Niederlage in Milkel

Der Traktooor baut seine negative Auswärtsbilanz weiter aus und verliert in Milkel mit 2:0. Ein umstrittener Elfmeter in Hälfte Eins führte zum Rückstand. In Hälfte Zwei wurde der Traktooor zwar besser, aber Ex-Malle Kicker Kürbis besiegelte mit seinem 50m Tor die Niederlage.

Nach einem spielfreien Wochenende gastierte man beim Aufsteiger aus Milkel. Die Mannen um Coach Kunze haben sich in den vergangenen beiden Jahren neu strukturiert und aufgestellt. Nach dem Aufstieg konnten sie weitere Neuzugänge wie Biesold, Nitsche und Co. hinzugewinnen. Jedoch liefen sie bisher den eigenen Ansprüchen hinterher. Der Traktooor wollte von Anfang an Druck ausüben und konnte fast auf alle Mann zurückgreifen. Zum Spiel gegen Lauta gab es nur eine personelle Veränderung Kloske ersetzte Meier und Stewig rückte dafür auf die Doppelsechs.

Die ersten 20.Minuten waren geprägt von harten Zweikämpfen und unkontrolliertem Passspiel. Die Gastgeber waren sofort am Mann und unterbunden so jegliche Versuche eines geordneten Passpiels. Offensiv setzte vor allem Kürbis Akzente, der ein ums andere Mal vor dem Strafraum wuselte und unsere Verteidiger stehen ließ. In der 16.Minute ertönte dann ein Elfmeterpfiff durch Schiri Aust. Nach einem langen Ball kam es zum Zweikampf zwischen Kürbis und Brumme. Laut Schiedsrichter soll es ein Halten gegeben haben, aufgrund dessen Kürbis zu Fall kam. Äußerst fragwürdig aber er wurde eben gepfiffen. Der gefoulte trat selbst an und schob den Ball lässig links mittig ins Tor. Hüter Bärtl war leider im anderen Eck, ansonsten hätte er den Ball wohl sicher festhalten können. Die Führung war letztlich zu diesem Zeitpunkt verdient, da die Hausherren deutlich aktiver waren.
Der Traktooor kam danach zu einigen Freistößen, die jedoch allesamt keine Gefahr für Hüter Schneider darstellten. Bis zur Pause konnte er sich noch bei Abschlüssen von Benad, Schmidt und Unger auszeichnen und seine Farben die Führung sichern. In Hälfte Eins wurde zudem ein Elfmeter für den Traktooor aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Hierzu muss man aber auch sagen, dass der Elfmeter nicht berechtigt gewesen wäre.

Mit Beginn von Hälfte Zwei war Malschwitz zielstrebiger und konnte den Ball besser in den eigenen Reihen halten. Die Gastgeber standen nun noch etwas tiefer und suchten oft die langen Bälle auf Kürbis und dem eingewechselten Mehnert. Gefährlich wurde es nur, als sich die Malschwitzer Hintermannschaft uneinig beim Klären war. So kam Mehnert in eine gute Schussposition, offenbarte jedoch technische Schwächen in der Ballannahme, sodass Bärtl klären konnte. Auf Malschwitzer Seite gab es Abschlüsse durch Stewig und Unger, die jedoch ihr Ziel knapp verfehlten. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Benad. Nachdem Kloske auf links durchgebrochen war, spielte er den Ball in den Rückraum zu Benad. Dieser zog aus 7m direkt ab und Hüter Schneider packte eine starke Parade aus, indem er den Ball über die Latte lenkte. Kurz danach folgte dann der Dämpfer im Malschwitzer Spiel. Nach einer eigenen Ecke wurde der Ball geklärt und Kürbis macht ihn in der eigenen Hälfte fest. Das Schlitzohr sah, dass Hüter Bärtl weit vor seinem Kasten stand und schoss daher auf Höhe Der Mittellinie im hohen Bogen ins Tor. Leider ein toller Treffer der das 2:0 bedeutete. Nun machte der Traktooor komplett auf und haute alles nach vorn. Doch an Hüter Schneider war an diesem Tag kein Vorbeikommen. Selbst wenn er die Bälle nicht parieren konnte, half das Aluminium. Kurz vor Ultimo traf Brumme nach einem Distanzschuss nur die Latte. Somit war die Niederlage besiegelt.

Am Ende des Tages muss man sich fragen, weshalb man die ersten 20 Minuten so verschlafen hat. Körperlich war Milkel von Anfang an präsent in den Zweikämpfen und hat sich daher den Sieg verdient. Bis auf den Elfmeter und dem Fernschuss hat man nichts zugelassen, jedoch im Angriff kein Glück bei den Abschlüssen gehabt. Durch ein glänzend aufgelegten Hüter und dem emsigen Kürbis in vorderster Front sicherte sich Milkel den ersten Heimsieg der Saison. Für den Traktooor geht es nun Gott sei Dank mit einem Heimspiel weiter. Es wartet mit Thonberg der nächste Aufsteiger, der tabellarisch auf einem sehr guten 3.Platz thront. Anstoß zum letzten Spiel der Hinrunde ist 13:30 in Malle.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Marcus Brumme, Paul Swakon, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Robert Stewig , Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Kürbis
2:0 Kürbis

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmidt (71.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Johannes Röhr

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Tabellenführer geknackt

Der Traktooor stellt wiederholt seine Heimstärke zur Schau. Gegen den Tabellenführer aus Lauta gewann man völlig verdient mit 3:0. Kurz vor der Halbzeitpause sollte der Bann brechen und in Hälfte Zwei spielte der Traktooor das Spiel souverän zu Ende.

Die Personallage entspannte sich deutlich im Vergleich zur letzten Begegnung in Lohsa. Meier rückte neben Unger auf die Doppelsechs. Bärtl hütete das Tor und vor ihm agierte wieder Brumme in der Innenverteidigung. Im Sturm ließ sich Coach Böhm etwas neues einfallen. Da Kloske noch angeschlagen war, beorderte er Stewig ins Angriffszentrum. Dieser sollte mit seinem athletischen Körper die Bälle festmachen und weiterverteilen.

Bei angenehmen Temperaturen um die 12 Grad pfiff Schiri Mollinger zum Anstoß. Der Traktooor zeigte sich sofort energisch in der Offensive. Einen von der Grundlinie zurückgelegten Ball erwischt Stewig zentral aus 13m nicht richtig, sodass Keeper Hube den Ball sicher halten konnte. In der Folge drückte der Traktooor weiter dem Spiel seinen Stempel auf. Der Ball wurde gut in den eigenen Reihen zirkuliert und Chancen über die Außen initiiert. So ergaben sich Möglichkeiten für Schmidt, Unger und Benad. Der Torjäger hatte nach 16.Minuten Pech, als sein Abschluss nach einem langen Ball knapp am rechten Pfosten vorbeiging. Die Gäste setzten auf Konter und vor allem Standards. Durch ihre kopfballstarken Spieler waren die Ecken und Freistöße stets eine Gefahr für das von Bärtl behütete Tor. Ein direkter Freistoß aus 20m ging nur knapp am rechten Angel vorbei. Nach knapp einer halben Stunde hatten die Gäste ihre größte Möglichkeit. Nach einem Eckball für den Traktooor schalteten die Gäste schnell um und nutzten die Unordnung in der Malschwitzer Hintermannschaft. Ein Steilpass erreichte Torjäger Buchhold, der von Swakon bedrängt den Ball aus halbrechter Position aufs Tor feuerte. Keeper Bärtl konnte die Szene jedoch entschärfen und den Ball klären. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel dann der Treffer für den Traktooor. Ein Einwurf von der linken Seite erreichte Stewig, der den Ball weiterpasste zu Benad. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab , zog in die Mitte und traf herrlich aus 16m rechts oben ins Eck. Mit dieser verdienten Führung ging es in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zog sich der Traktooor auf Höhe der Mittellinie zurück und überließ den Gästen den Ball. Diese wussten jedoch nichts so richtig damit anzufangen und so kam es kaum zu gefährlichen Aktionen für das Malschwitzer Tor. Einzig nach einem Einwurf traf Buchhold aus spitzem Winkel den Außenpfosten. Mit einem Wechsel in der 62. Minute belebte Coach Böhm das Offensivspiel. Für Schmidt rückte Krüger auf die Außen. Bereits 6 Minuten später machte sich dieser Tausch bezahlt. Nach einem Foul an Krüger gab es ca. 23m vor dem Tor einen Freistoß für den Traktooor. Außenverteidiger Günther nahm sich der Sache an und verwandelte den Ball in alter Schäpimanier im rechten unteren Eck. Die Moral der Gäste schien nun gebrochen. Im nächsten Angriff wurde Benad im Strafraum gefoult und Brumme hatte die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen. Leider wurde sein Elfmeter vom Keeper pariert. In der 76.Minute fiel die Entscheidung. Brumme vernaschte mehrere Gegenspieler und legte im Anschluss perfekt nach Außen auf Benad. Dieser drang in den Strafraum ein und lupfte den Ball in die Mitte zum einlaufenden Krüger, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Danach gab es reihenweise weitere Chancen doch entweder stand der Pfosten im Weg oder das Glück verließ die Schützen. Nach 90 intensiven Minuten beendete Mollinger die Partie und der 7te Heimsieg der Saison war perfekt.

Neben der kämpferischen Komponente aus der Vorwoche konnte man nun auch wieder spielerisch überzeugen. Die Art und Weise wie man zu den Tormöglichkeiten kam überzeugte und machte Lust auf mehr. Nach dem anstehenden spielfreien Wochenende reist man am 1sten Advent nach Milkel. Dort wartet mit dem Aufsteiger ein unangenehm zu bespielender Gegner. Tabellarisch ist die Ausgangslage zwar eindeutig, jedoch haben die Milkler vor allem in der Offensive ihre Stärken. Das belegen die 33 geschossenen Tore (fünftbester Wert der Liga). Es wird also ein spannendes Spiel. Anstoß ist 13:30 in Milkel.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Marcus Brumme, Paul Swakon, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marco Benad, Robert Stewig

Tore:

1:0 Marco Benad (40.Minute, Robert Stewig)
2:0 Thomas Günther (68.Minute, Stanislav Krüger)
3:0 Stanislav Krüger (76.Minute, Marco Benad)

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmdit (62.Minute)
Daniel Kloske für Lukas Meier (77.Minute)
Louis Winter für Janis Schwurack (89.Minute)

Bank:
Franz Lehmann

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Auswärts nichts zu holen

Der Traktooor bestätigte einmal mehr seine Auswärtsschwäche. Ersatzgeschwächt konnte man gegen die Spvgg Lohsa/Weißkollm keine Punkte holen. Vor allem in Halbzeit Eins überließ man den Gastgebern weitestgehend das Feld und verlor am Ende verdient mit 3:1. Kurz vor Schluss dezimierte sich der Traktooor durch eine rote Karte selbst.

Im Vorfeld der Partie versuchte man die Begegnung zu verschieben, da einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen. Jedoch kam dies nicht zu Stande und so musste der Traktooor alle möglichen Akteure mobilisieren. Dadurch musste auch Routinier Holm Noack wieder aushelfen. Personell bedingt veränderte man die Formation auf ein 4-1-4-1, um die Abwehr zu stabilisieren. Vorne sollte Benad für Entlastung sorgen und seine Schnelligkeit ausspielen.

Bei tristen regnerischem Novemberwetter pfiff Schiri Ruprecht pünktlich zum Spiel 3ter gegen 4ten. Auf dem schwer zu bespielenden Kohleplatz drückte der Gastgeber sofort aufs Tempo. Die Malschwitzer Elf war fast die gesamte erste Halbzeit in der eigenen Hälfte gefangen und kam nur sehr sporadisch zu Entlastungsangriffen. Die Heimelf agierte oft mit langen Diagonalbällen auf die Außen. Das spielerische Übergewicht sollte sich jedoch eher wenig in klaren Torchancen widerspiegeln. Die aufs Tor gebrachten Bälle waren leichte Beute für den heutigen Hüter Schubert. In der 33.Minute fiel dann jedoch der Treffer für Lohsa. Ausgangspunkt war wieder ein langer hoher Ball in die Spitze. Innenverteidiger Günther offenbarte technische Mängel in der Ballverarbeitung und legte so den Ball mustergültig für Sniegocki vor. Der überwand schließlich Schubert mit einem gefühlvollem Lupfer. Offensiv wurde der Traktooor nur durch Standards gefährlich. Ein Freistoß von Günther wurde von Swakon in Richtung langen Pfosten verlängert und dort rauschte Krüger heran, konnte jedoch bedrängt den Ball nicht im Tor unterbringen.

In Hälfte Zwei nahm der Traktooor den Kampf an und versuchte auch körperlich dagegen zu halten. Die Heimelf wurde nun früher attackiert und das Spiel konnte ausgeglichener gestaltet werden. Jedoch fehlten auch hier die klaren Tormöglichkeiten. So war es wieder ein Standard der den Weg zum Tor ebnete. Der lange Ball wurde zunächst geklärt, der erfahrene Noack machte den Ball jedoch noch einmal scharf und bediente Krüger im Strafraum. Dieser saugte die Murmel mit der Brust an und legte für Schwurack ab, der trocken per Innenpfosten ins Tor traf. Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nicht lang. Zunächst gewann Unger auf Höhe der Eckfahne stark den Ball. Sein Klärungsversuch landete jedoch direkt beim Gegner und dessen Flanke fand Prietzel am langen Pfosten. Dieser musste nur noch aus wenigen Metern einnetzen. In Folge dessen wechselte Coach Böhm zweimal aus. Zunächst wurde der angeschlagene Röhr, verletzte sich bei einem Zusammenprall an der Rippe, für Allzweckwaffe Lehmann ausgetauscht. Zudem wich Noack für den 17-Jährigen Winter, der fortan mit Benad die Doppelspitze bildete. Der Traktooor haute sich weiter in jeden Zweikampf hinein, doch im Angriff sollte am heutigen Tag nicht mehr viel gelingen. Stattdessen erhöhten die Gäste nach einem schönen Spielzug auf 3:1. Kurz vor Ultimo kam es zu einem Nachtreten von Hüter Schubert, weshalb dieser mit Rot vom Platz geschickt wurde. Dies war dann auch der Schlusspunkt der Partie.

Gut gekämpft, jedoch ohne Punkte geblieben. Im Großen und Ganzen war die Niederlage verdient. Es stimmten aber Einstellung und Kampfeswillen jedes einzelnen Spielers. So blickt man mit Vorfreude auf das nächste Heimspiel. Gast in Malschwitz ist der Tabellenführer aus Lauta. Vor der Saison hätte wohl keiner die Truppe dort oben gesehen, aber die Jungs um Torjäger Buchhold sind seit 9 Spielen ungeschlagen und sind vor allem mit ihren 45 erzielten Toren das Maß aller Dinge in der Liga. Anstoß ist 13:30 Uhr in Malschwitz.

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p style=“text-align: center;“>Aufstellung:
Alexander Schubert
Johannes Röhr, Thomas Günther, Paul Swakon (G), Sandy Bolz
Holm Noack
Paul Schmidt, Jonas Unger, Stanislav Krüger, Janis Schwurack
Marco Benad

Tore:

1:0 Sniegocki
1:1 Janis Schwurack (62.Minute, Stanislav Krüger)
2:1 Prietzel
3:1 Robel

Auswechslungen:

Franz Lehmann für Johannes Röhr (65.Minute)
Louis Winter für Holm Noack (70.Minute)

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Heimserie ausgebaut

Wie in der Vorwoche konnte sich der Traktooor den Heimsieg holen. Gegen die SG Crostwitz II schoss man 5 Tore und sicherte sich die drei Punkte. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis höher ausfallen können.

Im Vergleich zur Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startelf. Stewig besetzte die IV Position für den erkrankten Swakon. Lehmann hütete das Tor und Krüger ersetzte Meier auf der Doppelsechs. An der Formation und Einstellung änderte sich hingegen nichts. Coach Böhm schwörte die Mannschaft ein und ließ vor allem der Abteilung Attacke verlauten, dass er ein effizienteres Auftreten vor dem gegnerischen Tor erwünscht.

Die ersten Spielminuten waren noch recht verhalten. Malschwitz hatte mehr Ballbesitz. Die Gäste standen tief und hielten zunächst ihren Kasten sicher. Die ersten Torannäherungen des Traktooors blieben noch zu harmlos. In der 25.Minute wurde dann der Torreigen eröffnet. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite wurde Kloske im Strafraum bedient. Sein Abschluss konnte vom Keeper nur nach vorne abgeklatscht werden und Allround –Talent Brumme stand in typischer Innenverteidiger Manier bereit, den Abstauber zu verwerten. In der Folge ließ der Traktooor nicht locker und erhöhte den Druck. Ein Doppelschlag zwischen Minute 36. und 39. zog den Gästen schon frühzeitig den Zahn. Zunächst wurde Benad steil geschickt, der am Keeper vorbei wollte aber von diesem gestoppt wurde. Der abgeprallte Ball kam jedoch zu Schmidt und der Jungspund schweißte die Murmel ins Gehäuse zum 2:0. Wenig später führte ein Konter über Benad und Bolz zum 3:0. Der durchstartende LV bediente Krüger, welcher den Ball weiter nach außen zu Schmidt legte, der den Ball ins kurze Eck unterbrachte.

Die zweite Halbzeit war wie in der Vorwoche von ausgelassenen Chancen geprägt. Vor allem Stürmer Benad agierte oft glücklos im Abschluss. In der 61. Minute führte dann ein schöner Spielzug zum vierten Treffer. Der auf rechts durchgebrochene Schmidt legte den Ball quer zu Schwurack, der den Ball nur noch aus wenigen Metern im Tor unterbringen musste. Die Gäste hatten nur zwei nennenswerte Chancen im gesamten Spiel. Zunächst scheiterte der Stürmer mit einem Lupferversuch. Im Anschluss daran schlief die gesamte Abwehr nach einem Ballverlust und Lehmann musste sein ganzes Können aufbringen, um den Abschluss zu entschärfen. Bis auf einen Abseitstreffer von Unger passierte in der Folge eher wenig. In der 82.Minute konnte sich dann endlich Benad in die Torschützenliste eintragen. Unger bediente den Stürmer mustergültig und dieser ließ dieses Mal aus 14 Metern nichts anbrennen und versenkte den Ball im Tor. Weitere Chancen später war die Partie dann beendet.

Zuhause ist der Traktooor nun weiter ungeschlagen. Doch von nun an warten andere Kaliber auf unsere Elf. Zunächst geht es gegen Lohsa/Weißkollm. Im Anschluss daran gastiert mit dem FSV Lauta die Mannschaft der Stunde in Malschwitz. Nach diesen Spielen werden wir wissen, wo die Mannschaft steht.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Robert Stewig, Marcus Brumme, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Stanislav Krüger, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Marcus Brumme (25.Minute, Daniel Kloske)
2:0 Paul Schmidt (36.Minute, Marco Benad)
3:0 Paul Schmidt (39.Minute, Stanislav Krüger)
4:0 Janis Schwurack (61.Minute, Paul Schmidt)
5:0 Marco Benad (82.Minute, Jonas Unger)

Auswechslungen:

Johannes Röhr für Daniel Kloske (60.Minute)
Louis Winter für Jonas Unger (79.Minute)

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Glanzloser Sieg

Gegen einen schwachen Gegner aus Oßling behielt der Traktooor die drei Punkte in Malschwitz. Das Ergebnis ist für den Gast sehr schmeichelhaft, da in großer Vielzahl hochkarätige Chancen leichtfertig vergeben wurden. Am Ende steht ein letztlich souveräner 4:0 Sieg.

Vor dem Spiel wurden noch einmal die Haare gekämmt und die Trikots gerichtet, denn es ging vor die Linse zum Mannschaftsfoto knipsen. Auch die verletzten Kicker Seiler und Röhr ließen ihren Mittagsschlaf ausfallen, um auf dem Foto dabei zu sein. Danach lag der Fokus wieder auf dem anstehenden Spiel. Im Tor gab es wieder das Wechselspielchen und Keeper Bärtl rückte zwischen die Pfosten. Ansonsten war die Elf unverändert zur vergangenen Woche.

Die Gäste konnten sich zunächst aufgrund mehrerer langen und weiten Einwürfe am Strafraum des Traktooors festsetzen. Nach einem dieser Einwürfe wurde der Ball vor dem eigenen Strafraum geklärt und ein Oßlinger beförderte den Ball per Direktabnahme in Richtung Tor. Hüter Bärtl konnte so eine erste Flugeinlage zeigen und den Ball klären. Mit dem ersten Angriff knipste dann jedoch der Traktooor. Benad zog in den 16er und sein Abschluss mit links wurde vom Keeper nach vorne abgewehrt. Der einstürmende Schwurack nahm den Ball direkt und beförderte ihn zum 1:0 in die Maschen. So hätte es dann gerne weitergehen können, doch die nächste halbe Stunde war gekennzeichnet von desaströsen und kläglichen Abschlüssen. Mit den Hochkarätern hätte, nein musste man deutlich höher führen. Um die Beteiligten nicht zu diskriminieren wird ihre Identität geschützt und die Szenen übersprungen. So kam der Gast nach einem Konter zu einer guten Gelegenheit und hätte den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Doch Keeper Bärtl war Herr der Lage und hielt die Mulle sicher. In der 43.Minute fiel dann der erlösende Treffer zum 2:0. Nach einer längeren Ballstafette über Kloske, Meier und Unger, war es letzterer, der Benad in den Strafraum schickte und dieser vor Keeper Käppler mit der Außenmauke verwandelte. Nur zwei Minuten danach klingelte es erneut im Gästegebälk. Kloske schickte Benad auf die Reise, der Schmidt bediente und der Jungspund es wie Mbappe machte und den Ball stark annahm und ins Tor beförderte.

Coach Böhm hatte sich eine saftige Standpauke zurecht gelegt, doch die letzten beiden Tore konnten ihn etwas milder stimmen. Dennoch wurde die Chancenverwertung angemahnt. Nach wenigen Sekunden in Hälfte Zwei bestätigte sich der Eindruck, dass es am heutigen Tag iwie nicht so richtig klappen sollte mit dem Tore schießen. Bolz zündete auf links den Turbo und bediente am Ende des 60m Sprints Benad mustergültig in der Mitte. Doch der Torjäger hatte die falsche Schrittfolge und senste so über den Ball. Das letzte Tor im Spiel fiel bereits in Minute 52. Kloske setzte wieder seinen hart erarbeiteten Körper ein und machte so den Ball zunächst fest, um ihn dann per Diagonalball in den Lauf von Schwurack zu geben. Dieser packte die 7-Meilen-Stiefel aus und schreitete gazellenartig in Richtung Tor, um dann den Ball zum Doppelpack über den Keeper zu lupfen. Nun folgte das Gleiche wie in Hälfte Eins. Reihenweise Torchancen die ungenutzt blieben. Zudem wurde die taktische Ordnung ein ums andere Mal verlassen, sodass das Spiel nicht gerade an Attraktivität gewann. Die Gäste kamen vor allem nach Standards zu ihren Möglichkeiten. Doch auch ihre Abschlüsse waren zu unpräzise. Ein Freistoß von Brumme, nach Foul am eingewechselten Winter, sorgte noch für etwas Gefahr, doch der Ball strich knapp vorbei. Nach weiteren vergebenen Chancen hatte der Schiri dann Einsicht und pfiff die Begegnung ab.

Der fünfte Heimsieg in Folge war damit perfekt. Gegen stärkere Gegner kann man sich diese Ineffizienz vor dem Tor jedoch nicht leisten. So sollte es jedoch reichen und am Ende gibt es auch dafür nur drei Punkte. Nach dem Heimspiel ist vor dem Heimspiel. Mit der Zweitvertretung von der SG Crostwitz erwartet uns der nächste Gast. Anstoß ist 14:00 in Malschwitz.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Paul Swakon, Marcus Brumme, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Janis Schwurack (04.Minute, Marco Benad)
2:0 Marco Benad (43.Minute, Jonas Unger)
3:0 Paul Schmidt (45.Minute, Marco Benad)
4:0 Janis Schwurack (52.Minute, Daniel Kloske)

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmidt (58.Minute)
Louis Winter für Janis Schwurack (70.Minute)
Robert Stewig für Lukas Meier (77.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Alexander Schubert

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Erster Auswärtsdreier

Nach zuvor 4 Auswärtsspielen ohne Dreier gelang dem Traktooor gegen die Spg Hoyerswerda FC II/Wiednitz-Heide endlich der ersehnte Sieg. Auf perfektem Untergrund erspielte man sich vor allem in Halbzeit Zwei ein Übergewicht und konnte so den Sieg perfekt machen.

Bereits beim Warmmachen kribbelte es in jedem Kicker des Traktooors. Im altehrwürdigen Jahn Stadion wurde der Haupt Rasenplatz für die Partie freigegeben. Manche Bundesligisten würden da neidisch sein. Daher zählten heute keine Ausreden bei ungenauen Abschlüssen oder Pässen. Im Tor stand Goalie Franz Lehmann. Ansonsten rückte Brumme in die Innenverteidigung, Günther ersetzte Röhr als RV und Schwurack begann für den erkrankten Krüger.

Mit dem Anpfiff von Schiri Schindler begann der Traktooor druckvoll in Richtung gegnerischem Gehäuse. Ein erster Abschluss von Benad klärte der Keeper etwas unsicher zur Ecke. Wenig später sollte der Führungstreffer ebenfalls aus einer Ecke resultieren. Meier brachte den Ball in die Mitte. Dort entstand daraufhin ein Tohuwabohu im Strafraum, bei dem Schwurack die Übersicht behielt und für Brumme ablegte, der den Ball mit höchster Präzision an allen Gegnern vorbei ins rechte Eck schweißte. Eine verdiente Führung, da der Traktooor Spiel und Gegner im Griff hatte. Fortan wurden die Gastgeber jedoch stärker und der Traktooor kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Der erster Abschluss von Hoy landete am Außennetz. Der Traktooor konnte zwar einige Konter fahren, doch außer einem Schuss aus 20m von Schwurack gab es nichts nennenswertes. In der 25.Minute fiel dann der Ausgleich. Nach einer geklärten Aktion spielte Günther einen katastrophalen Fehlpass zum gegnerischen Sechser. Die weit aufgerückte Abwehr des Traktooors bot dadurch viele Lücken und Hoy kombinierte sich stark über die rechte Seite vors Tor und Schimang ließ mit seinem Abschluss Lehmann keine Chance. Bis zum Pausenpfiff gab es dann Gelegenheiten für beide Teams. Zunächst scheiterte Benad am Keeper nach Vorlage von Kloske. In der 44. Minute konnten sich die Gastgeber abermals gut bis vor das Tor kombinieren, doch Torschütze Schimangs Lupfer segelte über den Kasten. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause.

In Halbzeit Zwei erhöhte der Traktooor das Tempo und setzte sich in der hoyerswerdschen Hälfte fest. Über die Stationen Kloske und Benad wurde Unger bedient, dessen Lupferschuss die Querlatte streichelte. Kurz danach konnte sich wieder Kloske durchtanken und in der Mitte Meier bedienen, doch sein Abschluss misslang völligst. Wenig später fiel dann der vermeintliche Treffer. Meier schickte Benad auf die Reise, der seinen Gegenspieler abschüttelte und vorm Hüter einnetzte. Doch der Linienrichter bekam ein Signal aus Köln und hob mehrere Sekunden nach dem Treffer die Fahne. Angestachelt von dieser Entscheidung entwickelte der Traktooor eine jetzt-erst-recht-Mentalität. Nach Foul an Kloske wurde der Freistoß schnell ausgeführt. Kloske bediente Brumme im Strafraum und der Edeltechniker legte perfekt für Benad ab, der den Ball zum 2:1 ins Tor grätschte. Nun zog sich der Traktooor auf Höhe der Mittellinie zurück und ließ den Gegner kommen. Hüter Lehmann musste zwar einige Male energisch aus seinem Kasten eilen, um die Zuspiele abzufangen, ansonsten egalisierte das Innenverteidigerduo Swakon/Brumme jegliche Angriffsbemühungen. In der 84.Minute fiel das entscheidende 3:1. Wieder war es Kloske, der im Strafraum nicht zu halten war und clever quer legte, sodass Benad nur noch den Fuß hinhalten musste.

Nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte sich der Traktooor steigern und am Ende verdient die Punkte nach Malle holen. Im nächsten Spiel ging es wieder Zuhause darum, die Siegesserie weiter auszubauen. Zu Gast war mit der SG Oßling/Skaska ein unbekannter Gegner.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Paul Swakon, Marcus Brumme (G), Sandy Bolz
Paul Schmidt (G), Jonas Unger, Lukas Meier (G), Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Marcus Brumme (13.Minute, Janis Schwurack)
1:1 Schimang (25.Minute)
2:1 Marco Benad (71.Minute, Marcus Brumme)
3:1 Marco Benad (84.Minute, Daniel Kloske)

Auswechslungen:

Louis Winter für Janis Schwurack (87.Minute)

Bank:
Robert Stewig

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Spende für die Sportwichtel

Kinder nehmen über Bewegung nicht nur ihre Umwelt wahr, sondern vor allem sich selbst und ihren Körper. Mit der Schulung einer guten Bewegungskoordination legen wir im Kleinkind- und Vorschulalter den Grundstein für die folgenden motorischen Entwicklungsprozesse, die in der Grundschule bewältigt werden müssen, wie die Ausdauerfähigkeit, die Kraft- oder Schnelligkeitsentwicklung.

Lions Club spendet für SportwichtelDieses Konzept unserer Sportwichtel in Malschwitz überzeugte die Mitglieder des Lions Fördervereins Bautzen. In unserer Kindersportstunde am Mittwoch, den 02. Oktober 2019, wurde uns ein Scheck über 500,- überreicht. Dies werden wir u.a. für kindgerechte Spielgeräte einsetzen. Lasst Euch überraschen!

Vielen Dank an den Lions Förderverein Bautzen.

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Heimmacht Malschwitz

Gegen den SV Radibor 1922 konnte der Traktooor seine beeindruckende Heimserie fortsetzen und die Gäste mit 6:0 nach Hause schicken. Besonders im ersten Durchgang zerlegte der Traktooor die Abwehrreihen der Gäste und konnte so den Grundstein für den Sieg legen.

Personell musste Coach Böhm auf Wanderfreund Schwurack und Günther verzichten. Dafür rückte L.Meier wieder ins Aufgebot. Das Tor hütete, wie bereits im Spiel gegen Straßgräbchen, Jens Bärtl. Im Sturm agierten zu Beginn Benad und Brumme. In den Trainingseinheiten unter der Woche wurde wiederholt auf die Basics des Verteidigens eingegangen. Die Gegentorflut sollte so gemindert und das Bewusstsein fürs kompakte Verschieben geschärft werden. Bei bestem Fritz-Walter-Wetter pfiff Schiri Wende die Partie an.

In den ersten Minuten waren es die Gäste die offensive Akzente zeigten und mit der ersten Chance in Führung hätten gehen müssen. Nico Busch wurde völlig allein gelassen und schob den Ball jedoch frei vor Hüter Bärtl links am Tor vorbei. Kurz danach wurde zum ersten Mal Verletzungsbedingt getauscht. Stewig, der sich bei einer Grätsche verletzte, verließ das Feld und für ihn rückte Kloske ins Sturmzentrum. So musste Brumme von ganz vorn nach ganz hinten weichen und neben Swakon die Innenverteidigung bilden. Auf der Gästeseite musste wenig später ebenfalls gewechselt werden. Schierack wich für Reineke. Nun sollte es wieder um Fussball gehen. Der Traktooor griff über die linke Seite an und Tattoofreund Bolz schlug einen langen Ball Richtung gegnerisches Gehäuse. Torhüter Grenzemann verschätzte sich und so sprang der Ball über ihn ins Tor zum 1:0. Kurz nach dem Anstoß der zweite Streich des Traktooors. Kloske steckte den Ball perfekt für Benad durch, der den Keeper umkurvte und den Ball ins Gehäuse schoss. Jetzt war der Traktooor im Modus. Die Gäste waren im Defensivbereich nicht auf der Höhe und bissen sich an der gut gestaffelten Hintermannschaft die Zähne aus. Vor allem der junge Röhr machte ein sehr gutes Spiel als Rechtsverteidiger und auch Brumme kochte reihenweise die gegnerischen Stürmer ab. Radibor konnte sich noch glücklich schätzen, dass Malschwitz zahlreiche sehr gute Gelegenheiten ungenutzt ließ. Krüger und Schmidt verzogen aus bester Position. In der 32.Minute fiel dann das lange überfällige 3:0. Benad tankte sich in den Strafraum und wurde sehr unglücklich von Bauer beim Klärungsversuch getroffen. Den Elfmeter verwandelte Brumme, wie im Training tags zuvor geübt, sicher ins linke Eck.

In der 39.Minute rollte der nächste Angriff aufs sorbische Tor. Wieder bediente Kloske Benad, der mehrere Gegenspieler stehenließ und aus spitzen Winkel abzog. Sein Schuss wurde vom Hüter an die Latte gelenkt und landete vor Stani „Maschine“ Krüger, der den Ball cool und lässig mit dem linken Knie ins rechte Eck beförderte. Kurz vor der Halbzeit machte dann der emsig im Mittelfeld wühlende Unger seine Bude. Eine schöne Kombination über Kloske, Benad und Krüger fand schließlich Unger, der den Ball nur noch aus wenigen Metern ins Tor schieben musste. Naja ok vllt. war etwas Abseits mit im Spiel aber wenn sich in Köln keiner meldet zählt der Treffer. Danach waren die Gäste erlöst und es ging in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte verwaltete der Traktooor das Spiel und so konnten die Gäste ihr fußballerisches Können in der einen oder anderen Situation aufblitzen lassen. Doch entweder vereitelte Keeper Bärtl mit starken Paraden den Ehrentreffer oder die Gäste scheiterten an der eigenen Inkonsequenz vor dem Kasten. Ein Beispiel dafür war der klägliche Lupferversuch von Nuck aus wenigen Metern, welcher egtl. als Rückpass hätte geahnt werden müssen. Es lief einfach heute nicht bei den Gästen. Der Traktooor hatte oft reichlich Feld vor sich und kam zu guten Kontersituationen. Diese wurden jedoch schlecht zu Ende gespielt bzw. scheiterten Krüger, Schmidt und Benad am gut parierenden Grenzemann. Kurz vor Ultimo machte der Goalgetter dann das halbe Dutzend voll. Schmidt bediente Benad und der legte sich (Sarkasmusmodus on) gefühlvoll den Ball am Keeper vorbei, spielte einen herrlichen Doppelpass mit dem Pfosten und schob am Ende überlegt ins Tor ein (Sarkasmusmodus off). Kurz gesagt er stürzte das Ding irgendwie ins Tor. Wenige Minuten später war Schluss und der vierte Heimsieg in Folge perfekt.

Mit einer sehr guten ersten Halbzeit konnte man frühzeitig den Gästen den Zahn ziehen. Diese abgeklärte Spielweise muss nun auch mal auswärts durchgezogen werden, damit es in der Tabelle weiter nach oben geht. Nächstes Wochenende ist spielfrei. Das übernächste Wochenende reist man nach Hoyerswerda zum Auswärtsspiel gegen die Spg Hoyerswerda FC II/Wiednitz-Heide.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Johannes Röhr, Paul Swakon, Robert Stewig, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Stanislav Krüger (G)
Marco Benad, Marcus Brumme

Tore:

1:0 Sandy Bolz (9.Minute)
2:0 Marco Benad (10.Minute, Daniel Kloske)
3:0 Marcus Brumme FE (32.Minute, Marco Benad)
4:0 Stanislav Krüger (39.Minute, Marco Benad)
5:0 Jonas Unger (42.Minute, Stanislav Krüger)
6:0 Marco Benad (89.Minute, Paul Schmidt)

Auswechslungen:
Daniel Kloske für Robert Stewig (05.Minute)
Franz Lehmann für Daniel Kloske (83.Minute)
Louis Winter für Stanislav Krüger (85.Minute)

Bank:
Alexander Schubert

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Duselpunkt im Derby

Nach zwei Derbysiegen in der letzten Saison reichte es dieses Mal nur zu einem Punkt gegen den Nachbarn. Während man einen Großteil der Partie verschlief und die Heimelf zu vielen Möglichkeiten einlud, hätte man sich dennoch kurz vor Schluss zum Sieg schießen können.

Mit Aufwind durch den Sieg gegen Laubusch ging der Traktooor motiviert in das anstehende Derby. Personell konnte man mit Brumme wieder auf einen der stärksten Spieler im Kader zurückgreifen. Der Thailandurlauber (Villa Germania lässt grüßen) bildete mit Unger die Doppelsechs. Verletzungsbedingt musste man auf Kloske verzichten. Für ihn rückte Paul Schmidt mit Benad in die Doppelspitze. Bei der Heimelf zählten, neben „Oldie“ und Ex-Malle Kicker Steffek, Spieler wie Zichel oder Zoch zu den „Ältesten“. Im Gegensatz zur letzten Saison wirkt die Mannschaft gereifter und konnte sich ergebnistechnisch und spielerisch stabilisieren und weiterentwickeln.

Bei herbstlich wechselnden Wetter pfiff Sportsfreund Aust zum Derby an. Gleich mit der ersten Chance konnte der Traktooor in Führung gehen. Nach einem Ballverlust im Angriff wurde die Kugel durch aggressives Gegenpressing zurückerobert. Bolz antizipierte die gegnerisches Bewegung und konnte so den Ball erobern, perfekt hinter die Abwehr zu Schmidt spielen und dieser blieb kalt wie Hundeschnauze und lupfte den Ball über Zoch ins Tor. Danach hatte Benad nach einem Konter die Möglichkeit jedoch konnte er sich zwischen Abspiel und Abschluss nicht entscheiden, wodurch die Situation geklärt wurde. Danach wurde jedoch unverständlicherweise das Fussball spielen eingestellt. Großdubrau war klar tonangebend und insbesondere in den Zweikämpfen präsenter. So wurde die Führung innerhalb von zwei Minuten verspielt. Zunächst wurde ein Angriff über die linke Seite nicht unterbunden. Die Hereingabe wurde von Freund und Feind verpasst, sodass der Ball von rechts erneut in die Mitte gebracht werden konnte. Dort stand Schoele goldrichtig und brauchte nur noch den Fuß hinhalten. Kurz danach herrschte wieder reichlich Tohuwabohu im 16er vom Traktooor. Den ersten Abschluss konnte man noch parieren, doch der Abpraller landete wieder bei einem Großdubrauer, der den Ball ins Tor beförderte. Nun musste sich der Traktooor wieder sammeln. Es brauchte bis zur 35.Minute, bis man sich wieder an die offensiven Tugenden erinnerte. Ein Abschluss von Brumme aus der Distanz war der Anfang. In der 39.Minute folgte der Ausgleich. Nach einem Doppelpass mit Schmidt zog Unger aufs Tor und hämmerte das Ding aus 18m ins rechte Eck. In der 42.Minute pfiff der etwas neben sich stehende Aust Rückpass und somit indirekten Freistoß für Großdubrau. Der Ball konnte jedoch zur Ecke geklärt werden, die keine Gefahr brachte.

Die zweite Hälfte war …, wie soll man es beschreiben, komisch. Es war ein eher verkrampftes Spiel ohne spielerische Highlights. Die Heimelf hatte zwar deutlich mehr Möglichkeiten, doch entweder befanden sie sich im Abseits oder spielten die Situationen schlecht aus. Alleine der junge Schoele hatte viele Gelegenheiten zum Führungstreffer. Doch entweder fanden seine Lupfer nicht den Weg ins Tor oder ein Abwehrspieler rettete in höchster Not. Chancen für den Traktooor ergaben sich erst kurz vor Ultimo. Der angeschlagene Benad tankte sich im Strafraum durch und legte den Ball in den Rückraum. Dort war der eingewechselte Altherren Stürmer Richter komplett blank. Sein Abschluss aus 9m wurde jedoch sensationell von Zoch entschärft. Die anschließende Ecke köpfte Kopfballungeheuer Swakon Richtung Tor, doch auch hier packte Zoch eine Flugeinlage aus und parierte die Murmel. Kurz darauf war Feierabend und die Partie endete 2:2 Unentschieden.

In Anbetracht der ausgelassenen Chancen der Heimelf in Hälfte Zwei ist der Punkt glücklich. Jedoch hätte der Fussballgott auch den Traktoooristen kurz vor Schluss einen Dreier schenken können. Am Ende muss man mit dem Punkt zufrieden sein und den Blick auf das kommende Wochenende richten. Dort trifft man Zuhause im nächsten Derby gegen die Sportsfreunde aus Radibor. Der Absteiger aus der Kreisoberliga ist bisher ungeschlagen und zählt zu den spielstärksten Truppen in der Liga. Freuen wir uns auf ein faires und spannendes Spiel. Anstoß Samstag 15Uhr in Malle.

Aufstellung:
Alexander Schubert
Thomas Günther, Paul Swakon, Robert Stewig, Sandy Bolz
Johannes Röhr, Jonas Unger, Marcus Brumme, Janis Schwurack
Marco Benad, Paul Schmidt

Tore:

0:1 Paul Schmidt (08.Minute, Sandy Bolz)
1:1 Tom Schoele (19.Minute)
2:1 Dominic Noack (21.Minute)
2:2 Jonas Unger (39.Minute, Paul Schmidt)

Auswechslungen:
Martin Richter für Thomas Günther (70.Minute)
Louis Winter für Johannes Röhr (81.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Jens Bärtl

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Sieg gegen den Spitzenreiter

Nach eher dürftigen Partien meldete sich der Traktooor mit einem Sieg gegen Laubusch/Bluno zurück. In einem intensiven Spiel konnte ein früher Rückstand gedreht werden. Am Ende bezwang man die Gäste souverän mit 3:1.

Nach dem fürchterlichen Spiel gegen Straßgräbchen und der mehr als verdienten Niederlage ging es im Heimspiel gegen die neu zusammengewürfelte Truppe von Kickern aus Laubusch und Bluno. Die Gäste sind sehr gut in die Saison gestartet und konnten ihre Ergebnisse aus der Vorbereitung bestätigen. Jedoch fehlten den Gästen mit Hattula und Britschka zwei immens wichtige Spieler. In den Reihen des Traktooors rückte Schubert ins Tor für Bärtl, Günther nach Verletzung wieder von Anfang an in die Verteidigung und Urlauber Stewig in die Innenverteidigung. Taktisch wurde zunächst wieder mit einer 5er Kette agiert, um den Raum für die offensivstarken Gäste eng zumachen.
In den ersten Spielminuten passierte auf beiden Seiten relativ wenig. Die Abwehrreihen standen gut und hielten die Stürmer in Schach. Nach einer Viertelstunde musste der Gast zum ersten Mal verletzungsbedingt wechseln. Bei einem Laufduell mit Benad verletzte sich Schön am Knöchel. Für ihn kam Mietschke in die Partie und orientierte sich sofort nach vorn. Bei einem Klärungsversuch des Traktooors wurde der eben eingewechselte Mietschke perfekt auf rechts freigespielt, ging mit Zug aufs Tor und versenkte den Ball aus 24m akkurat im langen Eck. Keine Chance für Keeper Schubert und der erste Dämpfer für die Heimelf. Doch bereits 4 Minuten später konnte man ausgleichen. Nach einer Eck stieg Swakon am Höchsten und beförderte den Ball ins Netz. Fortan war der Traktooor bemüht auf den Führungstreffer. Es fehlte jedoch an klaren Abschlüssen. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

In Hälfte Zwei stellte der Traktooor taktisch um Mit einem 4-4-2 sollten die beiden Stürmer Kloske und Benad frühzeitig Druck ausüben. Bis zur 62.Minute passierte wenig vor den Toren. Doch dann sollte sich der Traktooor über die linke Seite in den Strafraum kombinieren. Benad spielte schließlich den Ball Richtung langen Pfosten und der heranrauschende Schmidt beförderte den Ball zum 2:1 ins Tor. Dies war der erste Pflichtspieltreffer des 18 jährigen im Männerbereich. Nun ließ sich der Traktooor weiter fallen und attackierte die Gäste erst ab der Mittellinie. Nur 3 Minuten nach dem Führungstreffer konnte Benad die Führung ausbauen. Durch mangelhaftes Passspiel konnte sich der Torjäger den Ball schnappen, mehrere Gegenspieler hinter sich lassen und den Ball an Hüter Reiche vorbei ins Tor schieben. Die Gäste wussten offensiv wenig zu überzeugen. In Hälfte Zwei erspielten sie sich keine Torchance. Der Traktooor hatte noch ein paar Möglichkeiten die Führung auszubauen, doch am Ende blieb es bei dem gerechten 3:1 Endstand.
Dieses Spiel hat Lust auf mehr gemacht. Defensiv wie offensiv sah es viel besser aus, als in den letzten Begegnungen. Am kommenden Samstag geht es im Derby gegen die blutjunge Truppe aus Großdubrau. Anstoß 15Uhr in Wulka Dubrawa.

Aufstellung:
Alexander Schubert
Paul Schmidt, Thomas Günther, Paul Swakon, Robert Stewig, Johannes Röhr
Daniel Kloske, Jonas Unger, Lukas Meier (G), Janis Schwurack
Marco Benad

Tore:

1:0 Mietschke (19.Minute)
1:1 Paul Swakon (23.Minute, Marco Benad)
2:1 Paul Schmidt (62.Minute, Marco Benad)
3:1 Marco Benad (65.Minute)

Auswechslungen:
Sandy Bolz für Daniel Kloske (76.Minute)
Louis Winter für Paul Schmidt (89.Minute)

Bank:
Holm Noack, Franz Lehmann, Domenik Dietz

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