphase eingeläutet werden. Petar Banovic setzte sich stark auf dem linken Flügel durch und schweißte das Spielgerät wunderschön ins lange Eck. Im Anschluss gab es für beide Mannschaften weitere Chancen. In der 28. Minute konnte dann Cimmy Bork den umjubelten Führungstreffer erzielen. Nach einem gezielten langen Ball in die Spitze stand Timo Jeremias vorm gegnerischen Hüter. Sein Abschluss konnte dieser nur zur Seite abwehren und so musste der mitgelaufene Bork nur noch einschieben. Die Führung hatte aber nicht lange bestand. Kurz vor der Halbzeitpause erzielte Hitzke den Ausgleich.


Die zweite Hälfte begann wie die Erste aufhörte. Kapitän Hitzke setzte sich vorm Strafraum gut durch und schoss den Ball wunderbar aus 20m über den Innenpfosten ins Gehäuse des Traktooors. Kurz danach gab es den ersten Elfmeter der Partie. Erik Haase agierte etwas zu plump im 16er und fällte den gegnerischen Stürmer. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hitzke sicher zum 4:2. Nun war die Heimelf gefordert. Die Sturmreihe um Kapitän Bruno Härtel versuchte noch einmal alles. Doch zwingende Abschlüsse kamen nicht zu Stande bzw. fehlte die Präzision im entscheidenden letzten Pass. Nach einem guten Angriff bspw. übersah Timo seinen Sturmpartner Bruno in der Heimat und schoss den Ball ans Außennetz. Im Gegenzug fing sich der Traktooor das fünfte Gegentor. Nach einer Flanke war die rechte Abwehrseite offen und die Hereingabe verwerte Kühne zum 5:2. Die Messen schienen gelesen. Doch die Truppe von Trainer Roland Kaspar zeigte Moral. In der 63. Minute gab es einen umstrittenen Elfmeter, den Libero Erik Haase sicher ins linke Eck beförderte. Nur zwei Minuten später fiel der Anschlusstreffer. Mit viel Leidenschaft und Willen kombinierten sich die jungen Traktoooristen in den Strafraum, ehe der Ball Bruno Härtel erreichte. Dieser nahm die hohe Murmel direkt und schoss herrlich aus 14m das 5:4. Nun war Feuer in der Partie. Die Stimmung war am Höhepunkt und die Gäste wurden an ihrem Strafraum eingekesselt. Nach einem abgerutschten Abschluss pfiff Schiri Wünsche zur Überraschung aller Elfmeter für Malschwitz/Kleinbautzen. Das Geschenk wurde jedoch nicht angenommen. Erik Haase zeigte Nerven und verschoss die Gelegenheit zum Ausgleich. Danach war das Spiel beendet und die schmerzvolle Niederlage Realität.

Die Köpfe der Spieler gingen verständlicherweise zunächst nach unten. Doch aus solchen Niederlagen kann man viel lernen und im Rückspiel können sie sich revanchieren. Die Truppe von Roland Kaspar macht Lust auf mehr und wird sich im Kampf um Platz 1 nicht abschreiben lassen. Nach den Schulferien geht es am Sonntag dem 01.11 im Pokal gegen Hochkirch/Baruth um den Einzug in die nächste Runde. Anstoß ist 10:30 Uhr.

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Erst Top, dann Flop

Der Traktooor bezwang die Zweitvertretung vom SV Aufbau Deutschbaselitz mit 6:3. Dabei konnte man vor allem in den ersten 30. Minuten den Gegner an die Wand spielen und den Zuschauern tollen Fussball bieten. Danach brach die Mannschaft jedoch ein und lud die Hausherren zum Toreschießen ein.


Beim Pokalspiel fehlten Coach mehrere Akteure. So musste er die komplette Innenverteidigung ersetzen. Dafür rückte Routinier L.Meier auf die Sechserpostion. In der zur Saison neu eingeübten 4-1-4-1 Formation begann der Traktooor die Partie. Bereits nach einer Viertelstunde stand es 3:0. Zunächst war Schwurack auf links frei durch und blieb vorm Keeper cool. Danach drückte der aufgerückte Becker den Ball nach einem Pfostenschuss von Kloske in die Maschen. Kurz darauf war es wieder Schwurack, der den Ball nach einer schönen Kombination ins Tor beförderte. Alle drei Treffer wurden von Kloske vorbereitet. Der Traktooor machte weiter Dampf. Vor allem Benad mutierte zunächst zum Chancentod, nachdem er zahlreiche sehr gute Gelegenheiten liegen ließ. In der 26. Minute markierte er dann nach einem kapitalen Fehlpass das 4:0. Dem fünften Tor kurz danach ging ein Freistoß von Günther hervor, den der Keeper nur nach vorne zum einschussbereiten Benad klatschen ließ. Bis zur Halbzeit nahm der Traktooor etwas den Druck heraus aber hatte weitere gute Möglichkeiten das Ergebnis höher zu schrauben.


In Hälfte Zwei waren die Gastgeber bemüht, sich nicht unter Wert zu verkaufen. Doch zu Beginn war es der Traktooor der das Tor erzielte. Einen Flankenwechsel von Hennersdorf verarbeitete Schmdit gekonnt im Strafraum, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und legte den Ball ins lange Eck. Was danach passierte war jedoch katastrophal. Mit dem 6:1 Anschluss-/ Ehrentreffer der Randkamenzer brach der Traktooor ein wie Schalke 04 in der letzten Rückrunde. Es klappte offensiv wie defensiv nichts mehr. Zunächst spielte Stewig einen haarsträubenden Fehlpass, den zunächst Hüter Haupt im 1 gegen 1 stark entschärfen konnte. Der Abpraller gelangte jedoch zu Klawitter, welcher den Ball ins lange Eck beförderte. Danach waren es zwei Standardsituationen, die zu den Toren zwei und drei der Gastgeber führten. Dazu gab es weitere Gelgenheiten für die Hausherren. Offensiv war man sehr ideenlos und spielte die Vorstöße sehr schlecht aus. So konnte man von Glück sprechen, dass bereits nach Halbzeit Eins das Spiel entschieden war und man einen deutlichen Vorsprung herausholte.


Eine Runde weiter. Mehr jedoch nicht. Die gute erste halbe Stunde gilt es zu konservieren und am kommenden Samstag im Derby gegen Milkel abzurufen. Über die letzte halbe Stunde muss gesprochen werden. Hoffen wir, dass die Mannschaft das Gesicht der ersten halben Stunde zeigt und mit einer couragierten Leistung den Gmeindenachabrn entgegentritt. Anstoß ist 15 Uhr in Malschwitz.

Aufstellung:
Franz Haupt
Alexander Becker, Robert Stewig, Thomas Günther, Stanislav Krüger
Lukas Meier
Paul Schmidt, Daniel Kloske, Georg Hennersdorf, Janis Schwurack
Marco Benad

Tore:

1:0 Janis Schwurack (02.Min, Daniel Kloske)
2:0 Alexander Becker (11.Min, Daniel Kloske)
3:0 Janis Schwurack (14.Min, Daniel Kloske)
4:0 Marco Benad (26.Min,)
5:0 Marco Benad (30.Min, Thomas Günther)
6:0 Paul Schmidt (54.Min, Georg Hennersdorf)
6:1 Klawitter (59.Min)
6:2 Korch (77.Min)
6:3 Khalil (84.Min)

Auswechslungen:

Loius Winter für Lukas Meier (73. Minute)

Bank:

Jens Bärtl

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Den Berg bezwungen

Am Sonntag gastierte der Traktooor erstmals beim TSC Thonberg. In einem chancenreichen Spiel war der Traktooor effizienter und konnte so den zweiten Auswärtssieg der Saison eintüten. Mit dem Anschlusstreffer wurde es nochmal spannend aber mit einem verwandelten Handelfmeter machte Paul Swakon alles klar.


Beim letzten Aufeinandertreffen bezwang der Traktooor den TSC Thonberg im heimischen Stadion mit 4:1. Nun trat man zum verspäteten Rückspiel bei den Randkamenzern an. Die selbsternannten Bergvagabunden boten unseren Kickern einen wunderbar bespielbaren Rasen an. Das Stadion an sich machte ebenfalls einen guten Eindruck und hat durchaus den Charme eines Hexenkessels. Personell konnte Coach Böhm fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Günther fehlte verletzt. Zum Kader gesellte sich Bundeswehr Offizier Brumme. Er trat die weite Anreise aus der schönen Pfalz an, um endlich wieder im Traktooortrikot Kreisligaluft zu schnuppern. Prompt stellte Coach Böhm ihn auf die geliebte Innenverteidigerposition neben Swakon. Tietze rückte dafür auf die Doppelsechs. Als Rechtsverteidiger spielte Becker und für Haupt rückte Bärtl in den Kasten.


Zu Beginn der Partie übten die Gastgeber bereits deutlichen Druck auf unsere Defensive aus. Mit einem hohen Pressing wollten sie Fehler erzwingen, was in der ersten halben Stunde gut gelang. In dieser Zeit kam der Traktooor nur sporadisch aus seiner eigenen Hälfte hinaus. Die Hausherren verpassten es jedoch in dieser Phase der Partie ihre Chancen in Tore umzumünzen. Die besten Gelegenheiten auf Thonberger Seite hatte Stürmer Bannert, der sich mit seiner Schnelligkeit und robusten Art oft gut in Szene setzen konnte. Eine Ablage auf den langen Pfosten beförderte er nur knapp am Tor vorbei und bei einem Durchmarsch über die rechte Seite konnte er Hüter Bärtl nicht überwinden, der mit einer starken Parade das Gegentor verhinderte. Durch die hohe Ausrichtung der Thonberger ergaben sich jedoch auch Räume für den Traktooor. Die größte Chance zur Führung hatte Schwurack, doch sein Abschluss aus 5m wurde noch geblockt. In der 31. Minute klingelte es dann aber im Kasten der Bergvagabunden. Eine Freistoßflanke von Brumme fand Sturmtank Kloske im Strafraum. Dieser nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, wackelte mit zwei geschmeidigen Hüftbewegungen a la Let´s Dance seinen Gegenspieler aus und knallte das Leder ins rechte Eck. Bis zur Halbzeitpause veränderte sich das Bild wenig. Thonberg lief hoch an und vergab seine Gelegenheiten. Malschwitz konterte und hatte ebenso Chancen die Führung auszubauen. Mit der 1:0 Führung ging es dann in die Pause.


In Hälfte Zwei war es dann der Traktooor, der den Gegner früh unter Druck setzte und offensiver agierte. In der 53. Minute wurde diese Aggressivität belohnt. Nach einem Angriff setzte sich der Traktooor im Strafraum der Hausherren fest. Hennersdorf flankte von links in die Mitte, wo ein Verteidiger nur unzureichend nach vorn klären konnte. Den Rebound nahm Tietze vor dem Strafraum an und bediente direkt Benad, der aus der Drehung aus 12m traf. Die Gastgeber spielten zwar weiter nach vorn, jedoch waren die Angriffsbemühungen nicht mehr so geordnet und mit fortlaufender Spieldauer merkte man die Erschöpfung an. Dadurch wurden die Wege nach Hinten nicht konsequent durchgezogen und so hatte der Traktooor viele Gelegenheiten auf das 3:0 zu stellen. In dieser Phase scheiterte man am Keeper oder an sich selbst. In der 72. Minute fiel die Vorentscheidung. Lindemann verpasste im Spielaufbau das Abspiel und vertändelte so den Ball an den aggressiv störenden Hennersdorf. Dessen Steilpass in die Spitze nahm Kloske auf und blieb vorm Keeper eiskalt und schob zum 3:0 ein. Kurz danach verletzte sich Verteidiger Döring auf Thonberger Seite und musste vom Feld. Gute Besserung. Da die Hauherren bereits dreimal gewechselt hatten, mussten sie die letzte Viertelstunde mit 10 Mann bestreiten. Dadurch sollten die letzten 15 Minuten relativ entspannt werden. Das ging auch 10 Minuten gut, doch plötzlich verkürzte Thonberg auf 3:1. Was war passiert. Der Traktooor bekam einen Freistoß auf Höhe der Mittellinie zugesprochen. Dieser wurde schlampig ausgeführt, sodass Thonberg an den Ball kam und direkt den eingewechselten Rauter steil schicken konnte. Frei vor Bärtl behielt er die Nerven und erzielte den Anschlusstreffer. Danach schwamm der Traktooor etwas und Thonberg hatte gute Möglichkeiten weiter zu verkürzen. Einzig die mangelnde Chancenverwertung und ein gut aufgelegter Bärtl sprachen dagegen. Kurz vor Schluss flankte der eingewechselte Volz den Ball in den Strafraum. Dabei konnte Kubisch seinen Arm nicht mehr zurückziehen und so gab es Elfmeter. Den fälligen Strafstoß versenkte Swakon souverän ins Tor zum 4:1 Endstand.


Nach vier Spieltagen steht der Traktooor nun bei 9 Punkten. Vor allem die Auswärtsschwäche aus der Vorsaison konnte überwunden werden. Spielerisch verbesserte man sich zur Vorwoche, jedoch wurde es den Thonbergern zu leichtgemacht, sich Chancen zu erarbeiten. Hier muss im Training weiter im Defensivbereich gearbeitet werden. Offensiv platzte, nach seinem Traumtor aus der Vorwoche, vor allem bei Kloske der Knoten und er entdeckte seine Torgefahr wieder. An diesem Wochenende ruht die Liga. Jedoch nicht der Ball. Es geht im Pokal zur Zweitvertretung von Deutschbaselitz. Anstoß ist 14:30.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Alexander Becker, Paul Swakon, Marcus Brumme, Robert Stewig
Paul Schmidt, Robert Tietze, Georg Hennersdorf, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Daniel Kloske (31.Min, Marcus Brumme)
2:0 Marco Benad (53.Min, Robert Tietze)
3:0 Daniel Kloske (72.Min, Georg Hennersdorf)
3:1 Tom Rauter (85.Min)
4:1 Paul Swakon (89.Min; Lukas Volz)

Auswechslungen:

Stanislav Krüger für Robert Stewig (71. Minute)
Axel Bittrich für Paul Schmidt (79.Minute)
Lukas Volz für Janis Schwurack (89.Minute)

Bank:

Franz Haupt, Louis Winter

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Sieg zum Abschied

Nach dem Auswärtssieg in Laubusch gelang dem Traktooor der nächste Dreier. Gegen die Spielgemeinschaft aus Oßling/Skaska/Wittichenau II tat man sich lange schwer. Erst ein Traumtor von Daniel Kloske ebnete den beschwerlichen Weg zum 4:2 Sieg.


Im Vorfeld der Partie war bekannt, dass unsere Nummer 16 Jonas Unger sein letztes Spiel im Dress des Traktooors bestreiten würde. Aufgrund eines Masterstudiums in Salzburg steht der vielseitige Sechser der Mannschaft von Thomas Böhm nicht mehr zur Verfügung. Deswegen wollte das Team Jonas gern mit einem Sieg verabschieden. Dafür stellte Coach Böhm personell um. Ins Tor rückte Haupt für Bärtl, der im Urlaub weilt. Swakon bildete mit Tietze die Innenverteidigung. Dazu stürmte wieder Kloske an der Seite von Benad.


Schiedsrichterin Kretschmar hatte gerade erst zum Anstoß angepfiffen, da hatte der Traktooor bereits den ersten Hochkaräter. Nach einem Einwurf spielte Benad mit Becker einen schnellen Doppelpass und stand allein vor Hüter Käppler. Leider bekam er den Ball nicht am Hüter vorbei. Daraufhin übte der Traktooor weiter Druck auf die gegnerische Abwehr aus, doch die Gäste kamen Minute für Minute besser in die Partie. Nach 10. Minuten hatten wiederum die Gäste die Chance zur Führung. Keeper Haupt parierte jedoch den Abschluss von Tamke. Danach passierte wenig in den Strafräumen. Der Traktooor bewies abermals seine Standardstärke und drosch einen Freistoß übers Fangnetz. Die Gäste hatten bis zur Halbzeit ebenfalls keine klaren Torchancen mehr und so ging es mit dem 0:0 in die Kabine.


Es konnte spielerisch nur besser werden. Coach Böhm appellierte an das Team endlich Fussball zu spielen und den Zuschauern etwas zu bieten. Angespornt von der Anweisung des Trainers setzte vor allem Kloske diese rasch um. Nach einem egtl. bereits geklärten Angriff kam Schwurack nochmal an den Ball und flankte in Richtung 16er. Dort schraubte sich Daniel „Kotzki“ Kloske in alter Ronaldo Manier in die Lüfte und netzte sehenswert via Fallrückzieher im langen Eck ein. Was eine Bude. Daraufhin wechselte Coach Böhm rasch den Torschützen aus, bevor dieser noch weitere Traumtore erzielt. Nein. Dani musste zur Spätschicht. Kreisliga eben. Für ihn kam Schmidt in die Partie und Becker rückte neben Benad ins Sturmzentrum. Beflügelt durch den Führungstreffer spielte der Traktooor weiter nach vorn. Nach einem streitbaren Foul auf Höhe der Mittellinie bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen. Den in den Strafraum getretenen Ball faustete Hüter Haupt unglücklich direkt in die Füße von Kapitän Scholze. Dieser traf den Ball aus 30m ideal über alle Malschwitzer hinweg ins Tor. Zwei Minuten später erzielte der Traktooor abermals die Führung. Nach einem langen Abschlag von Haupt stimmte die Kommunikation zwischen Verteidiger und Hüter nicht und so konnte Benad den Ball an beiden vorbei zum 1ten Saisontor ins Gehäuse befördern.

Nun sollte man meinen, dass der Traktooor den Sieg locker ins Ziel bringt. Doch die nimmermüden Gäste stemmten sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage und hatten weiter ihre Chancen zum Ausgleich. Einen Hochkaräter konnte Hüter Haupt stark parieren. Leider schenkten wir den Gästen direkt an diese Aktion quasi den Ausgleich. Haupt will den Ball nach vorn schlagen, schießt ihn jedoch direkt Paulick in die Beine und dieser beweist eine gute Technik und befördert den Ball aus 40m ins lange Eck. Nun war die Moral der Truppe gefragt. Das Spiel wog nun hin und her. Zunächst hatten die Gäste die Großchance zur Führung. Nach einem Aufbaufehler war Tamke auf und davon, doch Haupt machte seinen Fehler gut und parierte den Abschluss gekonnt. Kurz darauf köpfte Swakon knapp über den Kasten Käpplers. In der 82. Minute will Krüger vors Tor flanken. Der abgerutschte Ball segelt jedoch in Richtung langem Eck und Käppler lenkt die Murmel gerade so an die Latte. Die darauffolgende Ecke bringt Schwurack an den langen Pfosten, wo Swakon überlegt ins kurze Eck zur 3:2 Führung einnicken kann. Nun warf Oßling alles nach vorn. Doch die Abwehr hielt stand. Nach einem Konter prüfte Benad den Keeper mit einem Linksschuss aus 16m. Die anschließende Ecke sollte egtl., wie in der Bundesliga abgeschaut, kurz ausgeführt werden, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Benad wurde jedoch nicht richtig attackiert und so konnte er bis in den Strafraum eindringen und den Ball zurück auf Becker legen. Dieser nahm den Ball nicht optimal an, beförderte ihn aber anschließend sehenswert mit links in den Winkel zum 4:2 Endstand.


Das war kein Spiel für Fussballästhetiker. O-Ton vom Ex-Präsident: „Egtl. dürften wir den Leuten keinen Eintritt abverlangen, sondern müssten ihnen fürs Zuschauen Geld geben“. Spielerisch war es eher ein Rückschritt zur Vorwoche. Der Traktooor rollt noch nicht so, wie sich Trainer Böhm dies vorstellt. Dennoch gab es drei Punkte zu feiern und Sportsfreund Unger konnte sich mit einem Sieg verabschieden. Das nächste Spiel findet am Sonntag auswärts in Thonberg statt. Anstoß ist 15Uhr.

Aufstellung:
Franz Haupt
Stanislav Krüger, Paul Swakon, Robert Tietze, Thomas Günther
Alexander Becker, Jonas Unger, Georg Hennersdorf, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Daniel Kloske (47.Min, Janis Schwurack)
1:1 Alex Scholze
2:1 Marco Benad (60.Min, Franz Haupt)
2:2 Pascal Paulick
3:2 Paul Swakon (85.Min, Janis Schwurack)
4:2 Alexaner Becker (90+3.Min; Marco Benad)

Auswechslungen:

Paul Schmidt für Daniel Kloske (54. Minute)
Tom Haase für Paul Swakon (90.Minute)

Bank:

Franz Lehmann, Lukas Volz, Axel Bittrich

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Reaktion gezeigt

Nach dem ernüchternden Auftritt aus der Vorwoche gab es gegen die Spg Laubusch/Bluno den ersten Dreier der Saison. Janis Schwurack brachte den Traktooor in einer Drangphase in Front. Nach vielen vergebenen Chancen wurde es zum Schluss noch spannend, jedoch ließ die Abwehr nichts zu und der Auswärtssieg war perfekt.

Nach einer längeren Anreise kam der Traktooor im urigen Glück-Auf-Stadion in Laubusch an. Der sehr gut präparierte und breite Platz sowie die herrlichen Temperaturen ließen die Vorfreude in jedem Kicker steigen. Zur Vorwoche musste Coach Böhm auf mehreren Positionen rotieren. Im Tor stand Jens Bärtl. Vor íhm bildeten Tietze und Stewig die Innenverteidigung, da Swakon verletzt passen musste. Ansonsten rückten Haase, Schwurack, Günther und Schmidt in die Startelf. Das Sturmduo bildeten Benad und Becker. Auf der Bank nahmen Volz, Neuzugang Bittrich und Routinier Meier Platz.

Zu Beginn der Partie musste sich der Traktooor aufgrund der diversen Umstellungen zunächst sortieren. Dadurch hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz und konnten die erste Chance verbuchen. Nach einem Konter spielte Hattula einen präzisen Querpass an den 5er zum freien Mietschke. Hüter Bärtl konnte den Schuss jedoch mit einer glänzenden Fußabwehr parieren. Danach riss der Traktooor das Spiel an sich. Der Ball wurde gut in den eigenen Reihen verteilt und der Gegner tief in seine Hälfte gedrückt. Nach einer ersten gelungenen Ballstafette über Hennersdorf und Schmidt war es Krüger, der aus 10m übers Tor zielte. Wenige Minuten später fiel der Führungstreffer. Laubusch/Bluno wollte über die Innenverteidiger das Spiel aufbauen, doch Stürmer Benad lief den Verteidiger früh an und konnte so einen Ballverlust provozieren. Im Anschluss tankte er sich bis zur Grundlinie durch und seinen Querpass fand den aufgerückten Schwurack. Dieser ließ noch mehrere Spieler ins Leere grätschen und vollendete eiskalt ins linke Eck. Beflügelt durch den Treffer ging es bis zur Halbzeitpause nur in eine Richtung. Doch Abschlüsse von Schmidt, Becker und Benad fanden nicht den Weg ins Tor. So ging es mit der 1:0 Führung in die Kabine.

In Hälfte Zwei drückte der Traktooor weiter auf den zweiten Treffer. Nach einem geklärten Eckball bediente Stewig den alleingelassenen Eckstoßschützen Benad, dieser legte direkt quer auf Günther. Doch den halbhohen Ball beförderte der Außenverteidiger ans Außennetz. Bis zur 75. Minute ergaben sich weitere gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Entweder vereitelte Hüter Reiche die Gelegenheiten oder es fehlte an der nötigen Präzision im Abschluss. So ließ man die Gastgeber im Spiel. In der letzten Viertelstunde erzwangen sich die Hausherren mehr Spielanteile und versuchten mit langen Bällen den Ausgleich zu erzielen. In dieser Phase konnte der Traktooor nur noch wenig für Entlastung sorgen. Doch bis auf einem Abschluss, der am langen Pfosten vorbeirauschte, gab es für Hüter Bärtl nichts zu halten. Trainer Böhm nahm mit zwei späten Auswechslungen noch zusätzlich Zeit von der Uhr und ermöglichte so auch Neuzugang Bittrich zum Pflichtspieldebüt. Nach kurzen Minuten des Bangens pfiff Schiri Wende die Partie ab und der Auswärtssieg war eingetütet.

Gegenüber dem 1.Spieltag war die spielerische Leistung deutlich verbessert. Der Gegner war jedoch an diesem Tag auch nicht in der besten Verfassung. Dennoch war es, ausgeklammert der Chancenverwertung, eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung, auf die aufgebaut werden kann. An diesem Samstag geht es mit einem Heimspiel gegen die Spg Oßling/Skaska/Wittichenau II weiter auf Punktejagd. Anstoß ist 15Uhr in Malschwitz.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Tom Haase, Robert Stewig, Robert Tietze, Thomas Günther
Paul Schmidt, Stanislav Krüger, Georg Hennersdorf, Janis Schwurack
Marco Benad, Alexander Becker

Tore:

1:0 Janis Schwurack (22.Min, Marco Benad)

Auswechslungen:
Lukas Volz für Tom Haase (77. Minute)
Lukas Meier für Alexander Becker (87. Minute)
Axel Bittrich für Paul Schmidt (90.Minute)

Bank:
Franz Haupt

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Auftaktniederlage im Derby

Zum Start der neuen Saison nach Corona empfing der Traktooor den Gemeindenachbarn aus Radibor. In einem kampfbetonten Spiel waren die Sorbischen Sportsfreunde immer einen Schritt schneller und gewannen so verdient mit 1:0 durch Torschütze Jatzwauk.

In der Zwangspause hat sich einiges getan beim Traktooor. So konnte Coach Böhm vier neue Gesichter im Kader begrüßen. Die Trainingsintensität war über die ganze Vorbereitung sehr gut. In den Testspielen verlor man gegen höherklassige und gewann gegen unterklassige Mannschaften. Zum Start fühlte sich der Traktooor gut gewappnet und hoffte mit einem Heimsieg in die Saison starten. Der Gegner aus Radibor wollte jedoch Revanche zum letzten Spiel, dass 6:0 verloren ging. Dementsprechend motiviert gingen die Gäste die Partie an.

Der Traktooor startete im gewohnten 4-4-2 System. Dabei feierten Robert Tietze, Georg Hennersdorf und Alexander Becker ihr Pflichtspieldebüt für den Traktooor. In den ersten Spielminuten waren beide Mannschaften damit beschäftigt, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen und ins Spiel zu kommen. Anfängliche Vorstöße des Traktooors konnten von der vielbeinigen Abwehr der Gäste entschärft werden. Mit zunehmender Spieldauer wurde Radibor dominanter. Ein erstes Tor wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Doch Radibor erhöhte weiter den Druck und offenbarte große Lücken in der Malschwitzer Hintermannschaft. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff konnte Hüter Haupt noch klären, doch der Abpraller landete vor den Füßen von Nuck, der den Ball jedoch überhastet am leeren Tor vorbeischoss. Kurz darauf fiel jedoch der überfällige Treffer. Über die rechte Seite wurde der Ball geschickt nach vorn getragen. Nach zwei schnellen kurzen Pässen wurde Jatzwauk auf der linken Seite freigespielt und dieser hatte keine Probleme den Ball aus 13m sicher im rechten Eck unterzubringen. Nun musste der Traktooor reagieren. Doch die Gäste waren dem zweiten Tor näher. Mehrere Male konnte in höchster Not der Ball geklärt werden. Bspw. lenkte Haupt einen Ball stark an den Pfosten und den Abpraller konnte Jatzwauk nicht an Bollwerk Stewig vorbei über die Linie drücken. Einzig kurz vor der Halbzeit hätte man Radibor für den Chancenwucher bestrafen können. Swakons Kopfball nach einer Ecke gegen die Laufrichtung konnte jedoch von Hüter Schierack noch an die Latte gelenkt werden. So ging es mit dem knappen Rückstand mehr oder weniger glücklich in die Halbzeitpause.

Zur Halbzeit stellte Coach Böhm das System auf 4-1-4-1 um. Als Achter agierten nun Hennersdorf und Kloske, wobei Unger vor der Abwerhkette den Abräumer mimen sollte. Zudem ersetze Schmidt den gelbverwarnten Volz. Durch die Umstellung wurde Radibor mehr unter Druck gesetzt, jedoch ergaben sich über die Dauer der zweiten Halbzeit wenig Torchancen. Die herausgeholten Freistöße aus guter Position wurden leider zum Großteil als Stresstest für die sorbische Mauer genutzt. Zuschauer sehnten sich in diesen Momenten nach Funke, Schäpe und co. In der 76. Minute ergab sich dann jedoch die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Pass in die Spitze vergaß die ansonsten aufmerksame Innenverteidigung den durchstartenden Benad. Doch dieser legte den Ball überhastet an dem herauseilenden Hüter Schierack weit rechts neben das Tor. Radibor hatte nun viel Platz zum Kontern, aber spielte die Möglichkeiten schlecht aus. So blieb es spannend. Aber der Traktooor fand keine Mittel mehr und daher ging die erste Partie mit 0:1 verloren.

Nun heißt es Mund abputzen, Krone richten und Moral zeigen. Radibor war an diesem Tag in puncto Aggressivität und Körpersprache präsenter. Sechser Omran bspw. gewann alle Kopfballduelle im Mittelfeld und schmiss sich in jeden Ball. Diese Leidenschaft fehlte leider, vor allem in Halbzeit Eins, beim Traktooor. In den kommenden Spielen muss jeder Spieler eine Schippe drauflegen. Die Chance zur Wiedergutmachung ergibt sich am kommenden Samstag. Der Traktooor gastiert bei der Spielgemeinschaft Laubusch/Bluno. Diese konnten ihr erstes Spiel in Straßgräbchen souverän mit 4:0 gewinnen. Anstoß der Partie ist 15Uhr im altehrwürdigen Glück-Auf-Stadion in Laubusch.

Aufstellung:
Franz Haupt
Lukas Volz (G), Paul Swakon, Robert Tietze, Robert Stewig
Alexander Becker, Jonas Unger, Georg Hennersdorf (G), Stanislav Krüger
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:
0:1 Johannes Jatzwauk

Auswechslungen:
Paul Schmidt für Lukas Volz (46. Minute)
Janis Schwurack für Alexander Becker (73. Minute)

Bank:
Tom Haase, Jens Bärtl

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG reloaded

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+++ Vorbereitungsplan Saison 2020/21 +++

Heut zeigen wir euch wie sich unsere Männermannschaft für die anstehende Saison in Schuss bringen will. Die ersten schweißtreibenden Einheiten sind absolviert und nun kribbelt es in den Beinen um nach langer Coronapause endlich wieder richtige Spiele zu bestreiten!

Samstag, 18.07. um 15.00 Uhr SpVgg Lohsa/ Weißkollm e. V. (H)

Samstag, 08.08. um 15.00 Uhr Baruther SV 90 e.V. (H)

Freitag, 14.08. um 18:30 Uhr Kleinbautzen (H)

Samstag, 15.08. um 15:00 Uhr SV Oberland Spree (A)

Samstag, 22.08. um 15:00 Uhr SG Motor Cunewalde e.V. (A)

Samstag 29.08. um 15:00 Uhr SV Gnaschwitz-Doberschau (H)

Erstes Punktspiel: 05./06. SeptemberÜber eventuelle Änderungen der Spielansetzungen informieren wir euch rechtzeitig! Sport frei – bleibt gesund!

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