Schmerzhafter Heimsieg

Gegen die SG Nebelschütz konnte der Traktooor den ersten Saisonsieg verbuchen. Mit einem Doppelschlag in Hälfte Zwei konnte man letztlich souverän den 3:0 Sieg einfahren. Leider kam es in den Schlussminuten zu einer schweren Verletzung von Allround-Talent Handrik.

Neue Saison altes Leid. Durch Verletzungen und Urlaub war der Kader wieder sehr spärlich besetzt. Zudem fehlten weiterhin die Spielgenehmigungen von einigen Jugendspielern. Dennoch konnte Coach Böhm aus 13 Spielern seine Elf basteln.

Die ersten 30. Minuten der Partie waren geprägt von etlichen Ballverlusten und Unsauberkeiten im Passspiel. Zudem waren die Angriffe des Traktooors sehr hektisch vorgetragen. So wurde der Ball zu lange geschleppt bzw. erreichten die Abspiele weder Freund noch Feind. Im Endeffekt zeigten beide Teams keine spielerischen Höhepunkte. Chancen gab es daher auch eher wenig. Benad und Brumme versuchten ihr Glück im Abschluss aber fanden noch nicht den Weg ins Tor. Auf der Gegenseite konnte Hüter Lehmann eine brenzlige Situation vor Torjäger Koreng entschärfen. Fortan besann sich die Heimelf auf ein gepflegtes Kombinationsspiel. So führte die erste richtig gut herausgespielte Aktion gleich zum Führungstreffer. Ein Ball in die Spitze wurde durch Sturmtank Kloske festgemacht und Brumme in den Lauf gespielt. Dieser zog in Richtung Tor an mehreren Gegenspielern vorbei und bediente Torjäger Benad wunderbar mit der Hacke im Strafraum. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte trocken ins lange Eck.

Zu Beginn von Hälfte Zwei wechselten die Gäste doppelt. Vor allem durch Lehnart kam neuer Schwung ins Offensivspiel der Gäste. Diese konnten sich in einer Drangphase mehrere Standards erarbeiten und so die Abwehr des Traktooors ordentlich beschäftigen. Doch entweder klärte die Abwehr um Handrik und Swakon souverän oder Hüter Lehmann pflückte die Bälle herunter. In der 65. Minute wurde Jungspund Schmidt für Kloske eingewechselt. Dadurch rückte Brumme von der 6 in den Sturm und überzeugte auf Anhieb. Einen Schnittstellenpass von Handrik erlief der Techniker und zog aus spitzem Winkel trocken ins lange Eck. Auch hier hatte der gegnerische Hüter keine Abwehrchance. Nun waren die Messen gelesen und der Traktooor kam zu weiteren Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Eine davon nutzte Benad nach Pass von Stewig zum 3:0. Es schien ein schöner Tag zu werden für den Traktooor, doch kurz vor Spielende gab es einen Schreckmoment. Bei einem Zweikampf verletzte sich Handrik schwer am Knie und konnte nicht weitermachen. Leider brachte die Diagnose den befürchteten Kreuzbandriss womit er für die ganze Saison ausfallen wird.

Durch die Aufstockung der Verletztenliste geriet der Sieg eher zur Nebensache. Das nächste Spiel gegen die neue Spielgemeinschaft aus Knappensee und Zeißig II sollte die gravierenden Abwehrprobleme des Traktooors symptomatisch darstellen. Der Spielbericht hierzu erfolgt in Kürze.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Paul Swakon, Florian Handrik, Janis Schwurack
Stanislav Krüger, Robert Stewig, Marcus Brumme, Jonas Unger
Daniel Kloske, Marco Benad

Tore:

1:0 Marco Benad (39.Minute, Marcus Brumme)
2:0 Marcus Brumme (69.Minute, Florian Handrik)
3:0 Marco Benad (80.Minute, Robert Stewig)

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Punktverlust zum Auftakt

Nach einem Jahr Abstinenz kehrte Thomas Böhm am vergangenen Sonntag zurück auf die Malschwitzer Trainerbank. Dabei ergab sich zum ersten Spieltag mal wieder die Herausforderung eine komplette Mannschaft zusammen zubekommen und so musste er sich zum Auftakt in die neue Saison gegen die SpG Königswartha/Steinitz gleich mal spielertechnisch bei den Alten Herren bedienen. So stopften Lukas Meier und Robert „Recko“ Schuster die Lücke, die die verletzten oder abwesenden Spieler um u.a. Sandy Bolz, Jan Hoferichter, Florian Handrick, Marcus Brumme und Thomas Günther hinterließen.

Der Traktooor startete druckvoll in die Partie und so konnte schon in Minute 6 der Keeper zum Fehlpass gezwungen werden, doch Stani Krügers Hereingabe war zu ungenau. Wenig später steckte Jonas Unger den Ball auf die linke Seite durch und der neue Youngster der Truppe, Paul Schmidt, fand den Abschluss nicht schnell genug. Nach zwölf Minuten ertönte nach einem Foul an Marco Benad der berechtigte Elfmeterpfiff. Paul Swakon scheiterte allerdings mit seinem gut platzierten Schuss an dem gut parierenden Keeper Sebastian Langer. Auch einen direkten Freistoß von Robert Stewig konnte er mit einer Hand über die Querlatte lenken. Beim 0:1 (22.) war Langer allerdings chancenlos als Jonas Unger nach Vorlage von Daniel Kloske eiskalt verwandelte. Bis dahin hatte der Traktooor das Spielgeschehen im Griff, die Heimelf agierte meist mit langen Holz und so dauerte eine gute halbe Stunde bis der erste halbwegs gefährliche Abschluss auf den Kasten von Franz Lehmann kam. Vor der Pause erhöhte unsere Elf nochmal den Druck – Janis Schwurack traf bei seinem Schuss aus 20m nur den Pfosten und als Marco Benad im Alleingang den Hüter umkurvte konnte sein Abschluss aus spitzem Winkel noch auf der Torlinie geklärt werden.

Den Schwung nahm die Mannschaft auch mit in die zweite Hälfte. Denn nach nur wenigen Sekunden schickte Stani Krüger Marco Benad auf die Reise, doch seine Vorlage bugsierte Daniel Kloske nur ins Außennetz. In der 49. Minute kombinierte sich Marco Benad mit Daniel Kloske in den Strafraum und der Schuss des im Rückraum befindlichen Jonas Unger konnte Köwa-Keeper Langer etwas kurios und glücklich auf dem Rücken liegend noch parieren. Nach 55 Minuten sollte sich der Traktooor dann für die Mühen endlich belohnen. Der an diesem Tag gut aufspielende Paul Schmidt wurde über links freigespielt und diesmal machte es Jonas Unger besser und vollendete die Hereingabe flach ins Eck zum 0:2. 

Was allerdings danach passierte, ist wenig verständlich. Plötzlich ließ man den Gastgeber wieder vermehrt am Spielgeschehen teilnehmen und binnen 120 Sekunden war die Partie wieder ausgeglichen. Beim 1:2 hebelte ein langer Flankenball aus dem Halbfeld die Abwehr aus, so dass Andre Zschuppe ohne Probleme einnicken konnte (59.) und beim Ausgleich zum 2:2 war nach einem Angriff über rechts war es Enrico Koker, der freistehend einschieben konnte. 

Der Spielverlauf war plötzlich auf dem Kopf gestellt und passender als unsere Vereinsikone Burki konnte man das Spiel zu diesem Zeitpunkt nicht zusammenfassen: „Nach dem 0:6 kommt das 2:2.“

Nach gut 75 Minuten ertönte dann wieder ein Elfmeterpfiff für Malschwitz. Diesmal war die Entscheidung etwas schmeichelhaft als Marco Benad vom Torwart der Heimelf gelegt wurde, schließlich spielte er bei der Aktion auch den Ball. Der neue Mannschaftskapitän übernahm diesmal selbst die Verantwortung und brachte den Traktooor wieder in die Spur. Allerdings wurde es in der Schlussviertelstunde kein Selbstläufer. Denn die Heimmannschaft erarbeite sich in der Folge zwei, drei gute Chancen, wo einmal Stani Krüger den Ball in höchster Not von der Torlinie kratzen konnte. So kam es, wie es kommen musste: In der 83. Minute fiel der Ball Stefan Wuschick vor die Füße und der Schuss, etwas über den Schlappen rutschend und nach außen abdrehend, den Weg ins Tor fand. 

Jonas Unger hatte nach einem langen Einwurf noch die Chance auf sein drittes Tor, doch er verzog knapp. Die letzte Aktion gehörte den Gastgebern. Beim Freistoß aus Nahdistanz schwante einem schon schlimmes doch Andre Zschuppe setzte den Ball in die Mauer und der Schiedsrichter Erik Hergesell beendete die Partie umgehend.

Nach einem bereits sicher gewähnten Sieg und den erhofften drei Punkten bleibt am Ende nur ein Zähler. Bis zum nächsten Spiel, am kommenden Samstag um 15.00 Uhr auf heimischen Geläuf gegen die SG Nebelschütz, muss Trainer Böhm die Stellschrauben bei der Chancenverwertung und besonders beim Abwehrverhalten neu justieren.

Aufstellung
Franz Lehmann
Felix Seiler – Paul Swakon – Robert Stewig – Janis Schwurack
Stani Krüger – Lukas Meier – Jonas Unger – Paul Schmidt
Daniel Kloske – Marco Benad (C)
Wechsel: Robert Schuster für Felix Seiler (78.)

Tore
0:1 Jonas Unger (22./Daniel Kloske)
0:2 Jonas Unger (55./Paul Schmidt)
1:2 Andre Zschuppe (59.)
2:2 Enrico Koker (60.)
2:3 Marco Benad (75. FE/Marco Benad)
3:3 Stefan Wuschick

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Neuer Vorstand

Etwas verspätet möchten wir noch die wichtigste Veränderungen aus der letzten Mitgliederversammlung bekannt geben.

Unser langjähriger Vorsitzender Burkhard Kledisch übergab das Zepter an den neuen 1. Vorsitzenden Paul Swakon, bleibt aber weiterhin als Vorstandsmitglied dem Verein treu.

Desweiteren begrüßen wir Robert Rother als stellvertretenden Vorsitzenden im Vorstand sowie Mario Mehlhose.

Verabschiedet aus dem Vorstand haben wir uns bei Peter „Pego“ Wilde und Jürgen Richter und bedanken uns vielmals für die geleistete Arbeit und Engagement. Beide bleiben uns natürlich weiterhin nah am Vereinsgeschehen erhalten.

Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

Paul Swakon (1. Vorsitzender), Robert Rother (2. Vorsitzender), Veronika Martschink (Schatzmeisterin), Burkhard Kledisch, Carsten Löbel, Olaf Lehmann, Mario Mehlhose und Johannes Wunsch.

v.l.n.r.: Dirk Förster (Gemeinde Malschwitz), Olaf Lehmann, Peter Wilde, Jürgen Richter, Carsten Löbel, Burkhard Kledisch, Johannes Wunsch, Paul Swakon, Robert Rother, Mario Mehlhose
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Rückblick Saison 2018/2019

Eine spannende und kräftezehrende Saison liegt hinter uns. Im Folgenden wird kurz auf die sportliche Situation während der Saison und dem Verlauf dieser eingegangen. Nächste Woche wird es einen zweiten Teil mit dem Ausblick auf die neue Saison geben. Viel Spaß beim Lesen.

Abgänge/Neuzugänge
Die Saison begann mit reichlich Veränderungen. Auf der Trainerbank nahm Martin Nowakowski Platz. Ein junger Trainer, der vorher die zweite Mannschaft von Gnaschwitz-Doberschau betreut hat. Trainer Thomas Böhm verließ den Traktooor und suchte eine neue Herausforderung beim Kreisoberligisten Motor Cunewalde. Zudem musste zwei weitere Abgänge verkraftet werden. Routinier und Strippenzieher im Mittelfeld Heiko Koksch wechselte zum Königswartha SV. Torhüter und sicherer Rückhalt Eric Riedesel stieg ebenfalls eine Liga auf und ging zur Grün-Weiß Hochkirch. Ein interner Abgang mit Lukas Meier zu den Alten Herren musste ebenfalls kompensiert werden. Alle vier Abgänge waren wichtige Säulen im Team und hinterließen eine große Lücke. Der nun arg gebeutelte Kader des Traktooors musste durch Neuzugänge aufgestockt werden. Den Abgängen stand jedoch nur ein Neuzugang gegenüber. Mit Daniel Kloske wechselte ein alter Bekannter nach Malschwitz. Schon in der Jugend kickte er mit Spielern wie Bolz, Swakon und Benad in der Jugend des Traktooors. Über die Station Sohland fand er nun wieder den Weg nach Malschwitz.

Vorbereitung
Aufgrund der personellen Situation war der Einstieg für den neuen Trainer nicht leicht. In den ersten beiden Testspielen setzte es jeweils Niederlagen. Konnte man gegen Cunewalde noch gut mithalten, spürte man gegen Gnaschwitz-Doberschau den Klassenunterschied deutlich. Im letzten Testspiel gegen den dritten Kreisoberligisten Radibor zeigte man die stärkste Partie und kam auf ein verdientes 2:2 Unentschieden. In allen Begegnungen war der schmale Kader bemerkbar. Oftmals kam man nicht über 13 Mann hinaus. Dies sollte im Nachhinein ein Fingerzeig für den gesamten Verlauf der Saison darstellen. Dennoch wurden die Trainingseinheiten durchgezogen und versucht das Spielsystem des neuen Trainers zu implementieren.
Für Ungemach sorgte im Vorfeld der Saison die Ankündigung, dass der Traktooor in Staffel 2 antritt. Viele Spieler, die ihren Wohnsitz derzeit in Dresden haben, waren not amused über die weiten Fahrwege bis an die Brandenburger Grenze nach Lauta oder Laubusch. Rückblickend kann man sagen, dass alle gut mitgezogen haben und die Entfernung und Fahrtdauer nie ein großes Thema waren. Zumal durch die fast gänzlich neuen Gegner die Partien zusätzlich ein Reiz gewinnen konnten.

Auftakt in die Saison – die Hinrunde
Zum ersten Pflichtspiel der Saison ging es ins „Nachbardorf“ Straßgräbchen. Bei sehr heißen Temperaturen siegte man auf einem hervorragend präparierten Platz mit 3:0. Die folgenden zwei Heimspiele wurden mit mehr Glück als spielerischer Finesse gewonnen. Im Pokal konnte man gegen Kleinbautzen den Favoritenstatus gerecht werden und überlegen mit 11:0 in die nächste Runde einziehen. Die Siegesserie von fünf Spielen komplett machte der Triumph gegen Nebelschütz. In dieser Zeit hatte man oft den Fussballgott auf seiner Seite. Die Startelf wurde ständig verändert und Spieler der Alten Herren halfen mit aus.
Die erste Niederlage setzte es gegen Haselbachtal. Im strömenden Regen verlor man knapp aber nicht unverdient mit 3:2. Daraufhin folgte das bis dato beste Saisonspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Lohsa/Weißkollm. In einer furiosen Anfangsoffensive spielte man die Gäste an die Wand und führte 2:0. Leider verpasste man es, mit einem dritten Tor den Sack frühzeitig zu zumachen. So kam Lohsa in Hälfte Zwei besser ins Spiel und konnte auf 2:2 ausgleichen. Danach folgte ein Unentschieden gegen Hoyerswerda II und zwei Siege gegen den SV Laubusch. Einmal in der Liga und das andere Mal im Pokal gegen die zweite Mannschaft. Bis dahin verlief die Saison besser als von vielen erwartet. Die sportliche Krise begann gegen Aufsteiger Kleinhänchen. In einem Grottenkick verlor der Traktooor in der Nachspielzeit. In der Folge erreichte man gegen den Vorletzten Königswartha nur ein Unentschieden. Der Tiefpunkt dieser Serie markierte der Pokalauftritt in Neukirch. Mit 5:0 lag man nach 60.Minuten zurück und konnte lediglich auf 5:2 verkürzen. Einziger Lichtblick in dieser Zeit war die Rückkehr von Laufwunder Brumme, der sich gleich mit einer Bude und einem Assist zurückmeldete.
Wenn es bergab geht, muss es irgendwann wieder bergauf gehen. So folgte auf diese Misere ein Befreiungsschlag wie er in den Büchern steht. Pünktlich zum Derby gegen SV 1896 Großdubrau fand der Traktooor zur alter Stärke. Mit 5:0, wobei das Ergebnis auch höher hätte ausfallen können, deklassierte man den Gemeindenachbarn. Der Sieg war in vielerlei Hinsicht passend. Zum Einen beendete er die Negativserie und zum Anderen war er der Stimmungsmacher für die anstehende Feier zum 70. Bestehen des SV Traktor Malschwitz im Wassermann. Hier wurde der Sieg zünftig gefeiert. An dieser Stelle nochmal einen großen Dank an alle Organisatoren und Helfer der Veranstaltung.
Ohne Kater konnte man die Leistung kompensieren und in den folgenden Partien Knappensee (5:1) und Lauta (2:0) überzeugend schlagen. Zum Abschluss der Hinrunde gastierte der designierte Meister Marienstern in Malschwitz. Hier verlor man mit 3:0 und bekam gegen die spielstarken Klosterkicker die Grenzen aufgezeigt. Mit 27 Punkten belegte der Traktooor den vierten Tabellenplatz.

Wintergames und Rückrunde
Nach einer zünftigen Weihnachtsfeier und dem Hallenturnier in Radibor ging das Fussballjahr 2018 zu Ende. Die Vorbereitung der Rückrunde bestand weitestgehend aus Trainingseinheiten und Hallenturnieren. Dabei konnte man in Gaußig den Pokal holen und beim eigenen Turnier den zweiten Platz erreichen. Zudem wurde am Fitnesszustand der Mannschaft gearbeitet. Bei den sonntäglichen Body Pump Einheiten im heimischen Prim Klima schwitzten die Spieler für die Bikinifigur. Bei manchen hat es aber leider nicht ganz geklappt. Testspiele waren leider keine möglich. Das angesetzte Spiel gegen Radibor fiel den Witterungsverhältnissen zum Opfer. So startete man erst im Rückspiel gegen Straßgräbchen ins Fussballjahr 2019. Mit 6:2 konnte dieses Spiel für sich entscheiden und auch eine Woche später gegen den SV Zeißig II mit 3:0 als Sieger vom Platz gehen. Darauf folgte eine kleine Ergebniskrise mit zwei Unentschieden und einer Niederlage gegen Haselbachtal. Gegen Laubusch sollte der Traktooor wieder in die Erfolgsspur finden und fortan jedes weitere Spiel gewinnen. Negativ war die Spielabsage des Aufsteigers Kleinhänchen wenige Tage vor der Begegnung. So blieb die sportliche Revanche verwehrt und man bekam die Punkte über den grünen Tisch zugesprochen. Das Derby konnte ebenfalls gewonnen werden, obwohl das Spiel dieses Mal nicht so dominant war und es lange Zeit spannend blieb. Eines der vielen sportlichen Highlights der Rückrunde war die Begegnung vor Männertag gegen Hoyerswerda II. Hier begann man mit 9 Leuten, da die Auswärtigen noch auf der Autobahn festhingen. Nach der Führung bekam man kurz vor der Halbzeitpause den Treffer zum Rückstand, ließ sich davon jedoch nicht unterkriegen und erreichte mit fortan 11 Spielern in der letzten Sekunde den Heimsieg. Dieses Spiel zeigte eindeutig die Moral und mannschaftliche Geschlossenheit unserer Spieler. Beim letzten Heimspiel gegen Lauta wurde das Spiel nach 60.Minuten, beim Stand von 3:0, wegen Gewitter abgebrochen. Auch hier agierte man durchgehend in Unterzahl und konnte durch eine gute Einstellung die Partie deutlich für sich entscheiden. Im Anschluss daran fand die Abschlussfeier statt in welcher der Trainer Martin Nowakowski verabschiedet wurde.
Im letzten Spiel gegen Aufsteiger Marienstern zeigten beide Seiten den Zuschauern ein Fussballfest mit vielen Toren. Mit 4:3 setzte sich der Traktooor schließlich durch und zelebrierte den Triumph im bereitgestellten Pool.

Fazit
Der Traktooor beendete die Saison auf dem dritten Tabellenplatz hinter Lohsa und Marienstern. Man erreichte 18 Siege zu 6 unentschieden und nur 4 Niederlagen. In der Rückrundentabelle belegte man Platz Zwei hinter den stark aufspielenden Kickern aus Haselbachtal. 73 Tore standen nur 33 Gegentoren gegenüber. Dabei hielt die Abwehr um Handrik, Swakon und Günther oft dicht und ließ die gegnerischen Offensivreihen verzweifeln. Im Punkto Fairness zeigte sich der Traktooor mit nur 26 gelben Karten als fairste Mannschaft der Liga aus. Innerhalb der Mannschaft hat vor allem Franz Lehmann einen Sprung nach vorn gemacht. Der Jungspund und Sohn des Torwarttitans Olaf Lehmann war von Beginn an Stammkeeper und steigerte sich von Spiel zu Spiel. In vielen Partien rettete er dem Traktooor mit starken Paraden die Punkte. Einzig an den Abstößen und Abschlägen muss er noch üben.
Insgesamt setzte der Traktooor 24 Spieler ein. Dabei abermals ein Dank an die Alten Herren um Schuster, Noack, Bilk, Richter und vor allem Schmidt. Dauerläufer war Günther mit 29 absolvierten Pflichtspielen. Klammert man die Aushelfer mit wenigen Spielern aus, dann haben fast alle Feldspieler getroffen. Lediglich Metasch blieb ohne Torerfolg. Die meisten Treffer erzielte Marco Benad mit 25 Ligatreffern plus 5 Tore im Pokal. Diese Ausbeute reichte in diesem Jahr für den Titel Torschützenkönig der Staffel 2. Weitere Statistiken können der beigefügten Tabelle entnommen werden.
Im zweiten Teil werdet ihr darüber informiert, wie es nun in der neuen Saison mit dem Traktooor weitergeht. Bis dahin bleibt gesund und Gut Kick.

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Sieg zum Abschied

In einem spannenden und ansehnlichen Topspiel setzte der Traktooor ein Ausrufezeichen und besiegte die heimischen Klosterkicker aus Panschwitz-Kuckau mit 4:3. Im letzten Spiel von Clemens Meier erzielte Benad zwei Tore und sicherte sich so den Titel des Torschützenkönigs.

Zum Abschluss der Saison musste Trainer Nowakowski wieder reichlich telefonieren und organisieren, damit überhaupt 11 Mann den Weg nach Panschwitz-Kuckau gefunden haben. Auf der Bank nahmen 10 „Beine“ Platz. Zwei davon gehörten jedoch dem Trainer selbst und die übrigen acht verteilten sich auf zwei Gehilfen und die dazugehörigen Verletzten Hoferichter und Bolz. Aufgrund der heißen Temperaturen und dem schwächelnden Fitnesszustand einiger Akteure wollte man Defensiv stabil stehen und gelegentlich Nadelstiche setzen.

Nach der obligatorischen Verleihung des Pokals und der Rede eines Funktionärs des WFV begann die Partie. Der designierte Aufsteiger und Meister der Staffel 2 zeigte sofort weshalb sie ganz oben in der Tabelle stehen. Mit einer jungen Truppe und sicherem sowie schnellem Kombinationsspiel ließen sie dem Traktooor kaum Luft zum Atmen. In der 9.Minute sollte es dann bereits zum ersten Mal im Gehäuse von Lehmann klingeln. Nach einem Diagonalball tankte sich Torjäger Pakoßnick im Strafraum durch. Sein Abschluss konnte Lehmann nur zur Seite abwehren. Dort stand Petasch völlig frei und schob den Ball zur Führung. Nach dem Treffer versuchte der Traktooor die Heimelf früher im Spielaufbau zu stören und zu Fehlern zu zwingen. So kam es in der 13. Minute bereits zum Ausgleich. Meier eroberte den Ball und beförderte ihn zu Unger. Dieser schickte Benad in den Strafraum und dieser ließ Mattick im Tor keine Chance. Mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erzielte er den Ausgleich und schob sich vor Pakoßnick auf Platz 1 der Torjägerliste. In der Folge blieb der Traktooor beim Offensivpressing. Die Klosterkicker zeigten sich dadurch sehr überrascht und kamen so komplett von ihrer Linie ab. Viele unnötige Ballverluste, Fehlpässe oder Abstimmungsprobleme kennzeichneten das Spiel der Heimelf. Der Traktooor erarbeitete sich nun mehrere Chancen zur Führung. Die beste davon vergab Handrik in der 25.Minute. Nach einem Eckball stand der aufgerückte Innenverteidiger völlig frei vor Mattick. Sein unplatzierter Abschluss konnte jedoch stark vom Hüter pariert werden. Nur fünf Minuten später sollte dann die Führung fallen. Schmidt bediente Benad auf links, der im Strafraum auf Schmidt zurücklegte und dieser den Ball ins lange Eck schob. Kurz vor der Halbzeitpause musste die Heimelf den nächsten Rückschlag hinnehmen. Torjäger Pakoßnick verletzte sich am Knie und konnte nicht weiterspielen. Aufgrund von starken Paraden Lehmanns und dem abgekochten Defensivverhalten von Handrik blieb es beim 2:1 Pausenstand.

Zu Beginn von Hälfte Zwei wollte Sankt Marienstern auf den Ausgleich spielen. Doch die Flanken waren meist zu ungenau und ein richtiges Konzept gegen den noch stabilen Defensivverbund wollten sie nicht finden. So kam es in der 54. Minute zum 3:1. Seiler erkämpfte sich einen Ball auf Rechts und spielte Benad auf Höhe der Mittellinie an. Dieser nahm Tempo auf, vernaschte seine zwei Gegenspieler und drang in den Strafraum ein. Aus unmöglichem Winkel lupfte der Torjäger den Ball sehenswert über den herausstürzenden Keeper ins lange Eck. Ein Sa(h)nètor wie man es sonst nur im Fernsehen sieht. Im Anschluss wuchs der Druck auf Goalie Lehmann immer mehr. Durch die müde werdenden Beine stand man Defensiv nicht mehr so eng, wodurch Sankt Marienstern zahlreiche Chancen verbuchen konnte. Doch entweder war ein Abwehrbein dazwischen oder der Abschluss war zu unpräzise. Der Traktooor war stets durch Konter über Benad und Unger gefährlich. Eine uneinstudierte Freistoßvariante zwischen Stewig und Benad ließ den Torjäger völlig frei im 16er zum Abschluss kommen. Seine Direktabnahme ging jedoch knapp am Kasten vorbei. Hier wäre jedoch eine Ballannahme die besser Option gewesen, da er komplett frei stand und auch auf den mitgelaufenen Handrik hätte ablegen können. Nun war jedoch der Gastgeber wieder an der Reihe. Hausch dribbelte von links in Richtung 16er und hämmerte das Ding mit viel Schmackes unter die Latte. Nun hat die Heimtruppe Morgenluft gewittert und legte alles in die Offensive. Die immer größer werdenden Räume in der Zentrale wurden nun besser genutzt und Hausch erzielte mit seinem zweiten Treffer in der 78. Minute den Ausgleich. Dass der Meister nun alles auf Sieg setzte, zeigte die Einwechslung des junggebliebenen Edeltechnikers Kleinmann in der 84.Minute für Petasch. Durch seine Präsenz erhofften sich Fans und Spieler einen weiteren Motivationsschub und spielerische Highlights. Leider, aus Sicht der Heimelf, war Torhüter Mattick von der Aura der Legende so überwältigt, dass er einen Freistoß von Günther aus 17m nicht aus dem Torwarteck bugsieren konnte. Der Ball setze vor ihm noch einmal auf und sprang so über ihn zum 4:3 Endstand.

Zum Abschluss war es ein sehr starkes Spiel aller Beteiligten. Trotz konditioneller Defizite hat jeder alles was er konnte in die Partei gehauen, um den Sieg für den Traktooor zu holen. Somit endet die Saison nach einer längeren Siegesserie mit Platz 3. Es gab viele Höhen aber auch Tiefen. Schwer wiegen die Abgänge von drei verdienten Spielern. Mit Rott, Wunsch und C.Meier werden drei wichtige Spieler dem Traktooor nicht mehr zur Verfügung stehen. Vielen Dank für euren Einsatz im Trikot des Traktooors bzw. euer Engagement außerhalb des Platzes. Ihr werdet der Mannschaft fehlen, aber ihr wisst ja wo sich der Sportplatz befindet und könnt euch jetzt zu den „Alten“ stellen und sagen, dass ihr alles besser gemacht hättet. Zudem heißt es Abschied zu nehmen von Trainer Nowakowski. Vielen Dank für die geleistete Arbeit, Martin. Du hast in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf behalten und dich sehr für Mannschaft und Verein eingesetzt. Wir wünschen dir in Zukunft alles Gute.

Wie es mit dem Traktooor in der nächsten Saison weitergeht erfahrt ihr in Kürze auf der Homepage. Es wird einige Veränderungen geben und es bleibt spannend aber später dazu mehr. Bis dahin allen eine erholsame Sommerpause und vielen Dank an die Fans, Sponsoren und vielen Ehrenamtler, die die Saison begleitet und die Mannschaft unterstützt haben.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Thomas Günther, Florian Handrik, Janis Schwurack
Stanislav Krüger, Robert Stewig, Clemens Meier, Robert Schmidt
Jonas Unger
Marco Benad

Tore:
1:0 Felix Petasch (9.Minute)
1:1 Marco Benad (13.Minute, Jonas Unger)
1:2 Robert Schmidt (33.Minute, Marco Benad)
1:3 Marco Benad (54.Minute, Felix Seiler)
2:3 Richard Hausch (76.Minute)
3:3 Richard Hausch (78.Minute)
3:4 Thomas Günther (87.Minute, Marco Benad)

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Drei Punkte in Unterzahl

Mit nur 10 Mann erreichte der Traktooor einen stets ungefährdeten 3:0 Heimerfolg gegen den FSV Lauta. In Hälfte Eins trafen Günther und Wunsch vom Punkt. Kurz nach Wideranpfiff machte dann Meier mit seinem ersten Treffer, nach zuvor 4.325 torlosen Spielminuten, den Sieg perfekt.

Dachte man, dass das Spiel gegen Hoyerswerda II eine Ausnahme war, was die Spieleranzahl anging, so musste man vor der Partie feststellen, dass dies eine Fehleinschätzung war. Bereits beim Abschlusstraining war klar, dass man die Partie mit nur 10 Mann beginnt. Dennoch entschied man sich das Spiel durchzuziehen und nicht wie andere Mannschaften es in der jüngeren Vergangenheit vorleben, die Partie abzusagen. Taktisch stellte Trainer Nowakowski im 4-4-1 auf. Dabei waren mit Noack und Schuster zwei Spieler der Alten Herren, die bereits am Vortag 80 Minuten in den Beinen hatten.

Bei schwülen und heißen 32° pfiff Schiri Vorwerk die Begegnung an. Der Traktooor zog sich bis in die eigenen Hälfte zurück und überließ den Gästen den Ball. Diese wussten jedoch nicht so richtig was sie damit anfangen sollten. Bis auf Sicherheitspässe in den hinteren Reihen und gelegentlichen hohen Bällen gab es keine spielerische Note im Auftritt der Gäste. Jedoch stimmte die Abstimmung in der neuformierten Abwehr nicht und so fanden die hohen Bälle teilweise ihr Ziel. Die Abschlüsse waren jedoch keine Gefahr für das Gehäuse von Goalie Lehmann. Der Traktooor hatte trotz Unterzahl die besseren Chancen. Nach Balleroberungen wurde der Turbo gestartet über die drei Offensivakteure Unger, Benad und Günther. Mit dem Tempo der drei hatte die Abwehr aus Lauta sehr zu kämpfen. Nach einem Solo von Benad konnte dieser nur durch mehrere Fouls gestoppt werden. Es gab zweimal Gelb und der fällige Freistoß ging knapp am Kasten vorbei. In der 15. Minute erzielte Günther die Führung. Benad machte einen Abschlag von Lehmann fest und setzte Günther mit einem Steilpass in Szene. Der heutige Rechtsaußen luchste dem Verteidiger den Ball und tänzelte im Strafraum den Keeper aus, sodass er den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Kurz danach gab es die erste Trinkpause. Bei dieser fiel dem Linienrichter auf, dass der Traktooor nur mit 10 Mann spielt. Nach einer kurzen Erfrischung ging es weiter. Sechser Wunsch, der sein letztes Spiel für den Traktooor bestritt, eroberte den Ball und steckte auf Benad durch. Der lieg frei auf den Keeper zu und umkurvte ihn in typischer Manier. Doch der Hüter wollte dem Torjäger den Erfolg nicht gönnen und brachte ihn zum Fall. Den folgenden Strafstoß durfte dann Wunsch mit Zwischenschritt zum 2:0 verwandeln. In der Folge gab es weitere hochkarätige Chancen für den Traktooor. Benad vernaschte auf Höhe der Eckfahne mehrere Gegenspieler und legte dann im Strafraum den Ball auf Unger zurück. Der drosch den Ball jedoch in seinem jugendlichen Leichtsinn direkt aus 5m auf den Keeper. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erreichte mit Stewig der elfte Mann die Arena. Jedoch verletzte sich Sandy „Paralympics“ Bolz bei einem versuchten langen Ball am Knie und musste das Spielfeld verlassen. So ging es mit weiterhin 10 Mann in die Pause.

Die zweite Hälfte begann mit einem ordentlichen Donner im Hintergrund. Nun hieß es hoffen, dass es wenigstens bis zur 60. Minute durchhält und das Spiel nicht vorher abgebrochen werden muss. Die Gäste versuchten zu Beginn ihre nummerische Überlegenheit auszuspielen. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte drängten sie den Traktooor um den Strafraum und kamen zu Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Die beste Gelegenheit vergab Stürmer Kieslich. Nach einem Standard war er mutterseelenallein am langen Pfosten aber schoss das Spielgerät aus wenigen Metern übers Fangnetz. Nach diesem kurzen Aufbäumen machte der Traktooor mit dem 3:0 in der 47. Minute alles klar. Und was für ein herrlicher Treffer dieses 3:0 war. Meier eroberte den Ball im Mittelfeld und spielte Wunsch an. Dieser spielte einen Traumpass in den Lauf vom startenden Benad, welcher seinen Gegenspieler abschüttelte und frei aufs Gehäuse zulief. Anstatt jedoch selbst abzuschließen bemerkte er das energische Schnaufen und Hecheln des mitgelaufenen Meier und legte den Ball quer. Der ewig torlose Routinier und Dauerauswechsler beförderte den Ball unwiderstehlich mit der Außenmauke ins verwaiste Tor. Im Anschluss daran, war Lauta gebrochen. Angriff um Angriff rollte auf das Gehäuse der Gäste. Der heutige Vorbereiter Benad wollte unbedingt seine Torquote nach oben schrauben, scheiterte jedoch nach starken Aktionen am Keeper, dem Platz und meistens sich selbst. Pünktlich in der 60.Minute pfiff Schiri Vorwerk ab, da das Gewitter näher kam und ein heftiger Platzregen einsetzte. Nach einer gewissen Unterbrechung entschied man, dass Spiel bei dem Stand zu beenden.

Wieder ein Sieg in Unterzahl gegen ein jedoch erschreckend schwachen Gegner. Am folgenden Wochenende wartet der Ligaprimus und Aufsteiger Sankt Marienstern auf dem Traktooor. Im letzten Saisonspiel will der Traktooor die Klosterkicker ärgern und drei Punkte aus Panschwitz-Kuckau entführen- Anstoß ist 15 Uhr. Bis dahin. Gut Kick

Aufstellung:
Franz Lehmann
Robert Schuster, Holm Noack, Paul Swakon, Sandy Bolz
Jonas Unger, Johannes Wunsch, Clemens Meier, Thomas Günther
Marco Benad

Auswechslungen:

Robert Stewig für Sandy Bolz (45.Minute)

Tore:
1:0 Thomas Günther (15.Minute, Marco Benad)
2:0 Johannes Wunsch (FE, 30.Minute, Marco Benad)
3:0 Clemens Meier (47.Minute, Marco Benad)

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5ter Dreier in Folge

Am Samstag schloss der Traktooor die englische Woche mit einem Dreier gegen die Spvgg Knappensee ab. Auf einem breiten und trockenen Platz gab es wenig sehenswertes. Am Ende setzte sich der Traktooor etwas zu hoch mit 3:0 durch.

Nach den Jubelarien und den Lobbekundungen vom vergangenen Sieg gegen Hoyerswerda ging es im Ligaalltag gegen die Spvgg Knappenee weiter. Die Personaldecke war besser als am Mittwoch und so schafften es 13 Kicker pünktlich nach Knappenrode. Der Platz war sehr breit und sehr lang. Zudem ließ das Geläuf ein schönes Kombinationsspiel nicht zu. Dadurch war das gesamte Spiel kein Hingucker für Fussballästhetiker. Unger, Krüger und Günther rückten für Schmidt, Metasch und den in Thailand weilenden Kloske in die Mannschaft.

Die komplette erste halbe Stunde ging an die Gastgeber. Sie spielten zwar keinen berauschenden Kurzpassfussball, jedoch kamen ihre langen Bälle stets auf die aufgerückten Außen und provozierten so Gefahr für das Gehäuse von Goalie Lehmann. In dieser Phase hätte sich keiner beschweren können, wenn die Heimelf in Führung gegangen wäre. Doch entweder scheiterten die Stürmer kläglich oder Lehmann parierte die Chancen. Ein Abseitstor der Gastgeber machte die Chancenverteilung weiterhin deutlich. Wenn man nach Ausreden für die schwache Leistung des Traktooors suchte, konnte man einige aufzählen. Drittes Spiel innerhalb von 7 Tagen, schlechter Platz, tropische Temperaturen, etc. pp. Nichtsdestotrotz bemühte man sich nach einer halben Stunde in die Partie zu kommen. Nach einer guten Kombination scheiterte Unger knapp mit einem Lupfer aufs Tordach. In der 34. Minute fiel die Führung für den Traktooor. Ein Freistoß im Halbfeld wurde schnell von Swakon ausgeführt. Den langen Ball erlief Benad und brachte ihn aufs lange Eck. Hüter Dankhoff konnte den Ball nur in die Mitte abwehren und dort stand der mitgelaufene Handrik völlig frei und brauchte das Spielgerät nur noch ins leere Tor schieben. Mit der Führung im Rücken wurde der Traktooor zum Ende der ersten Halbzeit besser und hätte durch Sippi Seiler erhöhen können. Der Abschluss war jedoch zu zentral und konnte pariert werden.

In Hälfte Zwei dann das gleiche Bild wie in Hälfte Eins. Knappensee hatte zu Beginn mehr Spielanteile und Torchancen. Gefühlt jeder Abschlag landete prompt wieder beim Gegner. Diese kamen jedoch nicht zu gefährlichen Abschlüssen, da die Hintermannschaft um Swakon und Handrik gut verteidigten. Besonders die Nummer 6 der Heimelf inszenierte die eine oder andere Gelegenheit. Doch die Chancenverwertung war weiterhin unterirdisch. Nach 62.Minuten wurde dann auf der Doppelsechs getauscht. Stewig sollte neue Impulse fürs Offensivspiel bringen. Mit der Zeit sollte der Traktooor mehr Spielkontrolle bekommen und die vorhandenen Lücken in der Hintermannschaft ausnutzen. Nachdem man den Ball schön in den eigenen Reihen zirkulieren ließ, bediente Schwurack den aufgerückten Günther. Dieser behielt frei vorm Hüter die Nerven und netzte zum 2:0. In der Folge ergaben sich weitere aussichtsreiche Kontersituationen, die jedoch schlecht ausgespielt wurden. So dauerte es bis zur 77. Minute für den nächsten Treffer. Der eingewechselte Brumme machte nach nur 2 Minuten seinen siebten Scorerpunkt in Folge. Mit einem öffnenden Pass bediente er den flinken Unger. Dieser schob die Murmel lässig am herauskommenden Hüter ins Tor. Seitdem Unger auf die 6 beordert wurde, entdeckte er seine Torgefahr neu. Es war sein vierter Treffer in Folge. Am Ende drückten die Gastgeber noch auf den Ehrentreffer, der aber nicht mehr fallen sollte. Nach einer glanzlosen Vorstellung wurde die Partie beim Stand von 3:0 abgepfiffen.

Nach den anstrengenden vergangenen Wochen und Spielen ist nun erstmal etwas Pause angesagt. Nach Pfingsten geht es dann mit dem letzten Heimspiel der aktuellen Saison weiter. Der Traktooor empfängt um 15Uhr die Sportsfreunde des FSV Lauta. Bis dahin schöne Pfingsten.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Florian Handrik, Paul Swakon, Sandy Bolz
Felix Seiler, Jonas Unger, Clemens Meier, Stanislav Krüger
Janis Schwurack, Marco Benad

Auswechslungen:

Robert Stewig für Clemens Meier (62..Minute)
Marcus Brumme für Janis Schwurack (75.Minute)

Tore:
1:0 Florian Handrik (34.Minute, Marco Benad)
2:0 Thomas Günther (69.Minute, Janis Schwurack)
3:0 Jonas Unger (77.Minute, Marcus Brumme)

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Sieg der Mentalität und Einstellung

Ekstase, Nervenkitzel und Fussball pur. Im Nachholspiel am Mittwoch vor Männertag kam es zu einem sehr spannenden und erfolgreichen Match gegen die Reserve vom Hoyerswerda FC. Am Ende gewann der Traktooor in der Nachspielzeit mit 3:2.

Ja was gibt es schöneres als vor Männertag noch ein bisschen Fussball zu spielen? Eigentlich nichts, jedoch muss man dafür erstmal ein paar Kilometer hinter sich bringen, um die Teppen schnüren zu können. Da viele Spieler unserer Elf ihren Arbeitsort außerhalb der Heimat haben und die Autobahnen bekanntlich vor langen Wochenenden sehr voll sind, war die Vorbereitung auf das Spiel außergewöhnlich. Zum Treff, eine Stunde vor Spielbeginn, fanden sich 6 fitte Spieler (vielen Dank an den AH Spieler Schmidt) und zwei angeschlagene Spieler. Stewig, nach längerer Verletzungspause wieder einsatzfähig und Benad, der noch mit der Derbyverletzung zu kämpfen hatte, wollten egtl. nur als Ersatzspieler fungieren. Nach einigen Telefonaten mit den noch abwesenden Spielern stand jedoch fest, dass sie von Beginn an spielen mussten. Die Erwärmung wurde dann mit 8 Spielern durchgezogen. Kurz vor Anpfiff erreichte dann mit Linksverteidiger Bolz der erste Dresdner den Platz. So konnte man wie „geplant“ mit 9 Mann die Partie beginnen. Taktisch wählte Coach Nowakowski ein klassisches 4-4-0 in der Defensive. Bei eigenen Angriffen wurde daraus das oft praktizierte 4-3-1. Das Ziel war klar, lange die Null halten und darauf hoffen, dass der Rest der Truppe zügig den Weg nach Malschwitz findet.

Der Gegner war mit voller Kapelle und ein paar Akteuren aus der Ersten Mannschaft angereist. Selbstverständlich überließ man den Gästen das Feld und den Ball. Die Reihen wurden so gut es ging dicht gehalten und die Räume eng gemacht. Zu Beginn der Partie kam es gleich zum ersten Highlight des Spiels. Nach einem Ballgewinn startete Benad durch und schüttelte mehrere Gegenspieler ab. Sein Querpass im Strafraum wurde vom Innenverteidiger unglücklich ins eigene Tor bugsiert. So führte der Traktooor nach 3.Spielminuten trotz doppelter Unterzahl mit 1:0. Die Gäste haben sich davon nicht schocken lassen und spielten sich nun in der Hälfte der Heimelf fest. Die jungen und technisch starken Spieler der Gäste ließen Ball und Gegner gut laufen. So kam es bereits in der 7.Spielminute zum Ausgleich. Gästekapitän Kulik tauchte frei vor Lehmann auf und konnte ihn durch einen Tunnel bezwingen. Sollten nun die Köpf beim Traktooor nach unten gehen? Nein! Denn nun betrat Spieler Nummer 10 Handrik das Feld. Man konnte nun auf 4-4-1 umstellen und war nummerisch nur noch mit einem Mann unterlegen. Offensiv konnte der Traktooor jedoch keinen weiteren Druck ausüben. Es gab nur gelegentliche Entlastungen durch Ecken oder Freistöße. Der Brandherd lag jedoch ganz klar im eigenen Strafraum. Dort hatten die Gäste mehrere Gelegenheiten zur Führung. Das Innenverteidiger Duo Swakon und Handrik konnte aber viele hohe Bälle oder brenzlige Situationen klären. Meist waren die Gäste aber auch zu hektisch und spielten ihre Angriffe unsauber aus. Als Handrik ausrutschte hatte der Gäste Stürmer freie Bahn, doch verzog kläglich. Ansonsten konnte Hüter Lehmann alle Bälle unter sich begraben und festhalten. Bis kurz vor der Halbzeitpause hielt das Abwehrbollwerk. Nach einem Einwurf fehlte aber die Ordnung und es war wieder Kulik der mutterseelenallein im Strafraum den Ball bekam und an Lehmann zum 2:1 vorbeischob.

In der Halbzeitpause ärgerte man sich über dieses späte Gegentor. Jedoch merkten die Spieler, dass heute etwas in der Luft lag und man hier noch nicht abgeschrieben ist. Ein weiteren Motivationsschub verbreitete Spieler Nummer 11 Kloske, der kurz vor Wiederbeginn die Kabine betrat. Nun war man vollzählig und die Partie konnte neu starten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs sollte Gästehüter Paulick mehr Arbeit bekommen. Kloske prüfte den Hüter mit zwei Distanzschüssen, die jedoch pariert werden konnten. Nach der anfänglichen Offensivphase des Traktooors sollte der Gast wieder mehr Spielanteile an sich reißen. Es sprangen zwar keine klaren Torchancen für den Gegner heraus, jedoch wurden viele gewonnene Bälle zu schnell wieder abgegeben oder vertändelt. Innerhalb dieser Lethargie kam es dann zu einer Schrecksekunde. Metasch blieb im Rasen hängen und verdrehte sich das Knie. Der Routinier machte bis dahin vor allem kämpferisch ein starkes Spiel und setzte sich sehr für die Mannschaft ein.
Da kurz davor der Vaterlandverteidiger Seiler aus Leipzig und der Wahl-Münchener Brumme den Platz erreichten, konnte eine erneute Unterzahl vermieden werden. Seiler übernahm die Position des Rechtsverteidigers und Brumme ersetzte wenig später den müde gelaufenen Meier auf der Doppelsechs. Das der angeschlagene Techniker Brumme ein gutes Auge für die Mitspieler besitzt sollte er sofort unter Beweis stellen. Er schickte Kloske steil in des Gegners Hälfte. Kloske glich sein Geschwindigkeitsdefizit gegenüber den Jungspunden in der Abwehr durch clevere Ballbehandlung und Behauptung aus (ein Hoch auf die Wampe). Im Strafraum ließ er noch einen Gegner ins Leere rutschen und traf in bester Stürmermanier ins lange Eck zum Ausgleich. Nun hatte der Traktooor Blut geleckt und wollte unbedingt die drei Punkte. Kurz vor Schluss dann die Riesenmöglichkeit. Benad bediente Kloske und dessen Abschluss konnte Paulick zwar stark parieren, jedoch prallte der Ball vor die Füße von Schwurack. Der hatte jedoch Probleme mit der Ballannahme und konnte so diese Monsterchance allein vor dem leeren Kasten nicht nutzen. Auf der Gegenseite wären die Gäste fast erneut in Führung gegangen, als sich Hüter Lehmann einen langen Ball verschätzte, dieser aber knapp am langen Pfosten vorbeiging. So stellte sich alles auf ein 2:2 Unentschieden ein. Doch das letzte Wort in dieser kuriosen Partie war noch nicht gesprochen. Brumme spielte den Ball mit viel Effet hoch in die Spitze auf Kloske, dieser verlängerte den Ball per Kopf in den Lauf von Benad. Doch der Ball war zu weit und der bisher starke Hüter Paulick kam zuerst an den Ball. Doch aus welchen Gründen auch immer, der Fußballgott muss an diesem Tag gelb-schwarz getragen haben, ließ er den Ball fallen und Benad schob zum 3:2 Endstand ein. Die Emotionen kannten nun keine Grenzen. Das Stadion tobte und auch die Zuschauer aus der VIP-Lounge am Taubenschlag hielt es nicht mehr auf den Sitzen.

Was für ein Spiel und was für ein Finish. Nach dem Spiel wurde der Sieg noch kräftig zelebriert und so konnten alle gut gelaunt ins lange Wochenende starten. Jedoch ließ man im Jubel nicht aus, dass sich Metasch schwerer verletzt hat. Gute Besserung Metti und danke für deinen Einsatz. Nach einer gemütlichen Beachvolleyball Einheit statt des Freitagtrainings ging es am Samstag schon wieder weiter in der Liga. Wie das Auswärtsspiel gegen Knappensee ausging, könnt ihr im nächsten Spielbericht nachlesen.

Aufstellung (ab der 2ten Hälfte):
Franz Lehmann
Marcel Metasch, Florian Handrik, Paul Swakon, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Robert Stewig, Clemens Meier, Robert Schmidt
Daniel Kloske, Marco Benad

Auswechslungen:

Felix Seiler für Marcel Metasch (65..Minute)
Marcus Brumme für Clemens Meier (72.Minute)

Tore:
1:0 Eigentor (3.Minute, Marco Benad)
1:1 J.Kulik
1:2 J.Kulik
2:2 Daniel Kloske (75.Minute, Marcus Brumme)
3:2 Marco Benad (90+2.Minute, Daniel Kloske)

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Double-Derbysieger

Im Nachbarschaftsduell gegen den SV 1896 Großdubrau konnte der Traktooor wie im Hinspiel einen Derbysieg feiern. In einem tempoarmen Spiel führte man lange souverän aber ließ es am Ende dann doch noch einmal spannend werden.

Im Vergleich zur Vorwoche gab es nur eine Veränderung in der Startelf. Für Seiler spielte Handrik in der Innenverteidigung. Günther wich dafür auf die Position des rechten Verteidigers aus. Nach dem Anpfiff waren die ersten Minuten von Abtasten und Sicherheitsbällen geprägt. Kein Team wollte sich früh in Verlegenheit bringen. Nach einer Viertelstunde erhöhte der Traktooor das Tempo und lief die Verteidiger früh an. Wie in Köwa sollte das neudeutsch „Vorchecking“ den Weg zum Führungstor ebnen. Nach einem Ballverlust der Gäste schaltete C.Meier schnell und bediente Torjäger Benad. Der drang in den Strafraum ein und platzierte den Ball im langen Eck zur 1:0 Führung. Fortan war Malschwitz klar spielbestimmend. Jedoch wurde aus dem Ballbesitz oftmals keine guten Offensivaktionen kreiert. Die Spielsystem der Gemeindenachbarn bestand hauptsächlich aus lang geschlagenen Bällen auf die beiden Spitzen Rudolph und Weiß. Doch die schnellen Stürmer konnten nicht jeden Ball erlaufen. So sprang lediglich eine gute Chance für Rudolph heraus, die jedoch durch Hüter Lehmann entschärft werden konnte. Kurz vorm Pausentee kam es zu einer großen Gelegenheit für den Traktooor. Der agile Unger tankte sich in den Strafraum durch und sein Abschluss landete abgefälscht an der Latte. Von dort sprang der Ball zurück und Hoferichter köpfte den Ball Richtung Tor, doch Hüter Zoch zeigte sein ganzes Können und legte den Ball um den Pfosten.

Nach Wiederanpfiff war dann jedoch auch Zoch machtlos. Wieder wurde nach einem Ballverlust zügig der Weg nach vorn gesucht. Über die Stationen Schwurack und Hoferichter landete der Ball bei Unger. Der blieb vorm Hüter cool und schob ins rechte Eck zum 2:0 ein. In der Folge drängte der Traktooor weiter auf das Tor der Gäste doch Abschlüsse von Benad, Unger und Bolz konnte Zoch entschärfen und so seine Farben im Spiel halten. In der 69. Minute kam es dann zu einer unschönen Szene. Bei einem Zweikampf zwischen Benad und Syckor traf der bereits verwarnte 96er den Torjäger unglücklich und ohne Absicht im Gesicht. Der Stürmer musste ausgewechselt werden und die Wunde unterm Auge im Krankenhaus genäht werden. Syckor sah dafür die zweite gelbe Karte und musste vorzeitig duschen gehen. Durch die Überzahl und den klaren Spielstand sollte egtl. alles klar gewesen sein. Doch nach dem Platzverweis wurde Großdubrau besser und erzielte durch den eingewechselten Schoele den Anschlusstreffer. Malschwitz war nun verunsichert und Großdubrau witterte die Wende. In der 80. Minute sollten dann durch das 3:1 vom eingewechselten Kloske, nach starker Vorarbeit von Hoferichter, die Messen gelesen sein. Doch nur wenige Minuten später erzielte Großdubrau erneut den Anschluss. Ein ruhender Ball aus 35m wurde mit viel Schmackes in den Winkel befördert. Ein klassischer Sonntagsschuss zum Samstagnachmittag durch Sportsfreund Bolzmann. Die restlichen Minuten waren weiterhin spannend. Es gab Gelegenheiten auf beiden Seiten doch es sollte kein Treffer mehr fallen. So rettete sich der Traktooor letztlich mit dem 3:2 ins Ziel.

Nüchtern betrachtet gibt es nicht viel zu meckern. Das Derby wurde gewonnen und die nächsten drei Punkte eingetütet. Man hätte das Spiel jedoch viel ruhiger gestalten können. Großdubrau war an diesem Tag kein guter Gegner. Die vielen Fehler in der Hintermannschaft hätten besser ausgenutzt werden sollen. Des Weiteren kann man in Überzahl den Gegner nicht wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Letztlich kann man jedoch im Großen und Ganzen zufrieden sein und die Fehler im kommenden Heimspiel ausbessern. Bereits am Mittwoch vor Männertag trifft man wieder in Malschwitz gegen die Zweitvertretung aus Hoyerswerda. Anstoß ist 19Uhr. Wer also vor der Männertagsrunde noch andere beim Laufen beobachten will, der ist gerne zu Bier und Bratwurst eingeladen. Also kommt vorbei.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Florian Handrik, Paul Swakon, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Jonas Unger, Clemens Meier, Stanislav Krüger
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Felix Seiler für Clemens Meier (56..Minute)
Daniel Kloske für Marco Benad (72.Minute)
Martin Richter für Jan Hoferichter (90. Minute)

Tore:
1:0 Marco Benad (18.Minute, Clemens Meier)
2:0 Jonas Unger (48.Minute, Jan Hoferichter)
2:1 T.Schoele
3:1 Daniel Kloske (80.Minute, Jan Hoferichter))
3:2 M.Bolzmann

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Nächster Dreier vorm Derby

Am Sonntag erspielte man gegen Königswartha II einen ungefährdeten 5:1 Sieg. In Halbzeit Eins hielt die Heimelf gut mit, doch bei tropischen Temperaturen brachen sie in Hälfte Zwei ein.

Nach mehrwöchiger Pause kehrte Franz Lehmann wieder zurück in den Kasten vom Traktooor. Ansonsten rückten C.Meier und Schwurack für Handrik und Brumme in die Startelf. Bei durchgehend knallender Sonne wurde das Spiel pünktlich um 14Uhr angepfiffen. Die Hausherren hatten zu Beginn mehr Ballbesitz und ließen Malschwitz nicht ins Spiel kommen. Durch das hohe Anlaufen und Pressing wurden viele Bälle lang geschlagen, sodass sich kein Kombinationsspiel entwickeln konnte. Zudem waren die Gastgeber selbst durch hohe Bälle oder geschickte Seitenverlagerungen in aussichtsreiche Positionen gelangt. Mit mehr Cleverness im Abschluss hätte Köwa mit 1:0 führen können. Bspw. versuchte der gegnerische Stürmer nach einem weiten Ball Goalie Lehmann zu überlupfen, doch dieser bekam seine Hand an den Ball und Swakon konnte den Ball aus dem Strafraum klären. Beim Traktooor ging Offensiv am Anfang sehr wenig. Doch wenn es schnell ging, überliefen die flinken Spieler der Abteilung Attacke ihren Bewachern. In der 35. Minute sollte dann der erste schön hervorgetragene Angriff sitzen. Nach einer guten Kombination war der Ball egtl. bereits geklärt. Doch C.Meier eroberte den Ball zurück und bediente den startenden Benad. Dieser drang in den Strafraum ein und „schürzte“ Hüter Grenzemann zur 1:0 Führung. Nach dem Treffer waren die Gastgeber sichtilich frustriert und verließen ihre Ordnung. Dadurch kam Malschwitz durch Schwurack und Benad zu weiteren Chancen die Führung auszubauen. Doch Hüter Grenzemann konnte sich durch starke Paraden auszeichnen. Vor allem kurz vor der Halbzeit, als er nach einem Abschluss von Benad, nach einem weiten Einwurf von Hoferichter, den Ball noch geradeso über die Latte lenken konnte. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte der Traktooor sofort Druck. In der 50.Minute wurde das Pressing belohnt, wenn auch auf kuriose Art und Weise. Nach einem eroberten Ball schickte Hoferichter den startenden Schwurack auf die Reise. Egtl. war der Ball bereits geklärt, jedoch waren sich Abwehrspieler und Hüter nicht einig, sodass Schwurack zum Abschluss kam. Der Schuss prallte vom Hüter zurück und ging an die Schulter von Schwurack, von der der Ball dann langsam Richtung Linie tröppelte und gegen den Pfosten ging. Nun brauchte der Glückspilz die Murmel nur noch aus 1m über die Linie drücken. In dieser Phase spielte sich der Traktooor in der Hälfte der Gastgeber fest. Nach einem erneut frühzeitig eroberten Ball legte Schwurack auf Benad ab, der in gewohnter Manier am Hüter vorbeiging und den Ball ins Tor beförderte. In der 64.Minute folgte dann die dritte Bude vom Torjäger. Über Günther wurde Hoferichter steil geschickt. Dessen Hereingabe verwertete Benad zum 4:0 ins lange Eck. Fortan waren die Messen gelesen und die drückende Sonne zollte den Akteuren Tribut. Die Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt bzw. wurde das vielbesagte Loch zwischen Abwehr und Angriff größer. So stemmte sich Köwa nochmal auf und kam in der 73. Minute zum Ehrentreffer. In der Folge hätten sie das Ergebnis weiter verkürzen können, doch es fehlte wie im ersten Durchgang das Fortune bzw. die Cleverness. So war es Unger vorbehalten den 5:1 Endstand zu besorgen. Nach einem Doppelpass mit Benad schnipste er noch einen Verteidiger aus und hämmerte das Spielgerät wuchtig ins linke Eck.
Am Ende war die Partie kein Schmankerl der Fussballkunst, jedoch heimste der Traktooor weitere drei Punkte ein und sprang auf Tabellenplatz drei. Nachdem der SC Kleinhänchen zum Leidwesen des Fussballsports die letzte Partie absagte, soll nun endlich wieder ein Heimspiel ausgetragen werden. Am Samstag trifft der Traktooor im Derby auf den SV 1896 Großubrau. Das Hinspiel konnte zwar klar gewonnen werden, jedoch wird dies eine anstrengende Partie bei der es gilt, alles reinzulegen was man hat, um erneut als Derbysieger vom Platz zu gehen.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Thomas Günther, Paul Swakon, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Jonas Unger, Clemens Meier, Stanislav Krüger
Jan Hoferichter, Marco Benad

Auswechslungen:

Marcel Metasch für Clemens Meier (56..Minute)
Daniel Kloske für Jan Hoferichter (72.Minute)

Tore:
0:1 Marco Benad (36.Minute, Clemens Meier)
0:2 Janis Schwurack (50.Minute, Jan Hoferichter)
0:3 Marco Benad (56.Minute, Janis Schwurack)
0:4 Marco Benad (64.Minute, Jan Hoferichter))
1:4 T.Hippe
1:5 Jonas Unger (89.Minute, Marco Benad)

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