+++ 8.Ausgabe von Einblicke und Ausblicke erhältlich +++

Hanspeter Benad ist bereits über den Kreis hinaus bekannt für sein soziales Engagement im Bereich des Fussballs. Seit nun mehr acht Ausgaben interviewt er fleißig bekannte Fussballer, Schiedsrichter, Trainer und Reporter. Diese Geschichten fasst er in einem Heft zusammen und teilt sie mit der Allgemeinheit.

Auch in der aktuellen 8. Ausgabe hat er viele bekannte Gesichter des Sports interviewen dürfen. Dazu zählen neben Spielern wie Leon Bailey (Leverkusen), Stefan Kutschke (Ingolstadt) und Lee (Nationalspieler Südkoreas) auch Sky-Reporter Holger Pfandt und neu Bayern Präsident Herbert Hainer zu seinen Interviewpartnern.

Die Ausgabe gibt es ab dem 01.Februar exklusiv nur beim Autor Hanspeter Benad selbst zu erwerben. Am besten ihr schreibt ihn dafür direkt bei Facebook an.

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„The same procedure as…“

Beim 7. Traditionsturnier in Sohland belegte der Traktooor erneut den zweiten Platz. Im Finale musste man sich, wie einige Tage zuvor, dem Kreisoberligisten aus Gnaschwitz geschlagen geben.

Vorab ein Hinweis aus dem Jugendbereich. Unsere E-Jugend erreichte am Samstagvormittag in Radibor den ersten Platz. Dabei gewannen die Schützlinge um Coach Kasper souverän all ihre 6 Spiele. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung .

Nun zu unseren Männern. Einige Tage nach dem Auftakt in der Halle in Gaußig versammelte Coach Böhm seine Schützlinge in Sohland. Für Bärtl hütete Lehmann im Wechsel mit Kloske das Tor und Unger spielte für Krüger. Ansonsten war die Besetzung gleich. Zu Beginn des Turniers sollte es eigentlich gegen den SV Zeißig gehen, doch leider sagten die Sportsfreunde ab und so wurde aus der 4er eine 3er Gruppe. Das erste Spiel bestritt man daher gegen die Spielgemeinschaft aus Oppach und Sohland. Das Spiel begann standesgemäß mit der 1:0 Führung durch Schwurack. Leider wurde in den Folgeminuten die Führung aus der Hand gegeben, sodass man einem 2:1 Rückstand aufarbeiten musste. Doch die gute Moral aus dem letzten Turnier wurde konserviert und der Traktooor drehte die Partie zum 3:2 Sieg. Somit war das Halbfinale gesichert, da Oppach sein Spiel gegen Gnaschwitz verlor. Im letzten Gruppenspiel ging es um Platz 1 in der Gruppe. Wieder konnte man gut in die Partie starten und mit 1:0 in Führung gehen. Doch dieses Mal ließ man sich ein ums andere Mal übertölpeln und so stand es kurz vor Schluss 3:1 für Gnaschwitz. Der Anschlusstreffer wenige Sekunden vor Abpfiff durch Bolz kam leider zu spät.

Im Halbfinale traf der Traktooor auf die Mannschaft von Oberland/Spree. Hier lag man untypischerweise zunächst mit 1:0 hinten. Doch Coach Böhm hatte ein glückliches Händchen und wechselte Günther ein. Dieser machte innerhalb weniger Minuten vier Tore und stellte so eine augenscheinlich sichere 4:1 Führung her. Doch erneut brachte der Traktooor seine Fans zum Zittern, denn Oberland erzielte in wenigen Minuten drei Tore und konnte die Partie wieder ausgleichen 4:4. Die mit hoher Spannung und Intensität geführte Begegnung stand nun auf der Kippe. Doch der Traktooor sollte das bessere Ende für sich verbuchen. In der letzten Minute erzielten Brumme, Bolz und Unger die Tore zum 7:4 Endstand und den damit verbundenen Finaleinzug.

Im Finale ging es erneut gegen die Sportsfreunde von Gnaschwitz/Doberschau. Analog zum letzten Finale ging man durch einen Treffer des Torhüters, in diesem Falle Kugelblitz Kloske, mit 1:0 in Führung. Leider zeigte man danach keinen guten Hallenfussball und verlor verdient mit 4:1. Unser Topjoker Günther wurde, nicht zuletzt durch seine vier Buden im Halbfinale, zum besten Torschützen des Turniers ausgezeichnet. Für den zweiten Platz wurde zudem ein Scheck in Höhe von 300€ an den Traktooor überreicht. Gesponsort wurde das Preisgeld von Edeka Nestler.

Mit den zwei erfolgreichen Turnieren verabschiedet sich der Traktooor aus der Hallensaison. Am Freitag den 17.01 startet die Rückrundenvorbereitung. Ein Testspiel steht bereits fest. Am Samstag den 01.02 testet man auswärts gegen Lieblingsgegner Gnaschwitz/Doberschau. Weitere Testspiele werden zeitnah bekanntgegeben. Zusätzlich wird ein Trainingslager vom 24.01-26.01 in Teplice Bestandteil der Vorbereitung sein. Weitere Infos folgen über unsere Social Media Kanäle.

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Zweiter Platz beim Gaußiger Hallenturnier

Im Neujahrsturnier in Gaußig erreichte der Traktooor einen guten zweiten Platz. Im Finale musste man sich dem Kreisoberligisten aus Gnaschwitz geschlagen geben. Nach 12 Minuten stand es 1:1 sodass das 9-Meter Schießen den Sieg entschied.

Coach Böhm berief neun Spieler zum Turnier. Ein guter Mix aus Jung und Alt sollte den Traktooor erfolgreich vertreten. Taktisch versuchte man vor allem spielerisch den Gegner zu schlagen. Ein Stilmittel was nicht alle Mannschaften nutzten. In einigen Phasen des Turniers agierte man im handballtypischen Empty Goal System mit dem fünften Feldspieler. Diesen verkörperte Kloske, während Bärtl den klassischen Torhüter spielte.

In der Gruppe fanden sich mit Bischofswerda II und Gnaschwitz gleich die, mit unserer Truppe, spielstärksten Teams wieder. Die A-Jugend aus Gaußig komplettierte die Gruppe. Im ersten Spiel traf man auf den späteren Finalgegner aus Gnaschwitz in einem chancenreichen Spiel führte der Traktooor zunächst verdient durch einen Treffer von Krüger. Doch leider ließ man viele weitere Chancen liegen, sodass durch individuelle Fehler der Sieg letztlich mit 2:1 hergeschenkt wurde. Im zweiten Gruppenspiel sah die Welt schon anders aus. Die junge Truppe aus Gaußig hielt zunächst gut mit, doch mit fortwährender Spieldauer erhöhte der Traktooor das Tempo und konnte mit 9:0 gewinnen. Da die Tore am Ende aufeinander folgten, kann keine genaue Angabe der Schützen gemacht werden. Im letzten Gruppenspiel gegen Bischofswerda II hieß es dann verlieren verboten. Bei einer Niederlage wäre man nur Dritter der Gruppe geworden. Das Spiel begann positiv mit der 1:0 Führung durch Goalie Kloske. Doch Bischofswerda konnte schnell ausgleichen und später mit 2:1 in Führung gehen. Den Ausgleich durch Paul Schmidt konterte der BFV eine Minute vor Schluss durch einen Treffer ins Dreiangel. Nun schmiss der Traktooor alles nach vorn und tatsächlich folgte mit dem ertönen der Schlusssirene der 3:3 Ausgleichstreffer durch Schmidt. Ein sehr spannendes Spiel, welches die Zuschauer sehr mitriss und am Ende erfolgreich für den Traktooor ausging.

Im Halbfinale wünschten sich die Fans und Trainer Böhm vor allem ein souveräneres Spiel ohne große Dramatik. Leider erfüllten die Spieler dies nicht. Im Spiel gegen den Veranstalter Gaußig/Göda.hieß es nach 12 Minuten 4:4. Aber von Anfang an. Der Traktooor begann stark und hatte zahlreiche Chancen zur Führung. Doch die Abschlüsse waren zu unpräzise. Gaußig spielte den zunächst zielstrebigeren Fussball und konnte sich eine 2:0 Führung erspielen. Mit nur noch 6 Minuten auf der Uhr hieß es nun den Rückstand aufzuholen. Dies gelang dann nach Treffern von Brumme und Günther. Doch wieder ließ ein leichter Fehler den Traktooor in Rückstand geraten. Nach dem 3:3 und nur noch zwei Minuten zu spielen, wurden die Gedankenspiele für das 9-Meter Schießen lauter. Doch Gaußig konnte kurz vor Schluss die Führung erzielen. Der an diesem Tage für die wichtigen Tore zuständige Schmidt konnte wieder Sekunden vor Schluss das 4:4 erzielen und den Traktooor so ins Ausschießen retten. Dort verschoss Heiduck von Gaußig den ersten Neuner. Mit Brumme, Bolz und Kloske trafen alle Malschwitzer Kicker souverän, sodass der Traktooor das Finale erreichte.

Das andere Halbfinale ging 7:1 für Gnaschwitz gegen Milkel aus. So sollte das erste Gruppenspiel das Finale darstellen. In einem sehr taktisch geprägten Spiel führte der Traktooor nach 10 Minuten durch einen Schuss von Höhe der Mittellinie durch Hüter Bärtl. In der Folge war jedoch Gnaschwitz klar tonangebend und hatte einige Ausgleichschancen, die jedoch ungenutzt blieben. Zwei Minuten vor Schluss erzielten sie doch den Treffer zum 1:1. Kurz vor Schluss hätte der junge Schmidt den Traktooor zum Sieg schießen können, doch sein Abschluss ging rechts am Tor vorbei. So ging es erneut ins Ausschießen. Nachdem die ersten Schützen beider Teams trafen, parierte Torwartlegende Töppi den Neuner von Bolz. Höhrenz konnte für Gnaschwitz den entscheidenden Neuner verwandeln und so den Turniersieg festmachen. Völlig verdient wurde bei der späteren Siegerehrung unser Dribbelkünstler Brumme zum besten Spieler des Turniers gewählt.


Es war ein gut organisiertes Turnier von der Spielgemeinschaft Gaußig/Göda. Spielerisch waren vor allem die Partien der Gruppe A um die Teams Wilthen II, Kleinwelka, Milkel und Gaußig/Göda eher mau. Jeodoch boten einige Spiele immense Spannung und stellenweise schönen Hallenfussball. Für den Traktooor geht es am Samstag beim Turnier in Sohland weiter. Beginn ist 14Uhr in Sohland. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer Facebook und Instagram Seite. Also schaut mal dort vorbei.

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Sieg zum Hinrundenabschluss

Gegen den Drittplatzierten aus Thonberg fuhr der Traktooor einen letztlich souveränen 5:1 Sieg ein. Nach einem schnellen Doppelschlag kam der Gast zunächst zum Anschlusstreffer. In der Folge spielte der Traktooor die Partie souverän herunter und behielt die drei Punkte.

Zur Vorwoche musste Coach Böhm seine Startelf nur auf einer Position umstellen. Für den erkrankten Swakon rückte Stewig in die Innenverteidigung und Krüger besetzte den vakanten Platz auf der Doppelsechs neben Unger. Ansonsten hieß es gegen den Aufsteiger wieder das bewährte Heimgesicht zu zeigen. Taktisch agierte man gewohnt im 4-4-2 und störte die Gäste früh im Spielaufbau. Bei Balleroberung wurde schnell der Weg nach vorn gesucht.

Mit dieser Taktik kam der Gast die ersten Spielminuten nicht zurecht. Bereits nach 14 Minuten resultierte das Führungstor aus schnellem, aggressiven Pressing und zügigen Spiel in die Spitze. Unger schickte Benad auf die Reise, der zunächst seinen Verteidiger stehen ließ und im Strafraum abzog. Sein Abschluss wurde vom Keeper an den Innenpfosten abgefälscht und der Rettungsversuch von Kubisch landete im Netz. Der Ball war zwar schon im Netz bevor der Verteidiger zur Klärung ansetzte, aber der Mannschaftsleiter von Thonberg war sehr darauf erpicht, dass dieses Tor als Eigentor gewertet wird. Nur zwei Minuten später das gleiche Spiel. Wieder ein langer, hoher Ball über die ungeordnete Thonberger Abwehr zu Benad. Dieser ging am Keeper vorbei und Jungspund Schmidt spitzelte die Kugel ins Gehäuse. Bis dahin sah es nach einem entspannten Nachmittag aus. Mit der ersten Chance kamen die Gäste jedoch zum Anschlusstreffer. Der Thonberger Torjäger Bannert setzte sich stark gegen die Hintermannschaft durch, spielte seine Schnelligkeit aus und vollendete letztlich souverän vor Bärtl ins lange Eck. In den folgenden Minuten wurde der Gast besser, ohne jedoch zwingende Torgefahr auszustrahlen. Dagegen blieb der Traktooor weiter bei seiner Grundordnung und hätte sich bereits vor der Pause belohnen müssen. Unger erahnte einen Pass, fing diesen ab und schickte Benad Richtung Hüter. Der Torjäger wurde dann im 5er vom gegnerischen Verteidiger gelegt . Der folgende Strafstoß wurde durch Bolz jedoch zu schwach getreten, sodass Keeper Schneider das Leder um den Pfosten lenken konnte. So ging es mit dem 2:1 in die Pause.

In Hälfte Zwei drückten die Gäste den Traktooor in seine eigene Hälfte. Die vielen Standardsituationen wurden jedoch nicht genutzt. Durch die hochstehenden Abwehrspieler war bei Balleroberung viel Raum für den Traktooor zum Kontern. Nach einem Konter kam der aufgerückte Günther zum Abschluss. Sein Schuss wurde vom blockenden Verteidiger mit den Händen abgewehrt und dadurch auf Handelfmeter entschieden. Dieses Mal trat Unger an und drosch den Ball humorlos zum 3:1 unter die Latte. In der 62.Minute folgte dann das 4:1. Auf Höhe der Mittellinie luchste Benad dem Verteidiger den Ball ab und marschierte Richtung Tor. Sein Abschluss wurde zunächst abgewehrt doch über den zweiten Ball bediente Unger, Schmidt recht im Strafraum und dieser schob lässig ins lange Eck. In der Folge gab es weitere exzellente Kontermöglichkeiten für den Traktooor, von denen nur eine weitere genutzt wurde. Nach Schema F wurde wieder schnell nach vorn gespielt und Schmidt legte am Ende quer für Benad, der den Hüter zum 5:1 schürzte. Die Gäste bewiesen eine gute Moral und gaben sich trotz des Rückstandes nie auf und spielten weiter nach vorn. Doch spätestens beim Innenverteidigerduo Brumme und Stewig war kein Vorbeikommen am heutigen Tag. So blieb es beim 5:1 Heimsieg.

Mit dem achten Heimsieg im achten Heimspiel untermauerte der Traktooor seine Heimstärke. Dies wurde anschließend noch auf der Weihnachtsfeier bis spät in die Nacht gefeiert und zelebriert. Für die Winterpause wird Coach Böhm wohl vor allem an der Auswärtsschwäche arbeiten müssen. Um dies zu beheben wurde für die Wintervorbereitung ein Trainingslager in Teplice organisiert. Des Weiteren bilden zwei Hallenturniere und zwei Vorbereitungsspiele die Grundlage der Vorbereitung. Informationen zu diesen Events folgen in Kürze über unsere Social Media Kanäle rund um Facebook und Instagram.
Nach der Hinrunde belegt der Traktooor den vierten Tabellenplatz. Es stehen 47 Tore 21 Gegentoren gegenüber. In der Fairnesstabelle liegt man, wie die Jahre zuvor gewohnt, auf dem ersten Platz. Bester Torjäger ist Sportsfreund Benad mit 18 Toren, wobei noch mehr Tore möglich waren. Danach folgt bereits Jungsspund Schmidt mit 7 Toren und Allrounder Brumme mit 6 Toren. Die Rückrunde startet am 22.02.2020 mit einem Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Königswartha.
Der Traktooor wünscht seinen Fans, Spielern, Spielerfrauen und Eltern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Marcus Brumme, Robert Stewig, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Stanislav Krüger, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Eigentor (14.Minute, Marco Benad)
2:0 Paul Schmidt (16.Minute, Marco Benad)
2:1 Bannert
3:1 Jonas Unger HE (55.Minute, Thomas Günther)
4:1 Paul Schmidt (62.Minute, Jonas Unger)
5:1 Marco Benad (71.Minute, Paul Schmidt)

Auswechslungen:
Louis Winter für Daniel Kloske (73. Minute)
Johannes Röhr für Paul Schmidt (84.Minute)
Franz Lehmann für Janis Schwurack (89. Minute)

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Niederlage in Milkel

Der Traktooor baut seine negative Auswärtsbilanz weiter aus und verliert in Milkel mit 2:0. Ein umstrittener Elfmeter in Hälfte Eins führte zum Rückstand. In Hälfte Zwei wurde der Traktooor zwar besser, aber Ex-Malle Kicker Kürbis besiegelte mit seinem 50m Tor die Niederlage.

Nach einem spielfreien Wochenende gastierte man beim Aufsteiger aus Milkel. Die Mannen um Coach Kunze haben sich in den vergangenen beiden Jahren neu strukturiert und aufgestellt. Nach dem Aufstieg konnten sie weitere Neuzugänge wie Biesold, Nitsche und Co. hinzugewinnen. Jedoch liefen sie bisher den eigenen Ansprüchen hinterher. Der Traktooor wollte von Anfang an Druck ausüben und konnte fast auf alle Mann zurückgreifen. Zum Spiel gegen Lauta gab es nur eine personelle Veränderung Kloske ersetzte Meier und Stewig rückte dafür auf die Doppelsechs.

Die ersten 20.Minuten waren geprägt von harten Zweikämpfen und unkontrolliertem Passspiel. Die Gastgeber waren sofort am Mann und unterbunden so jegliche Versuche eines geordneten Passpiels. Offensiv setzte vor allem Kürbis Akzente, der ein ums andere Mal vor dem Strafraum wuselte und unsere Verteidiger stehen ließ. In der 16.Minute ertönte dann ein Elfmeterpfiff durch Schiri Aust. Nach einem langen Ball kam es zum Zweikampf zwischen Kürbis und Brumme. Laut Schiedsrichter soll es ein Halten gegeben haben, aufgrund dessen Kürbis zu Fall kam. Äußerst fragwürdig aber er wurde eben gepfiffen. Der gefoulte trat selbst an und schob den Ball lässig links mittig ins Tor. Hüter Bärtl war leider im anderen Eck, ansonsten hätte er den Ball wohl sicher festhalten können. Die Führung war letztlich zu diesem Zeitpunkt verdient, da die Hausherren deutlich aktiver waren.
Der Traktooor kam danach zu einigen Freistößen, die jedoch allesamt keine Gefahr für Hüter Schneider darstellten. Bis zur Pause konnte er sich noch bei Abschlüssen von Benad, Schmidt und Unger auszeichnen und seine Farben die Führung sichern. In Hälfte Eins wurde zudem ein Elfmeter für den Traktooor aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Hierzu muss man aber auch sagen, dass der Elfmeter nicht berechtigt gewesen wäre.

Mit Beginn von Hälfte Zwei war Malschwitz zielstrebiger und konnte den Ball besser in den eigenen Reihen halten. Die Gastgeber standen nun noch etwas tiefer und suchten oft die langen Bälle auf Kürbis und dem eingewechselten Mehnert. Gefährlich wurde es nur, als sich die Malschwitzer Hintermannschaft uneinig beim Klären war. So kam Mehnert in eine gute Schussposition, offenbarte jedoch technische Schwächen in der Ballannahme, sodass Bärtl klären konnte. Auf Malschwitzer Seite gab es Abschlüsse durch Stewig und Unger, die jedoch ihr Ziel knapp verfehlten. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte Benad. Nachdem Kloske auf links durchgebrochen war, spielte er den Ball in den Rückraum zu Benad. Dieser zog aus 7m direkt ab und Hüter Schneider packte eine starke Parade aus, indem er den Ball über die Latte lenkte. Kurz danach folgte dann der Dämpfer im Malschwitzer Spiel. Nach einer eigenen Ecke wurde der Ball geklärt und Kürbis macht ihn in der eigenen Hälfte fest. Das Schlitzohr sah, dass Hüter Bärtl weit vor seinem Kasten stand und schoss daher auf Höhe Der Mittellinie im hohen Bogen ins Tor. Leider ein toller Treffer der das 2:0 bedeutete. Nun machte der Traktooor komplett auf und haute alles nach vorn. Doch an Hüter Schneider war an diesem Tag kein Vorbeikommen. Selbst wenn er die Bälle nicht parieren konnte, half das Aluminium. Kurz vor Ultimo traf Brumme nach einem Distanzschuss nur die Latte. Somit war die Niederlage besiegelt.

Am Ende des Tages muss man sich fragen, weshalb man die ersten 20 Minuten so verschlafen hat. Körperlich war Milkel von Anfang an präsent in den Zweikämpfen und hat sich daher den Sieg verdient. Bis auf den Elfmeter und dem Fernschuss hat man nichts zugelassen, jedoch im Angriff kein Glück bei den Abschlüssen gehabt. Durch ein glänzend aufgelegten Hüter und dem emsigen Kürbis in vorderster Front sicherte sich Milkel den ersten Heimsieg der Saison. Für den Traktooor geht es nun Gott sei Dank mit einem Heimspiel weiter. Es wartet mit Thonberg der nächste Aufsteiger, der tabellarisch auf einem sehr guten 3.Platz thront. Anstoß zum letzten Spiel der Hinrunde ist 13:30 in Malle.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Marcus Brumme, Paul Swakon, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Robert Stewig , Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Kürbis
2:0 Kürbis

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmidt (71.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Johannes Röhr

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Tabellenführer geknackt

Der Traktooor stellt wiederholt seine Heimstärke zur Schau. Gegen den Tabellenführer aus Lauta gewann man völlig verdient mit 3:0. Kurz vor der Halbzeitpause sollte der Bann brechen und in Hälfte Zwei spielte der Traktooor das Spiel souverän zu Ende.

Die Personallage entspannte sich deutlich im Vergleich zur letzten Begegnung in Lohsa. Meier rückte neben Unger auf die Doppelsechs. Bärtl hütete das Tor und vor ihm agierte wieder Brumme in der Innenverteidigung. Im Sturm ließ sich Coach Böhm etwas neues einfallen. Da Kloske noch angeschlagen war, beorderte er Stewig ins Angriffszentrum. Dieser sollte mit seinem athletischen Körper die Bälle festmachen und weiterverteilen.

Bei angenehmen Temperaturen um die 12 Grad pfiff Schiri Mollinger zum Anstoß. Der Traktooor zeigte sich sofort energisch in der Offensive. Einen von der Grundlinie zurückgelegten Ball erwischt Stewig zentral aus 13m nicht richtig, sodass Keeper Hube den Ball sicher halten konnte. In der Folge drückte der Traktooor weiter dem Spiel seinen Stempel auf. Der Ball wurde gut in den eigenen Reihen zirkuliert und Chancen über die Außen initiiert. So ergaben sich Möglichkeiten für Schmidt, Unger und Benad. Der Torjäger hatte nach 16.Minuten Pech, als sein Abschluss nach einem langen Ball knapp am rechten Pfosten vorbeiging. Die Gäste setzten auf Konter und vor allem Standards. Durch ihre kopfballstarken Spieler waren die Ecken und Freistöße stets eine Gefahr für das von Bärtl behütete Tor. Ein direkter Freistoß aus 20m ging nur knapp am rechten Angel vorbei. Nach knapp einer halben Stunde hatten die Gäste ihre größte Möglichkeit. Nach einem Eckball für den Traktooor schalteten die Gäste schnell um und nutzten die Unordnung in der Malschwitzer Hintermannschaft. Ein Steilpass erreichte Torjäger Buchhold, der von Swakon bedrängt den Ball aus halbrechter Position aufs Tor feuerte. Keeper Bärtl konnte die Szene jedoch entschärfen und den Ball klären. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel dann der Treffer für den Traktooor. Ein Einwurf von der linken Seite erreichte Stewig, der den Ball weiterpasste zu Benad. Dieser schüttelte seinen Gegenspieler ab , zog in die Mitte und traf herrlich aus 16m rechts oben ins Eck. Mit dieser verdienten Führung ging es in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zog sich der Traktooor auf Höhe der Mittellinie zurück und überließ den Gästen den Ball. Diese wussten jedoch nichts so richtig damit anzufangen und so kam es kaum zu gefährlichen Aktionen für das Malschwitzer Tor. Einzig nach einem Einwurf traf Buchhold aus spitzem Winkel den Außenpfosten. Mit einem Wechsel in der 62. Minute belebte Coach Böhm das Offensivspiel. Für Schmidt rückte Krüger auf die Außen. Bereits 6 Minuten später machte sich dieser Tausch bezahlt. Nach einem Foul an Krüger gab es ca. 23m vor dem Tor einen Freistoß für den Traktooor. Außenverteidiger Günther nahm sich der Sache an und verwandelte den Ball in alter Schäpimanier im rechten unteren Eck. Die Moral der Gäste schien nun gebrochen. Im nächsten Angriff wurde Benad im Strafraum gefoult und Brumme hatte die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen. Leider wurde sein Elfmeter vom Keeper pariert. In der 76.Minute fiel die Entscheidung. Brumme vernaschte mehrere Gegenspieler und legte im Anschluss perfekt nach Außen auf Benad. Dieser drang in den Strafraum ein und lupfte den Ball in die Mitte zum einlaufenden Krüger, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Danach gab es reihenweise weitere Chancen doch entweder stand der Pfosten im Weg oder das Glück verließ die Schützen. Nach 90 intensiven Minuten beendete Mollinger die Partie und der 7te Heimsieg der Saison war perfekt.

Neben der kämpferischen Komponente aus der Vorwoche konnte man nun auch wieder spielerisch überzeugen. Die Art und Weise wie man zu den Tormöglichkeiten kam überzeugte und machte Lust auf mehr. Nach dem anstehenden spielfreien Wochenende reist man am 1sten Advent nach Milkel. Dort wartet mit dem Aufsteiger ein unangenehm zu bespielender Gegner. Tabellarisch ist die Ausgangslage zwar eindeutig, jedoch haben die Milkler vor allem in der Offensive ihre Stärken. Das belegen die 33 geschossenen Tore (fünftbester Wert der Liga). Es wird also ein spannendes Spiel. Anstoß ist 13:30 in Milkel.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Marcus Brumme, Paul Swakon, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marco Benad, Robert Stewig

Tore:

1:0 Marco Benad (40.Minute, Robert Stewig)
2:0 Thomas Günther (68.Minute, Stanislav Krüger)
3:0 Stanislav Krüger (76.Minute, Marco Benad)

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmdit (62.Minute)
Daniel Kloske für Lukas Meier (77.Minute)
Louis Winter für Janis Schwurack (89.Minute)

Bank:
Franz Lehmann

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Auswärts nichts zu holen

Der Traktooor bestätigte einmal mehr seine Auswärtsschwäche. Ersatzgeschwächt konnte man gegen die Spvgg Lohsa/Weißkollm keine Punkte holen. Vor allem in Halbzeit Eins überließ man den Gastgebern weitestgehend das Feld und verlor am Ende verdient mit 3:1. Kurz vor Schluss dezimierte sich der Traktooor durch eine rote Karte selbst.

Im Vorfeld der Partie versuchte man die Begegnung zu verschieben, da einige wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen. Jedoch kam dies nicht zu Stande und so musste der Traktooor alle möglichen Akteure mobilisieren. Dadurch musste auch Routinier Holm Noack wieder aushelfen. Personell bedingt veränderte man die Formation auf ein 4-1-4-1, um die Abwehr zu stabilisieren. Vorne sollte Benad für Entlastung sorgen und seine Schnelligkeit ausspielen.

Bei tristen regnerischem Novemberwetter pfiff Schiri Ruprecht pünktlich zum Spiel 3ter gegen 4ten. Auf dem schwer zu bespielenden Kohleplatz drückte der Gastgeber sofort aufs Tempo. Die Malschwitzer Elf war fast die gesamte erste Halbzeit in der eigenen Hälfte gefangen und kam nur sehr sporadisch zu Entlastungsangriffen. Die Heimelf agierte oft mit langen Diagonalbällen auf die Außen. Das spielerische Übergewicht sollte sich jedoch eher wenig in klaren Torchancen widerspiegeln. Die aufs Tor gebrachten Bälle waren leichte Beute für den heutigen Hüter Schubert. In der 33.Minute fiel dann jedoch der Treffer für Lohsa. Ausgangspunkt war wieder ein langer hoher Ball in die Spitze. Innenverteidiger Günther offenbarte technische Mängel in der Ballverarbeitung und legte so den Ball mustergültig für Sniegocki vor. Der überwand schließlich Schubert mit einem gefühlvollem Lupfer. Offensiv wurde der Traktooor nur durch Standards gefährlich. Ein Freistoß von Günther wurde von Swakon in Richtung langen Pfosten verlängert und dort rauschte Krüger heran, konnte jedoch bedrängt den Ball nicht im Tor unterbringen.

In Hälfte Zwei nahm der Traktooor den Kampf an und versuchte auch körperlich dagegen zu halten. Die Heimelf wurde nun früher attackiert und das Spiel konnte ausgeglichener gestaltet werden. Jedoch fehlten auch hier die klaren Tormöglichkeiten. So war es wieder ein Standard der den Weg zum Tor ebnete. Der lange Ball wurde zunächst geklärt, der erfahrene Noack machte den Ball jedoch noch einmal scharf und bediente Krüger im Strafraum. Dieser saugte die Murmel mit der Brust an und legte für Schwurack ab, der trocken per Innenpfosten ins Tor traf. Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nicht lang. Zunächst gewann Unger auf Höhe der Eckfahne stark den Ball. Sein Klärungsversuch landete jedoch direkt beim Gegner und dessen Flanke fand Prietzel am langen Pfosten. Dieser musste nur noch aus wenigen Metern einnetzen. In Folge dessen wechselte Coach Böhm zweimal aus. Zunächst wurde der angeschlagene Röhr, verletzte sich bei einem Zusammenprall an der Rippe, für Allzweckwaffe Lehmann ausgetauscht. Zudem wich Noack für den 17-Jährigen Winter, der fortan mit Benad die Doppelspitze bildete. Der Traktooor haute sich weiter in jeden Zweikampf hinein, doch im Angriff sollte am heutigen Tag nicht mehr viel gelingen. Stattdessen erhöhten die Gäste nach einem schönen Spielzug auf 3:1. Kurz vor Ultimo kam es zu einem Nachtreten von Hüter Schubert, weshalb dieser mit Rot vom Platz geschickt wurde. Dies war dann auch der Schlusspunkt der Partie.

Gut gekämpft, jedoch ohne Punkte geblieben. Im Großen und Ganzen war die Niederlage verdient. Es stimmten aber Einstellung und Kampfeswillen jedes einzelnen Spielers. So blickt man mit Vorfreude auf das nächste Heimspiel. Gast in Malschwitz ist der Tabellenführer aus Lauta. Vor der Saison hätte wohl keiner die Truppe dort oben gesehen, aber die Jungs um Torjäger Buchhold sind seit 9 Spielen ungeschlagen und sind vor allem mit ihren 45 erzielten Toren das Maß aller Dinge in der Liga. Anstoß ist 13:30 Uhr in Malschwitz.

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p style=“text-align: center;“>Aufstellung:
Alexander Schubert
Johannes Röhr, Thomas Günther, Paul Swakon (G), Sandy Bolz
Holm Noack
Paul Schmidt, Jonas Unger, Stanislav Krüger, Janis Schwurack
Marco Benad

Tore:

1:0 Sniegocki
1:1 Janis Schwurack (62.Minute, Stanislav Krüger)
2:1 Prietzel
3:1 Robel

Auswechslungen:

Franz Lehmann für Johannes Röhr (65.Minute)
Louis Winter für Holm Noack (70.Minute)

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Heimserie ausgebaut

Wie in der Vorwoche konnte sich der Traktooor den Heimsieg holen. Gegen die SG Crostwitz II schoss man 5 Tore und sicherte sich die drei Punkte. Mit einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis höher ausfallen können.

Im Vergleich zur Vorwoche gab es drei Änderungen in der Startelf. Stewig besetzte die IV Position für den erkrankten Swakon. Lehmann hütete das Tor und Krüger ersetzte Meier auf der Doppelsechs. An der Formation und Einstellung änderte sich hingegen nichts. Coach Böhm schwörte die Mannschaft ein und ließ vor allem der Abteilung Attacke verlauten, dass er ein effizienteres Auftreten vor dem gegnerischen Tor erwünscht.

Die ersten Spielminuten waren noch recht verhalten. Malschwitz hatte mehr Ballbesitz. Die Gäste standen tief und hielten zunächst ihren Kasten sicher. Die ersten Torannäherungen des Traktooors blieben noch zu harmlos. In der 25.Minute wurde dann der Torreigen eröffnet. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite wurde Kloske im Strafraum bedient. Sein Abschluss konnte vom Keeper nur nach vorne abgeklatscht werden und Allround –Talent Brumme stand in typischer Innenverteidiger Manier bereit, den Abstauber zu verwerten. In der Folge ließ der Traktooor nicht locker und erhöhte den Druck. Ein Doppelschlag zwischen Minute 36. und 39. zog den Gästen schon frühzeitig den Zahn. Zunächst wurde Benad steil geschickt, der am Keeper vorbei wollte aber von diesem gestoppt wurde. Der abgeprallte Ball kam jedoch zu Schmidt und der Jungspund schweißte die Murmel ins Gehäuse zum 2:0. Wenig später führte ein Konter über Benad und Bolz zum 3:0. Der durchstartende LV bediente Krüger, welcher den Ball weiter nach außen zu Schmidt legte, der den Ball ins kurze Eck unterbrachte.

Die zweite Halbzeit war wie in der Vorwoche von ausgelassenen Chancen geprägt. Vor allem Stürmer Benad agierte oft glücklos im Abschluss. In der 61. Minute führte dann ein schöner Spielzug zum vierten Treffer. Der auf rechts durchgebrochene Schmidt legte den Ball quer zu Schwurack, der den Ball nur noch aus wenigen Metern im Tor unterbringen musste. Die Gäste hatten nur zwei nennenswerte Chancen im gesamten Spiel. Zunächst scheiterte der Stürmer mit einem Lupferversuch. Im Anschluss daran schlief die gesamte Abwehr nach einem Ballverlust und Lehmann musste sein ganzes Können aufbringen, um den Abschluss zu entschärfen. Bis auf einen Abseitstreffer von Unger passierte in der Folge eher wenig. In der 82.Minute konnte sich dann endlich Benad in die Torschützenliste eintragen. Unger bediente den Stürmer mustergültig und dieser ließ dieses Mal aus 14 Metern nichts anbrennen und versenkte den Ball im Tor. Weitere Chancen später war die Partie dann beendet.

Zuhause ist der Traktooor nun weiter ungeschlagen. Doch von nun an warten andere Kaliber auf unsere Elf. Zunächst geht es gegen Lohsa/Weißkollm. Im Anschluss daran gastiert mit dem FSV Lauta die Mannschaft der Stunde in Malschwitz. Nach diesen Spielen werden wir wissen, wo die Mannschaft steht.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Robert Stewig, Marcus Brumme, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Stanislav Krüger, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Marcus Brumme (25.Minute, Daniel Kloske)
2:0 Paul Schmidt (36.Minute, Marco Benad)
3:0 Paul Schmidt (39.Minute, Stanislav Krüger)
4:0 Janis Schwurack (61.Minute, Paul Schmidt)
5:0 Marco Benad (82.Minute, Jonas Unger)

Auswechslungen:

Johannes Röhr für Daniel Kloske (60.Minute)
Louis Winter für Jonas Unger (79.Minute)

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Glanzloser Sieg

Gegen einen schwachen Gegner aus Oßling behielt der Traktooor die drei Punkte in Malschwitz. Das Ergebnis ist für den Gast sehr schmeichelhaft, da in großer Vielzahl hochkarätige Chancen leichtfertig vergeben wurden. Am Ende steht ein letztlich souveräner 4:0 Sieg.

Vor dem Spiel wurden noch einmal die Haare gekämmt und die Trikots gerichtet, denn es ging vor die Linse zum Mannschaftsfoto knipsen. Auch die verletzten Kicker Seiler und Röhr ließen ihren Mittagsschlaf ausfallen, um auf dem Foto dabei zu sein. Danach lag der Fokus wieder auf dem anstehenden Spiel. Im Tor gab es wieder das Wechselspielchen und Keeper Bärtl rückte zwischen die Pfosten. Ansonsten war die Elf unverändert zur vergangenen Woche.

Die Gäste konnten sich zunächst aufgrund mehrerer langen und weiten Einwürfe am Strafraum des Traktooors festsetzen. Nach einem dieser Einwürfe wurde der Ball vor dem eigenen Strafraum geklärt und ein Oßlinger beförderte den Ball per Direktabnahme in Richtung Tor. Hüter Bärtl konnte so eine erste Flugeinlage zeigen und den Ball klären. Mit dem ersten Angriff knipste dann jedoch der Traktooor. Benad zog in den 16er und sein Abschluss mit links wurde vom Keeper nach vorne abgewehrt. Der einstürmende Schwurack nahm den Ball direkt und beförderte ihn zum 1:0 in die Maschen. So hätte es dann gerne weitergehen können, doch die nächste halbe Stunde war gekennzeichnet von desaströsen und kläglichen Abschlüssen. Mit den Hochkarätern hätte, nein musste man deutlich höher führen. Um die Beteiligten nicht zu diskriminieren wird ihre Identität geschützt und die Szenen übersprungen. So kam der Gast nach einem Konter zu einer guten Gelegenheit und hätte den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Doch Keeper Bärtl war Herr der Lage und hielt die Mulle sicher. In der 43.Minute fiel dann der erlösende Treffer zum 2:0. Nach einer längeren Ballstafette über Kloske, Meier und Unger, war es letzterer, der Benad in den Strafraum schickte und dieser vor Keeper Käppler mit der Außenmauke verwandelte. Nur zwei Minuten danach klingelte es erneut im Gästegebälk. Kloske schickte Benad auf die Reise, der Schmidt bediente und der Jungspund es wie Mbappe machte und den Ball stark annahm und ins Tor beförderte.

Coach Böhm hatte sich eine saftige Standpauke zurecht gelegt, doch die letzten beiden Tore konnten ihn etwas milder stimmen. Dennoch wurde die Chancenverwertung angemahnt. Nach wenigen Sekunden in Hälfte Zwei bestätigte sich der Eindruck, dass es am heutigen Tag iwie nicht so richtig klappen sollte mit dem Tore schießen. Bolz zündete auf links den Turbo und bediente am Ende des 60m Sprints Benad mustergültig in der Mitte. Doch der Torjäger hatte die falsche Schrittfolge und senste so über den Ball. Das letzte Tor im Spiel fiel bereits in Minute 52. Kloske setzte wieder seinen hart erarbeiteten Körper ein und machte so den Ball zunächst fest, um ihn dann per Diagonalball in den Lauf von Schwurack zu geben. Dieser packte die 7-Meilen-Stiefel aus und schreitete gazellenartig in Richtung Tor, um dann den Ball zum Doppelpack über den Keeper zu lupfen. Nun folgte das Gleiche wie in Hälfte Eins. Reihenweise Torchancen die ungenutzt blieben. Zudem wurde die taktische Ordnung ein ums andere Mal verlassen, sodass das Spiel nicht gerade an Attraktivität gewann. Die Gäste kamen vor allem nach Standards zu ihren Möglichkeiten. Doch auch ihre Abschlüsse waren zu unpräzise. Ein Freistoß von Brumme, nach Foul am eingewechselten Winter, sorgte noch für etwas Gefahr, doch der Ball strich knapp vorbei. Nach weiteren vergebenen Chancen hatte der Schiri dann Einsicht und pfiff die Begegnung ab.

Der fünfte Heimsieg in Folge war damit perfekt. Gegen stärkere Gegner kann man sich diese Ineffizienz vor dem Tor jedoch nicht leisten. So sollte es jedoch reichen und am Ende gibt es auch dafür nur drei Punkte. Nach dem Heimspiel ist vor dem Heimspiel. Mit der Zweitvertretung von der SG Crostwitz erwartet uns der nächste Gast. Anstoß ist 14:00 in Malschwitz.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Paul Swakon, Marcus Brumme, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Janis Schwurack (04.Minute, Marco Benad)
2:0 Marco Benad (43.Minute, Jonas Unger)
3:0 Paul Schmidt (45.Minute, Marco Benad)
4:0 Janis Schwurack (52.Minute, Daniel Kloske)

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmidt (58.Minute)
Louis Winter für Janis Schwurack (70.Minute)
Robert Stewig für Lukas Meier (77.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Alexander Schubert

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Erster Auswärtsdreier

Nach zuvor 4 Auswärtsspielen ohne Dreier gelang dem Traktooor gegen die Spg Hoyerswerda FC II/Wiednitz-Heide endlich der ersehnte Sieg. Auf perfektem Untergrund erspielte man sich vor allem in Halbzeit Zwei ein Übergewicht und konnte so den Sieg perfekt machen.

Bereits beim Warmmachen kribbelte es in jedem Kicker des Traktooors. Im altehrwürdigen Jahn Stadion wurde der Haupt Rasenplatz für die Partie freigegeben. Manche Bundesligisten würden da neidisch sein. Daher zählten heute keine Ausreden bei ungenauen Abschlüssen oder Pässen. Im Tor stand Goalie Franz Lehmann. Ansonsten rückte Brumme in die Innenverteidigung, Günther ersetzte Röhr als RV und Schwurack begann für den erkrankten Krüger.

Mit dem Anpfiff von Schiri Schindler begann der Traktooor druckvoll in Richtung gegnerischem Gehäuse. Ein erster Abschluss von Benad klärte der Keeper etwas unsicher zur Ecke. Wenig später sollte der Führungstreffer ebenfalls aus einer Ecke resultieren. Meier brachte den Ball in die Mitte. Dort entstand daraufhin ein Tohuwabohu im Strafraum, bei dem Schwurack die Übersicht behielt und für Brumme ablegte, der den Ball mit höchster Präzision an allen Gegnern vorbei ins rechte Eck schweißte. Eine verdiente Führung, da der Traktooor Spiel und Gegner im Griff hatte. Fortan wurden die Gastgeber jedoch stärker und der Traktooor kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Der erster Abschluss von Hoy landete am Außennetz. Der Traktooor konnte zwar einige Konter fahren, doch außer einem Schuss aus 20m von Schwurack gab es nichts nennenswertes. In der 25.Minute fiel dann der Ausgleich. Nach einer geklärten Aktion spielte Günther einen katastrophalen Fehlpass zum gegnerischen Sechser. Die weit aufgerückte Abwehr des Traktooors bot dadurch viele Lücken und Hoy kombinierte sich stark über die rechte Seite vors Tor und Schimang ließ mit seinem Abschluss Lehmann keine Chance. Bis zum Pausenpfiff gab es dann Gelegenheiten für beide Teams. Zunächst scheiterte Benad am Keeper nach Vorlage von Kloske. In der 44. Minute konnten sich die Gastgeber abermals gut bis vor das Tor kombinieren, doch Torschütze Schimangs Lupfer segelte über den Kasten. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause.

In Halbzeit Zwei erhöhte der Traktooor das Tempo und setzte sich in der hoyerswerdschen Hälfte fest. Über die Stationen Kloske und Benad wurde Unger bedient, dessen Lupferschuss die Querlatte streichelte. Kurz danach konnte sich wieder Kloske durchtanken und in der Mitte Meier bedienen, doch sein Abschluss misslang völligst. Wenig später fiel dann der vermeintliche Treffer. Meier schickte Benad auf die Reise, der seinen Gegenspieler abschüttelte und vorm Hüter einnetzte. Doch der Linienrichter bekam ein Signal aus Köln und hob mehrere Sekunden nach dem Treffer die Fahne. Angestachelt von dieser Entscheidung entwickelte der Traktooor eine jetzt-erst-recht-Mentalität. Nach Foul an Kloske wurde der Freistoß schnell ausgeführt. Kloske bediente Brumme im Strafraum und der Edeltechniker legte perfekt für Benad ab, der den Ball zum 2:1 ins Tor grätschte. Nun zog sich der Traktooor auf Höhe der Mittellinie zurück und ließ den Gegner kommen. Hüter Lehmann musste zwar einige Male energisch aus seinem Kasten eilen, um die Zuspiele abzufangen, ansonsten egalisierte das Innenverteidigerduo Swakon/Brumme jegliche Angriffsbemühungen. In der 84.Minute fiel das entscheidende 3:1. Wieder war es Kloske, der im Strafraum nicht zu halten war und clever quer legte, sodass Benad nur noch den Fuß hinhalten musste.

Nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte sich der Traktooor steigern und am Ende verdient die Punkte nach Malle holen. Im nächsten Spiel ging es wieder Zuhause darum, die Siegesserie weiter auszubauen. Zu Gast war mit der SG Oßling/Skaska ein unbekannter Gegner.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Paul Swakon, Marcus Brumme (G), Sandy Bolz
Paul Schmidt (G), Jonas Unger, Lukas Meier (G), Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Marcus Brumme (13.Minute, Janis Schwurack)
1:1 Schimang (25.Minute)
2:1 Marco Benad (71.Minute, Marcus Brumme)
3:1 Marco Benad (84.Minute, Daniel Kloske)

Auswechslungen:

Louis Winter für Janis Schwurack (87.Minute)

Bank:
Robert Stewig

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