Glanzloser Sieg

Gegen einen schwachen Gegner aus Oßling behielt der Traktooor die drei Punkte in Malschwitz. Das Ergebnis ist für den Gast sehr schmeichelhaft, da in großer Vielzahl hochkarätige Chancen leichtfertig vergeben wurden. Am Ende steht ein letztlich souveräner 4:0 Sieg.

Vor dem Spiel wurden noch einmal die Haare gekämmt und die Trikots gerichtet, denn es ging vor die Linse zum Mannschaftsfoto knipsen. Auch die verletzten Kicker Seiler und Röhr ließen ihren Mittagsschlaf ausfallen, um auf dem Foto dabei zu sein. Danach lag der Fokus wieder auf dem anstehenden Spiel. Im Tor gab es wieder das Wechselspielchen und Keeper Bärtl rückte zwischen die Pfosten. Ansonsten war die Elf unverändert zur vergangenen Woche.

Die Gäste konnten sich zunächst aufgrund mehrerer langen und weiten Einwürfe am Strafraum des Traktooors festsetzen. Nach einem dieser Einwürfe wurde der Ball vor dem eigenen Strafraum geklärt und ein Oßlinger beförderte den Ball per Direktabnahme in Richtung Tor. Hüter Bärtl konnte so eine erste Flugeinlage zeigen und den Ball klären. Mit dem ersten Angriff knipste dann jedoch der Traktooor. Benad zog in den 16er und sein Abschluss mit links wurde vom Keeper nach vorne abgewehrt. Der einstürmende Schwurack nahm den Ball direkt und beförderte ihn zum 1:0 in die Maschen. So hätte es dann gerne weitergehen können, doch die nächste halbe Stunde war gekennzeichnet von desaströsen und kläglichen Abschlüssen. Mit den Hochkarätern hätte, nein musste man deutlich höher führen. Um die Beteiligten nicht zu diskriminieren wird ihre Identität geschützt und die Szenen übersprungen. So kam der Gast nach einem Konter zu einer guten Gelegenheit und hätte den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Doch Keeper Bärtl war Herr der Lage und hielt die Mulle sicher. In der 43.Minute fiel dann der erlösende Treffer zum 2:0. Nach einer längeren Ballstafette über Kloske, Meier und Unger, war es letzterer, der Benad in den Strafraum schickte und dieser vor Keeper Käppler mit der Außenmauke verwandelte. Nur zwei Minuten danach klingelte es erneut im Gästegebälk. Kloske schickte Benad auf die Reise, der Schmidt bediente und der Jungspund es wie Mbappe machte und den Ball stark annahm und ins Tor beförderte.

Coach Böhm hatte sich eine saftige Standpauke zurecht gelegt, doch die letzten beiden Tore konnten ihn etwas milder stimmen. Dennoch wurde die Chancenverwertung angemahnt. Nach wenigen Sekunden in Hälfte Zwei bestätigte sich der Eindruck, dass es am heutigen Tag iwie nicht so richtig klappen sollte mit dem Tore schießen. Bolz zündete auf links den Turbo und bediente am Ende des 60m Sprints Benad mustergültig in der Mitte. Doch der Torjäger hatte die falsche Schrittfolge und senste so über den Ball. Das letzte Tor im Spiel fiel bereits in Minute 52. Kloske setzte wieder seinen hart erarbeiteten Körper ein und machte so den Ball zunächst fest, um ihn dann per Diagonalball in den Lauf von Schwurack zu geben. Dieser packte die 7-Meilen-Stiefel aus und schreitete gazellenartig in Richtung Tor, um dann den Ball zum Doppelpack über den Keeper zu lupfen. Nun folgte das Gleiche wie in Hälfte Eins. Reihenweise Torchancen die ungenutzt blieben. Zudem wurde die taktische Ordnung ein ums andere Mal verlassen, sodass das Spiel nicht gerade an Attraktivität gewann. Die Gäste kamen vor allem nach Standards zu ihren Möglichkeiten. Doch auch ihre Abschlüsse waren zu unpräzise. Ein Freistoß von Brumme, nach Foul am eingewechselten Winter, sorgte noch für etwas Gefahr, doch der Ball strich knapp vorbei. Nach weiteren vergebenen Chancen hatte der Schiri dann Einsicht und pfiff die Begegnung ab.

Der fünfte Heimsieg in Folge war damit perfekt. Gegen stärkere Gegner kann man sich diese Ineffizienz vor dem Tor jedoch nicht leisten. So sollte es jedoch reichen und am Ende gibt es auch dafür nur drei Punkte. Nach dem Heimspiel ist vor dem Heimspiel. Mit der Zweitvertretung von der SG Crostwitz erwartet uns der nächste Gast. Anstoß ist 14:00 in Malschwitz.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Thomas Günther, Paul Swakon, Marcus Brumme, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Janis Schwurack (04.Minute, Marco Benad)
2:0 Marco Benad (43.Minute, Jonas Unger)
3:0 Paul Schmidt (45.Minute, Marco Benad)
4:0 Janis Schwurack (52.Minute, Daniel Kloske)

Auswechslungen:
Stanislav Krüger für Paul Schmidt (58.Minute)
Louis Winter für Janis Schwurack (70.Minute)
Robert Stewig für Lukas Meier (77.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Alexander Schubert

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Erster Auswärtsdreier

Nach zuvor 4 Auswärtsspielen ohne Dreier gelang dem Traktooor gegen die Spg Hoyerswerda FC II/Wiednitz-Heide endlich der ersehnte Sieg. Auf perfektem Untergrund erspielte man sich vor allem in Halbzeit Zwei ein Übergewicht und konnte so den Sieg perfekt machen.

Bereits beim Warmmachen kribbelte es in jedem Kicker des Traktooors. Im altehrwürdigen Jahn Stadion wurde der Haupt Rasenplatz für die Partie freigegeben. Manche Bundesligisten würden da neidisch sein. Daher zählten heute keine Ausreden bei ungenauen Abschlüssen oder Pässen. Im Tor stand Goalie Franz Lehmann. Ansonsten rückte Brumme in die Innenverteidigung, Günther ersetzte Röhr als RV und Schwurack begann für den erkrankten Krüger.

Mit dem Anpfiff von Schiri Schindler begann der Traktooor druckvoll in Richtung gegnerischem Gehäuse. Ein erster Abschluss von Benad klärte der Keeper etwas unsicher zur Ecke. Wenig später sollte der Führungstreffer ebenfalls aus einer Ecke resultieren. Meier brachte den Ball in die Mitte. Dort entstand daraufhin ein Tohuwabohu im Strafraum, bei dem Schwurack die Übersicht behielt und für Brumme ablegte, der den Ball mit höchster Präzision an allen Gegnern vorbei ins rechte Eck schweißte. Eine verdiente Führung, da der Traktooor Spiel und Gegner im Griff hatte. Fortan wurden die Gastgeber jedoch stärker und der Traktooor kam nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus. Der erster Abschluss von Hoy landete am Außennetz. Der Traktooor konnte zwar einige Konter fahren, doch außer einem Schuss aus 20m von Schwurack gab es nichts nennenswertes. In der 25.Minute fiel dann der Ausgleich. Nach einer geklärten Aktion spielte Günther einen katastrophalen Fehlpass zum gegnerischen Sechser. Die weit aufgerückte Abwehr des Traktooors bot dadurch viele Lücken und Hoy kombinierte sich stark über die rechte Seite vors Tor und Schimang ließ mit seinem Abschluss Lehmann keine Chance. Bis zum Pausenpfiff gab es dann Gelegenheiten für beide Teams. Zunächst scheiterte Benad am Keeper nach Vorlage von Kloske. In der 44. Minute konnten sich die Gastgeber abermals gut bis vor das Tor kombinieren, doch Torschütze Schimangs Lupfer segelte über den Kasten. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause.

In Halbzeit Zwei erhöhte der Traktooor das Tempo und setzte sich in der hoyerswerdschen Hälfte fest. Über die Stationen Kloske und Benad wurde Unger bedient, dessen Lupferschuss die Querlatte streichelte. Kurz danach konnte sich wieder Kloske durchtanken und in der Mitte Meier bedienen, doch sein Abschluss misslang völligst. Wenig später fiel dann der vermeintliche Treffer. Meier schickte Benad auf die Reise, der seinen Gegenspieler abschüttelte und vorm Hüter einnetzte. Doch der Linienrichter bekam ein Signal aus Köln und hob mehrere Sekunden nach dem Treffer die Fahne. Angestachelt von dieser Entscheidung entwickelte der Traktooor eine jetzt-erst-recht-Mentalität. Nach Foul an Kloske wurde der Freistoß schnell ausgeführt. Kloske bediente Brumme im Strafraum und der Edeltechniker legte perfekt für Benad ab, der den Ball zum 2:1 ins Tor grätschte. Nun zog sich der Traktooor auf Höhe der Mittellinie zurück und ließ den Gegner kommen. Hüter Lehmann musste zwar einige Male energisch aus seinem Kasten eilen, um die Zuspiele abzufangen, ansonsten egalisierte das Innenverteidigerduo Swakon/Brumme jegliche Angriffsbemühungen. In der 84.Minute fiel das entscheidende 3:1. Wieder war es Kloske, der im Strafraum nicht zu halten war und clever quer legte, sodass Benad nur noch den Fuß hinhalten musste.

Nach der ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte sich der Traktooor steigern und am Ende verdient die Punkte nach Malle holen. Im nächsten Spiel ging es wieder Zuhause darum, die Siegesserie weiter auszubauen. Zu Gast war mit der SG Oßling/Skaska ein unbekannter Gegner.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Thomas Günther, Paul Swakon, Marcus Brumme (G), Sandy Bolz
Paul Schmidt (G), Jonas Unger, Lukas Meier (G), Janis Schwurack
Marco Benad, Daniel Kloske

Tore:

1:0 Marcus Brumme (13.Minute, Janis Schwurack)
1:1 Schimang (25.Minute)
2:1 Marco Benad (71.Minute, Marcus Brumme)
3:1 Marco Benad (84.Minute, Daniel Kloske)

Auswechslungen:

Louis Winter für Janis Schwurack (87.Minute)

Bank:
Robert Stewig

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Spende für die Sportwichtel

Kinder nehmen über Bewegung nicht nur ihre Umwelt wahr, sondern vor allem sich selbst und ihren Körper. Mit der Schulung einer guten Bewegungskoordination legen wir im Kleinkind- und Vorschulalter den Grundstein für die folgenden motorischen Entwicklungsprozesse, die in der Grundschule bewältigt werden müssen, wie die Ausdauerfähigkeit, die Kraft- oder Schnelligkeitsentwicklung.

Lions Club spendet für SportwichtelDieses Konzept unserer Sportwichtel in Malschwitz überzeugte die Mitglieder des Lions Fördervereins Bautzen. In unserer Kindersportstunde am Mittwoch, den 02. Oktober 2019, wurde uns ein Scheck über 500,- überreicht. Dies werden wir u.a. für kindgerechte Spielgeräte einsetzen. Lasst Euch überraschen!

Vielen Dank an den Lions Förderverein Bautzen.

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Heimmacht Malschwitz

Gegen den SV Radibor 1922 konnte der Traktooor seine beeindruckende Heimserie fortsetzen und die Gäste mit 6:0 nach Hause schicken. Besonders im ersten Durchgang zerlegte der Traktooor die Abwehrreihen der Gäste und konnte so den Grundstein für den Sieg legen.

Personell musste Coach Böhm auf Wanderfreund Schwurack und Günther verzichten. Dafür rückte L.Meier wieder ins Aufgebot. Das Tor hütete, wie bereits im Spiel gegen Straßgräbchen, Jens Bärtl. Im Sturm agierten zu Beginn Benad und Brumme. In den Trainingseinheiten unter der Woche wurde wiederholt auf die Basics des Verteidigens eingegangen. Die Gegentorflut sollte so gemindert und das Bewusstsein fürs kompakte Verschieben geschärft werden. Bei bestem Fritz-Walter-Wetter pfiff Schiri Wende die Partie an.

In den ersten Minuten waren es die Gäste die offensive Akzente zeigten und mit der ersten Chance in Führung hätten gehen müssen. Nico Busch wurde völlig allein gelassen und schob den Ball jedoch frei vor Hüter Bärtl links am Tor vorbei. Kurz danach wurde zum ersten Mal Verletzungsbedingt getauscht. Stewig, der sich bei einer Grätsche verletzte, verließ das Feld und für ihn rückte Kloske ins Sturmzentrum. So musste Brumme von ganz vorn nach ganz hinten weichen und neben Swakon die Innenverteidigung bilden. Auf der Gästeseite musste wenig später ebenfalls gewechselt werden. Schierack wich für Reineke. Nun sollte es wieder um Fussball gehen. Der Traktooor griff über die linke Seite an und Tattoofreund Bolz schlug einen langen Ball Richtung gegnerisches Gehäuse. Torhüter Grenzemann verschätzte sich und so sprang der Ball über ihn ins Tor zum 1:0. Kurz nach dem Anstoß der zweite Streich des Traktooors. Kloske steckte den Ball perfekt für Benad durch, der den Keeper umkurvte und den Ball ins Gehäuse schoss. Jetzt war der Traktooor im Modus. Die Gäste waren im Defensivbereich nicht auf der Höhe und bissen sich an der gut gestaffelten Hintermannschaft die Zähne aus. Vor allem der junge Röhr machte ein sehr gutes Spiel als Rechtsverteidiger und auch Brumme kochte reihenweise die gegnerischen Stürmer ab. Radibor konnte sich noch glücklich schätzen, dass Malschwitz zahlreiche sehr gute Gelegenheiten ungenutzt ließ. Krüger und Schmidt verzogen aus bester Position. In der 32.Minute fiel dann das lange überfällige 3:0. Benad tankte sich in den Strafraum und wurde sehr unglücklich von Bauer beim Klärungsversuch getroffen. Den Elfmeter verwandelte Brumme, wie im Training tags zuvor geübt, sicher ins linke Eck.

In der 39.Minute rollte der nächste Angriff aufs sorbische Tor. Wieder bediente Kloske Benad, der mehrere Gegenspieler stehenließ und aus spitzen Winkel abzog. Sein Schuss wurde vom Hüter an die Latte gelenkt und landete vor Stani „Maschine“ Krüger, der den Ball cool und lässig mit dem linken Knie ins rechte Eck beförderte. Kurz vor der Halbzeit machte dann der emsig im Mittelfeld wühlende Unger seine Bude. Eine schöne Kombination über Kloske, Benad und Krüger fand schließlich Unger, der den Ball nur noch aus wenigen Metern ins Tor schieben musste. Naja ok vllt. war etwas Abseits mit im Spiel aber wenn sich in Köln keiner meldet zählt der Treffer. Danach waren die Gäste erlöst und es ging in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte verwaltete der Traktooor das Spiel und so konnten die Gäste ihr fußballerisches Können in der einen oder anderen Situation aufblitzen lassen. Doch entweder vereitelte Keeper Bärtl mit starken Paraden den Ehrentreffer oder die Gäste scheiterten an der eigenen Inkonsequenz vor dem Kasten. Ein Beispiel dafür war der klägliche Lupferversuch von Nuck aus wenigen Metern, welcher egtl. als Rückpass hätte geahnt werden müssen. Es lief einfach heute nicht bei den Gästen. Der Traktooor hatte oft reichlich Feld vor sich und kam zu guten Kontersituationen. Diese wurden jedoch schlecht zu Ende gespielt bzw. scheiterten Krüger, Schmidt und Benad am gut parierenden Grenzemann. Kurz vor Ultimo machte der Goalgetter dann das halbe Dutzend voll. Schmidt bediente Benad und der legte sich (Sarkasmusmodus on) gefühlvoll den Ball am Keeper vorbei, spielte einen herrlichen Doppelpass mit dem Pfosten und schob am Ende überlegt ins Tor ein (Sarkasmusmodus off). Kurz gesagt er stürzte das Ding irgendwie ins Tor. Wenige Minuten später war Schluss und der vierte Heimsieg in Folge perfekt.

Mit einer sehr guten ersten Halbzeit konnte man frühzeitig den Gästen den Zahn ziehen. Diese abgeklärte Spielweise muss nun auch mal auswärts durchgezogen werden, damit es in der Tabelle weiter nach oben geht. Nächstes Wochenende ist spielfrei. Das übernächste Wochenende reist man nach Hoyerswerda zum Auswärtsspiel gegen die Spg Hoyerswerda FC II/Wiednitz-Heide.

Aufstellung:
Jens Bärtl
Johannes Röhr, Paul Swakon, Robert Stewig, Sandy Bolz
Paul Schmidt, Jonas Unger, Lukas Meier, Stanislav Krüger (G)
Marco Benad, Marcus Brumme

Tore:

1:0 Sandy Bolz (9.Minute)
2:0 Marco Benad (10.Minute, Daniel Kloske)
3:0 Marcus Brumme FE (32.Minute, Marco Benad)
4:0 Stanislav Krüger (39.Minute, Marco Benad)
5:0 Jonas Unger (42.Minute, Stanislav Krüger)
6:0 Marco Benad (89.Minute, Paul Schmidt)

Auswechslungen:
Daniel Kloske für Robert Stewig (05.Minute)
Franz Lehmann für Daniel Kloske (83.Minute)
Louis Winter für Stanislav Krüger (85.Minute)

Bank:
Alexander Schubert

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Duselpunkt im Derby

Nach zwei Derbysiegen in der letzten Saison reichte es dieses Mal nur zu einem Punkt gegen den Nachbarn. Während man einen Großteil der Partie verschlief und die Heimelf zu vielen Möglichkeiten einlud, hätte man sich dennoch kurz vor Schluss zum Sieg schießen können.

Mit Aufwind durch den Sieg gegen Laubusch ging der Traktooor motiviert in das anstehende Derby. Personell konnte man mit Brumme wieder auf einen der stärksten Spieler im Kader zurückgreifen. Der Thailandurlauber (Villa Germania lässt grüßen) bildete mit Unger die Doppelsechs. Verletzungsbedingt musste man auf Kloske verzichten. Für ihn rückte Paul Schmidt mit Benad in die Doppelspitze. Bei der Heimelf zählten, neben „Oldie“ und Ex-Malle Kicker Steffek, Spieler wie Zichel oder Zoch zu den „Ältesten“. Im Gegensatz zur letzten Saison wirkt die Mannschaft gereifter und konnte sich ergebnistechnisch und spielerisch stabilisieren und weiterentwickeln.

Bei herbstlich wechselnden Wetter pfiff Sportsfreund Aust zum Derby an. Gleich mit der ersten Chance konnte der Traktooor in Führung gehen. Nach einem Ballverlust im Angriff wurde die Kugel durch aggressives Gegenpressing zurückerobert. Bolz antizipierte die gegnerisches Bewegung und konnte so den Ball erobern, perfekt hinter die Abwehr zu Schmidt spielen und dieser blieb kalt wie Hundeschnauze und lupfte den Ball über Zoch ins Tor. Danach hatte Benad nach einem Konter die Möglichkeit jedoch konnte er sich zwischen Abspiel und Abschluss nicht entscheiden, wodurch die Situation geklärt wurde. Danach wurde jedoch unverständlicherweise das Fussball spielen eingestellt. Großdubrau war klar tonangebend und insbesondere in den Zweikämpfen präsenter. So wurde die Führung innerhalb von zwei Minuten verspielt. Zunächst wurde ein Angriff über die linke Seite nicht unterbunden. Die Hereingabe wurde von Freund und Feind verpasst, sodass der Ball von rechts erneut in die Mitte gebracht werden konnte. Dort stand Schoele goldrichtig und brauchte nur noch den Fuß hinhalten. Kurz danach herrschte wieder reichlich Tohuwabohu im 16er vom Traktooor. Den ersten Abschluss konnte man noch parieren, doch der Abpraller landete wieder bei einem Großdubrauer, der den Ball ins Tor beförderte. Nun musste sich der Traktooor wieder sammeln. Es brauchte bis zur 35.Minute, bis man sich wieder an die offensiven Tugenden erinnerte. Ein Abschluss von Brumme aus der Distanz war der Anfang. In der 39.Minute folgte der Ausgleich. Nach einem Doppelpass mit Schmidt zog Unger aufs Tor und hämmerte das Ding aus 18m ins rechte Eck. In der 42.Minute pfiff der etwas neben sich stehende Aust Rückpass und somit indirekten Freistoß für Großdubrau. Der Ball konnte jedoch zur Ecke geklärt werden, die keine Gefahr brachte.

Die zweite Hälfte war …, wie soll man es beschreiben, komisch. Es war ein eher verkrampftes Spiel ohne spielerische Highlights. Die Heimelf hatte zwar deutlich mehr Möglichkeiten, doch entweder befanden sie sich im Abseits oder spielten die Situationen schlecht aus. Alleine der junge Schoele hatte viele Gelegenheiten zum Führungstreffer. Doch entweder fanden seine Lupfer nicht den Weg ins Tor oder ein Abwehrspieler rettete in höchster Not. Chancen für den Traktooor ergaben sich erst kurz vor Ultimo. Der angeschlagene Benad tankte sich im Strafraum durch und legte den Ball in den Rückraum. Dort war der eingewechselte Altherren Stürmer Richter komplett blank. Sein Abschluss aus 9m wurde jedoch sensationell von Zoch entschärft. Die anschließende Ecke köpfte Kopfballungeheuer Swakon Richtung Tor, doch auch hier packte Zoch eine Flugeinlage aus und parierte die Murmel. Kurz darauf war Feierabend und die Partie endete 2:2 Unentschieden.

In Anbetracht der ausgelassenen Chancen der Heimelf in Hälfte Zwei ist der Punkt glücklich. Jedoch hätte der Fussballgott auch den Traktoooristen kurz vor Schluss einen Dreier schenken können. Am Ende muss man mit dem Punkt zufrieden sein und den Blick auf das kommende Wochenende richten. Dort trifft man Zuhause im nächsten Derby gegen die Sportsfreunde aus Radibor. Der Absteiger aus der Kreisoberliga ist bisher ungeschlagen und zählt zu den spielstärksten Truppen in der Liga. Freuen wir uns auf ein faires und spannendes Spiel. Anstoß Samstag 15Uhr in Malle.

Aufstellung:
Alexander Schubert
Thomas Günther, Paul Swakon, Robert Stewig, Sandy Bolz
Johannes Röhr, Jonas Unger, Marcus Brumme, Janis Schwurack
Marco Benad, Paul Schmidt

Tore:

0:1 Paul Schmidt (08.Minute, Sandy Bolz)
1:1 Tom Schoele (19.Minute)
2:1 Dominic Noack (21.Minute)
2:2 Jonas Unger (39.Minute, Paul Schmidt)

Auswechslungen:
Martin Richter für Thomas Günther (70.Minute)
Louis Winter für Johannes Röhr (81.Minute)

Bank:
Franz Lehmann, Jens Bärtl

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Sieg gegen den Spitzenreiter

Nach eher dürftigen Partien meldete sich der Traktooor mit einem Sieg gegen Laubusch/Bluno zurück. In einem intensiven Spiel konnte ein früher Rückstand gedreht werden. Am Ende bezwang man die Gäste souverän mit 3:1.

Nach dem fürchterlichen Spiel gegen Straßgräbchen und der mehr als verdienten Niederlage ging es im Heimspiel gegen die neu zusammengewürfelte Truppe von Kickern aus Laubusch und Bluno. Die Gäste sind sehr gut in die Saison gestartet und konnten ihre Ergebnisse aus der Vorbereitung bestätigen. Jedoch fehlten den Gästen mit Hattula und Britschka zwei immens wichtige Spieler. In den Reihen des Traktooors rückte Schubert ins Tor für Bärtl, Günther nach Verletzung wieder von Anfang an in die Verteidigung und Urlauber Stewig in die Innenverteidigung. Taktisch wurde zunächst wieder mit einer 5er Kette agiert, um den Raum für die offensivstarken Gäste eng zumachen.
In den ersten Spielminuten passierte auf beiden Seiten relativ wenig. Die Abwehrreihen standen gut und hielten die Stürmer in Schach. Nach einer Viertelstunde musste der Gast zum ersten Mal verletzungsbedingt wechseln. Bei einem Laufduell mit Benad verletzte sich Schön am Knöchel. Für ihn kam Mietschke in die Partie und orientierte sich sofort nach vorn. Bei einem Klärungsversuch des Traktooors wurde der eben eingewechselte Mietschke perfekt auf rechts freigespielt, ging mit Zug aufs Tor und versenkte den Ball aus 24m akkurat im langen Eck. Keine Chance für Keeper Schubert und der erste Dämpfer für die Heimelf. Doch bereits 4 Minuten später konnte man ausgleichen. Nach einer Eck stieg Swakon am Höchsten und beförderte den Ball ins Netz. Fortan war der Traktooor bemüht auf den Führungstreffer. Es fehlte jedoch an klaren Abschlüssen. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

In Hälfte Zwei stellte der Traktooor taktisch um Mit einem 4-4-2 sollten die beiden Stürmer Kloske und Benad frühzeitig Druck ausüben. Bis zur 62.Minute passierte wenig vor den Toren. Doch dann sollte sich der Traktooor über die linke Seite in den Strafraum kombinieren. Benad spielte schließlich den Ball Richtung langen Pfosten und der heranrauschende Schmidt beförderte den Ball zum 2:1 ins Tor. Dies war der erste Pflichtspieltreffer des 18 jährigen im Männerbereich. Nun ließ sich der Traktooor weiter fallen und attackierte die Gäste erst ab der Mittellinie. Nur 3 Minuten nach dem Führungstreffer konnte Benad die Führung ausbauen. Durch mangelhaftes Passspiel konnte sich der Torjäger den Ball schnappen, mehrere Gegenspieler hinter sich lassen und den Ball an Hüter Reiche vorbei ins Tor schieben. Die Gäste wussten offensiv wenig zu überzeugen. In Hälfte Zwei erspielten sie sich keine Torchance. Der Traktooor hatte noch ein paar Möglichkeiten die Führung auszubauen, doch am Ende blieb es bei dem gerechten 3:1 Endstand.
Dieses Spiel hat Lust auf mehr gemacht. Defensiv wie offensiv sah es viel besser aus, als in den letzten Begegnungen. Am kommenden Samstag geht es im Derby gegen die blutjunge Truppe aus Großdubrau. Anstoß 15Uhr in Wulka Dubrawa.

Aufstellung:
Alexander Schubert
Paul Schmidt, Thomas Günther, Paul Swakon, Robert Stewig, Johannes Röhr
Daniel Kloske, Jonas Unger, Lukas Meier (G), Janis Schwurack
Marco Benad

Tore:

1:0 Mietschke (19.Minute)
1:1 Paul Swakon (23.Minute, Marco Benad)
2:1 Paul Schmidt (62.Minute, Marco Benad)
3:1 Marco Benad (65.Minute)

Auswechslungen:
Sandy Bolz für Daniel Kloske (76.Minute)
Louis Winter für Paul Schmidt (89.Minute)

Bank:
Holm Noack, Franz Lehmann, Domenik Dietz

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Niederlage gegen Straßgräbchen

Aufgrund des sehr schwachen Spiels und dem Frust über die gezeigte Nichtleistung fällt der Spielbericht sehr kurz aus. Gegen einen technisch limitierten Gegner verlor man durchaus verdient mit 2:0. In keiner Phase des Spiels konnte man sich die Kontrolle holen und sein Spiel aufziehen. In allen Mannschaftsteilen fehlte es an Entschlossenheit, Zweikampfverhalten und Cleverness.
Mit so einer Leistung werden die nächsen Spiele nicht einfacher.

Abhaken. Die richtigne Schlüsse darausziehen und in den nächsten Spielen wieder Vollgas geben.´

Gut Kick.

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Aus im Pokal

In der ersten Pokalrunde verlor der Traktooor auswärts in Schwepnitz. Das Spiel wog hin und her und musste am Ende im Elfmeterschießen entschieden werden. Dabei sollten die Hausherren das nötige Glück inne haben und sich durchsetzen.

Ab der ersten Minute machte die Heimmannschaft gehörig Druck auf die Malschwitzer Abwehr. Dadurch erspielten sie sich bereits zu Beginn der Partie gute Möglichkeiten. In der 8.Minute fiel dann folgerichtig der Treffer. Mit zunehmender Spieldauer verlagerten sich die Spielanteile zu Gunsten des Traktooors. Zwingende Möglichkeiten blieben jedoch zunächst aus. Nach einem Freistoß von Stewig, den der Keeper stark hielt, konnte Benad den Rebound nicht verwerten. In der 36.Minute fiel dann der Ausgleich. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld schickte Kloske den aufgerückten Unger in den Strafraum und dieser fackelte nicht lange und setzte das EI rechts oben ins Tor.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Die zweite Hälfte wurde um einiges turbulenter. Ein Doppelschlag in den Minuten 55. Und 56.bescherten den Grün-Weißen eine Zwei-Tore Führung. Doch zwanzig Minuten später war es dem Traktooor vorbehalten mit einem Doppelschlag den Ausgleich zu erzielen. Zunächst köpfte Swakon einen Freistoß in die Maschen. Direkt nach dem Anstoß wurde Kloske im Strafraum gesucht und durch den Hüter gelegt. Konsequenz war die gelbe Karte und Elfmeter, den Benad sicher verwandelte. Das muntere Scheibenschießen ging nun weiter. Die Hausherren konnten sich erneut im Euphoriebad der anfeuernden Fans stürzen, nachdem in der 82. Minute die erneute Führung erzielt wurde. Um es kurz zu machen waren alle Gegentore schlecht verteidigt, daher fehlt die genaue Beschreibung der Tore.
Kurz vor Schluss wurde Benad im Strafraum vom Keeper abgeräumt. Durch das erneute Foul musste der Keeper das Feld verlassen. Den Strafstoß verwandelte Kloske zum 4:4.
Es ging also in die geliebte Verlängerung. Dort wurde nach einem Eckball das 5:4 durch ein Eigentor erzwungen. Den Ausgleich zum 5:5 erzielte Stürmer Raack, der zunächst ins Tor beordert wurde aber zur zweiten Hälfte der Verlängerung wieder in den Sturm rückte. Kurz vor Abpfiff wechselte er dann wieder ins Tor für das nahende Elfmeterschießen. Doch kurz davor hatte Kloske die Riesengelegenheit das Elfmeterschießen abzuwenden. Frei vor dem Keeper konnte er den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. So ging es dann doch ins Elfmeterschießen.

Nachdem zunächst alle 4 Schützen beider Teams verwandelten hatten, trat Kloske als letzter Schütze für den Traktooor an. Sein Schuss wurde jedoch von „Keeper“ Raack gehalten. Eben diesem war es nun vorbehalten mit seinem Elfmeter Schwepnitz in die nächste Runde zu schießen. Sein Abschluss schlug präzise im rechten unteren Eck ein und beendete diese ereignisreiche Begegnung.

Naja Mund abputzen und weiter geht’s. Die defensiven Fehler und Schwächen besiegelten wieder die Niederlage. Durch weitere Trainingseinheiten soll dies abgestellt werden und in den kommenden Partien verbessert werden. Die Chance dafür gibt es gegen Schlusslicht Straßgräbchen.

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Reaktion gezeigt

Nach dem katastrophalen letzten Spiel konnte sich der Traktooor wieder aufrichten und gegen den letztjährigen Angstgegner mit 6:0 gewinnen. Das deutliche Ergebnis spiegelt jedoch nicht den Spielverlauf wieder. Gegen ersatzgeschwächte Gäste tat man sich sehr lange schwer.

In der Trainingswoche wurde die Partie gegen Knappensee gründlich ausgewertet. Coach Böhm fing in den Trainingseinheiten beim Urschleim an und ließ im kompakten Defensivverbund das Verschieben gegen den Ball üben. Des Weiteren wurde ein neues System mit 5er Kette einstudiert. So sollte der Traktooor das Spiel gegen die starken Haselbachtaler beginnen. Im Tor gab Neuzugang Alexander Schubert sein Pflichtspieldebut. Die Gäste reisten ersatzgeschwächt nach Malschwitz. Einige Akteure aus der zweiten Mannschaft komplettierten den Kader. Dadurch begannen die Gäste ebenfalls mit einer 5er Kette und nur einer Spitze die von Schiedsrichter Betka geleitete Begegnung.

Nach den ersten 5. Minuten des Findens in der neuen Ordnung sollte es auch Offensiv erste Aktionen geben. Zunächst scheiterte Brumme mit seinem Traumtorversuch, als er eine kurzgetretene Ecke von Benad mit der Hacke ins Tor bugsieren wollte. Doch nur wenige Minuten später sollte die Kombination Benad/Brumme fruchten. Nach einer Kombination im Mittelfeld bekam Brumme im Strafraum an den Ball und beförderte ihn mit dem schwächeren rechten ins lange Eck. Die Gäste stellten nun auf zwei Spitzen um und versuchten den Abwehrriegel des Traktooors zu knacken. Mit zunehmender Spielzeit sollten sie ihre Gelegenheiten bekommen. Doch beste Möglichkeiten, freistehend vor dem Keeper, wurden teilweise stümperhaft versemmelt. Hier merkte man eindeutig, dass die richtige Offensivabteilung der Haselbachtaler abwesend ist. Auf der Heimseite gab es jedoch auch weitere Chancen. Die beste davon beförderte Jungspund Schmidt nach herrlichem Diagonalball leider nur an die Unterkante der Latte. Mit weiteren vergebenen Chancen der Gäste wurde dann die erste Halbzeit beendet.

Der zweite Durchgang startete mit offensiv eingestellten Gästen. Doch das alte Leid aus Halbzeit Eins sollte auch in Halbzeit Zwei bestand haben. Sinnbildlich war eine Szene in der 53. Minute. Ein Freistoß aus 22m für Malschwitz führte im Anschluss zu einem Konter an dessen Ende der Strümer allein Richtung Schubi zusteuerte, in den Rasen hackte und so der Ball ungefährlich Richtung Toraus trudelte. In der 61. Minute erzielte Swakon per Kopfball das beruhigende 2:0. Die Gäste versuchten mit einem Doppelwechsel nach der Trinkpause eine Wende einzuläuten, doch innerhalb von 15. Minuten zerstörte Torjäger Benad diesen Wunsch. Das 3:0 fiel in Minute 73. Kloske tankte sich in den Strafraum, legte quer und Benad musste nur noch einschieben. Wenige Minuten später tanzte er den letzten Verteidiger aus und schob in Richtung langes Eck. Der vom Pfosten zurückprallende Ball wurde anschließend mit mehr Glück über die Torlinie bugsiert. In der 79.Minute wurde Kloske ausgewechselt und mit dem 17 jährigen Johannes Röhr betrat ein weiterer Jungspund das Feld. Von Nervosität beim Pflichtspieldebut war jedoch nichts zu spüren. Nur wenige Sekunden auf dem Platz bediente er Benad mit einem langen Ball, der den Keeper umkurvte und ins Tor einschob. In der 88. Minute wurde der Viererpack perfekt gemacht. Energisch wurde der letzte Verteidiger unter Druck gesetzt und irgendwie der Ball ins lange Eck zum 6:0 Endstand befördert.

Der Sieg war für Psyche sehr gut. Jedoch sind die Baustellen weiterhin vorhanden und müssen in den nächsten Spielen gegen stärkere Offensivreihen behoben werden. Erfreulich sind die Einstände der zwei Neuzugänge. Am kommenden Wochenende ruht der Ligabetrieb und es geht am Sonntag zum Pokalspiel nach Schwepnitz. Anstoß ist 15Uhr.

Aufstellung:
Alexander Schubert
Paul Schmidt, Holm Noack, Paul Swakon, Robert Stewig (G), Janis Schwurack
Daniel Kloske, Jonas Unger, Marcus Brumme, Stanislav Krüger
Marco Benad

Tore:

1:0 Marcus Brumme (06.Minute, Marco Benad)
2:0 Paul Swakon (62.Minute, Marco Benad)
3:0 Marco Benad (73.Minute, Daniel Kloske)
4:0 Marco Benad (76.Minute, Daniel Kloske)
5:0 Marco Benad (80.Minute, Johannes Röhr)
6:0 Marco Benad (88.Minute, Janis Schwurack)

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Vorne Hui, Hinten Pfui

Bei sommerlichen Temperaturen verlor er Traktooor verdient mit 6:3 gegen die neuformierte Truppe von der Spvgg Knappensee und Zeißig II. Erschwerend hinzu kam eine weitere schwere Verletzung unseres „Würgeschweins“ Sippi Seiler der nun ebenfalls mehrere Monate ausfällt.

MAN MAN MAN… Zu diesem Spiel lassen sich nur schwer Worte finden. Gegen keinen übermächtigen Gegner ließ man sich 6 Tore einschenken und war damit egtl. noch gut bedient. Ein Grund war die nicht eingespielte Abwehr und das mangelnde Zweikampfverhalten. Aber erstmal von Beginn an.

Schon vom Anstoß weg war die komplette Mannschaft des Traktooors im Tiefschlaf. So kam es das die Heimelf bereits nach wenigen Sekunden den ersten Riesen vergaben. Frei aus 2m wurde lieber gegen die Latte anstatt ins Tor geschossen. Ein Weckruf? Nein! Gleich mit der nächsten Aktion erzielten die Seelandkicker die Führung. Ein Einwurf unterschätze Stewig, sodass Routinier Gahno den Ball über Lehmann lupfen konnte. Von dort prallte er gegen die Latte und zurück ins Feld, wo außer Tirok keiner zum Ball wollte und der Stürmer so wenig Probleme hatte, den Ball ins Tor zu bugsieren. In der 10. Minute erfolgte dann der zweite Streich. Ein langer Ball hebelte die gesamte Innenverteidigung aus und Weber erzielte das 2:0. Danach besann sich der Traktooor und wurde erstmals Offensiv aktiv. Youngster Schmidt setzte sich stark durch, fand jedoch in Keeper Dankhoff seinen Meister. Dann kam es in Minute 21 zur besagten Verletzung. Außenverteidiger Seiler sank bei einem Klärungsversuch zu Boden und hielt sich das rechte Knie. Diagnose Außenbandriss. Ihn ersetzte Altherren Spieler Holm Noack. An dieser Stelle ein Dank an die Heimelf, die sich in der Betreuung und Versorgung des Verletzten mit einbrachten und natürlich gute Besserung an unseren Spieler. Der Traktooor ließ sich von diesem weiteren Rückschlag nicht beirren. Innerhalb von 5 Minuten egalisiert Benad die Führung und stellte auf 2:2. Zunächst wurde er von Brumme bedient und zündete ab der Mittellinie den Turbo. Manndecker Wersch kam nicht hinterher und so konnte der Knipser Hüter Dankhoff austanzen und den Ball ins Tor schieben. Beim zweiten Treffer bediente Krüger den durchstartenden Bolz mustergültig und dessen Hereingabe verwertete Benad zum 2:2. Anstatt nun das Tempo weiter hoch zu halten und das Momentum zu nutzen, verfiel der Traktooor wieder in die Schlafmützigkeit der ersten Minuten. Beim 3:2 wurde der Ball nicht rechtzeitig geklärt und so packte Gahno den Volley aus und schnickte das Ding sehenswert ins lange Eck.

Nach einer saftigen Halbzeitansprache wollte der Traktooor eine Reaktion auf dem Platz zeigen. Leider kam es in der 51. Minute zum 4:2. Schlitzohr Gahno zog einen Freistoß aus 17m scharf in die Torwartecke. Dennoch gingen die Köpfe beim Traktooor nicht nach unten. Es fehlte im Offensivspiel jedoch am nötigen Fortune bzw. an der Präzision. In der 68. Minute dann der Nackenschlag, Der 18 Jährige Schmidt vertändelte auf Außen zunächst den Ball und eroberte ihn dann zurück, doch der gegnerische Spieler setzte entschlossen nach und konnte den Ball in die Mitte bringen wo der eben eingewechselte Ludwig aus 5m nur noch abstauben musste. In der 82. Minute bekam der Traktooor nach Foul an Benad einen Elfer zugesprochen. Diesen verwandelte Brumme sicher zum Anschlusstreffer. Kurz danach steckte Benad auf Krüger durch, doch der Notinnenverteidiger brachte den Ball nicht richtig aufs Tor, da er vom Verteidiger klar behindert wurde. Jedoch schaltete sich der VAR nicht ein und so blieb der Pfiff aus. Malschwitz haute nun alles nach vorne und so kam die Heimelf zu weiteren Chancen die teilweise kläglich vergeben wurden. Beim 6:3 von Ludwig kurz vor Ultimo machte der ansonsten gute Keeper Lehmann keine gute Figur.

Oha die Niederlage hat gesessen. In den nächsten Partien muss man sich defensiv deutlich stabilisieren. Durch die neue Verletzung ist die Personalsituation jedoch angespannter denn je. Nun gilt es den Kopf oben zu halten und in dieser schwierigen Phase zusammenzustehen. Als nächstes gastieren die Offensivstarken Haselbachtaler in Malle. Anstoß ist Samstag 15 Uhr.

Aufstellung:
Franz Lehmann
Felix Seiler, Stanislav Krüger, Robert Stewig, Sandy Bolz
Janis Schwurack, Jonas Unger, Marcus Brumme (G), Paul Schmidt
Jens Bärtl, Marco Benad

Tore:

1:0 Kevin Tirok
2:0 Paul Wagner
2:1 Marco Benad (26.Minute, Marcus Brumme)
2:2 Marco Benad (31.Minute, Sandy Bolz)
3:2 Steven Gahno
4:2 Steven Gahno
5:2 Domenic Ludwig
5:3 Marcus Brumme (82.Minute, Marco Benad)
6:3 Domenic Ludwig

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