Double-Derbysieger

Im Nachbarschaftsduell gegen den SV 1896 Großdubrau konnte der Traktooor wie im Hinspiel einen Derbysieg feiern. In einem tempoarmen Spiel führte man lange souverän aber ließ es am Ende dann doch noch einmal spannend werden.

Im Vergleich zur Vorwoche gab es nur eine Veränderung in der Startelf. Für Seiler spielte Handrik in der Innenverteidigung. Günther wich dafür auf die Position des rechten Verteidigers aus. Nach dem Anpfiff waren die ersten Minuten von Abtasten und Sicherheitsbällen geprägt. Kein Team wollte sich früh in Verlegenheit bringen. Nach einer Viertelstunde erhöhte der Traktooor das Tempo und lief die Verteidiger früh an. Wie in Köwa sollte das neudeutsch „Vorchecking“ den Weg zum Führungstor ebnen. Nach einem Ballverlust der Gäste schaltete C.Meier schnell und bediente Torjäger Benad. Der drang in den Strafraum ein und platzierte den Ball im langen Eck zur 1:0 Führung. Fortan war Malschwitz klar spielbestimmend. Jedoch wurde aus dem Ballbesitz oftmals keine guten Offensivaktionen kreiert. Die Spielsystem der Gemeindenachbarn bestand hauptsächlich aus lang geschlagenen Bällen auf die beiden Spitzen Rudolph und Weiß. Doch die schnellen Stürmer konnten nicht jeden Ball erlaufen. So sprang lediglich eine gute Chance für Rudolph heraus, die jedoch durch Hüter Lehmann entschärft werden konnte. Kurz vorm Pausentee kam es zu einer großen Gelegenheit für den Traktooor. Der agile Unger tankte sich in den Strafraum durch und sein Abschluss landete abgefälscht an der Latte. Von dort sprang der Ball zurück und Hoferichter köpfte den Ball Richtung Tor, doch Hüter Zoch zeigte sein ganzes Können und legte den Ball um den Pfosten.

Nach Wiederanpfiff war dann jedoch auch Zoch machtlos. Wieder wurde nach einem Ballverlust zügig der Weg nach vorn gesucht. Über die Stationen Schwurack und Hoferichter landete der Ball bei Unger. Der blieb vorm Hüter cool und schob ins rechte Eck zum 2:0 ein. In der Folge drängte der Traktooor weiter auf das Tor der Gäste doch Abschlüsse von Benad, Unger und Bolz konnte Zoch entschärfen und so seine Farben im Spiel halten. In der 69. Minute kam es dann zu einer unschönen Szene. Bei einem Zweikampf zwischen Benad und Syckor traf der bereits verwarnte 96er den Torjäger unglücklich und ohne Absicht im Gesicht. Der Stürmer musste ausgewechselt werden und die Wunde unterm Auge im Krankenhaus genäht werden. Syckor sah dafür die zweite gelbe Karte und musste vorzeitig duschen gehen. Durch die Überzahl und den klaren Spielstand sollte egtl. alles klar gewesen sein. Doch nach dem Platzverweis wurde Großdubrau besser und erzielte durch den eingewechselten Schoele den Anschlusstreffer. Malschwitz war nun verunsichert und Großdubrau witterte die Wende. In der 80. Minute sollten dann durch das 3:1 vom eingewechselten Kloske, nach starker Vorarbeit von Hoferichter, die Messen gelesen sein. Doch nur wenige Minuten später erzielte Großdubrau erneut den Anschluss. Ein ruhender Ball aus 35m wurde mit viel Schmackes in den Winkel befördert. Ein klassischer Sonntagsschuss zum Samstagnachmittag durch Sportsfreund Bolzmann. Die restlichen Minuten waren weiterhin spannend. Es gab Gelegenheiten auf beiden Seiten doch es sollte kein Treffer mehr fallen. So rettete sich der Traktooor letztlich mit dem 3:2 ins Ziel.

Nüchtern betrachtet gibt es nicht viel zu meckern. Das Derby wurde gewonnen und die nächsten drei Punkte eingetütet. Man hätte das Spiel jedoch viel ruhiger gestalten können. Großdubrau war an diesem Tag kein guter Gegner. Die vielen Fehler in der Hintermannschaft hätten besser ausgenutzt werden sollen. Des Weiteren kann man in Überzahl den Gegner nicht wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Letztlich kann man jedoch im Großen und Ganzen zufrieden sein und die Fehler im kommenden Heimspiel ausbessern. Bereits am Mittwoch vor Männertag trifft man wieder in Malschwitz gegen die Zweitvertretung aus Hoyerswerda. Anstoß ist 19Uhr. Wer also vor der Männertagsrunde noch andere beim Laufen beobachten will, der ist gerne zu Bier und Bratwurst eingeladen. Also kommt vorbei.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Florian Handrik, Paul Swakon, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Jonas Unger, Clemens Meier, Stanislav Krüger
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Felix Seiler für Clemens Meier (56..Minute)
Daniel Kloske für Marco Benad (72.Minute)
Martin Richter für Jan Hoferichter (90. Minute)

Tore:
1:0 Marco Benad (18.Minute, Clemens Meier)
2:0 Jonas Unger (48.Minute, Jan Hoferichter)
2:1 T.Schoele
3:1 Daniel Kloske (80.Minute, Jan Hoferichter))
3:2 M.Bolzmann

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Nächster Dreier vorm Derby

Am Sonntag erspielte man gegen Königswartha II einen ungefährdeten 5:1 Sieg. In Halbzeit Eins hielt die Heimelf gut mit, doch bei tropischen Temperaturen brachen sie in Hälfte Zwei ein.

Nach mehrwöchiger Pause kehrte Franz Lehmann wieder zurück in den Kasten vom Traktooor. Ansonsten rückten C.Meier und Schwurack für Handrik und Brumme in die Startelf. Bei durchgehend knallender Sonne wurde das Spiel pünktlich um 14Uhr angepfiffen. Die Hausherren hatten zu Beginn mehr Ballbesitz und ließen Malschwitz nicht ins Spiel kommen. Durch das hohe Anlaufen und Pressing wurden viele Bälle lang geschlagen, sodass sich kein Kombinationsspiel entwickeln konnte. Zudem waren die Gastgeber selbst durch hohe Bälle oder geschickte Seitenverlagerungen in aussichtsreiche Positionen gelangt. Mit mehr Cleverness im Abschluss hätte Köwa mit 1:0 führen können. Bspw. versuchte der gegnerische Stürmer nach einem weiten Ball Goalie Lehmann zu überlupfen, doch dieser bekam seine Hand an den Ball und Swakon konnte den Ball aus dem Strafraum klären. Beim Traktooor ging Offensiv am Anfang sehr wenig. Doch wenn es schnell ging, überliefen die flinken Spieler der Abteilung Attacke ihren Bewachern. In der 35. Minute sollte dann der erste schön hervorgetragene Angriff sitzen. Nach einer guten Kombination war der Ball egtl. bereits geklärt. Doch C.Meier eroberte den Ball zurück und bediente den startenden Benad. Dieser drang in den Strafraum ein und „schürzte“ Hüter Grenzemann zur 1:0 Führung. Nach dem Treffer waren die Gastgeber sichtilich frustriert und verließen ihre Ordnung. Dadurch kam Malschwitz durch Schwurack und Benad zu weiteren Chancen die Führung auszubauen. Doch Hüter Grenzemann konnte sich durch starke Paraden auszeichnen. Vor allem kurz vor der Halbzeit, als er nach einem Abschluss von Benad, nach einem weiten Einwurf von Hoferichter, den Ball noch geradeso über die Latte lenken konnte. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte der Traktooor sofort Druck. In der 50.Minute wurde das Pressing belohnt, wenn auch auf kuriose Art und Weise. Nach einem eroberten Ball schickte Hoferichter den startenden Schwurack auf die Reise. Egtl. war der Ball bereits geklärt, jedoch waren sich Abwehrspieler und Hüter nicht einig, sodass Schwurack zum Abschluss kam. Der Schuss prallte vom Hüter zurück und ging an die Schulter von Schwurack, von der der Ball dann langsam Richtung Linie tröppelte und gegen den Pfosten ging. Nun brauchte der Glückspilz die Murmel nur noch aus 1m über die Linie drücken. In dieser Phase spielte sich der Traktooor in der Hälfte der Gastgeber fest. Nach einem erneut frühzeitig eroberten Ball legte Schwurack auf Benad ab, der in gewohnter Manier am Hüter vorbeiging und den Ball ins Tor beförderte. In der 64.Minute folgte dann die dritte Bude vom Torjäger. Über Günther wurde Hoferichter steil geschickt. Dessen Hereingabe verwertete Benad zum 4:0 ins lange Eck. Fortan waren die Messen gelesen und die drückende Sonne zollte den Akteuren Tribut. Die Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt bzw. wurde das vielbesagte Loch zwischen Abwehr und Angriff größer. So stemmte sich Köwa nochmal auf und kam in der 73. Minute zum Ehrentreffer. In der Folge hätten sie das Ergebnis weiter verkürzen können, doch es fehlte wie im ersten Durchgang das Fortune bzw. die Cleverness. So war es Unger vorbehalten den 5:1 Endstand zu besorgen. Nach einem Doppelpass mit Benad schnipste er noch einen Verteidiger aus und hämmerte das Spielgerät wuchtig ins linke Eck.
Am Ende war die Partie kein Schmankerl der Fussballkunst, jedoch heimste der Traktooor weitere drei Punkte ein und sprang auf Tabellenplatz drei. Nachdem der SC Kleinhänchen zum Leidwesen des Fussballsports die letzte Partie absagte, soll nun endlich wieder ein Heimspiel ausgetragen werden. Am Samstag trifft der Traktooor im Derby auf den SV 1896 Großubrau. Das Hinspiel konnte zwar klar gewonnen werden, jedoch wird dies eine anstrengende Partie bei der es gilt, alles reinzulegen was man hat, um erneut als Derbysieger vom Platz zu gehen.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Thomas Günther, Paul Swakon, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Jonas Unger, Clemens Meier, Stanislav Krüger
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Marcel Metasch für Clemens Meier (56..Minute)
Daniel Kloske für Jan Hoferichter (72.Minute)

Tore:
0:1 Marco Benad (36.Minute, Clemens Meier)
0:2 Janis Schwurack (50.Minute, Jan Hoferichter)
0:3 Marco Benad (56.Minute, Janis Schwurack)
0:4 Marco Benad (64.Minute, Jan Hoferichter))
1:4 T.Hippe
1:5 Jonas Unger (89.Minute, Marco Benad)

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Brumme³ beschert den ersehnten Sieg

Gegen den SV Laubusch konnte der Traktooor wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Beim ungefährdeten 4:0 Sieg traf Marcus Brumme dreifach. Die Heimelf zeigte nur kurz Gegenwehr und verlor am Ende mehr als verdient.

Personell musste man in diesem Spiel wieder umstellen. Für den abwesenden Hüter Lehmann rückte Stürmer Kloske zwischen die Pfosten. Taktisch agierte man wieder im 4-4-2. Nach einer Schweigeminute für den verstorbenen Sportsfreund Pfeiffer aus Gnaschwitz wurde die Partie eröffnet. Mit der ersten Spielminute riss der Traktooor das Spiel an sich. Die Heimelf stand tief und hatte in der ersten Spielphase wenig Ballaktionen. Die erste Chance gab es nach 5. Minuten durch einen Kopfball von Hoferichter der knapp am Kasten vorbeiging. In der 14.Minute schoss Brumme das Führungstor. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld wurde Unger in den Strafraum geschickt. Seine Ablage in den Rückraum fand Brumme, der sich mit Glück und Können durch die Abwehr durchwurschtelte und am Ende den Keeper keine Chance ließ.

In der Folge kam die Heimelf zu zwei großen Ausgleichschancen. Zunächst machte Aushilfskeeper Kloske einen Freistoß in Volleyballmanier scharf. Doch der Laubuscher Stürmer nahm das Geschenk nicht an, sodass Verteidiger Handrik den Ball von der Linie schlagen konnte. Wenige Minuten später setzte der aufgerückte Verteidiger die Murmel nach einem Eckball an den Pfosten. Der Traktooor war nun gewarnt und tat in der Folge wieder mehr für das Spiel. In der 35.Minute fand eine Flanke von Günther den durchgestarteten Brumme, der aus wenigen Metern einschoss. IN der Folge erzielte Brumme sogar den Hattrick, doch es wurde aufgrund von Abseits abgepfiffen. Kurz vor der Halbzeit wurde Benad im Strafraum mehr oder weniger gefoult und der Schiedsrichter blieb bei Der Elfmeterentscheidung seiner undurchsichtigen Linie treu. Den fälligen Strafstoß verwandelte Swakon sicher im linken Eck.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen sich die Laubuscher noch weiter zurück. Der Traktooor hatte nun beste Chancen das vierte Tor zu erzielen. Lediglich die Abschlüsse waren zu ungenau oder der finale Pass wurde zu schlampig gespielt. Durch die weit aufgerückten Reihen boten sich den Laubuschern durch lange Bälle diverse Gelegenheiten zum Ehrentreffer. Doch Hüter Kloske bekam keinen nennenswerten Schüsse aufs Tor, da die Stürmer oft clever ins Abseits gestellt wurden. Vorn vergab Brumme nach schöner Ballstafette über Unger und Benad frei vorm Keeper. In der 86.Minute erzielte er dann jedoch das überfällige 4:0. Nach einem Eckball legte Hoferichter den Ball in den Rückraum und Brumme netzte ins rechte Eck.

Die Partie wurde kurze Zeit später abgepfiffen. Bei besserer Chancenverwertung hätte das Ergebnis auch gut und gerne höher ausfallen können. Die Laubuscher machten keinen fitten Eindruck und werden es in den kommenden Spielen wohl weiterhin schwer haben. Für den Traktooor geht es endlich mit einem Heimspiel weiter. Gegner ist der SC Kleinhänchen. Gegen den Aufsteiger hat man noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel spielte man katastrophal und kassierte in der letzten Spielminute den Treffer zur Niederlage. Somit gilt es einiges gut zu machen.

Aufstellung:
Daniel Kloske
Thomas Günther, Paul Swakon, Florian Handrik (G), Sandy Bolz (G)
Felix Seiler, Jonas Unger, Marcus Brumme, Stanislav Krüger
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Marcel Metasch für Felix Seiler (62.Minute)

Tore:
0:1 Marcus Brumme (14.Minute, Jonas Unger)
0:2 Marcus Brumme (35.Minute, Thomas Günther)
0:3 Paul Swakon (43.Minute, Marco Benad)
0:4 Marcus Brumme (86.Minute, Jan Hoferichter)

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Punktgewinn beim Tabellenführer

In einer umkämpften Partie konnte der Traktooor zwar keinen Sieg einfahren, jedoch den Tabellenführer ärgern und einen Punkt mit nach Hause nehmen. Nach zweimaliger Führung kassierte man jeweils den Ausgleich und am Ende gab es Chancen für beide Seiten das Spiel zu entscheiden.

In den letzten Partien war die Punkteausbeute des Traktooors eher mau. Zwar verlor man nur eine Begegnung, doch insgesamt sprangen nur zwei Punkte aus drei Partien heraus. Gegen die Zweitvertretung aus Crostwitz bewies man Moral und konnte einen 2:0 Halbzeitrückstand in ein 2:2 ändern. Gegen Nebelschütz blieb man trotz vieler Gelegenheiten (3xmal Aluminium) torlos und spielte deshalb 0:0. Im letzten Spiel verlor man verdient aufgrund einer schlechten Leistung mit 3:1 gegen Haselbachtal. Nun wollte man gegen den Führenden der Staffel 2 wieder einen Sieg einfahren. Das Hinspiel ging 2:2 aus. Dort verpasste man es frühzeitig mit dem dritten Tor den Deckel drauf zu machen und ließ so Lohsa wieder ins Spiel kommen. 12 wackere Traktoristen fanden den Weg zum Stadion in Lohsa. Im Tor spielte der flexibel einsetzbare Felix „Sippi“ Seiler. Ansonsten agierte man ungewohnt in einer 3-5-2 Formation, um die Präsenz im Mittelfeld zu erhöhen. Diese Umstellung sollte vor allem in Halbzeit Eins fruchten.

Nachdem der nimmermüde Stadionsprecher euphorisch die Fans angeheizt hatte, pfiff Schiri Schulze zur Partie an. Die Gastgeber kamen mit der taktischen Ausrichtung des Traktooors schwer zu recht. So ergaben sich frei Räume und die ersten Angriffe rollten auf das Lohsaer Gehäuse. Bereits nach 4.Minuten konnte gejubelt werden. Nach einem langen Ball in den 16er klärte ein Verteidiger den Ball nur unzureichend. Dadurch konnte sich Hoferichter den Ball schnappen und mit rechts ins linke Eck vollenden. Während der Stadionsprecher der Herzen noch seine Zettel sortierte um den Torschützen anzusagen, konnte er bereits den schrillenden Torjingle der Heimelf abspielen. Nach einer Ecke in der 6.Minute entwischte Weigel seinem Bewacher, nahm den Ball direkt und versenkte ihm in Tor. Das Spiel startete also wieder bei null. Im Laufe des Spiels stellte sich die Heimmannschaft besser auf die Spielweise des Traktooors ein. Sie wurden ihre Tabellenposition gerechter und erspielten sich ein paar gute Gelegenheiten. Doch oft war Torhüter Seiler Herr der Lage und konnte seinen Kasten bis zum Pausenpfiff sauber halten. Das Angriffsspiel des Traktooors war im Gegensatz zu den letzten Partien stark verbessert. Doch im letzten Drittel fehlten die zündenden Ideen bzw. wurden zu wenig Abschlüsse gesucht. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Nachdem für die zu spät erschienenen Zuschauer abermals die Aufstellung angesagt wurde, schritten die Mannschaft aufs Feld für die zweite Hälfte. Der ehemalige Brausekicker Lucas Roblick in Reihen von Lohsa war wohl etwas übermotiviert und verpasste kurz nach Anstoß unserem Stürmer eine kleine Backpfeife. Vllt. Kann man es später in den bewegten Bildern von SeenLandKickTV sehen. Sportlich starteten die Gastgeber mit ordentlich Dampf nach vorn. In der ersten Viertelstunde kam der Traktooor kaum aus der eigenen Hälfte. Doch die vielbeinige Abwehr hielt stand und konnte das Unentschieden halten. Nach und nach musste Lohsa das Tempo etwas drosseln und so kam Malle wieder zu eigenen Chancen. In der 62.Minute schaltete Brumme nach einem Foul im Mittelfeld schnell und führte den fälligen Freistoß schnell aus. Sein Pass erlief Benad im 16er, blieb vor Hüter Drimel cool und schob den Ball zur erneuten Führung ein. In dieser Situation war die Abwehr der Gäste unsortiert und Wachhund Paul Noack, der das ganze Spiel keinen cm vom Torjäger wich, schlief in dieser Szene. Von nun an war die weitere Marschroute klar. Malschwitz stand tief und spielte auf Konter und Lohsa setzte alles auf die Abteilung Attacke. Mehrere brenzlige Szenen wurden durch viel Leidenschaft, Glück und defensives Können bereinigt. Doch in der 83.Minute sollte dann doch der Ausgleich fallen. Robel setzte sich über Außen durch und seine Flanke fand in der Mitte Weigel. Dessen Schuss konnte Seiler noch parieren, doch der Nachschuss vom eingewechselten Stramke konnte nicht mehr geklärt werden. Nun war es ein offenes Spiel in dem beide Teams ihre Chancen auf den Sieg hatten. Der Traktooor war vor allem durch Freistöße gefährlich. Bolz scheiterte knapp und kurz vor Schluss fiel Benad im Strafraum der Ball vor die Füße. Doch der Torjäger setzte den Ball links neben den Kasten. So endete das attraktive Spiel mit einem gerechten 2:2.

Nach der dürftigen Vorstellung im letzten Heimspiel war dieses Spiel ein gutes Zeichen. Nach Ostern geht es beim Traktooor weiter mit einem Heimspiel gegen Hoyerswerda. Bis dahin allen frohe Ostern und ein Gut Kick.

Aufstellung:
Felix Seiler
Thomas Günther, Paul Swakon, Florian Handrik
Jonas Unger, Stanislav Krüger, Clemens Meier, Marcus Brumme, Sandy Bolz
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Janis Schwurack für Jonas Unger (86.Minute)

Tore:
0:1 Jan Hoferichter (04.Min)
1:1 Steve Weigel
1:2 Marco Benad (62.Min, Marcus Brumme)
2:2 Daniel Stramke

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Malschwitz erLeben!

Ein ganzes Dorf will zeigen, was es zu bieten hat…

… denn Vereine, öffentliche Einrichtungen und Gewerbetreibende ziehen an einem Strang und stellen sich vor.

Nehmen auch Sie sich am Sonntag, dem 14. April 2019, nichts vor und
kommen Sie nach Malschwitz! In der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr gibt es die Möglichkeit alle kennenzulernen und Einblicke auch hinter die Kulissen zu erhalten .

Es warten zahlreiche Attraktionen für Groß & Klein – verteilt über die gesamte Ortschaft. So gibt es für fleißige Entdecker eine Tombola mit tollen Preisen (Teilnahme bei ab 12 abgestempelten Stationen).

Nähere Informationen erhalten Sie in den kommenden Tagen auf unserer Homepage oder folgen Sie unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/SvTraktorMalschwitz/).

Es wird sich lohnen!

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Klarer Sieg im Spitzenspiel

Durch einen Dreierpack von Torjäger Benad konnte sich der Traktooor im Spitzenspiel durchsetzen. Am Ende hätte das Ergebnis deutlich höher ausfallen können, doch es wurden viele Chancen liegen gelassen. Letztlich war der Sieg gegen die Zweitvertretung vom SV Zeißig verdient.

Zur A-Jugend Spielzeit mussten die Traktoristen in Hoyerswerda gegen den SV Zeißig II antreten. Die Anstoßzeit am Sonntag 10:30Uhr war für viele ungewohnt. Trotz des kurzen Schlafes für einige Faschingsgänger und Partyraketen versammelten sich 15 Mann für die Auswärtsfahrt. Aufgrund von Krankheit konnte Coach Nowakowski nicht dabei sein. Seine Aufgaben wurden auf die Führungsspieler verteilt. Im Vergleich zur Vorwoche bildete Handrik mit Günther die Innenverteidigung. Stewig rückte eins vor um mit C.Meier die Ü60 Doppelsechs zu spielen. Ansonsten begann Schwurack für Krüger auf der linken Außenbahn.
Besonders in den ersten Spielminuten waren die Gastgeber deutlich frischer und wacher. Der Traktooor wurde zunächst in die eigene Hälfte gedrängt und Torhüter Lehmann sowie die gesamte Verteidigung waren sofort gefordert. Nach und nach bekam der Traktooor mehr Spielanteile. Erste Chancen hatte vor allem Benad, der im gegnerischen Hüter zweimal seinen Meister fand. In der 27. Minute sollte dann aber der Führungstreffer fallen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam der Ball über Umwege zu Schwurack. Dieser zog ab und den Abpraller vom Keeper konnte Benad irgendwie ins lange Eck lupfen. Kurz danach ergab sich die riesen Ausgleichschance für Zeißig. Nach einem dicken Abwehrbock war der gegnerische Stürmer frei durch aber konnte Hüter Lehmann nicht überwinden. Später sollte noch einmal Lehmann unsere Farben vor dem Ausgleich bewahren. Doch auch der Traktooor hatte seine Chancen. Nach einer kurzen Eckballvariante traf C.Meier nur die Latte. Somit ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Für den angeschlagenen Hoferichter kam Krüger ins Team und sollte gleich seine Offensivszenen haben. Innerhalb der ersten 20.Minuten des zweiten Durchgangs gab es mehrere Riesenmöglichkeiten das zweite Tor zu machen. Entweder war der letzte Pass zu ungenau oder der Keeper hielt die Hausherren im Spiel. Aber meistens war es die eigene Schludrigkeit. Vor allem eine Szene war bezeichnend. Nach einem eroberten Ball im Mittelfeld bediente Benad den startenden Krüger. Diese lief frei aufs Tor zu, jedoch anstatt selbst abzuschließen, versuchte er quer zu legen, wodurch der Ball geklärt werden konnte. Danach kam eine Drangphase von Zeißig. Zeitweise wurde Malschwitz in der eignen Hälfte eingeschnürt und kam nicht mehr zu eigenen Entlastungsangriffen. Zwar entwickelten sich keine Großchancen, jedoch war die Führung auf der Kippe. In der 76.Minute fiel dann die Vorentscheidung. Der eingewechselte Kloske bediente Benad, der den Ball, am Keeper vorbei, ins rechte Eck beförderte. Nun war auch der Heimelf klar, dass dieses Spiel verloren war. Benad hätte es noch deutlicher machen können, doch scheiterte er am Innenpfosten bzw. verzog frei vorm Keeper. In der 89.Minute sollte er dann aber doch sein drittes Tor machen. Nach einer Balleroberung durch Kloske steckte dieser auf Benad durch, der allen davonlief und in alter Manier die Bude machte. Danach war Schluss und der Sieg eingetütet.

Die Heimelf war aufgrund diverser Abstellungen zum Trainingslager der ersten Mannschaft nicht vollständig. Dadurch ist dieser Sieg zwar verdient aber sollte nicht zu hoch bewertet werden. Dennoch war es spielerisch und vom konditionellen Standpunkt her eine Verbesserung zur vergangenen Partie. Wenn sich nun auch die Chancenauswertung noch steigert, gibt es fast nichts mehr zu meckern. Die Sonntagsspiele gehen nun weiter. Als nächstes gastiert man bei der Zweitvertretung von Crostwitz. Anstoß ist dieses Mal jedoch erst 12:30. Bis dahin Helau nd Alaaf an alle Jecken.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Sandy Bolz
Jonas Unger, Robert Stewig, Clemens Meier, Janis Schwurack
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Stanislav Krüger für Jan Hoferichter (45.Minute)
Daniel Kloske für Jonas Unger (61.Minute)
Marcel Metasch für Clemens Meier (76.Minute)

Tore:
1:0 Marco Benad (27.Min, Janis Schwurack)
2:0 Marco Benad (76.Min, Daniel Kloske)
3:0 Marco Benad (89.Min, Daniel Kloske)

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Kantersieg zum Rückrundenstart

Nach der Winterpause konnte der Traktooor bereits Fahrt aufnehmen und den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren. Gegen den SV Straßgräbchen reichte eine erste starke Halbzeit für den Sieg. Am Ende bezwang man die Gäste mit 6:2.

Nach einer eher mäßigen Vorbereitung auf die Rückrunde startete der Traktooor Zuhause gegen die SV Straßgräbchen in die zweite Hälfte der Saison. Aufgrund der Witterungsbedingungen und Ausfälle einiger Spieler fand kein Vorbereitungsspiel statt. Trotz allem war die Mannschaft motiviert und wollte mit einem positiven Auftakt in die Rückrunde starten. Personell sah es im Vergleich zum Start der Saison gut aus. Coach Nowakowski konnte auf 14 Mann zurückgreifen.

Überpünktlich pfiff Uwe Jirschik die Partie an. Da das Geläuf nicht für technisch versiertes Kurzpassspiel geeignet war, begann der Traktooor zunächst mit einer defensiven Einstellung. Man merkte zu Beginn, dass das letzte Pflichtspiel einige Monate her war. Die Abläuf stimmten noch nicht und einige Pässe verfehlten ihr Ziel. Glücklicherweise sah es bei den Gästen nicht anders aus. Daher waren die ersten 15 Minuten ereignisarm. Danach übte der Traktooor mehr Druck aus und verschob das Geschehen in die Hälfte der Gäste. Nach einem weiten Einwurf von Hoferichter verlängerte zunächst Krüger auf Benad. Dieser machte den Ball fest und beförderte ihn zu Schmidt, welcher im Strafraum abzog und zum 1:0 traf. Direkt nach dem Anstoß schlief die Malschwitzer Hintermannschaft um Stewig und Günther, sodass die Gäste fast zum Ausgleich gekommen wären. Doch Goalie Lehmann war vor dem Stürmer am Ball. Fast im direkten Gegenzug konnte die Hintermannschaft aus Straßgräbchen den durchstartenden Benad nur per Foul stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bolz sicher zum 2:0. Nur 5. Minuten später folgte der dritte Streich. Nach einem Angriff, eingeleitet über Unger, bot sich C.Meier aus 20m eine gute Schussgelegenheit. Doch im Wissen über seine eigene Torungefährlichkeit legte er den Ball auf rechts zu Hoferichter ab, welcher sofort in die Mitte zurückgab, wo Unger lockerleicht zum 3:0 einschob. Die Gäste hatten wenig Offensivaktionen. Dennoch bekamen sie Ende der ersten Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen, den der Gästestürmer jedoch fairerweise beim Schiri als Fehler anzeigte, da er nicht getroffen wurde. In der 38.Minute fiel dann jedoch der Anschlusstreffer. Nach einem weiten Ball spielte die Abwehr auf Abseits und so konnte Borkmann frei durchgehen und vor Lehmann einschieben. Wenige Minuten später sollte der alte Abstand wieder hergestellt sein. Nach einem erneuten Foul an Benad verwandelte Bolz den zweiten Elfmeter zum 4:1. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich dann der Torjäger selbst in die Liste eintragen. C.Meier bediente Benad auf Höhe der Mittellinie. Dieser löste sich aus der Umklammerung des ersten Verteidigers und wich auch der Grätsche des zweiten Verteidigers aus und hatte so freie Bahn, umkurvte den Keeper und schob zum 5:1 Pausenstand ein.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Schwurack für C.Meier. Man wollte den Druck hochhalten und die Gäste nicht durch Unzulänglichkeiten zurück ins Spiel holen. Dies klappte zunächst sehr gut. Nach einem wiederholten Foul an Benad bekam der Traktooor einen Freistoß in guter Position. Zu Zeiten eines Ingo Funke oder Enrico Schäpe wären sich die Zuschauer sicher gewesen, dass dieser Freistoß automatisch ein Tor bedeutet. Doch in der jüngeren Vergangenheit landeten die Versuche eher über dem Fangnetz als im Tor. Doch Innenverteidiger Günther hat die Winterpause wohl für Standardtraining genutzt. Er versenkte den Ball genau unter die Latte im Stile der früheren Legenden zum 6:1. Nun war egtl. alles angerichtet für einen noch höheren Sieg. Doch die Effizienz der ersten Halbzeit war vollkommen verloren gegangen. Man merkte, dass bei einigen Spieler die Kondition fehlte und dadurch waren viele Angriffe zu hektisch bzw. schlecht zu Ende gespielt. Vor allem Benad ließ einige Riesen liegen. Die Gäste versuchten trotz des hohen Rücktands weiter Tore zu erzielen. Dadurch bekamen sie in Hälfte Zwei viele Chancen. Nutzen konnten sie kurz vor Schluss eine dieser zum 6:2 durch Wendt. Dies war auch der Schlusspunkt der Partie.

Am Ende war es ein komischer Sieg. Auf dem Papier stand zwar ein klarer Erfolg, aber die Spielweise und die Chancenverwertung sind verbesserungswürdig. Nichtsdestotrotz sind die ersten Drei Punkte des Jahres im Sack und im nächsten Spiel geht es gegen den Tabellendritten SV Zeißig II.

Aufstellung:
Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Robert Stewig, Sandy Bolz

Stanislav Krüger, Jonas Unger, Clemens Meier, Robert Schmidt

Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:
Janis Schwurack für Clemens Meier (45.Minute)
Daniel Kloske für Felix Seiler (71.Minute)
Martin Richter für Robert Schmidt (85.Minute)

Tore:
1:0 Robert Schmidt (17.Min, Marco Benad)
2:0 Sandy Bolz (19.Min/Elfm, Marco Benad)
3:0 Jonas Unger (24.Min, Jan Hoferichter)
3:1
4:1 Sandy Bolz (42.Min/Elfm, Marco Benad)
5:1 Marco Benad (45.Min, Clemens Meier)
6:1 Thomas Günther (47.Min, Marco Benad)
6:2

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Malschwitzer Hallenzauber

In der vierten Auflage des Malschwitzer Hallenturniers bekamen die Zuschauer viele spannende zu sehen und am Ende konnte sich die Vertretung des SV Königswartha den Pokal holen. Im Finale setzte sich die erfahrene Truppe gegen den Gastgeber mit 1:0 durch.

Beim Turnier traten acht Mannschaften in zwei Gruppen um den Turniersieg an. In Gruppe A spielten die Gastgeber des SV Traktor Malschwitz, der SV Gebelzig 1923, SG Kreba-Neudorf und SV Bautzen. In Gruppe B trafen der Baruther SV, SC Großschweidnitz-Löbau, SV Post Germania Bautzen und die Vertretung des Königswartha SV aufeinander. Gespielt wurde jeweils 1×10 Minuten auf Handballtore. Trotz der kleinen Tore bekamen die zahlreichen Zuschauer viele spannende Spiele und Tore zu sehen.

Für den Traktooor stand Goalie Franz Lehmann im Kasten. Davor kickten Brumme, Handrik, Schwurack, Hoferichter, Günther, Bolz und Benad. Zunächst traf der gastgebende Traktooor auf die spielstarken Mannen aus Gebelzig. Nach der Führung durch Handrik führte leider ein Abwehrfehler zum Ausgleich und Endstand von 1:1. Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen SV Bautzen. Nach einem schnellen Doppelschlag durch Handrik und Brumme stand es 2:0. Diese Führung konnte man clever verteidigen und so den ersten Sieg einfahren. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die punkt –und torlose SG Kreba-Neudorf. Spielerisch war man klar überlegen und konnte so letztlich souverän einen 4:1 Sieg einfahren. Damit zog der Traktooor als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Im spannenden Spiel um Platz 2 in der Gruppe setzte sich SV Bautzen gegen Gebelzig durch. In Gruppe B holte sich der Königswartha SV den ersten Platz und Post Germania Platz zwei.

Im ersten Halbfinale gewann Königswartha gegen SV Bautzen. Die mit Spielern der Alten Herren und zweiten Mannschaft zusammengestellte Truppe spielten ihre Cleverness und Routine aus und ließen so dem SV Bautzen keine Chance. Im zweiten Halbfinale gab es spannenden Schlagabtausch zwischen dem Traktooor und Post Germania. Nach Führung durch Günther konnte Post Germania kurz vor Schluss durch einen abgefälschten Schuss ausgleichen. Im folgenden 9-Meterschießen legte Post zunächst vor. Den ersten beiden Schützen von Malschwitz versagten die Nerven, doch auch Post Germania sollte in den restlichen Versuchen scheitern. So reichten die beiden Treffer von Bolz und Schwurack aus und der Traktooor stand im Finale. Bevor das Finale bestritten wurde, folgten die Platzierungsspiele. Dabei setzte sich Großschweidnitz-Löbau gegen Kreba-Neudorf im 9-Meterschießen um Platz 7 durch. Um Platz 5 spielten Gebelzig und Baruth, wobei die Erstgenannten im 9-Meterschießen die besseren Nerven besaßen. Im Spiel um Platz 3 unterlag Post Germania dem Stadtrivalen trotz Führung und zahlreichen Chancen mit 1:2. Im Finalspiel spielte Königswartha seine Erfahrung aus und siegte über den Gastgeber mit 1:0.

Die Siegerehrung begleitete CDU Politiker und Landtagsabgeordneter Marko Schiemann. Den ersten Preis erhielten die beiden Schiedsrichter Frank Schulze und Jonas Gladis, für ihre Bereitschaft das Turnier zu leiten. Danach wurden die Plätze 8 bis 4 geehrt. Bei den Auszeichnungen für die besten Einzelspieler ging der Pokal des besten Torhüters an Lukas Liske aus Baruth. Torschützenkönig wurde mit starken 6 Treffern Sportsfreund Bashek Dawara von Post Germania Bautzen. Als bester Spieler wurde einstimmig Traktorist Marcus Brumme gewählt. Nach der Übergabe der Pokale für die ersten drei Plätze wurde das Turnier offiziell beendet.

Der SV Traktor Malschwitz bedankt sich bei den fleißigen Helfern, den Spielern, den Vereinen und den Fans für das erfolgreiche Turnier. Im kommenden Jahr wird es die fünfte Auflage des Turniers geben.

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Keine Chance gegen den Spitzenreiter

Im Duell gegen den Ligaprimus setzte es eine deutliche 3:0 Niederlage. Vor allem in der ersten Hälfte bekam der Traktooor keine Kontrolle ins Spiel und konnte die Angreifer der Klosterbrüder schwer stoppen. Am Ende steht eine verdiente Niederlage zum Abschluss der Hinrunde.

Mit reichlich Selbstvertrauen im Gepäck wollte man den Führenden der Tabelle ärgern. Personell musste man im Gegensatz zu den letzten Wochen etwas variieren. Auf den Außen spielten Schmidt und Schwurack und auf der Sechs Rott und Meier. Mit Spielbeginn nahm der Gast sofort das Heft des Handelns in die Hand. Geschickt ließen sie die Angriffe des Traktooors verpuffen, indem sie geordnet tief standen und den ballführenden Spieler sofort attackierten. So kam es, dass einzig eine Gelegenheit für den Traktooor heraussprang. Nach einem Fehler des Keepers war Meier in guter Schussposition. Sein Abschluss parierte der Keeper jedoch und machte so seinen Fehler wieder gut. Die Gäste hatten bereits nach wenigen Minuten die Führung auf den Fuß. Nach einer kurzen Eckenvariante wurde Eldor im Strafraum freigespielt und jagte das Ding Richtung Tor. Keeper Lehmann konnte den Ball noch mit den Fingerspitzen an den Querbalken lenken. In der 13. Minute fiel dann jedoch leider das Gegentor. Nach einem schönen Pass von Pakoßnick über die Abwehr war Ziesch frei durch und überwand Lehmann im 1 gegen 1 mit einem Schuss ins kurze Eck. In Der Folge gab es weitere Gelegenheiten für die Gäste die Führung auszubauen. Doch die Offensivspieler scheiterten bzw. hatte der Traktooor das Quäntchen Glück. So ging es mit dem schmeichelhaften 1:0 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wollte der Traktooor vor allem Offensiv Akzente setzen und den Gegner mehr in seiner Hälfte beschäftigen. Doch schon nach 5 Minuten ging der Schuss nach hinten los. Ein Befreiungsschlag von Handrik landete bei einem Gegenspieler. Die zogen sofort und kombinierten sich in den Strafraum. Dort war es dann Hausch der den Ball mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor beförderte. Danach gab es noch ein weiteres Tor der Gäste, welches jedoch wegen Abseits aberkannt wurde. Zwischen der 55.Minute und 70. Minute hatte der Traktooor dann seine beste Phase. Die Gäste ließen die Zügel etwas locker und dadurch gab es mehr Spielanteile für die Heimelf. Zunächst scheiterte Benad mit dem Versuch einer direkten Ecke an Keeper und Pfosten. Danach gab es vor allem nach langen Einwürfen Möglichkeiten im Gäste Strafraum. Jedoch war entweder ein Abwehrbein dazwischen oder der Abschluss zu unpräzise. Die beste Chance hatte erneut Benad nach einer schönen Kombination und anschließenden Vorlage durch den eingewechselten Unger. Der Keeper konnte seinen Flachschuss jedoch mit dem Fuß parieren. Spätestens nach dem 3:0 war der Zahn jedoch gezogen. Zunächst vereitelte Lehmann einen Schussversuch gut und wollte anschließend das Spiel schnell machen. Sein zu kurz geratener Abschlag wurde von Peschmann ca. 35m vor dem Tor abgefangen. Dieser dachte sich warum nicht und zog direkt ab. Tatsächlich senkte sich die Murmel über den verdutzten, zurückgeeilten Lehmann ins Tor. Dies war dann auch der Schlusspunkt der Partie.
In Hälfte Zwei war das Engagement zu erkennen, die Niederlage abzuwenden. Zu keiner Phase gab man sich auf und versuchte den Abstand zu verkürzen. Dennoch hat es gegen die wohl stärkste Mannschaft der Staffel nicht gereicht und am Ende muss man die Niederlage akzeptieren.

Die Hinrunde ist somit passé. Nach einem starken Beginn in die Saison gab es vor allem ab der Hälfte einen kleinen Einbruch der Leistung. Man ließ gegen spielerisch unterlegene Mannschaften Punkte liegen. Zum Ende konnte sich der Traktooor wieder fangen und bis zum letzten Spiel eine ansprechende Leistung auf den Rasen zaubern. Jetzt beginnt die Zeit der Erholung, bevor es im neuen Jahr an die Vorbereitung für die Rückrunde losgeht. Die Zeit bis zur Vorbereitung wird mit einigen Hallentunieren überbrückt. Am 19.01 steht dann wieder das eigene Hallentunier in der Bautzener Daimlerhalle an. Nähere Information dazu werden in Kürze folgen.

Bis dahin bleibt nur zu sagen, dass der Traktooor sich bei allen Fans, Trainern, Schiedsrichtern, Ehrenamtlern, Spielern und Co. für das erfolgreiche Jahr bedankt und wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest mit vielen Geschenken und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gut Kick

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Robert Stewig, Florian Handrik, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Sebastian Rott, Clemens Meier, Robert Schmidt
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Jonas Unger für Clemens Meier (58.Minute)
Marcel Metasch für Sebastian Rott (60.Minute)
Martin Richter für Sandy Bolz (85.Minute)

Tore:
Siehe Spielbericht

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100 Chancen – 2 Tore

Nach den spielerisch überzeugenden letzten Spielen konnte man die aktuelle Form behalten und souverän den nächsten Dreier einfahren. Beim FSV Lauta war es Marco Benad der doppelt traf und den Auswärtssieg perfekt machte. Dabei wurden jedoch unzählige weiterer Chancen versiebt.

Trotz langer Anreise fanden alle Spieler pünktlich den Weg nach Lauta. Mit ein paar Ausnahmen konnte Coach Nowakowski die spielerisch stärkste Elf aufs Feld schicken. Fast schon kurios und unvorstellbar war der Fakt, dass in der Viererkette das dritte Mal hintereinander nicht getauscht werden musste. Vor Goalie Lehmann verteidigten Handrik und Günther als IV und auf den AV Bolz und Seiler. Man kann da schon fast von einer eingespielten Abwehr sprechen. Dieses in den vergangenen Spielen erarbeitete Verständnis zeigte sich sofort auf dem Platz. Die Heimelf aus Lauta wurde oft von unseren Defensivspielern abgekocht und hatte in Hälfte eins kaum gefährliche Aktionen vor unserem Tor. Lediglich ein Schuss ans Außennetz resultierend aus einem langen Einwurf brachte etwas Gefahr. Dagegen lief das Offensivspiel des Traktooors tadellos. Mit einer Ausnahme. Die gut herausgespielten und erarbeiteten Chancen wurden nicht genutzt. Vor allem der auf dem linken Flügel eingesetzte Brumme hatte kein Fortune im Abschluss. Seine Abschlüsse gingen entweder links oder rechts am Tor vorbei oder wurden vom guten Hüter der Heimmannschaft pariert. Vor allem in der 15.Minute hatte er Pech. Nach einem Konter war der Ball egtl. bereits geklärt, doch Brumme setzte energisch nach, eroberte den Ball und legte ihn am Keeper vorbei. Jedoch klatschte der Ball gegen den Innenpfosten und von dort zurück zum Hüter. In der 20.Minute sollte es dann aber klingeln. Wenn das schönste Kombinationsspiel nicht hilft, dann muss eben der lange Hafer herhalten. Linksverteidiger Bolz schlug den Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung Spitze. Dort profitierte Benad vom Stellungsfehler des Verteidigers und konnte so mit seiner Schnelligkeit den Hüter um dribbeln und den Ball ins Tor schieben. Bis zum Pausenpfiff gab es weitere Gelegenheiten die Führung auszubauen. Am nächsten dran war Routinier Meier, der nach einer der wenigen guten Ecken von Benad, den Ball per Kopf an den Querbalken beförderte. Somit ging es mit diesem ergebnistechnisch knappen Vorsprung in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann zunächst mit weiteren versiebten Möglichkeiten. Zum einen scheiterte erneut Brumme mit einem Abschluss und zum anderen war Unger mit einem Distanzschuss dem zweiten Treffer sehr nah. In der 50.Minute sollte es dann endlich klingeln. Nach einem eroberten Ball schaltete Stewig schnell um und bediente den durchstartenden Brumme. Dieser legte direkt weiter in den Strafraum zu Benad, der erneut den Keeper um kurvte und einnetzte. Von nun an nahm der Traktooor etwas Wind aus den Segeln und überließ den Sportfreunden aus Lauta mehr Spielanteile. Richtig gefährlich wurde es für Keeper Lehmann jedoch nicht. Zwei Abschlüsse, die eher den Charme einer Rückgabe hatten, wurden von ihm sicher aufgenommen. Auf der anderen Seite lag den mitgereisten Fans des Öfteren der Torschrei auf den Lippen. Doch weder Benad, Brumme, Hoferichter oder Unger konnten mit ihren Abschlüssen ins Tor treffen.  Meistens wurde zu umständlich gespielt. In den Schlussminuten zielte der eingewechselte Rott beim Kopfball knapp am Kasten vorbei und Brumme scheiterte ein letztes Mal mit einem Abschluss. Dann war Schluss und der dritte Sieg in Folge perfekt.

Spielerisch war dies wieder eine ansprechende Partie. Jedoch muss man nach diesen Chancen zwingend höher gewinnen. Sei es drum. Am Ende sparte man sich die Buden für das letzte wichtige Spiel in diesem Jahr auf. Am kommenden Samstag geht es Zuhause gegen die Klosterbrüder aus Panschwitz-Kuckau. Der mit 12 Siegen aus 13 Spielen souveräne Spitzenreiter um Goalgetter Pakoßnick wird zum Abschluss der Hinrunde ein Gradmesser sein. Anstoß ist 13:30.

 

Aufstellung:

Franz Lehmann

Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Sandy Bolz

Jonas Unger, Robert Stewig (C), Clemens Meier, Marcus Brumme

Jan Hoferichter, Marco Benad

 

Auswechslungen:

Marcel Metasch für Felix Seiler (57.Minute)
Sebastian Rott für Clemens Meier (82.Minute)

 

Tore:

1:0          Marco Benad (20.Min, Sandy Bolz)
2:0          Marco Benad (50.Min, Marcus Brumme)

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