Sieg zum Abschied

Nach dem Auswärtssieg in Laubusch gelang dem Traktooor der nächste Dreier. Gegen die Spielgemeinschaft aus Oßling/Skaska/Wittichenau II tat man sich lange schwer. Erst ein Traumtor von Daniel Kloske ebnete den beschwerlichen Weg zum 4:2 Sieg.


Im Vorfeld der Partie war bekannt, dass unsere Nummer 16 Jonas Unger sein letztes Spiel im Dress des Traktooors bestreiten würde. Aufgrund eines Masterstudiums in Salzburg steht der vielseitige Sechser der Mannschaft von Thomas Böhm nicht mehr zur Verfügung. Deswegen wollte das Team Jonas gern mit einem Sieg verabschieden. Dafür stellte Coach Böhm personell um. Ins Tor rückte Haupt für Bärtl, der im Urlaub weilt. Swakon bildete mit Tietze die Innenverteidigung. Dazu stürmte wieder Kloske an der Seite von Benad.


Schiedsrichterin Kretschmar hatte gerade erst zum Anstoß angepfiffen, da hatte der Traktooor bereits den ersten Hochkaräter. Nach einem Einwurf spielte Benad mit Becker einen schnellen Doppelpass und stand allein vor Hüter Käppler. Leider bekam er den Ball nicht am Hüter vorbei. Daraufhin übte der Traktooor weiter Druck auf die gegnerische Abwehr aus, doch die Gäste kamen Minute für Minute besser in die Partie. Nach 10. Minuten hatten wiederum die Gäste die Chance zur Führung. Keeper Haupt parierte jedoch den Abschluss von Tamke. Danach passierte wenig in den Strafräumen. Der Traktooor bewies abermals seine Standardstärke und drosch einen Freistoß übers Fangnetz. Die Gäste hatten bis zur Halbzeit ebenfalls keine klaren Torchancen mehr und so ging es mit dem 0:0 in die Kabine.


Es konnte spielerisch nur besser werden. Coach Böhm appellierte an das Team endlich Fussball zu spielen und den Zuschauern etwas zu bieten. Angespornt von der Anweisung des Trainers setzte vor allem Kloske diese rasch um. Nach einem egtl. bereits geklärten Angriff kam Schwurack nochmal an den Ball und flankte in Richtung 16er. Dort schraubte sich Daniel „Kotzki“ Kloske in alter Ronaldo Manier in die Lüfte und netzte sehenswert via Fallrückzieher im langen Eck ein. Was eine Bude. Daraufhin wechselte Coach Böhm rasch den Torschützen aus, bevor dieser noch weitere Traumtore erzielt. Nein. Dani musste zur Spätschicht. Kreisliga eben. Für ihn kam Schmidt in die Partie und Becker rückte neben Benad ins Sturmzentrum. Beflügelt durch den Führungstreffer spielte der Traktooor weiter nach vorn. Nach einem streitbaren Foul auf Höhe der Mittellinie bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen. Den in den Strafraum getretenen Ball faustete Hüter Haupt unglücklich direkt in die Füße von Kapitän Scholze. Dieser traf den Ball aus 30m ideal über alle Malschwitzer hinweg ins Tor. Zwei Minuten später erzielte der Traktooor abermals die Führung. Nach einem langen Abschlag von Haupt stimmte die Kommunikation zwischen Verteidiger und Hüter nicht und so konnte Benad den Ball an beiden vorbei zum 1ten Saisontor ins Gehäuse befördern.

Nun sollte man meinen, dass der Traktooor den Sieg locker ins Ziel bringt. Doch die nimmermüden Gäste stemmten sich mit allen Mitteln gegen die Niederlage und hatten weiter ihre Chancen zum Ausgleich. Einen Hochkaräter konnte Hüter Haupt stark parieren. Leider schenkten wir den Gästen direkt an diese Aktion quasi den Ausgleich. Haupt will den Ball nach vorn schlagen, schießt ihn jedoch direkt Paulick in die Beine und dieser beweist eine gute Technik und befördert den Ball aus 40m ins lange Eck. Nun war die Moral der Truppe gefragt. Das Spiel wog nun hin und her. Zunächst hatten die Gäste die Großchance zur Führung. Nach einem Aufbaufehler war Tamke auf und davon, doch Haupt machte seinen Fehler gut und parierte den Abschluss gekonnt. Kurz darauf köpfte Swakon knapp über den Kasten Käpplers. In der 82. Minute will Krüger vors Tor flanken. Der abgerutschte Ball segelt jedoch in Richtung langem Eck und Käppler lenkt die Murmel gerade so an die Latte. Die darauffolgende Ecke bringt Schwurack an den langen Pfosten, wo Swakon überlegt ins kurze Eck zur 3:2 Führung einnicken kann. Nun warf Oßling alles nach vorn. Doch die Abwehr hielt stand. Nach einem Konter prüfte Benad den Keeper mit einem Linksschuss aus 16m. Die anschließende Ecke sollte egtl., wie in der Bundesliga abgeschaut, kurz ausgeführt werden, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Benad wurde jedoch nicht richtig attackiert und so konnte er bis in den Strafraum eindringen und den Ball zurück auf Becker legen. Dieser nahm den Ball nicht optimal an, beförderte ihn aber anschließend sehenswert mit links in den Winkel zum 4:2 Endstand.


Das war kein Spiel für Fussballästhetiker. O-Ton vom Ex-Präsident: „Egtl. dürften wir den Leuten keinen Eintritt abverlangen, sondern müssten ihnen fürs Zuschauen Geld geben“. Spielerisch war es eher ein Rückschritt zur Vorwoche. Der Traktooor rollt noch nicht so, wie sich Trainer Böhm dies vorstellt. Dennoch gab es drei Punkte zu feiern und Sportsfreund Unger konnte sich mit einem Sieg verabschieden. Das nächste Spiel findet am Sonntag auswärts in Thonberg statt. Anstoß ist 15Uhr.

Aufstellung:
Franz Haupt
Stanislav Krüger, Paul Swakon, Robert Tietze, Thomas Günther
Alexander Becker, Jonas Unger, Georg Hennersdorf, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Daniel Kloske (47.Min, Janis Schwurack)
1:1 Alex Scholze
2:1 Marco Benad (60.Min, Franz Haupt)
2:2 Pascal Paulick
3:2 Paul Swakon (85.Min, Janis Schwurack)
4:2 Alexaner Becker (90+3.Min; Marco Benad)

Auswechslungen:

Paul Schmidt für Daniel Kloske (54. Minute)
Tom Haase für Paul Swakon (90.Minute)

Bank:

Franz Lehmann, Lukas Volz, Axel Bittrich

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Reaktion gezeigt

Nach dem ernüchternden Auftritt aus der Vorwoche gab es gegen die Spg Laubusch/Bluno den ersten Dreier der Saison. Janis Schwurack brachte den Traktooor in einer Drangphase in Front. Nach vielen vergebenen Chancen wurde es zum Schluss noch spannend, jedoch ließ die Abwehr nichts zu und der Auswärtssieg war perfekt.

Nach einer längeren Anreise kam der Traktooor im urigen Glück-Auf-Stadion in Laubusch an. Der sehr gut präparierte und breite Platz sowie die herrlichen Temperaturen ließen die Vorfreude in jedem Kicker steigen. Zur Vorwoche musste Coach Böhm auf mehreren Positionen rotieren. Im Tor stand Jens Bärtl. Vor íhm bildeten Tietze und Stewig die Innenverteidigung, da Swakon verletzt passen musste. Ansonsten rückten Haase, Schwurack, Günther und Schmidt in die Startelf. Das Sturmduo bildeten Benad und Becker. Auf der Bank nahmen Volz, Neuzugang Bittrich und Routinier Meier Platz.

Zu Beginn der Partie musste sich der Traktooor aufgrund der diversen Umstellungen zunächst sortieren. Dadurch hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz und konnten die erste Chance verbuchen. Nach einem Konter spielte Hattula einen präzisen Querpass an den 5er zum freien Mietschke. Hüter Bärtl konnte den Schuss jedoch mit einer glänzenden Fußabwehr parieren. Danach riss der Traktooor das Spiel an sich. Der Ball wurde gut in den eigenen Reihen verteilt und der Gegner tief in seine Hälfte gedrückt. Nach einer ersten gelungenen Ballstafette über Hennersdorf und Schmidt war es Krüger, der aus 10m übers Tor zielte. Wenige Minuten später fiel der Führungstreffer. Laubusch/Bluno wollte über die Innenverteidiger das Spiel aufbauen, doch Stürmer Benad lief den Verteidiger früh an und konnte so einen Ballverlust provozieren. Im Anschluss tankte er sich bis zur Grundlinie durch und seinen Querpass fand den aufgerückten Schwurack. Dieser ließ noch mehrere Spieler ins Leere grätschen und vollendete eiskalt ins linke Eck. Beflügelt durch den Treffer ging es bis zur Halbzeitpause nur in eine Richtung. Doch Abschlüsse von Schmidt, Becker und Benad fanden nicht den Weg ins Tor. So ging es mit der 1:0 Führung in die Kabine.

In Hälfte Zwei drückte der Traktooor weiter auf den zweiten Treffer. Nach einem geklärten Eckball bediente Stewig den alleingelassenen Eckstoßschützen Benad, dieser legte direkt quer auf Günther. Doch den halbhohen Ball beförderte der Außenverteidiger ans Außennetz. Bis zur 75. Minute ergaben sich weitere gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Entweder vereitelte Hüter Reiche die Gelegenheiten oder es fehlte an der nötigen Präzision im Abschluss. So ließ man die Gastgeber im Spiel. In der letzten Viertelstunde erzwangen sich die Hausherren mehr Spielanteile und versuchten mit langen Bällen den Ausgleich zu erzielen. In dieser Phase konnte der Traktooor nur noch wenig für Entlastung sorgen. Doch bis auf einem Abschluss, der am langen Pfosten vorbeirauschte, gab es für Hüter Bärtl nichts zu halten. Trainer Böhm nahm mit zwei späten Auswechslungen noch zusätzlich Zeit von der Uhr und ermöglichte so auch Neuzugang Bittrich zum Pflichtspieldebüt. Nach kurzen Minuten des Bangens pfiff Schiri Wende die Partie ab und der Auswärtssieg war eingetütet.

Gegenüber dem 1.Spieltag war die spielerische Leistung deutlich verbessert. Der Gegner war jedoch an diesem Tag auch nicht in der besten Verfassung. Dennoch war es, ausgeklammert der Chancenverwertung, eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung, auf die aufgebaut werden kann. An diesem Samstag geht es mit einem Heimspiel gegen die Spg Oßling/Skaska/Wittichenau II weiter auf Punktejagd. Anstoß ist 15Uhr in Malschwitz.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Tom Haase, Robert Stewig, Robert Tietze, Thomas Günther
Paul Schmidt, Stanislav Krüger, Georg Hennersdorf, Janis Schwurack
Marco Benad, Alexander Becker

Tore:

1:0 Janis Schwurack (22.Min, Marco Benad)

Auswechslungen:
Lukas Volz für Tom Haase (77. Minute)
Lukas Meier für Alexander Becker (87. Minute)
Axel Bittrich für Paul Schmidt (90.Minute)

Bank:
Franz Haupt

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Auftaktniederlage im Derby

Zum Start der neuen Saison nach Corona empfing der Traktooor den Gemeindenachbarn aus Radibor. In einem kampfbetonten Spiel waren die Sorbischen Sportsfreunde immer einen Schritt schneller und gewannen so verdient mit 1:0 durch Torschütze Jatzwauk.

In der Zwangspause hat sich einiges getan beim Traktooor. So konnte Coach Böhm vier neue Gesichter im Kader begrüßen. Die Trainingsintensität war über die ganze Vorbereitung sehr gut. In den Testspielen verlor man gegen höherklassige und gewann gegen unterklassige Mannschaften. Zum Start fühlte sich der Traktooor gut gewappnet und hoffte mit einem Heimsieg in die Saison starten. Der Gegner aus Radibor wollte jedoch Revanche zum letzten Spiel, dass 6:0 verloren ging. Dementsprechend motiviert gingen die Gäste die Partie an.

Der Traktooor startete im gewohnten 4-4-2 System. Dabei feierten Robert Tietze, Georg Hennersdorf und Alexander Becker ihr Pflichtspieldebüt für den Traktooor. In den ersten Spielminuten waren beide Mannschaften damit beschäftigt, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen und ins Spiel zu kommen. Anfängliche Vorstöße des Traktooors konnten von der vielbeinigen Abwehr der Gäste entschärft werden. Mit zunehmender Spieldauer wurde Radibor dominanter. Ein erstes Tor wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Doch Radibor erhöhte weiter den Druck und offenbarte große Lücken in der Malschwitzer Hintermannschaft. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff konnte Hüter Haupt noch klären, doch der Abpraller landete vor den Füßen von Nuck, der den Ball jedoch überhastet am leeren Tor vorbeischoss. Kurz darauf fiel jedoch der überfällige Treffer. Über die rechte Seite wurde der Ball geschickt nach vorn getragen. Nach zwei schnellen kurzen Pässen wurde Jatzwauk auf der linken Seite freigespielt und dieser hatte keine Probleme den Ball aus 13m sicher im rechten Eck unterzubringen. Nun musste der Traktooor reagieren. Doch die Gäste waren dem zweiten Tor näher. Mehrere Male konnte in höchster Not der Ball geklärt werden. Bspw. lenkte Haupt einen Ball stark an den Pfosten und den Abpraller konnte Jatzwauk nicht an Bollwerk Stewig vorbei über die Linie drücken. Einzig kurz vor der Halbzeit hätte man Radibor für den Chancenwucher bestrafen können. Swakons Kopfball nach einer Ecke gegen die Laufrichtung konnte jedoch von Hüter Schierack noch an die Latte gelenkt werden. So ging es mit dem knappen Rückstand mehr oder weniger glücklich in die Halbzeitpause.

Zur Halbzeit stellte Coach Böhm das System auf 4-1-4-1 um. Als Achter agierten nun Hennersdorf und Kloske, wobei Unger vor der Abwerhkette den Abräumer mimen sollte. Zudem ersetze Schmidt den gelbverwarnten Volz. Durch die Umstellung wurde Radibor mehr unter Druck gesetzt, jedoch ergaben sich über die Dauer der zweiten Halbzeit wenig Torchancen. Die herausgeholten Freistöße aus guter Position wurden leider zum Großteil als Stresstest für die sorbische Mauer genutzt. Zuschauer sehnten sich in diesen Momenten nach Funke, Schäpe und co. In der 76. Minute ergab sich dann jedoch die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Pass in die Spitze vergaß die ansonsten aufmerksame Innenverteidigung den durchstartenden Benad. Doch dieser legte den Ball überhastet an dem herauseilenden Hüter Schierack weit rechts neben das Tor. Radibor hatte nun viel Platz zum Kontern, aber spielte die Möglichkeiten schlecht aus. So blieb es spannend. Aber der Traktooor fand keine Mittel mehr und daher ging die erste Partie mit 0:1 verloren.

Nun heißt es Mund abputzen, Krone richten und Moral zeigen. Radibor war an diesem Tag in puncto Aggressivität und Körpersprache präsenter. Sechser Omran bspw. gewann alle Kopfballduelle im Mittelfeld und schmiss sich in jeden Ball. Diese Leidenschaft fehlte leider, vor allem in Halbzeit Eins, beim Traktooor. In den kommenden Spielen muss jeder Spieler eine Schippe drauflegen. Die Chance zur Wiedergutmachung ergibt sich am kommenden Samstag. Der Traktooor gastiert bei der Spielgemeinschaft Laubusch/Bluno. Diese konnten ihr erstes Spiel in Straßgräbchen souverän mit 4:0 gewinnen. Anstoß der Partie ist 15Uhr im altehrwürdigen Glück-Auf-Stadion in Laubusch.

Aufstellung:
Franz Haupt
Lukas Volz (G), Paul Swakon, Robert Tietze, Robert Stewig
Alexander Becker, Jonas Unger, Georg Hennersdorf (G), Stanislav Krüger
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:
0:1 Johannes Jatzwauk

Auswechslungen:
Paul Schmidt für Lukas Volz (46. Minute)
Janis Schwurack für Alexander Becker (73. Minute)

Bank:
Tom Haase, Jens Bärtl

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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG reloaded

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+++ Vorbereitungsplan Saison 2020/21 +++

Heut zeigen wir euch wie sich unsere Männermannschaft für die anstehende Saison in Schuss bringen will. Die ersten schweißtreibenden Einheiten sind absolviert und nun kribbelt es in den Beinen um nach langer Coronapause endlich wieder richtige Spiele zu bestreiten!

Samstag, 18.07. um 15.00 Uhr SpVgg Lohsa/ Weißkollm e. V. (H)

Samstag, 08.08. um 15.00 Uhr Baruther SV 90 e.V. (H)

Freitag, 14.08. um 18:30 Uhr Kleinbautzen (H)

Samstag, 15.08. um 15:00 Uhr SV Oberland Spree (A)

Samstag, 22.08. um 15:00 Uhr SG Motor Cunewalde e.V. (A)

Samstag 29.08. um 15:00 Uhr SV Gnaschwitz-Doberschau (H)

Erstes Punktspiel: 05./06. SeptemberÜber eventuelle Änderungen der Spielansetzungen informieren wir euch rechtzeitig! Sport frei – bleibt gesund!

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Arbeitseinsatz mit Abstand

Nachdem der Trainingsbetrieb unter besonderen Vorkehrungen langsam wieder startet, wurde die fußballfreie Zeit aktiv genutzt. Der Vorstand rief zum Arbeitseinsatz und viele Mitglieder sind gefolgt.

Am Freitag nach Männertag trafen sich ca. 20 Mitglieder in den frühen Morgenstunden auf dem Sportplatz. Trotz der Strapazen des vergangenen Tages waren alle fit und voller Tatendrang. Natürlich gab es auch jüngere Spieler, die sich zwar angekündigten, jedoch kurzfristig an der Männergrippe erkrankten. 

Gestartet wurde der Arbeitseinsatz mit dem Verteilen des neu gelieferten Steinmehls auf der Aschenbahn. Hier geht ein großer Dank an die Gemeinde Malschwitz als Sponsor des Steinmehls und an Budissa Preititz für die Anfuhr und grobe Verteilung auf der Aschenbahn. Unsere Männer, bewaffnet mit Schaufeln, Schubkarren und Rechen, hatten nun die Aufgabe das Steinmehl gleichmäßig auf der Bahn zu verteilen. Anschließend wurde die Bahn geschleppt.

Nach einer kurzen Erfrischung mit isotonischen Getränken ging es zur nächsten Aufgabe. Dafür wurden zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe kümmerte sich um die Ausästung des Grabens  hinter dem Tor auf dem Hauptplatz. Hierbei musste sehr viel Laub zusammengekehrt und später abtransportiert werden. Ebenfalls wurden alte, tote Äste verschnitten und entsorgt. Nun haben die Ersatzspieler wenig Mühe die verschossenen Bälle zu finden. Die Andere Gruppe kümmerte sich um das Zurückschneiden der Hecke auf dem Nebenplatz. Der Verschnitt von beiden Gruppen wurde zentral angehäuft und wird demnächst fachmännisch entsorgt. Die großen Haufen des Verschnitts wurden sicherlich von dem ein oder anderen beim Vorbeifahren schon wahrgenommen. Zudem wurden durch Fachmann „Petl“ die Pflasterwege ausgebessert.

Um das leibliche Wohl kümmerte sich Vorstandsmitglied und Torwartlegende Olaf Lehmann am Grill. Hier geht ein weiterer Dank an die Fleischerei Richter, die Steaks und Bratwürste gesponsort haben. Von unserem Bäckermeister Martin Richter kamen frisch gebackene Semmeln aus Sdier. Vielen Dank für diese Unterstützung.

Ca. 17 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen und nach dem obligatorischen Abschlussgetränk gingen alle ihre Wege nach Hause. Während der Maßnahmen wurden selbstverständlich alle aktuellen Regeln zur Hygiene und zum Abstand eingehalten und beachtet.

Wir danken allen Mitgliedern, Sponsoren und Freiwilligen für ihre Unterstützung und Hilfe.

Bleibt gesund.

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+++ Wichtige Informationen +++

Liebe Vereinsmitglieder/-in, Sportler/-innen, Fans und Freunde des
Traktooors,

aufgrund der aktuellen Lage und einer Bekanntmachung der Bundesregierung
Deutschland bleibt der Wettkampf- und Trainingsbetrieb bis auf weiteres
eingestellt!

„Darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und
Freizeiteinrichtungen (…) fürs Erste verboten.“ (Presseerklärung der
Bundesregierung, 16.03.2020)
Das bedeutet auch, dass unsere geplante #Jahreshauptversammlung am 03.04.2020
abgesagt und auf einen derzeit noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben wird.
Wir werden euch über einen neuen Termin rechtzeitig sowie über neue
Erkenntnisse zum Spiel- und Trainingsbetrieb informieren.

Lasst uns positiv in Richtung Zukunft blicken und bleibt gesund!
Bis bald wieder auf/in unseren Sportstätten in #Malschwitz!

Mit sportlichen, gesunden Grüßen,
Der Vorstand
⚽️🚜

#svtraktormalschwitz #traktooor #mitgliederversammlung

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Heimserie gerissen

Im Rückspiel gegen die Spielgemeinschaft der SpVgg Knappensee und SV Zeißig II riss die Siegesserie des Traktooors. Glück hatte man bei drei Lattenschüssen der Gäste. Kurz vor Schluss wäre fast der Lucky Punch geglückt, doch am Ende trennte man sich leistungsgerecht 0:0.

Coach Böhm musste im Vergleich zum Rückrundenauftakt wieder kräftig umbauen. Mit Günther, Krüger und Benad fehlten drei Spieler. Für Benad rückte Brumme in die Doppelspitze neben Kloske. Auf den beiden Außenverteidigerpositionen spielten Haase und Winterneuzugang Volz. Neben diesen beiden gab auch Franz Haupt sein Startelfdebüt für den Traktooor. Haupt hütete statt Lehmann das Malschwitzer Gehäuse.

Auf schmierigem Geläuf sollte die Revanche für die 6:3 Hinspielniederlage erfolgen. In den ersten Spielminuten waren beide Mannschaften damit beschäftigt, sich an die Platzverhältnisse zu gewöhnen. Dabei war zunächst der Traktooor tonangebend. Jedoch fehlte die nötige Präzision beim letzten Pass, sodass keine nennenswerten Chancen erspielt wurden. Nach der Anfangsviertelstunde meldete sich der Gast an und hatte die erste Großchance. Über die rechte Seite konterten sich die Gäste schnell nach vorn. Die anschließende Flanke von Gahno am zweiten Pfosten, der den Ball jedoch nicht kontrollieren konnte und dadurch unter Bedrängnis die Kugel aus 7m übers Tor beförderte. Kurz darauf folgte die nächste Chance der Gäste, welche jedoch noch im letzten Moment entschärft werden konnte. Offensiv kam vom Traktooor wenig. Einzig ein Schuss von Kloske aus 17m erzeugte einen Hauch von Gefahr. So ging es mit dem 0:0 in die Pause.

Halbzeit Zwei war deutlich aktiver und hatte mehr Chancen zu bieten. Zunächst setzte sich Brumme auf rechts durch und konnte den Ball am herauseilenden Hüter vorbeibringen. Der Ball ging jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Danach kamen auch die Gäste gefährlichs vors Tor. Der Schuss vom Aushilfskeeper der ersten Mannschaft aus Zeißig Schäfer landete aus 20m am Querbalken. Glück für den Traktooor die Erste. Denn kurz danach kam selbiger nach einem Standard erneut an den Ball und setzt ihn, ähnlich wie einige Minuten zuvor, an den Querbalken. Der Traktooor kam im Anschluss an diese Großchancen ebenfalls zu seinen Möglichkeiten. Zunächste scheiterte Schmidt im 16er mit einem Schuss aufs lange Eck. Später zielte Brumme aus 20m ebenfalls zu ungenau und verpasste den Treffer knapp. Da aller guten Dinge Drei sind, entschloss sich der Gast ein drittes Mal die Stabilität des Malschwitzer Gehäuses zu prüfen. Einen Fernschuss lenkte Keeper Haupt noch an die Latte. Am heutigen Tag war der Traktooor vor allem anfällig für Konter. Nach einem eigenen Eckball wurde der Ball leichtfertig im Mittelfeld verloren, sodass eine 3 zu 1 Situation entstand. Routinier Stewig verteidigte die Situation jedoch ganz stark und bewahrte so den Traktooor vorm Rückstand. In der letzten Spielminute hätte sich Rechtsaußen Schmidt zum Helden schießen können. Nach einem Flankenball von Kloske vernaschte der Jungspund seinen Gegenspieler und stand frei vor dem Tor. Sein Abschluss misslang jedoch leider, sodass die Situation geklärt wurde und der Schiri wenig später die Partie beendete.

Lattenschuss Nummer Zwei

Zusammengefasst muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Spielerisch war dies jedoch keine gute Leistung. Für die kommenden Wochen und Spiele muss weiter an den Stellschrauben gedreht werden, damit mehr Kombinationen und mehr Chancen herausgespielt werden. Am kommenden Sonntag kann dies beim Gastspiel gegen den SV Haselbachtal schon umgesetzt werden. Gespielt wird 15Uhr auf dem Hartplatz am Keulenberg.

Aufstellung:
Franz Haupt
Lukas Volz, Paul Swakon, Robert Stewig (G), Tom Haase (G)
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marcus Brumme, Daniel Kloske

Tore:
keine

Auswechslungen:
keine

Bank:
Louis Winter, Johannes Röhr, Franz Lehmann

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Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

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Rückrundenstart geglückt

Zum Start des Jahres 2020 ging es Zuhause gegen die zweite Mannschaft des Königswartha SV spannend zu. Nach früher Führung geriet der Traktooor in Rückstand und konnte innerhalb von 8 Minuten das Spiel drehen. Zum Schluss erkämpfte man sich den 4:3 Heimsieg.

Zum neuen Jahr konnte Coach Böhm auf 15 Spieler zurückgreifen. Dabei saßen die beiden Winterneuzugänge Lukas Volz (Baruther SV) und Franz Haupt (Budissa Bautzen Jugend)erstmals auf der Bank. Im Tor hütete Franz Lehmann den Kasten der Malschwitzer Traktoristen. In der Viererkette musste Krüger auf der Außenverteidigerposition aushelfen, da sich Stammverteidiger Bolz verletzte bis auf weiteres ausfällt. Krüger selbst machte gegen Königswartha seine letzte Partie der Saison, da der Student für ein halbes Jahr nach Italien zieht und dort sein Auslandssemester absolviert. Im Mittelfeld und Sturm vertraute Trainer Böhm auf Altbewährtes. Die Gäste reisten zwar als Tabellenletzter und mit 14 Niederlagen in Serie an, dennoch war man aufgrund der Testspielergebnisse gewarnt. Dies sollte sich auch als folgerichtig erweisen, da der Gast nicht wie eine Truppe aus dem Tabellenkeller agierte. Schiedsrichter der Partie war Torsten Aust, welcher die Partie um 14 Uhr anpfiff.

Von Beginn an war der Traktooor die spielbestimmende Mannschaft. Mit der ersten guten Angriffssituation konnte sofort die Führung erzielt werden. Wie im Training einstudiert, wurde der Ball in die Spitze vom „Brecher von Teplice“ Kloske festgemacht und auf die Außen verteilt. Der aufgerückte Günther flankte auf den zweiten Pfosten und Rechtsaußen Schmidt köpfte freistehend aus wenigen Metern ein. Bis zur 30.Minute erarbeitete sich der Traktooor weitere Möglichkeiten. Benad scheiterte nach Schmidt Pass am Hüter. Der Jungspund Schmidt wurde später wunderbar freigespielt und scheiterte im 1 gegen 1 an Torhüter Langer. Die folgende Ecke von Meier köpfte Swakon knapp über die Latte. Leider verlor der Traktooor danach die Spielkontrolle und die Gäste fanden in die Partie. Eine Ecke besorgte dann den Ausgleich. Innenverteidiger Brosam kam ungedeckt auf Höhe des 5ers zum Kopfball und ließ Lehmann keine Abwehrchance. Nun lag das Momentum bei Königswartha. Minuten vor dem Pausentee fiel das 2:1. Günther spielte eine katastrophalen Fehlpass in die Mitte zu Schidun. Der 7er der Gäste tänzelte noch Unger aus und chippte den Ball frech aus 20m über Hüter Lehmann ins Tor. Damit bekam der Traktooor erstmal in dieser Saison mehr als ein Gegentor im eigenen Stadion.

Die Ansprache in der Kabine war deutlich. Entweder alle Spieler reißen sich nochmal zusammen und geben alles oder man verliert gegen die engagiert aufspielenden Gäste. Zu Beginn der zweiten Hälfte kam Tom Haase zu seinem Pflichtspieldebüt. Krüger musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Leider startete die zweite Hälfte wie die erste Hälfte endete. Der Gast bekam nach einem vermeidbaren Foul einen Freistoß und führte diesen schnell aus. Die Malschwitzer Abwehr haderte noch mit dem Schiedsrichter und so konnte sich der Stürmer im Strafraum durchsetzen und seinen Rückpass verwertete Pruski zum 3:1.
Es schien ein gebrauchter Tag zu sein, doch in der 63. Minute keimte wieder Hoffnung im Fanlager des Traktooors auf. Ein Einwurf von Haase landete über die Stationen Kloske und Benad bei Schwurack. Der Hobby-Bodybuilder entwischte seinem Bewacher und schob den Ball vor Hüter Langer eiskalt in die Maschen. Kurz danach scheiterte Schmidt, wie in Hälfte Eins, alleine vor dem Hüter. In der 67. Minute fiel dann der Ausgleich. Unger bediente Benad im 16er. Dessen Abschluss konnte Langer nur vor die Füße des aufgerückten Günther klären, wodurch dieser nur noch ins leere Tor einschieben musste. Der Traktooor war in diesen Minuten on fire. Schon beim nächsten Angriff fiel der Führungstreffer. Benad behauptete sich im Strafraum und hämmerte das Leder aus unmöglichem Winkel ins Dreiangel. Kurz danach musste Trainer Böhm wechseln. Winter kam für Meier in die Partie. Dadurch rückte Benad auf die ungewohnte Position auf der Doppelsechs.
Die letzten Minuten hieß es, die Führung zu sichern. Die Gäste stemmten sich gegen die Niederlage. Nach einem unnötigen Foul von Benad führte der folgende Freistoß fasst zum Ausgleich. Der eingewechselte Zschippang traf den Innenpfosten und der Nachsetzer landete aus wenigen Metern zum Glück des Traktooors über dem Kasten. Nach einer Riesenchance zum 5:3 für den Traktooor kam es kurz vor Schluss zum Platzverweis für Benad. Nach einem gewöhnlichen Zweikampf auf Höhe der Mittellinie, bei dem die Gäste im Ballbesitz blieben und eine aussichtsreiche Möglichkeit hatten, pfiff Schiri Aust Freistoß wegen Haltens und zückte, wenige Minuten nach der ersten Verwarnung, die zweite gelbe Karte. Mit etwas Fingerspitzengefühl hätte man diese Situation anders lösen können, aber es war insgesamt nicht der beste Tag des Schiedsrichters. Nach den anschließenden Minuten des Bangens wurde die Partie beendet.

Wir wissen wie die Bockwurst knackt!

Der Traktooor ist mit einem blauen Auge davon gekommen und konnte seine Heimbilanz weiter schadensfrei halten. Den Gästen wünschen wir im weiteren Verlauf der Saison viel Erfolg. Mit der gezeigten Einstellung sind sicherlich mehr Punkte drin, als in der Hinserie. Für den Traktooor geht es am Sonntag den 01.03 mit dem Auswärtsspiel in Nebelschütz weiter. Im Hinspiel setzte man sich 3:0 durch. Anstoß ist 14 Uhr. Bis dahin Gut Kick Fussballfreunde.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Paul Swakon, Robert Stewig, Stanislav Krüger
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marco Benad (G/R), Daniel Kloske

Tore:
1:0 Paul Schmidt (11.Minute, Thomas Günther)
1:1 Brosam (32.Minute)
1:2 Schidun (39.Minute)
1:3 Pruski (52.Minute)
2:3 Janis Schwurack (63.Minute, Marco Benad)
3:3 Thomas Günther (67.Minute, Marco Benad)
4:3 Marco Benad (71.Minute, tbd)

Auswechslungen:
Tom Haase für Stanislav Krüger (46. Minute)
Louis Winter für Lukas Meier (73. Minute)

Bank:
Lukas Volz, Johannes Röhr, Franz Haupt

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